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    Blockchain-News: Swift, Tokenisierung und neue Weichenstellungen im Finanzsektor

    KI-generiert
    10.09.2026 16 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Blockchain erreicht den Finanzalltag: Swift wickelte gemeinsam mit BNP Paribas und HSBC die erste grenzüberschreitende Siemens-Treasury-Zahlung über einen Blockchain-basierten Shared Ledger ab. Die Transaktion zeigt, dass On-Chain-Infrastruktur zunehmend in realen Unternehmensprozessen eingesetzt wird.
    Auch personell gibt es wichtige Signale: Der frühere stellvertretende Gouverneur der Bank of England, Cunliffe, wechselt in den Verwaltungsrat des Blockchain-Unternehmens Fnality. Seine konkreten Aufgaben und strategischen Schwerpunkte wurden bislang nicht genannt.
    In Indien bringt Arya.ag kornbesicherte Kredite im Umfang von rund 2 Milliarden US-Dollar auf die Blockchain. Auf einer Avalanche-basierten Layer-1 sollen Getreideeinlagen, Lagerhausquittungen und Kreditstatus gemeinsam erfasst werden, um Sicherheiten für Banken besser überprüfbar zu machen.
    Consensys plant bis Ende 2026 die Aufspaltung in MetaMask und ein neues institutionelles Blockchain-Unternehmen. MetaMask bleibt auf Verbraucher und Selbstverwahrung ausgerichtet, während die neue Consensys Ethereum-Infrastruktur für Tokenisierung, Stablecoins und On-Chain-Finanzdienste entwickeln soll.
    Auch die Branche selbst rückt enger zusammen: Fintech Meetup und Signal Week planen 2027 gemeinsame Veranstaltungen in Las Vegas und Paris. Der Trend ist klar: Blockchain entwickelt sich von einer Nischentechnologie zu einer Infrastruktur für Zahlungen, Kredite, Tokenisierung und institutionelle Finanzmärkte.

    Blockchain-Anwendungen erreichen zunehmend den operativen Finanzalltag: von grenzüberschreitenden Konzernzahlungen und tokenisierten Agrarkrediten bis hin zu neuen Strukturen für institutionelle Infrastruktur und globalen Fintech-Netzwerken. Der Pressespiegel zeigt, wie Banken, Unternehmen und Technologieanbieter ihre Strategien für die nächste Phase der On-Chain-Finanzwelt ausrichten.

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    Swift wickelt erste Siemens-Zahlung über Blockchain-basierten Ledger ab

    Swift hat die erste Konzern-Treasury-Zahlung über seinen Blockchain-basierten Shared Ledger abgeschlossen. Wie DerTreasurer berichtet, wickelten BNP Paribas und HSBC dabei eine grenzüberschreitende Zahlung für Siemens ab.

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    Der Vorgang markiert den Einsatz des Blockchain-Ledgers in einer konkreten Treasury-Transaktion eines Konzerns. Weitere Angaben zu Zahlungsbetrag, Währung oder dem genauen Ablauf der Transaktion enthält die Quelle nicht.

    Infobox: Swift meldet die erste Konzern-Treasury-Zahlung über seinen Blockchain-basierten Shared Ledger. BNP Paribas und HSBC waren an der grenzüberschreitenden Siemens-Zahlung beteiligt.

    Früherer stellvertretender BoE-Gouverneur Cunliffe wird Fnality-Verwaltungsrat

    Der ehemalige stellvertretende Gouverneur der Bank of England, Cunliffe, wird Mitglied des Vorstands des Blockchain-Unternehmens Fnality. Darüber berichten Reuters, veröffentlicht über de.tradingview.com, sowie MarketScreener Schweiz.

    Die vorliegenden Quellen nennen die Personalie, enthalten jedoch keine weiteren Angaben zu Cunliffes konkreten Aufgaben, zum Zeitpunkt des Amtsantritts oder zu den strategischen Schwerpunkten seiner Tätigkeit im Verwaltungsrat. Fnality wird dabei als Blockchain-Unternehmen eingeordnet.

    Infobox: Cunliffe wechselt in den Verwaltungsrat von Fnality. Die Meldung wurde von Reuters über de.tradingview.com sowie von MarketScreener Schweiz aufgegriffen.

    Arya.ag bringt kornbesicherte Kredite im Umfang von 2 Milliarden US-Dollar auf die Blockchain

    Das indische Agrarlagerunternehmen Arya.ag nutzt die Avalanche-Technologie, um Getreideeinlagen, Lagerhausquittungen und Kreditstatus zu tokenisieren. Ziel ist es laut CoinDesk, Kreditgebern eine zuverlässigere Überprüfung der landwirtschaftlichen Sicherheiten zu ermöglichen.

    Eine dedizierte Blockchain soll zunächst die Lagerhäuser von Arya.ag unterstützen und später für andere Lagerhausbetreiber geöffnet werden. Berichten zufolge bereiten sich drei große Banken auf eine Teilnahme vor, während eine beliebige Bank dem System bereits beitreten kann.

    Arya.ag hält nach Angaben der Quelle etwa 2 Milliarden US-Dollar an Erntegütern und erleichtert jährlich Kredite in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Arya Dhan, das Nicht-Bank-Finanzunternehmen von Arya, vergibt direkt Kredite in Höhe von rund 230 Millionen US-Dollar.

    Im Mittelpunkt stehen elektronische handelbare Lagerquittungen, sogenannte e-NWRs. Diese sind in Indien rechtlich anerkannt und dienen dazu, Bankkredite gegen gelagerte Ernten abzusichern.

    Nach Darstellung von CoinDesk liegen Informationen darüber, welche Waren eingelagert sind, ob sie bereits als Sicherheit verpfändet wurden und welcher Betrag noch aussteht, derzeit häufig in getrennten Systemen. Ein gemeinsames digitales Hauptbuch könnte es Lagerhäusern, Kreditgebern und anderen zugriffsberechtigten Parteien ermöglichen, dieselben Aufzeichnungen gleichzeitig einzusehen.

    Die Initiative konzentriert sich zunächst auf die Infrastruktur für lagergestützte Kredite. Schnellere Genehmigungen, niedrigere Kosten oder ein größerer Zugang zu Krediten werden laut der Quelle lediglich als potenzielle Ergebnisse betrachtet, die im Verlauf der Implementierung nachgewiesen werden sollen.

    Arya.ag richtet eine eigene dedizierte Layer-1-Blockchain ein, die auf der Technologie von Avalanche basiert. Das Unternehmen will das System selbst betreiben und künftig für weitere Lagerhausunternehmen öffnen.

    Nandan Nilekani, Mitbegründer von Infosys und Projektleiter des indischen Aadhaar-Identitätssystems, kündigte die Initiative auf dem Global Fintech Festival in Mumbai an. Eine Gruppe namens Finternet unterstützt dem Bericht zufolge bei der Festlegung von Regeln für die Kommunikation zwischen Lagerhäusern und Kreditgebern.

    CoinDesk stellt das Projekt in den Kontext der indischen Agrarkreditvergabe. Bauern machen etwa 40 % der Bevölkerung Indiens aus, während nur rund 15 % von ihnen formelle Kredite erhalten können. Die meisten Kreditaufnahmen erfolgen weiterhin über informelle und häufig kostenintensive Kanäle.

    Wie viel Aktivität bereits auf das Blockchain-System übertragen wurde, haben die beteiligten Unternehmen nicht angegeben. Auch ein Zeitplan für die Skalierung sowie finanzielle Details der Vereinbarung mit Ava Labs wurden nicht offengelegt.

    Infobox: Arya.ag tokenisiert Getreideeinlagen, Lagerhausquittungen und Kreditstatus auf einer Avalanche-basierten Blockchain. Das Unternehmen hält etwa 2 Milliarden US-Dollar an Erntegütern, erleichtert jährlich Kredite in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar und vergibt über Arya Dhan direkt rund 230 Millionen US-Dollar.

    Consensys plant Aufspaltung in MetaMask und institutionelles Blockchain-Unternehmen

    Consensys Software Inc., das Ethereum-Softwareunternehmen hinter MetaMask, plant die Aufspaltung in zwei unabhängige Unternehmen. Wie Cryptonews.net berichtet, soll dabei das Verbrauchergeschäft vom Betrieb institutioneller Blockchain-Infrastruktur getrennt werden.

    Die Trennung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Joe Lubin soll Vorsitzender und CEO von MetaMask sowie Executive Chairman der neuen Consensys werden.

    Das neue Consensys soll die Protokoll- und Infrastrukturgeschäfte des Unternehmens beherbergen. Dazu gehören Linea, Besu und Teku. Geführt werden soll das Unternehmen von CEO Mike Kriak und President David Cunningham.

    Der Schwerpunkt der neuen Consensys soll auf Ethereum-Infrastruktur liegen. Das Unternehmen will Finanzinstitute dabei unterstützen, Blockchain-Technologie für Tokenisierung, Stablecoins und weitere Onchain-Finanzdienstleistungen einzusetzen.

    MetaMask soll sich weiterhin auf die Selbstverwahrung für Verbraucher konzentrieren. Zugleich soll das Angebot über Krypto hinaus auf Zahlungen, Sparen, Investitionen und traditionelle Finanzprodukte ausgeweitet werden.

    Nach Angaben des Unternehmens verzeichnete MetaMask mehr als 100 Millionen Downloads in etwa 190 Ländern und ermöglichte ein Transaktionsvolumen von Billionen Dollar.

    Cryptonews.net berichtet außerdem über die jüngere Produktausweitung von MetaMask. Im Juni startete das Unternehmen das Money-Konto, mit dem berechtigte Nutzer auf mUSD-Stablecoin-Guthaben eine variable jährliche prozentuale Rendite von bis zu 4 % erzielen und die Mittel über die MetaMask Card ausgeben können.

    Im Februar erhielten berechtigte Nutzer außerhalb der Vereinigten Staaten über Ondo Global Markets Zugang zu 200 tokenisierten US-Aktien, börsengehandelten Fonds und Rohstoffen. Später in jenem Monat führte MetaMask seine Mastercard-gestützte Ausgabenkarte in 49 US-Bundesstaaten ein.

    Infobox: Consensys soll bis Ende 2026 in MetaMask und ein institutionelles Blockchain-Unternehmen aufgeteilt werden. MetaMask meldet mehr als 100 Millionen Downloads in etwa 190 Ländern, während die neue Consensys institutionelle Ethereum-Infrastruktur entwickeln soll.

    Fintech Meetup und Signal Week bündeln Kräfte für Veranstaltungen in den USA und Europa

    Fintech Meetup und Signal Week, ehemals Paris Blockchain Week, arbeiten künftig zusammen, um Fintech- und Digital-Asset-Akteure in den USA und Europa zu vernetzen. Die Partnerschaft soll neue Formate für Kontakte, Kooperationen und Geschäftsabschlüsse schaffen, wie Yellow.com unter Berufung auf Chainwire berichtet.

    Die ersten gemeinsamen Veranstaltungen sind für Las Vegas und Paris im Jahr 2027 vorgesehen. Fintech Meetup bringt seinen Meeting-getriebenen Marktplatz für Finanzdienstleistungen ein, während Signal Week seine Digital-Asset-Community mit Entwicklern, Investoren, Regulierern und globalen Marken beisteuert.

    Im Mittelpunkt stehen Stablecoins, Tokenisierung und Blockchain-Infrastruktur. Diese Technologien entwickeln sich laut der Quelle von Pilotprojekten zu produktiven Finanzanwendungen, während Digital-Asset-Unternehmen stärker den Zugang zu Institutionen und Partnern suchen.

    Der Auftakt erfolgt beim Fintech Meetup 2027 vom 22. bis 24. Februar im The Venetian in Las Vegas. Dort soll der Digital Assets Summit, powered by Signal Week, unter dem Titel „The Bridge Between TradFi and Digital Assets“ starten.

    In Las Vegas soll der Schwerpunkt auf realer Infrastruktur, praktischen Implementierungen und bestehenden Partnerschaften liegen. Vorgestellt werden Unternehmen und Finanzinstitute, die Stablecoins, Tokenisierung, Blockchain-Infrastruktur und On-Chain-Märkte bereits einsetzen.

    Signal Week bringt laut Yellow.com eine etablierte globale Digital-Asset-Community ein, die unter anderem Führungskräfte von BlackRock, Société Générale, Circle und Ripple angezogen habe. Fintech Meetup steuert sein Finanzindustrie-Ökosystem und sein Meeting-Modell bei; zu früheren Teilnehmern gehörten unter anderem Citi, Wells Fargo, U.S. Bank und Visa.

    Louisa Hunter, President von Fintech Meetup, beschreibt die Zusammenarbeit als Verbindung zwischen traditioneller Finanzwelt und digitalen Assets. Ihrer Aussage zufolge bringen Banken Stablecoins, Tokenisierung und Blockchain-Infrastruktur zunehmend in Betracht, während die Entwickler dieser Technologien Zugang zu Institutionen benötigen.

    „Traditionelle Finanzwelt und digitale Assets werden nicht länger getrennt diskutiert.“

    Charlie Méraud, Mitgründer von Signal Week, erklärt, dass die Partnerschaft die Digital-Asset-Community über ein Double-Opt-in-Meeting-Programm mit mehr als 650 qualifizierten Hosted-Leaders zusammenbringe. Er ordnet die Entwicklung in einen Trend ein, bei dem Finanzplätze und die Wall Street zunehmend On-Chain-Technologien nutzen.

    Ein weiteres gemeinsames Kapitel ist für Paris im Jahr 2027 vorgesehen. Dort sollen Fintech Meetup Europe und Signal Week ihre Kräfte bündeln und einen breiteren Marktplatz für Banking, Fintech, Payments, digitale Assets und neue Finanzmarktinfrastruktur schaffen.

    Weitere Details zur Zusammenarbeit sollen beim Launch von Fintech Meetup Europe vom 6. bis 8. Oktober in Lissabon bekanntgegeben werden.

    Signal Week, ehemals Paris Blockchain Week, ist laut Quelle 2026 zur Hyve Group gestoßen. Die globale Community umfasst Finanzinstitute, Digital-Asset-Unternehmen, Investoren, Gründer, Regulierer und Technologieentscheider. Mehr als 10.000 Teilnehmende aus über 100 Ländern besuchen die Formate, rund 70 % davon auf C-Level.

    Infobox: Fintech Meetup und Signal Week starten 2027 gemeinsame Formate in Las Vegas und Paris. Der erste gemeinsame Digital Assets Summit findet vom 22. bis 24. Februar im The Venetian in Las Vegas statt; Signal Week nennt mehr als 10.000 Teilnehmende aus über 100 Ländern und rund 70 % C-Level-Anteil.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklungen markieren eine zunehmende Professionalisierung der Blockchain-Nutzung: Im Mittelpunkt stehen nicht mehr allein Kryptoanlagen, sondern Zahlungsverkehr, Kreditinfrastruktur, Tokenisierung und institutionelle Anwendungen. Entscheidend wird sein, ob daraus messbare Effizienzgewinne, belastbare regulatorische Standards und skalierbare Geschäftsmodelle entstehen. Die Vorhaben sind deshalb strategisch relevant, ihr nachhaltiger Erfolg bleibt jedoch von praktischer Nutzung und Marktakzeptanz abhängig.

    Zusammenfassung: Blockchain entwickelt sich sichtbar von einer Nischentechnologie zu einem Infrastrukturthema für Banken, Unternehmen und Finanzmärkte.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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