Binance BNB-Burn-Event - knapp 400 Millionen USD werden verbrannt

Binance BNB-Burn-Event – knapp 400 Millionen USD werden verbrannt

Binance hat in einem 16. quartalsmäßigen Token-Burn-Event von BNB Token im Wert von 400 Millionen USD verbrannt, was den Markt allerdings nicht stark beeindruckt hat.

Binance Burn-Event

Die derzeit weltgrößte Kryptobörse Binance hat ihren 16. quartalsmäßigen Token-Burn für BNB abgeschlossen und dabei Token im Wert von über 390 Millionen USD verbrannt.

Wie Binance am 18. Juli berichtete, wurden 1.296.728 BNB im Wert von knapp 400 Millionen Dollar verbrannt. Die Börse sagten, dass weitere 5.163 BNB, die durch ihr Burn-Programm verbrannt wurden, die ein Anreiz für jene Benutzer sein sollen, die Token durch ehrlich irrtümliche Transaktionen zu Smart Contracts verloren haben.

Binance übernimmt die Verluste und gibt die Token unter bestimmten Umständen an die Benutzer zurück. Diese Token werden dann von der Börse von den vierteljährlichen Burn-Events abgezogen.

Wie von Binance bekannt ist, hat sich die Börse verpflichtet, jedes Quartal 20% der Gewinne der Börse zu verbrennen, wobei das jüngste Burning darauf hindeutet, dass die Börse im zweiten Quartal 2021 einen Gewinn von 2 Milliarden USD erzielen konnte.

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Das letzte Burn-Event war der zweitgrößte in der Geschichte von BNB nach dem Fiat-Wert gemessen, wobei Token im Wert von 600 Millionen USD im März verbrannt wurden.

Obwohl auch diesmal eine größere Summe vernichtet wurde, scheint dieses Event keine Auswirkungen auf den Kurs von BNB gehabt zu haben, da der Preis weiterhin seitlich läuft.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs von BNB bei 300 USD und liegt 56% unter seinem Allzeithoch von 686 USD. Nicht vergessen werden darf allerdings die Tatsache, dass der Token seit Jahresbeginn um 700% gestiegen ist.

In letzter Zeit hat die Börse mit einigen Problemen zu kämpfen. Sie verursachen einen erheblichen Regulierungsdruck, der von Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Hongkong kommt.

In Großbritannien hindern einige Banken ihre Kunden auch daran, Transaktionen mit der Börse zu tätigen, da die Finanzmarktaufsicht gegen unregulierte Handelsplattformen für Kryptowährungen vorgeht.

Durch den wachsenden Druck war die Börse auch gezwungen, den Aktien-Token-Verkauf mit 16. Juli zu stoppen.


Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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