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    Dora-Verordnung: Blockchain-Spezialisten stehen vor neuen Herausforderungen im Finanzsektor

    06.01.2026 109 mal gelesen 0 Kommentare Google-News
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    Die neue Dora-Verordnung der EU tritt 2025 in Kraft und stellt Blockchain-Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie zielt darauf ab, die Sicherheit im Finanzsektor zu erhöhen, erfordert jedoch strenge Governance- und Risikomanagement-Standards, die für dezentrale Technologien schwer zu erfüllen sind.
    Während traditionelle Finanzdienstleister unter die Verordnung fallen, sind vollständig dezentrale Finanzplattformen (DeFi) davon ausgenommen. Dies könnte die Nutzung von DeFi-Technologien fördern, da sie nicht den gleichen Anforderungen unterliegen wie regulierte Anbieter.
    Vitalik Buterin von Ethereum hat kürzlich erklärt, dass die Kombination von PeerDAS und zkEVMs das zentrale Blockchain-Trilemma lösen könnte. Diese Technologien ermöglichen eine Blockchain, die dezentral, konsensfähig und hoch skalierbar ist, was die Effizienz und das Vertrauen in Blockchain-Anwendungen steigern könnte.
    Ripple hat eine Professur an der EBS Universität eingerichtet, um die Forschung im Bereich Blockchain und FinTech zu unterstützen. Dies wird die nächste Generation von Fachkräften auf die Herausforderungen der Branche vorbereiten und die akademische Führungsrolle der Universität stärken.
    Das Analysehaus Roth/MKM hat das Kursziel für Applied Blockchain auf 56 US-Dollar bestätigt, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial darstellt. Die operativen Fortschritte des Unternehmens könnten Investoren ermutigen, in den Sektor zu investieren und die Stabilität der Blockchain-Technologie weiter zu fördern.

    Die neue Verordnung über die digitale operationale Resilienz (Dora) der Europäischen Union, die ab Januar 2025 in Kraft tritt, wirft bedeutende Fragen für Blockchain-Unternehmen auf. Während sie darauf abzielt, die Sicherheit im Finanzsektor zu erhöhen, stehen dezentrale Technologien vor der Herausforderung, die strengen Anforderungen an Governance und Risikomanagement zu erfüllen. In diesem Artikel beleuchten wir die Auswirkungen der Dora-Verordnung auf die Blockchain-Branche und die damit verbundenen Herausforderungen, die sich aus der Anonymität und Dezentralität dieser Technologien ergeben.

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    Dora: Warum Blockchain-Spezialisten mit der Verordnung kämpfen

    Die Verordnung über die digitale operationale Resilienz (Dora), die am 17. Januar 2025 von der Europäischen Union eingeführt wurde, soll einen einheitlichen Rahmen für die Digitalsicherheit im Finanzsektor schaffen. Diese Verordnung betrifft nicht nur traditionelle Finanzdienstleister, sondern auch Unternehmen, die dezentrale Technologien wie die Blockchain nutzen. Insbesondere stellt sich die Frage, wie diese Unternehmen die Anforderungen an Governance und Risikosteuerung erfüllen können, da die Anonymität und Dezentralität der Blockchain-Technologie Herausforderungen mit sich bringen.

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    „Die Anforderungen an Governance-Strukturen im Finanzsektor beruhen traditionell auf klaren Zuständigkeiten, nachvollziehbaren Entscheidungswegen und einer zentralen Koordination.“

    Die Dora-Verordnung richtet sich an eine Vielzahl regulierter Finanzunternehmen in der EU, darunter Kreditinstitute, Wertpapierfirmen und Zahlungsdienstleister. Vollständig dezentralisierte Finanzplattformen (DeFi) fallen jedoch nicht unter diese Regelung, da sie nicht von einem regulierten Finanzdienstleister betrieben werden. Die Verordnung wird in Deutschland ab 2027 in vereinfachter Form auf nationale Finanzdienstleister angewendet.

    Zusammenfassung: Die Dora-Verordnung zielt darauf ab, die Sicherheit digitaler Systeme im Finanzsektor zu erhöhen, betrifft jedoch nicht alle Blockchain-Anwendungen, insbesondere nicht die DeFi-Plattformen.

    Vitalik Buterin: Ethereum löst das zentrale Blockchain-Trilemma

    Vitalik Buterin, Mitgründer von Ethereum, hat in einem aktuellen Beitrag erklärt, dass Ethereum vor einem grundlegenden technologischen Wandel steht. Die Kombination aus PeerDAS und zkEVMs könnte das Netzwerk in eine neue Liga dezentraler Systeme heben. Diese Technologien ermöglichen es, eine Blockchain zu schaffen, die gleichzeitig dezentral, konsensfähig und hoch skalierbar ist, was lange als unerreichbar galt.

    Buterin hebt hervor, dass die Fortschritte nicht nur theoretischer Natur sind, da Data Availability Sampling über PeerDAS bereits live im Hauptnetz läuft. Die zkEVMs haben die Performance-Hürden überwunden, die sie zuvor auf experimentelle Umgebungen beschränkt hatten. Für die kommenden Jahre plant Buterin eine schrittweise Umsetzung, die unter anderem größere Gas-Limit-Erhöhungen und die Einführung von zkEVM-Nodes umfasst.

    Zusammenfassung: Ethereum steht vor einem technologischen Wandel, der durch die Kombination von PeerDAS und zkEVMs ermöglicht wird, was die Skalierbarkeit und Dezentralität des Netzwerks erheblich verbessert.

    Ripple's University Blockchain Research Initiative stiftet Professur

    Im Rahmen der University Blockchain Research Initiative (UBRI) hat Ripple eine Professur an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht eingerichtet. Der Lehrstuhl von Prof. Raša Karapandža wird künftig den Titel „Ripple Endowed Chair of Finance“ tragen. Diese Unterstützung durch Ripple wird die Forschung und Lehre in den Bereichen Finance, Blockchain und digitale Vermögenswerte an der EBS Universität weiter stärken.

    Die Förderung ermöglicht es Studierenden, praktische Erfahrungen mit Blockchain und FinTech zu sammeln, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen und von der Expertise von Prof. Karapandža zu profitieren. Dieser Schritt unterstreicht die akademische Führungsrolle der EBS Universität im Bereich Blockchain-Technologie und Finanzinnovation.

    Zusammenfassung: Ripple unterstützt die EBS Universität durch die Einrichtung einer Professur, um die Forschung und Lehre im Bereich Blockchain und FinTech zu fördern.

    Roth/MKM bestätigt Kursziel von 56 US-Dollar für Applied Blockchain

    Das Analysehaus Roth/MKM hat in einer aktuellen Studie das Kursziel von 56,00 US-Dollar für Applied Blockchain Inc (NASDAQ:APLD) bekräftigt. Dies impliziert ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs von 28,11 US-Dollar. Die Analysten erwarten, dass die Ergebnisse des Unternehmens für das zweite Geschäftsquartal 2026 weniger von kurzfristigen finanziellen Entwicklungen, sondern vielmehr von der operativen Umsetzung und zukünftigen Vermietungen bestimmt werden.

    Applied Blockchain hat mit 100 MW, die nun in seiner PF1-Anlage aktiv sind, einen operativen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen hat zudem seine Finanzierungsmöglichkeiten durch eine von Macquarie unterstützte Fazilität erweitert, um die Entwicklung von Campus-Projekten vor deren Vermietung zu finanzieren.

    Zusammenfassung: Roth/MKM hat das Kursziel für Applied Blockchain auf 56 US-Dollar bestätigt, was ein signifikantes Aufwärtspotenzial darstellt, während das Unternehmen operative Fortschritte erzielt.

    Ethereum hat laut Vitalik Buterin das größte Problem der Blockchain-Technologie gelöst

    Vitalik Buterin hat erklärt, dass Ethereum durch die Kombination von PeerDAS und zkEVMs das größte Problem der Blockchain-Technologie gelöst hat. Diese Technologien ermöglichen es, eine Blockchain zu schaffen, die dezentral, konsensfähig und hoch skalierbar ist. Buterin vergleicht diese Fortschritte mit früheren Peer-to-Peer-Netzwerken und hebt hervor, dass Ethereum nun in der Lage ist, beide Welten zu vereinen.

    Die schrittweise Umsetzung dieser Technologien wird in den kommenden Jahren erfolgen, wobei bereits 2026 größere Gas-Limit-Erhöhungen und die Einführung von zkEVM-Nodes geplant sind. Buterin betont, dass Ethereum seinen Fokus zunehmend auf die Rolle als globale Infrastruktur legt, anstatt kurzfristige Trends zu verfolgen.

    Zusammenfassung: Ethereum hat durch die Einführung von PeerDAS und zkEVMs bedeutende Fortschritte gemacht, die es ermöglichen, die Herausforderungen der Blockchain-Technologie zu überwinden.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Einführung der Dora-Verordnung stellt einen bedeutenden Schritt in der Regulierung des Finanzsektors dar, insbesondere im Hinblick auf die digitale Sicherheit. Die Tatsache, dass dezentrale Finanzplattformen (DeFi) nicht unter diese Regelung fallen, könnte zu einer verstärkten Nutzung solcher Plattformen führen, da sie nicht den gleichen Governance-Anforderungen unterliegen. Dies könnte die Entwicklung und Akzeptanz von DeFi-Technologien fördern, während traditionelle Finanzdienstleister möglicherweise unter Druck geraten, ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Die Fortschritte von Ethereum, wie von Vitalik Buterin beschrieben, könnten die Blockchain-Technologie revolutionieren, indem sie die Herausforderungen der Dezentralität und Skalierbarkeit adressieren. Dies könnte nicht nur die Effizienz von Ethereum verbessern, sondern auch das Vertrauen in Blockchain-Anwendungen insgesamt stärken. Die Kombination von PeerDAS und zkEVMs könnte Ethereum in eine führende Position im Bereich der dezentralen Systeme katapultieren.

    Die Unterstützung von Ripple für die akademische Ausbildung im Bereich Blockchain und FinTech ist ein positives Signal für die langfristige Entwicklung der Branche. Durch die Förderung von Forschung und Lehre wird die nächste Generation von Fachkräften besser auf die Herausforderungen und Möglichkeiten der Blockchain-Technologie vorbereitet.

    Das bestätigte Kursziel von Roth/MKM für Applied Blockchain zeigt das Potenzial des Unternehmens, insbesondere in Anbetracht der operativen Fortschritte. Dies könnte Investoren ermutigen, in den Sektor zu investieren, was zu einer weiteren Stabilität und Wachstum im Bereich Blockchain führen könnte.

    Insgesamt deutet die aktuelle Entwicklung darauf hin, dass die Blockchain-Technologie und ihre Anwendungen weiterhin an Bedeutung gewinnen werden, sowohl im regulierten Finanzsektor als auch in der DeFi-Welt.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die Dora-Verordnung der EU ab 2025 stellt Blockchain-Unternehmen vor Herausforderungen in Bezug auf Governance und Risikomanagement, während Ethereum durch neue Technologien wie PeerDAS und zkEVMs bedeutende Fortschritte erzielt. Ripple fördert die akademische Ausbildung im Bereich Blockchain an der EBS Universität, was die Branche langfristig stärken könnte.

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