Wird sich Bitcoin nach dem großen Crash wieder eholen?

Wird sich Bitcoin nach dem großen Crash wieder eholen?

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Nach dem letzten Wochenende, an der der Preis von Bitcoin beinahe die 17.000 USD erreichte, wurden Verluste in Höhe von 7,3 Milliarden USD realisiert. In den letzten 24 Stunden ist es BTC gelungen, wieder kurzzeitig bis 21.206 USD zu klettern, was einem Anstieg von rund 8% entspricht.

Seit seinem Tief von Samstag, das bei 17.592 USD lag, ist BTC um fast 22% gestiegen. Dieses Tief wurde seit Dezember 2020 nicht mehr gesehen.

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Sehr viele Liquidationen auf dem Kryptomarkt ließen den Preis von Bitcoin unter sein Allzeithoch im Jahr 2017 fallen, was die gesamte Krypto-Branche stark belastete.

Fast der ganze Kryptomarkt hat einen so starken Rückgang nicht erwartet, insbesondere unter die unzerbrechliche Unterstützung von 19.000 USD. Doch der Druck war zu groß, sodass diese gefallen ist.

Die Preisaktionen sind eine Reaktion auf die negative Presse rund um Bitcoin, die mit dem Druck makroökonimischer Kräfte startete.

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Als sich dies entwickelte, erhöhte die US Federal Reserve ihren Leitzinssatz um einen dreiviertel Prozentpunkt, was der größten Erhöhung seit 1994 entspricht.

Alex Kuptsikevisch, leitender Marktstratege bei FxPro betonte:

„Diese Erholung beseitigt einen Teil des extrem überverkauften Aspekts der Kryptowährung.“

Er fuhr fort:

„Allerdings ist es noch zu früh, um von einer langfristigen Trendwende zu sprechen: Alle ungünstigen Fundamentaldaten bleiben bestehen.“

Die überraschende Erholung wurde auch weitgehend durch mangelnde Verkaufsaktivitäten an zentralisierten Börsen verursacht, da die überwiegende Mehrheit der institutionellen und individuellen Anleger während der Handelssitzung am Wochenende aufgab, als Bitcoin Verluste in Höhe von 7 Milliarden USD erlitt.

Ähnlich wie Aktienanleger verhalten sich Krypto-Anleger vorsichtig angesichts der Bärenmarktrally. Einige erwarten, dass die Anlageklasse weiter sinken würde, bevor es zu einer deutlichen Erholung kommt.

Craig Erlam, leitender Marktanalyst bei Oanda warnt davor, sich mit Marktgewinnen wohl zu fühlen, trotz der kleineren Erholung der traditionellen Märkten.

In einem Newsletter schrieb er:

“Jeder sucht nach dem Tiefpunkt, aber es gibt eine enorme Unsicherheit über die Prognose und die Daten haben noch keine guten Indikatoren gezeigt.“

Bildquelle: Pixabay

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