Bitcoin: Michael Saylor dementiert Margin-Call-Gerüchte

Bitcoin: Michael Saylor dementiert Margin-Call-Gerüchte

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: Allgemeines

Zusammenfassung: MicroStrategy CEO Michael Saylor has dismissed rumors that the company may be forced to liquidate a significant portion of its Bitcoin holdings in order to meet a margin call on its $205 million Bitcoin-backed loan from Silvergate Capital. Saylor stated that the idea of a margin call was "much ado about nothing" and that the company had sufficient collateral to meet any further deposit requirements.

Nach aktuellem Stand hält MicroStrategy 129.218 Bitcoin. Durch den Preisverfall von BTC haben sich die Bedenken vermehrt, dass das Unternehmen einen erheblichen Teil seiner Bitcoin liquidieren oder als Sicherheit hinterlegen muss. Der CEO des Unternehmens, Michael Saylor, erklärte, dass das Unternehmen nicht damit rechnet, einen Margin Call zu erhalten und das es auch über ausreichend Sicherheiten verfügt, falls mehr hinterlegt werden muss. Kaum ging es mit Bitcoin bergab, machten Gerüchte die Runde, dass das Unternehmen möglicherweise bald Bitcoin liquidieren muss, um eine Nachschussforderung für sein Bitcoin-unterstütztes Darlehen von Silvergate Capital in Höhe von 205 Millionen USD zu erfüllen.

Saylor erklärte in CNBCs Squawk on the Street, dass es kein Problem mit einem Margin Call gibt. Er sagte, dass die Margin-Call-Sache viel Lärm um nichts ist. Er wies sie als eindeutig falsch ab. Ein Margin Call tritt auf, wenn ein Anleger zusätzliche Mittel oder Sicherheiten aufbringen muss, um Verluste bei einem Handel mit geliehenen Mitteln zu vermeiden. Saylor bestätigte in einem Tweet vom 10.

Mai, dass MicroStrategy 410 Millionen USD als als Sicherheit für dieses Darlehen einbehalten muss. MicroStrategy stiegen um 6% während Silvergate am Dienstag im US-Handel um 3% zulegte, nachdem diese zuvor einen starken Abverkauf erlebt hatten. Im März hat MicroStrategy 205 Millionen USD von der Kryptobank Silvergate Capital geliehen. Der Großteil der Sicherheiten für das dreijährige Darlehen bestand aus 19.468 Bitcoin.

Der Erlös wurde zum Kauf weiterer Bitcoin verwendet. Als MicroStrategy eine Bitcoin-Strategie implementierte, sagte das Unternehmen, dass es Volatilität antizipierte und dass man seine Bilanz so gestaltete, um weiterhin durch turbulente Zeiten humpeln zu können. Laut Mark Palmer, Leiter der Digital Asset Analysis bei BTIG, muss das Unternehmen keine Bitcoin liquideren. Der Abverkauf auf dem Kryptomarkt, der im April startete, hat über das Wochenende stark zugenommen, was dazu führte, dass Bitcoin bis zu 20.000 USD fiel.

Seit Freitag letzter Woche sind Bitcoin und Ethereum um 16% bzw. 24% eingebrochen. Saylor bestätigte, dass MicroStrategy 410 Millionen USD als Sicherheit für dieses Darlehen einbehalten müsse. Er fügte hinzu, dass der durch Bitcoin gedeckte Kredit zehnmal überbesichert sei. Bildquelle: Pixabay

Erfahrungen und Meinungen

Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, hat die Gerüchte um Margin Calls entschieden zurückgewiesen. Nutzer zeigen sich erleichtert über diese Klarstellung. Viele befürchteten, dass das Unternehmen aufgrund des Bitcoin-Preisanstiegs in Schwierigkeiten geraten könnte. MicroStrategy hält derzeit 129.218 Bitcoin. Diese Zahl sorgt für Aufsehen, besonders bei einem Preisverfall von BTC.

Ein häufiger Kommentar in Finanzforen lautet: "Kann MicroStrategy wirklich die Bitcoin halten?" Nutzer diskutieren, ob das Unternehmen in der Lage ist, den Druck aufrechtzuerhalten. Saylor betont, dass MicroStrategy über ausreichende Sicherheiten verfügt. Das beruhigt viele Anleger.

Über 60 Prozent der Befragten in einer Umfrage gaben an, dass sie Saylor vertrauen. Sie glauben, dass er die Situation im Griff hat. Bedenken über Margin Calls kommen vor allem von neuen Anlegern. Diese Nutzer sind weniger vertraut mit den Risiken des Marktes und den Sicherheiten, die MicroStrategy bereitstellen kann.

In Diskussionsforen äußern einige Anwender, dass ein Margin Call unvermeidlich scheint. Sie verweisen auf die Volatilität des Bitcoin-Marktes. Viele argumentieren, dass ein plötzlicher Preisverfall MicroStrategy zwingen könnte, Teile seiner Bitcoin zu verkaufen. Saylor kontert diese Argumente durch seine Aussagen über die Liquidität des Unternehmens.

Ein typisches Problem: Nutzer sind unsicher über die Zukunft von Bitcoin. Einige zweifeln, ob der Preis sich wieder erholen kann. Trotz dieser Sorgen bleibt Saylor optimistisch. Er sieht MicroStrategy als langfristige Investition in Bitcoin. Viele Anwender in Finanzplattformen unterstützen diese Sichtweise.

Einige Anleger haben jedoch andere Meinungen. Sie glauben, dass MicroStrategy auf einem schmalen Grat wandelt. Ein Rückgang des Bitcoin-Preises könnte die Unternehmensstrategie gefährden. Diese Bedenken führen zu intensiven Diskussionen. Nutzer fordern mehr Transparenz über die finanzielle Situation des Unternehmens.

Die Entscheidung von Saylor, sich gegen Margin Calls zu wehren, hat auch Auswirkungen auf das gesamte Marktumfeld. Einige Experten argumentieren, dass MicroStrategy eine Vorreiterrolle einnimmt. Sie hoffen, dass andere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden. Das könnte das Vertrauen in Bitcoin stärken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Meinungen über MicroStrategy und Saylor gespalten sind. Während viele Nutzer optimistisch sind, gibt es auch erhebliche Bedenken. Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob Saylor seine Versprechen halten kann. Anleger bleiben gespannt auf die Entwicklungen im Bitcoin-Markt.