Bitcoin unter Druck: ETF-Zuflüsse treffen auf KI-Schock und Zinsunsicherheit
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Bitcoin wird von moderater US-Inflation und neuen ETF-Zuflüssen gestützt, bleibt aber wegen KI-Marktstress und geldpolitischer Unsicherheit volatil.
Bitcoin steht zwischen neuen ETF-Zuflüssen, überraschend niedriger US-Inflation und einem Belastungsschock durch fallende KI-Aktien. Der Pressespiegel zeigt, wie stark Geldpolitik, institutionelle Nachfrage und Technologie-Märkte derzeit die Kurse bewegen – und welche Szenarien bis 2030 diskutiert werden.
Krypto-Pressespiegel: Bitcoin zwischen ETF-Zuflüssen, KI-Schock und geldpolitischer Unsicherheit
Kryptowährungen in KW 29/26: Ethereum Classic führt das Ranking an
Finanzen.net hat die Kursentwicklung ausgewählter Kryptowährungen in der Kalenderwoche 29/26 untersucht. Grundlage waren die Kurswerte zum US-Dollar zwischen dem 12.07.2026 und dem 17.07.2026; Stand des Rankings ist der 17.07.2026.
Die stärkste Entwicklung verzeichnete Ethereum Classic mit einem Plus von 2,10 Prozent. Litecoin und Chainlink folgten mit jeweils 1,78 Prozent, während Ethereum um 1,12 Prozent zulegte. Auf der Verliererseite stand Bitcoin Cash mit einem Minus von 9,64 Prozent vor Worldcoin mit minus 8,60 Prozent.
| Platz | Kryptowährung | Entwicklung |
|---|---|---|
| 1 | Ethereum Classic | 2,10 Prozent |
| 2 | Litecoin | 1,78 Prozent |
| 3 | Chainlink | 1,78 Prozent |
| 4 | Ethereum | 1,12 Prozent |
| 5 | Lido stETH | 1,01 Prozent |
| 6 | Avalanche | 0,89 Prozent |
| 7 | Cardano | 0,74 Prozent |
| 8 | Monero | 0,46 Prozent |
| 9 | Neo | 0,35 Prozent |
| 10 | Polkadot | 0,16 Prozent |
| 11 | USD Coin | 0,00 Prozent |
| 12 | Dai | 0,00 Prozent |
| 13 | Stellar | -0,01 Prozent |
| 14 | Tether | -0,03 Prozent |
| 15 | Ripple | -0,38 Prozent |
| 16 | Bitcoin | -0,74 Prozent |
| 17 | Wrapped Bitcoin | -0,96 Prozent |
| 18 | Dogecoin | -1,05 Prozent |
| 19 | Tezos | -2,18 Prozent |
| 20 | Binance Coin | -2,21 Prozent |
| 21 | Uniswap | -2,56 Prozent |
| 22 | Wrapped TRON | -2,56 Prozent |
| 23 | Tron | -2,61 Prozent |
| 24 | SHIBA INU | -2,80 Prozent |
| 25 | VeChain | -3,06 Prozent |
| 26 | Solana | -3,08 Prozent |
| 27 | Toncoin | -6,08 Prozent |
| 28 | Worldcoin | -8,60 Prozent |
| 29 | Bitcoin Cash | -9,64 Prozent |
Infobox – Finanzen.net: Ethereum Classic war mit 2,10 Prozent der Wochengewinner. Bitcoin lag bei -0,74 Prozent, Bitcoin Cash bei -9,64 Prozent. Die Vergleichsperiode reichte vom 12.07.2026 bis zum 17.07.2026.
Bitcoin-Prognose bis 2030: Wisdomtree unterscheidet drei Inflationsszenarien
Die Berliner Morgenpost berichtet über eine Studie des Vermögensverwalters Wisdomtree, die mögliche Entwicklungen von Bitcoin und Gold bis 2030 und 2050 untersucht. Entscheidend ist nach Darstellung der Studie jeweils die Inflation. Für Bitcoin nennt der Artikel aktuell rund 54.963 Euro zum Stand 17. Juli 2026; seit Jahresbeginn beträgt das Minus rund 26 Prozent.
Das Modell berücksichtigt die prognostizierte globale Geldmenge, den Anteil der weltweiten Geldmenge an „harten monetären“ Vermögenswerten, den Bitcoin-Anteil an diesem Pool sowie das voraussichtliche Angebot von Gold und Bitcoin. Die Berliner Morgenpost betont, dass es sich um Modellrechnungen und Schätzungen und nicht um verlässliche Vorhersagen handelt.
| Szenario | Bitcoin bis Ende 2030 | Bitcoin bis 2050 | Gold bis Ende 2030 | Gold bis 2050 |
|---|---|---|---|---|
| Deflationär | rund 120.000 US-Dollar | rund 213.000 US-Dollar | etwa 3000 US-Dollar je Unze | etwa 4700 US-Dollar je Unze |
| Basis | rund 250.000 US-Dollar | über 650.000 US-Dollar | etwa 4000 US-Dollar je Unze | über 9000 US-Dollar je Unze |
| Inflationär | über 500.000 US-Dollar | knapp zwei Millionen US-Dollar pro Coin | über 5500 US-Dollar je Unze | rund 19.000 US-Dollar je Unze |
Im deflationären Szenario kehren Regierungen und Zentralbanken laut Studie zu mehr Haushaltsdisziplin und einer strafferen Geldpolitik zurück. Die Inflation geht deutlich zurück, die Realzinsen steigen und das Wachstum der Geldmenge verlangsamt sich. Wisdomtree hält dieses Szenario angesichts der heutigen finanzpolitischen Lage für das unwahrscheinlichste.
Das Basisszenario geht von einer moderaten, aber anhaltenden Inflation nahe den Zielwerten der Zentralbanken, solidem realem BIP-Wachstum und einer stetigen Ausweitung der globalen Liquidität aus. Diese Annahmen entsprechen laut der Studie ungefähr dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Geldmenge der vergangenen fünf Jahrzehnte.
Im inflationären Szenario werden anhaltend hohe Inflation, wachsende Haushaltsdefizite und schwindendes Vertrauen in Fiat-Währungen beschrieben. In diesem Umfeld könnte Bitcoin laut den Studienautoren verstärkt als Ergänzung zu Gold genutzt werden.
„Traditionell hat Gold diese Rolle als stabiler Wertspeicher und gängiges Reservevermögen übernommen“, erklärt Blake Heimann, Analyst bei Wisdomtree.
Infobox – Berliner Morgenpost: Die Studie nennt für Bitcoin bis Ende 2030 rund 120.000 US-Dollar im deflationären, rund 250.000 US-Dollar im Basis- und über 500.000 US-Dollar im inflationären Szenario. Die Berliner Morgenpost weist ausdrücklich auf die Unsicherheit und die starken Kursschwankungen von Kryptowährungen hin.
Bitcoin bei rund 64.700 Dollar: CPI-Überraschung und ETF-Zuflüsse
Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin Mitte Juli 2026 bei rund 64.700 Dollar notierte und innerhalb einer Woche um fünf Prozent gestiegen war. Die US-Inflation fiel im Juni auf 3,5 Prozent, während Volkswirte mit 3,8 Prozent gerechnet hatten. Im Mai hatte die Teuerungsrate noch 4,2 Prozent betragen.
Zusätzliche Unterstützung kam laut Wallstreet Online von den Spot-Bitcoin-ETFs. In der Woche bis zum 11. Juli verzeichneten sie Nettozuflüsse von 197 Millionen Dollar und beendeten damit eine achtwöchige Abflussserie. BlackRocks IBIT nahm an einem einzigen Tag 86,8 Millionen Dollar auf. Die 30-Tage-Bilanz wies allerdings Nettoabflüsse von 4,73 Milliarden Dollar aus.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs Mitte Juli 2026 | rund 64.700 Dollar |
| Anstieg innerhalb einer Woche | fünf Prozent |
| US-Inflation im Juni | 3,5 Prozent |
| Erwartete US-Inflation | 3,8 Prozent |
| US-Inflation im Mai | 4,2 Prozent |
| ETF-Nettozuflüsse bis zum 11. Juli | 197 Millionen Dollar |
| BlackRock IBIT an einem Tag | 86,8 Millionen Dollar |
| ETF-Nettoabflüsse in 30 Tagen | 4,73 Milliarden Dollar |
| Leitzins | 3,5 bis 3,75 Prozent |
| FOMC-Treffen | 28. und 29. Juli |
Die niedrigere Inflationsrate senkte nach Angaben des Artikels die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am 28. Juli. Der Bitcoin hatte das Jahr 2026 über 93.000 Dollar begonnen und seitdem fast ein Drittel seines Wertes verloren. Wallstreet Online beziffert den Kurs zudem mit 50 Prozent unter dem Allzeithoch von 126.199 Dollar.
Am 11. Juli liquidierte ein Short Squeeze gehebelte Positionen im Wert von 133 Millionen Dollar und trieb Bitcoin kurzfristig über 64.000 Dollar. Gleichzeitig verwies der Artikel auf On-Chain-Daten, die auf weniger Anlegerstress und eine mögliche Bodenbildung hindeuten.
Wallstreet Online berichtet außerdem über das Krypto-Projekt Pepeto. Beim Presale flossen mehr als 10 Millionen Dollar in das Projekt. PepetoSwap und eine Cross-Chain-Bridge sollen bereits vor dem Listing als Handelswerkzeuge zur Verfügung stehen; die technische Infrastruktur sei vor dem Presale-Start von SolidProof geprüft worden.
Infobox – Wallstreet Online: Bitcoin notierte bei rund 64.700 Dollar, während die US-Inflation mit 3,5 Prozent unter den erwarteten 3,8 Prozent lag. Die ETF-Zuflüsse von 197 Millionen Dollar beendeten eine achtwöchige Abflussserie, konnten die 30-Tage-Nettoabflüsse von 4,73 Milliarden Dollar jedoch nicht aufheben.
Blocktrainer: KI-Schock zieht Bitcoin nach unten
Blocktrainer beschreibt eine zunächst kurze Erholungsrally bei Bitcoin, nachdem der Kurs am Mittwoch auf 65.560 US-Dollar und damit auf ein 4-Wochen-Hoch gestiegen war. Gegen Ende der Woche gerieten jedoch KI-bezogene Unternehmen und Aktienindizes wie der Nasdaq 100 unter Druck, woraufhin auch Bitcoin nachgab.
Im Mittelpunkt standen zunächst Inflationsdaten aus den USA. Für Juni wurde eine Inflationsrate von 3,5 Prozent gemeldet, während 3,8 Prozent erwartet worden waren. Die Kerninflation lag bei 2,6 Prozent und damit unter den erwarteten 2,8 Prozent. Bei den Produzentenpreisen betrug der Anstieg im Jahresvergleich 5,5 Prozent, erwartet wurden 6,2 Prozent; die Kernrate lag bei 4,7 Prozent gegenüber erwarteten 5,1 Prozent.
| Indikator | Gemeldet | Erwartet |
|---|---|---|
| CPI MoM | -0.4% | -0.1 |
| CPI Core MoM | 0.0% | 0.2% |
| CPI YoY | 3.5% | 3.8% |
| CPI Core YoY | 2.6% | 2.8% |
| PPI MoM | -0.3% | 0.0% |
| PPI Core MoM | 0.2% | 0.3% |
| PPI YoY | 5.5% | 6.2% |
| PPI Core YoY | 4.7% | 5.1% |
Nach diesen Daten sank laut Blocktrainer die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr von über 70 auf 52 Prozent. Bitcoin profitierte zunächst von der veränderten Zinserwartung, bevor die Schwäche bei KI-Aktien die Märkte erfasste.
Als Auslöser der neuen Sorgen nennt Blocktrainer unter anderem das chinesische Start-up Moonshot AI. Das Unternehmen stellte ein Open-Source-KI-Modell vor, das mit den besten Modellen von Anthropic oder OpenAI mithalten soll. Dadurch wurden die Nachhaltigkeit und die Sinnhaftigkeit großer KI-Investitionen der großen Marktteilnehmer hinterfragt.
Der südkoreanische KOSPI fiel seit seinem Allzeithoch vom 19. Juni um mehr als 30 Prozent. Medienberichte schätzten, dass über 320.000 bis 360.000 Konten liquidiert wurden. Der Nasdaq 100 verlor am Donnerstag 1,64 Prozent und startete am folgenden Handelstag mit einem zusätzlichen Minus von mehr als 2 Prozent.
Bitcoin wurde zum US-Börsenstart bei circa 62.500 US-Dollar gehandelt und lag damit fast 5 Prozent unter dem Wochenhoch. Die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten am Vortag dennoch Nettozuflüsse in Höhe von 79,1 Millionen US-Dollar.
Infobox – Blocktrainer: Bitcoin stieg zunächst auf 65.560 US-Dollar, fiel zum US-Börsenstart jedoch auf circa 62.500 US-Dollar. Als Belastungsfaktor nennt Blocktrainer vor allem den Abverkauf bei KI-, Halbleiter- und Memory-Aktien sowie die weiterhin hohe Korrelation von Bitcoin mit Technologieaktien in Abwärtsphasen.
Der Aktionär: Bitcoin hält sich trotz Marktschwäche bei rund 63.000 US-Dollar
Der Aktionär berichtet von zunehmendem Verkaufsdruck bei Speicher- und Chipaktien. Der Nasdaq 100 gab vorbörslich rund 1,4 Prozent nach und scheiterte erneut an der Marke von 29.000 Punkten. Als mögliche Unterstützungen nennt der Beitrag 28.000 und 26.000 Punkte.
Bei den Einzelwerten verlor Micron Technology am Vortag 5,6 Prozent und lag vorbörslich nochmals rund vier Prozent im Minus. Intel gab knapp sechs Prozent nach und notierte vorbörslich rund vier Prozent tiefer. Nach dem Fall unter 100 US-Dollar sei ein Rückgang bis in den Bereich von 70 US-Dollar nicht ausgeschlossen.
Netflix büßte nach den Quartalszahlen nachbörslich rund neun Prozent ein. Zwar stieg der Umsatz um 13,5 Prozent, doch der verhaltene Ausblick belastete. Apple zeigte sich dagegen stark und markierte bei rund 335 US-Dollar ein neues Rekordhoch; Rückenwind lieferte unter anderem die geplante Zusammenarbeit mit Alibaba bei Apple Intelligence für den chinesischen Markt.
Bitcoin hielt sich laut Der Aktionär trotz der Marktschwäche bei rund 63.000 US-Dollar. Für den weiteren Trend sei ein nachhaltiger Ausbruch über 76.000 US-Dollar entscheidend.
| Markt- oder Kursangabe | Wert |
|---|---|
| Nasdaq-100-Verlust vorbörslich | rund 1,4 Prozent |
| Nasdaq-100-Marke | 29.000 Punkte |
| Genannte Unterstützungen | 28.000 und 26.000 Punkte |
| Micron Technology am Vortag | 5,6 Prozent |
| Intel am Vortag | knapp sechs Prozent |
| Intel vorbörslich | rund vier Prozent |
| Netflix nachbörslich | rund neun Prozent |
| Netflix-Umsatzanstieg | 13,5 Prozent |
| Apple-Rekordhoch | rund 335 US-Dollar |
| Bitcoin | rund 63.000 US-Dollar |
| Entscheidende Bitcoin-Marke | 76.000 US-Dollar |
Infobox – Der Aktionär: Der Nasdaq 100 gab vorbörslich rund 1,4 Prozent nach. Bitcoin hielt sich bei rund 63.000 US-Dollar, während für den weiteren Trend ein nachhaltiger Ausbruch über 76.000 US-Dollar als entscheidend bezeichnet wurde.
Der Aktionär: Geldpolitik und institutionelle Entscheidungen rücken in den Fokus
In einem weiteren Beitrag ordnet Der Aktionär Bitcoin vor dem Hintergrund institutioneller und politischer Entwicklungen ein. Der Titel „Bitcoin: Jetzt wird's Chefsache“ verweist darauf, dass die weitere Entwicklung nicht allein von privaten Marktteilnehmern, sondern auch von größeren wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen geprägt werden könnte.
Der Artikel steht im Umfeld der in den anderen Meldungen beschriebenen geldpolitischen Unsicherheit, der ETF-Bewegungen und der engen Verbindung zwischen Bitcoin und den traditionellen Märkten. Konkrete zusätzliche Kurs- oder Prognosewerte enthält der vorliegende Quelltext zu diesem Beitrag nicht.
Infobox – Der Aktionär: Der Beitrag rückt Bitcoin als Thema institutioneller und politischer Entscheidungen in den Mittelpunkt. Im vorliegenden Inhalt werden dazu keine zusätzlichen Zahlen oder konkreten Kursziele genannt.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Erkenntnis ist die anhaltende Abhängigkeit von Bitcoin von Liquidität, Zinserwartungen und der Stimmung an den Technologiemärkten. Einzelne ETF-Zuflüsse oder positive Inflationsdaten reichen bislang nicht für eine belastbare Trendwende. Die großen Langfristziele bleiben deshalb hochspekulativ: Sie hängen stärker von Inflation, Geldmengenentwicklung und institutioneller Akzeptanz ab als von kurzfristigen Kursbewegungen.
Zusammenfassung: Bitcoin bleibt ein makroökonomisch getriebener Risikowert. Eine nachhaltige Stabilisierung erfordert anhaltende Kapitalzuflüsse und eine klare Verbesserung des Marktumfelds.
Quellen:
- Bitcoin, Ethereum & Co.: Gewinner und Verlierer - Die Top Flop Kryptowährungen in KW 29/26
- Bitcoin-Prognose 2030: Ein Szenario verändert den Ausblick deutlich
- Bitcoin Kurs bei 64.700 Dollar nach CPI-Überraschung und ETF-Wende im Juli 2026
- KI-Schock an den Märkten – Bitcoin gerät wieder unter Druck
- Panik macht sich breit! | SanDisk | Intel | Micron | Apple | Netflix | Bitcoin
- Bitcoin: Jetzt wird's Chefsache