Warum der CEO von Ripple in Bitcoin kein Zahlungsmittel sieht

Warum der CEO von Ripple in Bitcoin kein Zahlungsmittel sieht

Brad Garlinghouse sieht den Bitcoin nicht als Zahlungsmittel sondern als Wertspeicher. Was der Grund dafür ist, erklärt er am Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz.

CEO von Ripple sieht Bitcoin etwas anders

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse teilte auf dem Weltwirtschaftsforum seine Ansichten über die Krypto-Branche mit. Dieses fand  während der WEF Summit in Davos, Schweiz statt. Er richtete sich bei seinem Gespräch vor allem an Zahlungsanbieter als auch an die Rolle von Bitcoin darin. Er bekräftigt zwar seine optimistische Einschätzung der Wertschöpfungsansprüche von Bitcoin, zweifelt allerdings das Umtauschversprechen von BTC an.

Das Ganze fand am benannten Ripple-Panel statt: Andern der Finanzbranche von innen. Er teilte da seine Meinung über Bitcoin mit und dem Potenzial von IPOs in der Krypto-Welt.

Garlinghouse teilte mit, dass er ein Kaffee-Kenner ist und erklärte, dass er Bitcoin nicht im Einzelhandel nutzen würde, da die Überweisung damit zu lange dauern würde. Ripples SVP of Product, Asheesh Birla zitierte den CEO mit den Worten:

“Ich bin bullisch in Bezug auf BTC als Wertspeicher, aber nicht in Bezug auf Zahlungsmittel. Man möchte nicht BTC im Starbucks benutzen, denn bis man seinen Kaffee bekommt, ist dieser bereits kalt.”

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Birla ging dann auf Bitcoin-Maximalisten und auch andere Altcoin-Lieberhaber los, indem sie klar machte, dass Ripples Entwicklungen keiner so schnell einholen wird.

Ripples Ansatz mit der sensiblen Krypto-Branche war schon immer etwas eigen. Man kann mit Sicherheit behaupten, dass XRP nicht den tpyischen Cyberpunk-Stil übernommen hat. Die Haltung, die Garlinghouse und Chris Larsen, der Vorsitzende von Ripple in einem Brief an den US-Kongress richteten, unterstrich diese Abgrenzung deutlich. Dieser war im Großen und Ganzen eine Reaktion auf die Agitation des Kongresses gegen die digitale Währung Libra von Facebook und gegen Bitcoin.

Garlinghouse und Larsen forderten den Kongress auf, sie nicht von Anfang an über einen Kamm zu scheren. Das Ripple-Duo erklärte, dass es an einer Partnerschaft mit regulierten Finanzinstituten arbeitet, um bestehende Währungen wie den US-Dollar zu ergänzen.

Zu der Zeit, als Kongressbeamte Libra mit dem 9.11 verglichen und ein Verbot für Kryptowährungen forderten, forderte Ripple die Gesetzgeber auf, Nuancen zu nutzen:

“Wir fordern Sie dringend auf, Vorschriften zu unterstützen, die US-Unternehmen, die diese Technologien für verantwortungsbewusste Innovationen einsetzen, nicht zu benachteiligen und digitale Währungen so zu klassifizieren, und ihre grundlegenden Unterschiede zu erkennen, ohne sie dabei alle über einen Kamm zu scheren.”

Bildquelle: Pixabay

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