XRP unter Druck: Senatsvotum und ETF-Zuflüsse im Fokus

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: XRP bleibt trotz ETF-Zuflüssen unter Druck; entscheidend sind die Senatsabstimmung zum CLARITY Act und Unterstützungen bei 1,33 bis 1,38 US-Dollar.

XRP gerät trotz anhaltender ETF-Zuflüsse unter Druck: Zwischen der bevorstehenden US-Senatsabstimmung zum CLARITY Act, wichtigen technischen Kursmarken und einer dichten Folge marktbewegender Termine entscheidet sich, ob die nächste Erholung gelingt oder weitere Rückschläge drohen.

XRP unter Druck: Senatsabstimmung, ETF-Zuflüsse und wichtige Kurszonen im Fokus

Der XRP-Kurs steht unmittelbar vor mehreren marktbewegenden Terminen unter Druck. Mehrere der vorliegenden Berichte nennen einen Rückgang um fast vier Prozent auf rund 1,38 US-Dollar, obwohl XRP-ETFs weiterhin Zuflüsse verzeichnen.

Im Mittelpunkt steht die Abstimmung des US-Senats am 15. September über den Beginn der Beratung zum CLARITY Act. Laut „Wallstreet Online“ werden dafür 60 Stimmen benötigt, während die Republikaner 53 Sitze halten. Die Wahrscheinlichkeit, dass noch 2026 ein Gesetz verabschiedet wird, liegt laut Polymarket bei 17 Prozent.

Nach Angaben von „Wallstreet Online“ flossen am Dienstag knapp zwei Millionen US-Dollar in XRP-ETFs, während Bitcoin-, Ether- und Solana-Fonds Geld verloren. Seit dem Start summieren sich die Zuflüsse laut dem Bericht auf 1,69 Milliarden US-Dollar.

Genannte KennzahlWert
Aktueller XRP-Kursrund 1,38 US-Dollar
Tagesverlustfast vier Prozent
ETF-Zuflüsse seit dem Start1,69 Milliarden US-Dollar
Erforderliche Stimmen für den Verfahrensschritt60
Sitze der Republikaner53
Chance auf ein Gesetz noch 202617 Prozent

Als weitere Streitpunkte nennt „Wallstreet Online“ Ethikregeln, Zinsen auf Stablecoins und Vorgaben für dezentrale Finanzanwendungen. Ripples Chefjurist Stuart Alderoty fordert demnach unentschlossene und ablehnende Senatoren auf, Krypto-Anleger anzuhören, und verweist auf rund 67 Millionen Amerikaner mit Krypto-Besitz.

Zusammenfassung: XRP fällt trotz anhaltender ETF-Zuflüsse. Die Senatsabstimmung zum CLARITY Act am 15. September bleibt der zentrale politische Termin.

Technische Marken: 1,36 US-Dollar als Unterstützung, 1,55 US-Dollar als Ausbruchsniveau

Die technische Lage wird in den Quellen unterschiedlich detailliert beschrieben, weist aber auf mehrere zentrale Kursmarken hin. Laut „Wallstreet Online“ gilt der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,36 US-Dollar als wichtige Marke. Erst ein Anstieg über 1,55 US-Dollar könnte demnach den Weg in Richtung 1,70 US-Dollar öffnen.

„BTC-ECHO“ berichtet, dass XRP kurzfristig eine wichtige Zone verloren habe. Gleichzeitig nehme die Aktivität bei XRP-Futures stark zu, während die Spot-Nachfrage noch nicht im gleichen Maß nachziehe. Auch die Liquidation Heatmap deute laut dem Bericht auf mögliche Probleme hin.

„FinanzNachrichten.de“ nennt 1,38 US-Dollar als Unterkante der Septemberspanne. Hält diese Unterstützung, seien es bis 1,50 US-Dollar nur knapp neun Prozent. Als wichtige Auffangzone werden 1,33 bis 1,36 US-Dollar genannt; darunter drohe ein Rückgang in Richtung 1,24 US-Dollar.

KursmarkeEinordnung laut Quellen
1,24 US-DollarMögliche Zielzone unterhalb der Auffangzone
1,33 bis 1,36 US-DollarWichtige Auffangzone
1,36 US-Dollar200-Tage-Durchschnitt laut „Wallstreet Online“
1,38 US-DollarAktuelle Unterstützung beziehungsweise Unterkante der Septemberspanne
1,50 US-DollarMögliche kurzfristige Erholungsmarke
1,55 US-DollarMarke für einen möglichen weiteren Anstieg
1,70 US-DollarMögliches Ziel bei einem bestätigten Ausbruch

In einem weiteren Bericht von „Wallstreet Online“ wird für die vergangene Woche eine Handelsspanne zwischen 1,36 und 1,47 US-Dollar genannt. Das Handelsvolumen habe bei rund 1,3 Milliarden US-Dollar gelegen und damit unter dem Niveau der Vorwoche.

„FinanzNachrichten.de“ verweist zudem auf einen Marktwert von knapp 87 Milliarden US-Dollar. Jedes Prozent Kursplus entspreche bei dieser Größe rund 870 Millionen US-Dollar Marktwert, was größere Kursbewegungen erschweren könne.

Zusammenfassung: Die Quellen sehen Unterstützungen zwischen 1,33 und 1,38 US-Dollar. Auf der Oberseite gelten 1,50, 1,55 und 1,70 US-Dollar als wichtige Marken.

Netzwerk-Update, US-Inflation und Fed-Entscheidung erhöhen die Termindichte

Am Freitag treffen laut „FinanzNachrichten.de“ mehrere Ereignisse aufeinander. Ein Update des von Ripple mitentwickelten XRP Ledgers kann demnach ab 13.15 Uhr aktiviert werden, sofern die Zustimmung der Validatoren über 80 Prozent bleibt.

Das Update mit der Bezeichnung fixCleanup3_3_0 wird in dem Bericht als reines Fehlerkorrektur-Paket beschrieben. Deshalb sei eine direkte starke Kursreaktion laut „FinanzNachrichten.de“ eher nicht zu erwarten.

Zusätzlich werden neue US-Inflationsdaten erwartet. Am 15. September folgt die Abstimmung des US-Senats über den Start der Beratung zum CLARITY Act, am darauffolgenden Tag entscheidet die Fed über die Zinsen.

Zusammenfassung: Netzwerk-Update, Inflationsdaten, Senatsabstimmung und Fed-Entscheidung konzentrieren sich auf wenige Tage. Die Berichte erwarten deshalb eine erhöhte kurzfristige Kursrelevanz dieser Termine.

ETF-Zuflüsse bleiben positiv, verlieren aber an Dynamik

Die ETF-Daten bilden einen wichtigen Gegensatz zur schwachen Kursentwicklung. „Wallstreet Online“ berichtet von acht grünen Wochen in Folge bei amerikanischen Spot-ETFs auf XRP. Die kumulierten Nettozuflüsse hätten mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar erreicht.

Nach Angaben des Berichts zählen Bitwise, Franklin Templeton, Canary Capital, 21Shares und Grayscale zu den Anbietern. T. Rowe Price habe seinen Antrag für einen Krypto-Fonds angepasst, in dem XRP mit 9,15 Prozent gewichtet sei. Solana komme in derselben Aufstellung auf 8,73 Prozent.

Gleichzeitig weist „Wallstreet Online“ auf ein nachlassendes Zuflusstempo hin. In der Woche zum 4. September seien 18,96 Millionen US-Dollar netto in Spot-ETFs geflossen, nach 110,49 Millionen US-Dollar in der Woche davor.

ETF-KennzahlWert
Positive Wochen in Folgeacht
Kumulierte Nettozuflüssemehr als 1,7 Milliarden US-Dollar
Zuflüsse in der Woche zum 4. September18,96 Millionen US-Dollar
Zuflüsse in der vorherigen Woche110,49 Millionen US-Dollar
XRP-Gewichtung im angepassten T.-Rowe-Price-Antrag9,15 Prozent
Solana-Gewichtung in derselben Aufstellung8,73 Prozent

Zusätzlich berichtet „Wallstreet Online“, dass Ripples Stablecoin RLUSD fast 2,5 Milliarden US-Dollar erreicht habe. Trotz der positiven Fonds- und Ökosystemdaten sei der XRP-Kurs dem breiten Marktdruck gefolgt.

Zusammenfassung: XRP-ETFs verzeichnen weiterhin Zuflüsse, doch das Tempo ist gegenüber der Vorwoche deutlich niedriger. Der Kurs reagiert bislang nicht entsprechend positiv auf die institutionelle Nachfrage.

Augustgewinn von 28,5 Prozent steht laut Analyse auf dem Spiel

Ein weiterer Bericht von „Wallstreet Online“ stellt die Entwicklung im August in den Mittelpunkt. XRP legte demnach 28,5 Prozent zu und verzeichnete damit den stärksten Augustmonat seit fünf Jahren.

Am 9. September lag der XRP-Kurs laut diesem Bericht bei rund 1,43 US-Dollar, während der Marktwert knapp 90 Milliarden US-Dollar betrug. Der Kurs habe sich von einem Tief bei 0,99 US-Dollar erholt.

Als unmittelbaren Widerstand nennt „Wallstreet Online“ den Bereich zwischen 1,4437 und 1,4586 US-Dollar. Ein bestätigter Ausbruch darüber könne den Weg in Richtung 1,55 US-Dollar und anschließend zum Augusthoch bei 1,70 US-Dollar öffnen.

Auf der Unterseite wird 1,35 US-Dollar als Unterstützung genannt. Die 200-Tage-Linie bei 1,2739 US-Dollar bleibe dem Bericht zufolge die wichtigste Auffangzone. Der RSI liege im Tageschart bei etwa 60 und auf Wochenbasis bei 53.

Technische AngabeWert
Augustentwicklung28,5 Prozent
Ausgangstief der Erholung0,99 US-Dollar
Kurs am 9. Septemberrund 1,43 US-Dollar
Widerstandsbereich1,4437 bis 1,4586 US-Dollar
Unterstützung1,35 US-Dollar
200-Tage-Linie1,2739 US-Dollar
RSI im Tageschartetwa 60
RSI auf Wochenbasis53

Für September verweist der Bericht auf eine saisonale Entwicklung: Nach Daten von BeInCrypto habe sich der September in sieben der letzten acht Jahre entgegengesetzt zum August entwickelt. Als Basisfall wird eine Spanne zwischen 1,35 und 1,60 US-Dollar genannt.

Zusammenfassung: Der starke Augustgewinn von 28,5 Prozent trifft auf Widerstand zwischen 1,4437 und 1,4586 US-Dollar. Unter 1,35 US-Dollar rückt laut Quelle die 200-Tage-Linie bei 1,2739 US-Dollar in den Blick.

Pepeto wird in mehreren Quellen als spekulative Alternative genannt

Mehrere der vorliegenden Beiträge stellen XRP ein Projekt namens Pepeto gegenüber. Die Berichte nennen einen laufenden Vorverkauf, PepetoSwap, eine Cross-Chain-Bridge sowie ein Prüfwerkzeug für Token-Verträge.

„Wallstreet Online“ berichtet, dass bereits mehr als 10,38 Millionen US-Dollar eingegangen seien. Der dort genannte Presale-Preis beträgt 0,000000188 US-Dollar. In einem weiteren Beitrag wird ein Betrag von mehr als 10 Millionen US-Dollar genannt.

„FinanzNachrichten.de“ beschreibt PepetoSwap als Handelsplattform mit exakt 0,00 Prozent Swap-Gebühr. Als weitere Funktionen werden Market-, Limit- und DCA-Orders sowie ein privates Relay zum Schutz vor MEV-Bots genannt. Nach Angaben des Projekts sei die Börse mit einem Tagesvolumen von 50 Millionen US-Dollar getestet worden.

Die Berichte nennen außerdem eine Prüfung durch SolidProof. Dabei seien der Code geprüft und das Team per KYC bestätigt worden. Diese Angaben stammen aus den projektbezogenen Darstellungen in den Quellen und werden nicht als unabhängige Bewertung eingeordnet.

Genannte Pepeto-AngabeWert oder Beschreibung
Presale-Preis0,000000188 US-Dollar
Eingegangener Betragmehr als 10,38 Millionen US-Dollar
Swap-Gebühr bei PepetoSwap0,00 Prozent
Genanntes Test-Tagesvolumen50 Millionen US-Dollar
Gesamtmenge der Token420 Billionen Token
Genanntes mögliches Vielfaches nach dem Listing100-Fache

In den Beiträgen wird ein erwartetes Binance-Listing als möglicher nächster Schritt genannt. Ein solches Listing wird in den Quellen als erwartet beschrieben und nicht als bereits abgeschlossen dargestellt.

Zusammenfassung: Pepeto wird in mehreren Quellen als spekulative Presale-Alternative zu XRP präsentiert. Genannt werden ein Preis von 0,000000188 US-Dollar, mehr als 10,38 Millionen US-Dollar Einnahmen und ein erwartetes Binance-Listing.

Fazit des Pressespiegels

Die Berichterstattung zeichnet ein widersprüchliches Bild für XRP. Einerseits stehen acht positive ETF-Wochen und kumulierte Zuflüsse von mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar, andererseits fällt der Kurs auf rund 1,38 US-Dollar beziehungsweise verliert binnen 24 Stunden fast vier Prozent.

Für die kurzfristige Entwicklung gelten in den Quellen vor allem 1,36 bis 1,38 US-Dollar als wichtige Unterstützungsbereiche. Auf der Oberseite werden 1,50, 1,55 und 1,70 US-Dollar genannt. Politisch bleibt die Abstimmung zum CLARITY Act am 15. September der wichtigste Termin.

Die Beiträge von „Wallstreet Online“ und „FinanzNachrichten.de“ stellen daneben Pepeto als spekulatives Frühphasenprojekt vor. „BTC-ECHO“ konzentriert sich dagegen auf die schwache Spot-Nachfrage, die erhöhte Futures-Aktivität und mögliche Risiken in den On-Chain-Daten.

„Der Kurs hat kurzfristig eine wichtige Zone verloren, die Spot-Nachfrage kommt noch nicht richtig hinterher und auch die Liquidation Heatmap deutet Probleme an.“ – BTC-ECHO

Wichtigste Erkenntnisse:

Einschätzung der Redaktion

Die entscheidende Aussage ist derzeit nicht die Höhe der ETF-Zuflüsse, sondern deren nachlassende Dynamik bei gleichzeitig schwacher Spot-Nachfrage. Das spricht für institutionelles Interesse ohne ausreichende breite Kaufkraft und erhöht die Gefahr, dass XRP zunächst stärker auf politische Enttäuschungen oder eine Unterschreitung der Unterstützungszone reagiert.

Die Senatsabstimmung besitzt daher vor allem als kurzfristiger Katalysator Bedeutung. Solange die regulatorische Perspektive unsicher bleibt und XRP die Zone zwischen 1,33 und 1,38 US-Dollar verteidigen muss, überwiegt das Abwärtsrisiko. Ein nachhaltiger Anstieg über 1,55 US-Dollar wäre dagegen ein deutlich belastbareres Signal für eine Trendwende als einzelne ETF-Zuflüsse.

Kurzfazit: XRP befindet sich in einer empfindlichen Entscheidungsphase. Positive Kapitalzuflüsse reichen bislang nicht aus, um den technischen und politischen Druck zu neutralisieren.

Quellen: