Wird Twitter neben Bitcoin-Spendemöglichkeit auch NFTs einbinden?

Wird Twitter neben Bitcoin-Spendemöglichkeit auch NFTs einbinden?

Rate this post

Seit gestern ist es auf Twitter möglich, Leuten denen man folgt Bitcoin zu spenden. Wie durchgedrungen ist, scheint Twitter allerdings auch die Verwendung von NFTs für Authentifizierungszwecke zu untersuchen.

Twitter führt Bitcoin-Spendemöglichkeit ein

Die auch von der Krypto-Community sehr beliebte Social Media-Plattform Twitter hat gestern bekannt gegeben, dass es seinen Usern erlaubt, Bitcoin an andere User zu schicken. Die Gerüchteküche lief ja diesbezüglich schon länger heiß, doch so wirklich war nirgendwo eine Bestätigung zu finden.

Anzeige

Die Einführung der Bitcoin-Spendefunktion ist Teil einer größeren Entwicklung. Das Unternehmen erweitert die Unterstützung für einige Zahlungsabwickler, darunter Patreon, Cash App, Venmo, Razorpay, GoFundMe und einige andere.

Die Produktmanagerin von Twitter, Esther Crawford schreibt in dem Artikel “Bringing Tips to Everyone”, dass Kryptowährungen im Einklang mit der Philosophie von Twitter stehen.

“Wir möchten, dass jeder auf Twitter Zugang zu Wegen hat, um bezahlt zu werden. Digitale Währungen, die mehr Menschen zur Teilnahme an der Wirtschaft ermutigen und Menschen helfen, sich gegenseitig Geld über Grenzen hinweg und mit möglichst wenig Reibung zu senden – helft uns, dorthin zu gelangen.”

Anzeige

Im Artikel wird auch klargestellt, dass Bitcoin-Zahlungen dank einer Partnerschaft mit dem Zahlungsabwickler Strike über das Lightning Network erfolgen.

Die Bitcoin-Zahlungen auf Twitter laufen über das Lightning Network, der Layer 2 Lösung des Bitcoin-Netzwerks. Spenden über Twitter zu schicken, ist so nichts Neues. Zu Beginn konnten einige Benutzer Zahlungen über PayPal erhalten. Auch Bitcoin konnten über Anbieter wie Tippercoin, BottlePay erhalten werden. Der Dienst Dropbox wurde allerdings eingestellt, nachdem dessen Gründer aufgrund von Geldwäschevorwürfen festgenommen wurde.

Derzeit sind Bitcoin-Spenden nur für iOS-Benutzer verfügbar. Crawford sagte, wird die Funktion in den kommenden Wochen auch auf Android-Geräten verfügbar sein.

Am 23. September schrieb Crawford auf Twitter:

“Ab heute stellen wir Spenden für alle iOS-Nutzer weltweit bereit und bringen sie in den kommenden Wochen auch für Android-Nutzer.”

Der CEO von Twitter und CEO des Zahlungsdienstleisters Cash App, Jack Dorsey zählt sich als Bitcoin-Maximalist. Er lässt keine Gelegenheit aus, um zu erklären, dass Bitcoin die Währung des Internets ist. Angesichts der Größe von Twitter könnte dieser Schritt der erste in Richtung der von vielen erwarteten größeren Akzeptanz sein. Neben El Salvador war diese News für viele Bitcoin-Enthusiasten ein weiteres Highlight im Jahr 2021.

NFTs und Twitter?

Obwohl Jack Dorsey ein BTC-Maximalist ist, befasst sich Twitter allerdings auch mit anderen Blockchain-Projekten. Laut Mashable sagte Crawford, dass Twitter-Entwickler den Einsatz von NFTs innerhalb der Plattform als dezentrale Form des Identitätsschutzes untersuchen.

“Wir freuen uns, bald die NFT-Authentifizierung zu erkunden. Es ist eine Möglichkeit, Schöpfer bei der Herstellung dieser Kunst mit einem Stempel zu unterstützen, um die Authentizität zu demonstrieren. Indem sie es den Leuten ermöglichen, ihre Krypto-Wallets direkt zu verbinden, können sie ihren NFT-Besitz auf Twitter verfolgen und präsentieren.”

Twitter hat bis jetzt noch nicht durchklingen lassen, welches Produkt sein Entwicklungsteam auf den Markt bringen wollte, noch welche Blockchain dafür gewählt wird, um die NFTs zu minten. Sobald der Dienst live geht, wird es spannend, für welche Variante sich Twitter entschieden hat und ob die Plattform chainunabhängig ist, was vielleicht einigen Bitcoin-Maximalisten nicht sehr gefallen würde.


Bild @ Pixabay / Lizenz

Anzeige
Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: