Interpool veröffentlicht Red Notice gegen Mitgründer von Terra Labs, Do Kwon
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Gründer der Kryptowährung Luna, Do Kwon, wurde von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben und wird von südkoreanischen Behörden wegen angeblicher Verstöße gegen das Kapitalmarktgesetz gesucht. Die südkoreanischen Behörden haben einen formellen Antrag auf eine "Red Notice" bei Interpol gestellt, um Kwon zu finden und strafrechtlich zu verfolgen.
Interpool hat gegen den Gründer von Terraform Labs, Do Kwon, eine Red Notice erlassen. Kwon ist als Gründer der Kryptowährung Luna bekannt und wird derzeit von südkoreanischen Behörden wegen angeblicher Verletzung des Kapitalmarktgesetzes strafrechtlich verfolgt.
Laut einem Bericht von Bloomberg hat der Gründer von Terraform Labs, Do Kwon, die Red Notice von Interpol erhalten. Der Bericht zitiert eine SMS der südkoreanischen Behörden, die bestätigt, dass Do Kwon aktiv von Interpol verfolgt wird.
Laut Interpol ist eine Red Notice eine Aufforderung an die Strafverfolgungsbehörden weltweit, eine vorläufig festgenommene Person bis zur Auslieferung, Übergabe oder ähnlichen rechtlichen Schritten zu lokalisieren und zu verfolgen.
Die Nachricht kommt eine Woche, nachdem die südkoreanischen Behörden bei Interpol einen formellen Antrag auf die Veröffentlichung einer Red Notice gegen Kwon gestellt hatten.
Die Suche nach dem Gründer von Luna hat sich in den letzten Wochen verstärkt, wobei die südkoreanischen Behörden ihre Bemühungen zur Verhaftung von Do Kwon ebenfalls verstärkten. Kwon wird derzeit in seinem Heimatland wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz strafrechtlich verfolgt. Er soll früher in Singapur gelebt haben. Eine Erklärung der Polizei von Singapur bestätigte jedoch, dass sich Kown nicht in Singapur aufhält, was die Beamten dazu veranlasste, ihre Bemühungen zu verstärken.
Kwon gab später mehrere Klarstellungen über Twitter heraus, in denen er die Anschuldigungen zurückwies und hinzufügte, dass er bereit sei, mit den Justizbehörden zusammenzuarbeiten. Er gab seinen Aufenthaltsort allerdings nicht bekannt.
Die südkoreanischen Behörden darüber hinaus ihre Bemühungen, Kwon ausfindig zu machen und strafrechtlich zu verfolgen, bislang nichts unversucht gelassen. Sie hatten zunächst beim südkoreanischen Außenministerium einen Antrag auf Ungültigkeitserklärung des Passes von Do Kwon gestellt, gefolgt von einem weiteren Antrag bei Interpol bezüglich der Ausstellung der Red Notice.
Kwon begab sich nach dem Absturz der Kryptowährungen Luna und dem eigenen Stablecoin von Terra auf dünnes Eis.
Dem Gründer von Terraform Labs wurde vorgeworfen, betrügerische und irreführende Aktivitäten im Krypto-Space durchgeführt zu haben, die letztendlich Investoren und Verbrauchern schadeten. Der Absturz hat Anlegern bis zu 42 Milliarden USD gekostet.
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