CTO von Tether bestätigt: Es gibt keine Pläne zur Rettung von FTX

CTO von Tether bestätigt: Es gibt keine Pläne zur Rettung von FTX

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Tether hat bestätigt, dass es keine Rettungsaktion für FTX geben wird, obwohl der CEO von FTX mehrere Unternehmen um Hilfe gebeten hat.

Die bankrotte Krypto-Börse FTX hat mindestens einen potenziellen Retter verloren, während das Unternehmen darum kämpft, ein riesiges Milliardenloch zu füllen.

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Der CTO von Tether, Paolo Ardoino, bestätigte am 10. November, dass das Unternehmen keine Pläne hat, in FTX und Alameda weder zu investieren noch Geld zu leihen.

„Tether hat keine Pläne, FTX/Alameda zu investieren oder Geld zu leihen. Punkt.“

Ardoinos Kommentare folgen, nachdem ein Bericht von Reuters darauf hinwies, das FTX jetzt ein Defizit von 9,4 Milliarden USD aufweist.

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Dem Bericht zufolge sind Tether, die Krypto-Börse OKX und die Risikokapitalgesellschaft Sequoia Capital einige der Unternehmen, die Bankman-Fried um Hilfe gebeten hat. Berichten zufolge hat er von jeder der Firmen mindestens 1 Milliarde USD verlangt.

Die Antwort des CTO von Tether scheint im Einklang mit der Aussage aus einem Blogbeitrag von Tether zu stehen, der der Community versicherte, dass das Unternehmen weder FTX noch Alameda ausgesetzt ist.

Es wurde auch berichtet, dass Tether am 10. November etwas über 46 Millionen USDT im Besitz von FTX in seiner Tron-Blockchain-Wallet eingefroren hat, um den Strafverfolgungsbehörden nachzukommen.

Derzeit ist es noch unbekannt, ob OKX oder Sequoia Capital FTX unterstützen wollen.

Lennix Lai, Director für Finanzmärkte bei OKX, sagte zu Reuters, dass Bankman-Fried um bis zu 4 Milliarden USD von der Börse gebeten habe, um bei der Deckung von FTX-Liquiditätsproblemen zu helfen. Er bestätigte jedoch nicht, ob das Unternehmen FTX unterstützen würde.

In der Zwischenzeit stellte Sequoia am 10. November seine Investitionen in FTX im Wert von fast 214 Millionen USD auf Null und markierte sie als vollständigen Verlust, da die Liquiditätsprobleme von FTX ein Solvenzrisiko geschaffen hätten. Er fügte allerdings hinzu, dass dies keine großen Auswirkungen auf das Unternehmen haben würde.

Auch die Krypto-Börse Kraken wurde von FTX angeschrieben, wie zwei ungenannte Quellen berichteten. Es ist allerdings unbekannt, wie die Stellung von Kraken zu dem Fall aussieht.

Bisher scheint FTX nur in der Lage zu sein, begrenzte Auszahlungen durch einen Deal mit Tron fortzusetzen, der es ermöglicht, seine Vermögenswerte 1:1 mit externen Wallets auszutauschen. Die Vereinbarung führte dazu, dass Tron-basierte Token mit einer Prämie von bis zu 1200% auf der Plattform gehandelt wurden, da die Benutzer sich beeilen, einen Ausgang von der Börse zu finden.

Bildquelle: Pixabay

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