Wird Indien das Bitcoin- und Krypto-Verbot neu überdenken?

Wird Indien das Bitcoin- und Krypto-Verbot neu überdenken?

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Indien bildet ein neues Gremium, dass der indischen Regierung behilflich sein soll, die Einstellung zum Handel mit Bitcoin und den restlichen Kryptowährungen zu überdenken.

Indien bildet neues Expertengremium

Während sich in China die Lage mit Kryptowährungen weiter zu erschweren scheint, wie wir gestern berichtet haben, zeigt ein Bericht, dass die indische Regierung ihre Haltung zu Kryptowährungen möglicherweise mit der Bildung eines neuen Gremiums komplett überdenken wird.

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In dem Bericht der Economic Times vom 19. Mai 2021 wurden drei Quellen erwähnt, die zur Diskussion über die Bildung eines solchen Expertengremiums zur Regulierung des Kryptowährungshandels in Indien eingeweiht wurden.

Dieser Schritt folgt darauf, da die Aufhebung eines Verbotes unter der Leitung des ehemaligen Finanzsekretärs Subhash Garg im Jahr 2019 immer mehr Unterstützung findet.

Im Bericht wurde ein namentlich nicht bekannter Beamter mit Kenntnis über die Angelegenheit zitiert:

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“Innerhalb der Regierung besteht die Ansicht, dass die Empfehlungen des Subhash Garg veraltet sind und ein neuer Blick auf die Verwendung von Kryptos anstelle eines vollständigen Verbots erforderlich ist.”

Das neue Gremium könnte die Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain neu beleuchten und Möglichkeiten vorschlagen, Krypto-Assets getrennt von Fiat-Währungen zu regulieren. Es besteht auch die Möglichkeit mit einer engen Zusammenarbeit mit der Reserve Bank of India.

Auch der Staatsminister für Finanzen und Unternehmensangelegenheiten, Anurag Thakur könnte sich laut dem Bericht dem Gremium anschließen. Sowohl Thakur als auch der Finanzminister Nirmala Sitharaman haben zuvor erklärt, dass die Regierung gerne einen kalibrierten Ansatz für die Regulierung von Krypto-Assets wählen würde, anstatt ein völliges Verbot zu verhängen.

Die RBI hat es im Jahr 2018 allen Banken verboten, Kunden den Handel mit Kryptowährungen zu erlauben. Dieses Verbot wurde vom Obersten Gerichtshof im Februar 2020 auf Antrag von indischen Fintech-Unternehmen und Experten aufgehoben.

Seit dem machten viele Berichte die Runde, in denen über ein generelles Verbot gesprochen wurde, dabei wurde immer ein nicht namentlich erwähnter Beamter des indischen Finanzministeriums zitiert.

Im März 2021 sollte das Parlament den Umgang mit Kryptowährungen behandeln, warum dies nicht passiert ist, ist bis dato unbekannt, wie Economic Times schreibt.

Es wird davon ausgegangen, dass Sitharaman von dem Team über die laufenden Entwicklungen noch in diesem Monat informiert wird.

Obwohl in Indien die Lage sehr heikel ist, herrscht eine starke massive Dynamik bei den Krypto-Börsen und eine fortlaufende Nachfrage im Einzelhandel.

 


Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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