Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Blockchain-News: China, EZB und XRP Ledger treiben digitale Finanzinfrastruktur voran

    KI-generiert
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Chinas neuer nationaler Blockchain-Plan soll traditionelle Industrien digitalisieren und Dateninfrastrukturen vernetzen. Bitcoin und andere unabhängige Kryptowährungen werden nicht erwähnt und bleiben in Festlandchina illegal. Stattdessen setzt Peking auf staatliche Systeme und den digitalen Yuan.
    Die EZB will mit Pontes Blockchain und tokenisierte Finanzinstrumente mit Zentralbankgeld verbinden. Dadurch könnten digitale Wertpapiere sicherer ausgegeben, gehandelt und direkt in Euro abgewickelt werden. Tokenisierung verspricht kleinere Einheiten, automatisierte Prozesse und neue Zugänge zum Kapitalmarkt.
    Auch im Zahlungsverkehr entstehen neue Anwendungsfälle: GCAC prüft Blockchain-Gutscheine und Prämien im Instacash-Ökosystem in Eswatini. HSBC und Ant Digital testeten zudem KI-Agenten, die digitale Dienste finden und Mikrozahlungen mit tokenisierten Einlagen ausführen. Beide Projekte befinden sich noch in der Prüf- beziehungsweise Testphase und sind keine fertigen Kundenangebote.
    Der XRP Ledger baut seine institutionelle Infrastruktur aus: Mit delegierten Kontorechten können Unternehmen Transaktionsaufgaben übertragen, ohne Hauptschlüssel freizugeben. Gleichzeitig stieg der Wert tokenisierter Vermögenswerte seit Jahresbeginn um rund 3,7 Milliarden US-Dollar. Eine seit 2015 bestehende Sicherheitslücke wurde geschlossen, doch vor der Delegation der PaymentBurn-Berechtigung wird weiterhin gewarnt.
    Insgesamt verschiebt sich der Fokus der Blockchain-Branche von spekulativen Kryptowährungen hin zu regulierter Finanz- und Dateninfrastruktur. China, die EZB, Banken und Netzwerke wie XRP Ledger und Solana arbeiten an schnelleren und automatisierten Abläufen. Der breite Durchbruch hängt jedoch von Sicherheit, Regulierung, Haftung, Interoperabilität und echter Nutzung ab.

    Von Chinas staatlichem Blockchain-Vorstoß über die Euro-Anbindung der EZB bis zu KI-Zahlungen, tokenisierten Vermögenswerten und neuen Sicherheitsfragen: Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie sich Blockchain-Infrastruktur weltweit weiterentwickelt – während Bitcoin nicht überall im Mittelpunkt steht.

    Werbung

    China plant nationales Blockchain-Netzwerk – Bitcoin bleibt außen vor

    Chinas oberste Führung hat am 9. Oktober einen nationalen Blockchain-Plan als eine von 19 Maßnahmen eines neuen Wirtschaftsprogramms vorgestellt. Die Richtlinie wurde vom Zentralkomitee der Kommunistischen Partei und dem Staatsrat veröffentlicht und am selben Tag von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua auf der Regierungswebsite verbreitet, wie Yahoo Finanzen Deutschland berichtet.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Der Plan sieht vor, Blockchain-Technologie gemeinsam mit einem landesweiten Computernetzwerk zur digitalen Modernisierung traditioneller Industrien einzusetzen. Bestandteil der Strategie ist außerdem „East Data, West Computing“, bei dem Daten aus Städten im Osten an Rechenzentren im Westen übertragen werden sollen. Das Dokument fordert zudem Regeln darüber, wer Daten besitzen und handeln darf.

    Bitcoin oder andere Kryptowährungen werden in dem nationalen Blockchain-Plan nicht erwähnt. China betreibt mit dem Blockchain-based Service Network bereits ein staatlich unterstütztes System, das im April 2020 gestartet wurde. Laut dem DigiChina-Projekt der Stanford-Universität erlaubt dieses Netzwerk keine unabhängigen Kryptowährungen wie Bitcoin.

    Ob das geplante nationale Blockchain-Netzwerk auf dem bestehenden System aufbauen wird, bleibt offen. Die weitere Ausarbeitung übernehmen die Zentrale Kommission für Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten sowie die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission.

    Der Handel mit Kryptowährungen bleibt in Festlandchina illegal. Die chinesische Zentralbank und sieben weitere Behörden bestätigten dieses Verbot im Februar erneut. Stattdessen verfolgt Peking die Entwicklung des digitalen Yuan. Die People’s Bank of China hatte im August in ihrem Fünfjahresplan angekündigt, Chinas staatlich ausgegebene digitale Währung schrittweise weiterzuentwickeln.

    „Ich glaube, dass die Kryptowährung eine weitere Super-Zyklus erleben wird“, sagte Joseph Chee, wie Yahoo Finanzen Deutschland unter Berufung auf ein CNBC-Interview und BeInCrypto berichtet.

    Chee verknüpfte diese Einschätzung mit der Möglichkeit, dass Peking den Zugang zum Kryptohandel erlauben könnte. Als größtes Hindernis nannte er den Kapitalabfluss; eine Zeitangabe machte er nicht.

    Zusammenfassung: Quelle Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über Chinas geplantes Blockchain-Netzwerk, das sich auf digitale Infrastruktur und traditionelle Industrien konzentriert. Bitcoin und andere unabhängige Kryptowährungen werden nicht erwähnt und bleiben in Festlandchina illegal.

    EZB startet Pontes als Verbindung zwischen Blockchain und Euro

    Die Europäische Zentralbank hat Ende September die Plattform „Pontes“ gestartet. Der Name bedeutet „Brücken“ und beschreibt die vorgesehene Funktion: Pontes soll Blockchain und tokenisierte Finanzinstrumente mit dem ausfallsicheren Zentralbankgeld des Eurosystems verbinden, wie der Coin Kurier unter Berufung auf ZDFheute berichtet.

    Wertpapiere können bereits digital auf einer Blockchain ausgegeben und gehandelt werden. Bislang fehlte nach Darstellung des Berichts jedoch die direkte Verbindung zur Geldseite einer Transaktion. Pontes soll diese Anbindung an die Infrastruktur des Eurosystems herstellen.

    Bei der Tokenisierung wird ein Vermögenswert oder ein Recht digital dargestellt. Bei einer Anleihe kann ein Token beispielsweise den Anspruch auf Zins und Rückzahlung repräsentieren. Digitale Wertpapiere lassen sich dadurch in kleinere Einheiten aufteilen, übertragen und mit automatisierten Abläufen verbinden.

    Als Beispiel nennt ZDFheute einen mittelständischen Maschinenbauer, der für eine Produktionsanlage zwei Millionen Euro benötigt. Statt den gesamten Betrag über einen Bankkredit zu finanzieren, könnte das Unternehmen 4.000 Anleihen zu jeweils 500 Euro ausgeben. Durch die Tokenisierung könnten diese Wertpapiere digital abgebildet, gehandelt und automatisiert abgewickelt werden.

    Im Umfeld dieser Entwicklung werden Tokenforge und 21X genannt. Tokenforge entwickelt technische Infrastruktur zur digitalen Abbildung von Anleihen, Unternehmensanteilen oder Fonds als Token. 21X betreibt in Frankfurt einen regulierten Handels- und Abwicklungsplatz für tokenisierte Finanzinstrumente.

    Eine „Börse für alle“ entsteht laut dem Bericht nicht durch einen einzelnen Schritt. Erforderlich seien mehrere miteinander verbundene Bausteine: die Ausgabe digitaler Wertpapiere, deren Handel und Abwicklung sowie die Anbindung der Zahlung an Zentralbankgeld.

    Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass rund 12,8 Prozent der Erwachsenen Kryptowährungen besitzen. Vor allem Jüngere und Männer hielten digitale Coins im Depot, während die Mehrheit Kryptowährungen weiterhin skeptisch gegenüberstehe.

    Zusammenfassung: Quelle Coin Kurier beschreibt Pontes als Verbindungsglied zwischen tokenisierten Finanzinstrumenten, Blockchain und Zentralbankgeld. Die Plattform soll einen weiteren Baustein für einen digitalen Kapitalmarkt liefern.

    Blockchain-Gutscheine: GCAC prüft Kooperation mit Instacash in Eswatini

    Global Compliance Applications Corp. hat am 9. Oktober 2026 eine Absichtserklärung mit Directore Technologies (Proprietary) Limited unterzeichnet, die unter dem Namen Instacash tätig ist. Ziel ist die Evaluierung der Integration und einer möglichen Vermarktung der Gutschein-, Prämien- und Händlerbindungstechnologie von GCAC in das Zahlungs- und Wallet-Ökosystem von Instacash in Eswatini, wie MarketScreener Deutschland berichtet.

    Die Vereinbarung schafft einen Rahmen für technische, kommerzielle und regulatorische Prüfungen. Außerdem sollen ein Pilotprojekt konzipiert und endgültige Vereinbarungen verhandelt werden.

    Die geplante Technologie soll Händlergutscheine, Kundenprämien, Kampagnenmanagement und Analysen zur Einlösung unterstützen. Instacash soll dabei die Kontrolle über seine Kundenbeziehungen zu 220.000 Nutzern sowie über seine regulierten Zahlungsaktivitäten behalten.

    Eine Blockchain- oder Digital-Asset-Funktionalität, die über die Erfassung von Gutscheinen hinausgeht, müsste separat rechtlich und regulatorisch geprüft werden. Die Parteien prüfen ein potenzielles Technologiepaket mit einem angegebenen Verhandlungswert von bis zu 1 Mio. USD.

    MarketScreener Deutschland betont, dass es sich bei dem Betrag um eine vorgeschlagene kommerzielle Bewertung handelt. Er stellt keine vereinbarte Zahlung, keinen verbuchten Umsatzerlös, keine Finanzierungszusage und keinen unabhängig ermittelten Vermögenswert dar.

    Eine mögliche Gegenleistung könnte aus Barmitteln, Eigenkapital, einem aufgeschobenen Wert, einer Umsatzbeteiligung oder einer Kombination dieser Elemente bestehen. Zusätzlich ist ein stufenweise umgesetztes Pilotprojekt mit Meilensteinen und Abnahmekriterien vorgesehen, die in einem schriftlichen Pilotplan vereinbart werden sollen.

    Ein Produktiveinsatz würde von einer erfolgreichen technischen Integration, der kommerziellen Machbarkeit, dem Datenschutz, der regulatorischen Prüfung, internen Genehmigungen und dem Abschluss endgültiger Vereinbarungen abhängen. Die Absichtserklärung verpflichtet keine der Parteien zur Umsetzung eines Produktiveinsatzes oder einer Wertpapiertransaktion.

    Die anfängliche Evaluierungsphase soll sechs Monate dauern, sofern sie nicht nach den Bestimmungen der Vereinbarung verlängert oder beendet wird. Bestimmte Regelungen, darunter Vertraulichkeitsvereinbarungen und ausdrücklich festgelegte Schutzvorkehrungen, sollen bindend sein; die wesentlichen kommerziellen Vereinbarungen bleiben einer endgültigen Dokumentation vorbehalten.

    Zusammenfassung: Quelle MarketScreener Deutschland berichtet über eine sechsmonatige Evaluierungsphase für Blockchain-Gutscheine, Prämien und Händlerbindung im Instacash-Ökosystem. Der mögliche Verhandlungswert von bis zu 1 Mio. USD ist ausdrücklich keine vereinbarte Zahlung oder Umsatzrealisierung.

    Citrini Research setzt auf Blockchain-Infrastruktur statt Bitcoin

    Citrini Research berücksichtigt Bitcoin laut Coin Kurier und Cryptonews.net nicht in seiner neuesten Krypto-Anlagestrategie. Stattdessen konzentriert sich die Analyse auf Blockchain-Infrastruktur und die mögliche Rolle künstlicher Intelligenz bei der Abwicklung von Finanztransaktionen.

    Ausgangspunkt ist die Annahme, dass KI den Geldfluss verändern könnte. Als Beispiel wird ein elektronischer Assistent beschrieben, der eine kostengünstigere Hypothek sucht, Ersparnisse auf ein rentableres Bankkonto überweist und Geld anlegt, während die betreffende Person ihren Alltagsgeschäften nachgeht.

    Banken könnten in einem solchen Szenario unter Druck geraten. Wenn automatisierte Assistenten Kundengelder kontinuierlich bewegen und nach höheren Renditen suchen, könnten Einlagen von Banken mit unattraktiven Zinssätzen abfließen.

    Als mögliche Reaktion nennt die Analyse zwei Entwicklungen: Bestehende Banken könnten ihre Systeme anpassen, um eine flüssigere Bewegung von Software-Geld zu ermöglichen, oder neue Finanznetzwerke könnten für diese Aufgabe entstehen.

    Blockchain-Technologie ermöglicht laut Cryptonews.net seit rund 15 Jahren die Abwicklung von Zahlungen ohne zeitliche Beschränkung. Die Herausforderung habe darin bestanden, überzeugende Gründe für eine Nutzung zu schaffen. FTX, fragwürdige Token, komplizierte Wallets und Transaktionsgebühren hätten der Branche bei Skeptikern geschadet.

    Nach Einschätzung von Citrini Research verändert sich diese Situation durch die Tokenisierung von Finanzanlagen. Genannt werden tokenisierte Staatsanleihen, Aktien und Optionen sowie programmierbare Kredite, Zahlungen, Yield-Farms und Anwendungen, die vor wenigen Jahren noch nicht existiert hätten.

    Eine weitere Entwicklung sind KI-Agenten, die Finanzanwendungen bedienen könnten, ohne dass menschliche Nutzer komplizierte Oberflächen verstehen müssen. Cryptonews.net vergleicht dies mit dem Internet: Nutzer müssten beim Aufrufen von Webseiten nicht wissen, wie TCP, IP oder HTTPS funktionieren, weil der Browser diese Aufgaben übernimmt.

    Citrini Research testete nach eigener Darstellung die On-Chain-Welt mit einer Einzahlung von 1.000 $. Dabei sei ein System finanzieller Anwendungen sichtbar geworden, das in Teilen mit dem traditionellen Finanzwesen vergleichbar sei.

    Als Beispiele für die wachsende Infrastruktur nennt der Bericht Hyperliquid, Robinhood und regulatorische Entwicklungen in den USA. Während der Iran-Krise im März habe Hyperliquid Futures-Kontrakte auf Öl angeboten, als reguläre Börsen nicht betrieben wurden. Robinhood führte dem Bericht zufolge „Stock Tokens“ ein.

    Zusammenfassung: Quelle Coin Kurier berichtet über eine Strategie, die Bitcoin ausklammert und auf Blockchain-Infrastruktur, Tokenisierung und KI-Agenten fokussiert. Im Mittelpunkt steht die Verbindung automatisierter Finanzentscheidungen mit dezentralen Finanznetzwerken.

    XRP Ledger: Delegierte Kontorechte und zunehmende Tokenisierung

    Auf dem XRP Ledger können institutionelle Akteure ihre Kontoverwaltung flexibler strukturieren. Wie Börse Express berichtet, wurde mit der Aktivierung des Protokoll-Upgrades PermissionDelegationV1_1 bei Ledger 107.524.865 eine Funktion freigeschaltet, mit der Kontoinhaber spezifische Transaktionsrechte an separate Konten vergeben können.

    Regulierte Finanzunternehmen können damit betriebliche Aufgaben delegieren, ohne private Hauptschlüssel preiszugeben. Das System ermöglicht Organisationen, bis zu zehn Berechtigungen pro delegiertem Konto einzurichten.

    Die Rechte können über den Befehl DelegateSet angepasst oder vollständig widerrufen werden. Dadurch lassen sich operative Aufgaben wie Zahlungsabwicklungen oder Compliance-Prüfungen von der Verwahrung der Hauptschlüssel trennen.

    Die Delegation beschränkt sich auf Vorgangstypen. Grenzen für Ausgabenbeträge oder Beschränkungen auf einzelne Währungen sieht das Upgrade laut Börse Express nicht vor. Sensible Master-Keys können dennoch im Offline-Speicher verbleiben.

    Parallel zur Erweiterung der Verwaltungsfunktionen nahm der Wert tokenisierter Sachwerte auf dem XRP Ledger zu. Nach Erhebungen der RWA-Foundation stieg der Wert tokenisierter Vermögenswerte seit Jahresbeginn um rund 3,7 Milliarden US-Dollar, Stablecoins nicht eingerechnet.

    Unter den führenden Netzwerken lag der XRP Ledger damit vor der BNB Chain. Als Beispiel für institutionelle Nutzung nennt Börse Express Aviva Investors, das im Juli eine tokenisierte Anteilsklasse eines US-Dollar-Liquiditätsfonds auf dem XRP Ledger lancierte.

    Weitere Funktionen befinden sich laut RippleX in der Pipeline. Dazu gehören vertrauliche Überweisungen, dynamische Mehrzweck-Token und gesponserte Transaktionsgebühren. Außerdem ging die Funktion Atomic Batch live, die die gebündelte Ausführung zusammenhängender Transfers ermöglicht.

    Zum Zeitpunkt des Berichts notierte XRP bei 1,41 US-Dollar und verzeichnete ein Plus von 1,1 Prozent. Der Kurs lag damit zehn Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,28 US-Dollar.

    Zusammenfassung: Quelle Börse Express berichtet über delegierbare Transaktionsrechte und bis zu zehn Berechtigungen pro delegiertem Konto. Der Wert tokenisierter Vermögenswerte auf dem XRP Ledger stieg seit Jahresbeginn um rund 3,7 Milliarden US-Dollar.

    XRP Ledger: Sicherheitslücke geschlossen, PaymentBurn bleibt kritisch

    RippleX hat eine kritische Schwachstelle im XRP Ledger behoben und nach eigenen Angaben keine Hinweise auf eine Ausnutzung in öffentlichen Netzwerken gefunden. Eine separate Warnung zur Vergabe bestimmter Kontoberechtigungen besteht jedoch weiter, wie Börse Express berichtet.

    Der kritische Fehler betraf die Zahlungsverarbeitung. Ein Ganzzahlüberlauf hätte es Angreifern ermöglichen können, durch speziell gestaltete Zahlungen zusätzliche, ausgebbare XRP zu erzeugen. Die Schwachstelle bestand seit 2015.

    Medienberichten zufolge meldeten Cayden Liao und Veria AI den Fehler am 22. September. RippleX konnte ihn anschließend reproduzieren. Die Korrektur wurde am 25. September mit der Softwareversion xrpld 3.4.1 ausgeliefert.

    Die technische Behebung lag damit vor der öffentlichen Offenlegung. RippleX fand keine Hinweise auf eine Ausnutzung in öffentlichen Netzwerken. Die Möglichkeit einer Manipulation ist deshalb nicht mit einem nachgewiesenen Angriff gleichzusetzen.

    RippleX legte außerdem einen Fehler bei der Prüfung gebündelter Transaktionen offen. Auch diesen behob die Softwareversion xrpld 3.4.1. Die zugehörige Sicherheitsänderung wurde im Hauptnetz aktiviert.

    Nach Angaben des XRP Ledger waren die betroffenen Batch-Erweiterungen vor der Korrektur noch nicht aktiviert. Durch diesen Fehler wurden demnach weder Konten noch Guthaben im Hauptnetz beeinträchtigt.

    Unabhängig davon ging PermissionDelegationV1_1 in Betrieb. Die Funktion erlaubt Kontoinhabern, anderen Konten bestimmte Berechtigungen zu erteilen, ohne ihre primären Signaturschlüssel weiterzugeben.

    Die technische Anleitung des XRP Ledger warnt weiterhin davor, die Berechtigung PaymentBurn zu delegieren. Unter bestimmten Bedingungen könnte sie die Erzeugung von Token ermöglichen, statt ausschließlich deren Vernichtung zu erlauben. Die Warnung gilt bis zur Aktivierung einer separaten Korrektur.

    Zusammenfassung: Quelle Börse Express berichtet über die Behebung einer seit 2015 bestehenden Schwachstelle, durch die zusätzliche ausgebbare XRP hätten erzeugt werden können. Gleichzeitig bleibt die Warnung vor einer Delegation der PaymentBurn-Berechtigung bestehen.

    Solana: Anza-Chef schlägt höheres Blocklimit vor

    Anza-CEO Brennan Watt hat vorgeschlagen, Solanas Rechenlimit je Block von 50 Millionen auf 100 Millionen Compute Units anzuheben. Der Vorschlag könnte die zulässige Rechenkapazität erhöhen, ist aber noch nicht beschlossen, wie Börse Express berichtet.

    Ein Aktivierungsdatum und eine konkrete Softwareversion stehen bislang nicht fest. Der Vorstoß wurde in einer GitHub-Diskussion vorgestellt und soll über mehrere getrennt freizuschaltende Stufen erfolgen. Ein formaler Änderungsantrag im SIMD-Verfahren liegt noch nicht vor.

    Watt will die Limits für die als Shreds bezeichneten Datenfragmente und für einzelne Konten unverändert lassen. Der Vorschlag hebt somit nicht sämtliche Begrenzungen des Netzwerks an. Das angestrebte höhere Blockbudget ist daher nicht mit einer bereits verfügbaren, durchgängig verdoppelten Leistungsfähigkeit gleichzusetzen.

    Der Vorstoß folgt auf die Aktivierung kürzerer Zeitfenster für die Blockproduktion im Hauptnetz. Solana hat mit SIMD-0525 das Ziel für die Zeitfenster von ursprünglich 400 auf 200 Millisekunden halbiert. Die Umstellung erfolgte schrittweise seit August.

    Durch die kürzeren Zeitfenster entstehen häufiger Gelegenheiten zur Blockproduktion. Gleichzeitig wurden die Rechenbudgets je Zeitfenster proportional gesenkt, sodass die gesamte Ausführungskapazität pro Sekunde ungefähr unverändert bleibt.

    Auch die Epochen werden kürzer, ebenso die Gültigkeitsdauer von Blockhashes. Der technische Fortschritt betrifft damit zunächst den Takt des Netzwerks. Watts Vorschlag würde zusätzlich am Umfang der zulässigen Rechenarbeit ansetzen.

    Parallel dazu steht mit Alpenglow ein geplanter Umbau des Konsensverfahrens im Blick. Er zielt auf eine Finalität von ungefähr 150 Millisekunden statt rund 12,8 Sekunden beim bisherigen TowerBFT-Verfahren. Alpenglow läuft bereits in Test- und Entwicklungsnetzen; ein Termin für die Aktivierung im Hauptnetz ist nicht angekündigt.

    Zusammenfassung: Quelle Börse Express berichtet über einen Vorschlag, Solanas Blocklimit von 50 Millionen auf 100 Millionen Compute Units zu erhöhen. Kürzere Blockintervalle sind bereits umgesetzt, während das höhere Rechenlimit und Alpenglow noch nicht im Hauptnetz aktiviert wurden.

    HSBC testet KI-Agentenzahlungen mit tokenisierten Einlagen

    HSBC und Ant Digital Technologies haben einen technischen Test für Mikrozahlungen von KI-Agenten mit tokenisierten Einlagen abgeschlossen. Die Echtzeit-Abwicklung erfolgte in einem Blockchain-Testnetz, wie IDNFinancials berichtet.

    Der Test kombinierte den Tokenised Deposit Service von HSBC, das Anvita-Flow-Netzwerk und die Jovay-Testnet-Blockchain-Umgebung von Ant Digital. In der Simulation konnten KI-Agenten digitale Dienste finden, darauf zugreifen, Mikrozahlungen durchführen und Transaktionen automatisiert abwickeln.

    Der Wert der getesteten Transaktionen wurde nicht genannt. Ant Digital erklärte lediglich, dass Mikrozahlungen im Allgemeinen als Transaktionen mit einem Wert von weniger als 2 US-Dollar definiert werden.

    HSBC stellte den Tokenised Deposit Service und Transaktionsabwicklungsfähigkeiten einschließlich Echtzeit-Risikoprüfung über die MCP-Schnittstelle bereit. Das Jovay Testnet diente als zweite Schicht der Blockchain-Testumgebung.

    Anvita Flow ermöglichte es den KI-Agenten, Dienste zu finden und auszuführen sowie die Abwicklung von Mikrozahlungen zu verwalten. Zhuoqun Bian, Präsident des Blockchain-Geschäfts bei Ant Digital Technologies, erklärte, der Test zeige das Potenzial Blockchain-basierter KI-Agenten.

    „Diese gemeinsame technische Verifizierung mit HSBC zeigt das Potenzial des Einsatzes von Blockchain-basierten KI-Agenten“, sagte Zhuoqun Bian laut IDNFinancials.

    Lewis Sun, Global Head of Digital Currencies bei HSBC, erklärte, die Bank untersuche, wie tokenisierte Einlagen mit neuen Anwendungsfällen integriert werden könnten, ohne die Risikokontrolle zu beeinträchtigen.

    „Durch den Tokenised Deposit Service untersuchen wir, wie Innovationen, neue Anwendungsfälle und Zusammenarbeit die Kundenerfahrung verbessern und Hindernisse reduzieren können“, sagte Lewis Sun laut IDNFinancials.

    Ant Digital und HSBC betonten, dass es sich lediglich um eine Technologieverifizierung handelte. Der Test war kein kommerzieller Start und noch kein für Kunden verfügbarer Dienst.

    IDNFinancials verweist auf weitere Tests im Jahr 2026. Santander testete im März über Mastercard Agent Pay durch KI-Agenten initiierte Zahlungen. Sygnum testete im Mai Agenten-basierte Transaktionen im Blockchain-Mainnet mit Kundenzustimmung für jede Transaktion. Die CaixaBank testete außerdem durch KI-Agenten initiierte Kartentransaktionen mit Visa Intelligent Commerce.

    Zusammenfassung: Quelle IDNFinancials berichtet über einen technischen Test von HSBC und Ant Digital für KI-Agenten-Mikrozahlungen mit tokenisierten Einlagen. Die Erprobung war kein kommerzieller Start und kein für Kunden verfügbarer Dienst.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklungen zeigen eine klare Verschiebung der Blockchain-Nutzung weg von spekulativen Kryptowährungen hin zu kontrollierten Finanz- und Infrastrukturprozessen. China setzt auf staatliche Daten- und Zahlungssysteme, während Europa die technische Verbindung zwischen tokenisierten Wertpapieren und Zentralbankgeld stärkt.

    Besonders relevant ist die zunehmende Einbindung institutioneller Akteure. Tokenisierte Einlagen, digitale Wertpapiere und KI-Agenten könnten Abwicklungen beschleunigen und automatisieren. Bis daraus tragfähige Geschäftsmodelle entstehen, bleiben jedoch Regulierung, Sicherheit, Haftung und Interoperabilität die entscheidenden Hürden.

    Die Meldungen zu XRP Ledger und Solana verdeutlichen zugleich, dass höhere Leistungsfähigkeit und mehr institutionelle Funktionen nur dann nachhaltig sind, wenn Sicherheitsrisiken und Governance-Fragen zuverlässig beherrscht werden. Pilotprojekte und Absichtserklärungen sind daher noch kein Beleg für eine breite Marktdurchdringung.

    Kernaussage: Die strategische Bedeutung liegt zunehmend in der Blockchain als regulierter Abwicklungs- und Infrastrukturschicht – nicht in Bitcoin als zentralem Anwendungsfall. Der Durchbruch hängt von sicherer Umsetzung, rechtlicher Klarheit und realer Nutzung ab.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      Hashing24KI-generiert Cryptotab Browser MiningKI-generiert NiceHashKI-generiert
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter