Warum der CEO von Binance vor Crypto.com warnt

Warum der CEO von Binance vor Crypto.com warnt

Rate this post

Die Kryptowährungsbörse Crypto.com hat Ende Oktober fälschlicherweise 320.000 ETH an eine mit Gate.io verknüpfte Wallet gesendet. Während Crypto.com in der Zwischenzeit wieder alles retour bekommen hat, riet der CEO von Binance, Changpeng Zhao, CEO von Binance, den Benutzern, dass es am besten ist, sich von der Plattform fernzuhalten.

Der Zusammenbruch von FTX, einst die drittgrößte Krypto-Börse, führte dazu, dass viele in der Kryptobranche Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit zentralisierter Akteure äußerten.

Anzeige

Um diese Skepsis auszuräumen, fingen Krypto-Führungskräfte damit an, Reservenachweise zu veröffentlichen. Zum einem veröffentlichte Crypto.com seine Kryptoadressen und enthüllte, wie viele und welche Kryptowährungen im Auftrag der Kunden gespeichert werden.

Benutzer stellten allerdings schnell eine verdächtige Transaktion von 320.000 ETH an eine mit Gate.io verbundene Wallet-Adresse fest, die am 21. Oktober stattgefunden hat. Vor allem fiel diese auf, weil Crypto.com behauptet, dass alle benutzereigenen Kryptowährungen in Partnerschaft mit Ledger in Cold Storages aufbewahrt werden.

Kris Marszalek, CEO von Crypto.com, sagte, dass die Transaktion ein Fehler war.

Anzeige

„Es sollte ein Umzug an eine neue Cold-Storage-Adresse sein, wurde aber an eine externe Exchange-Adresse auf der weißen Liste gesendet.“

Er fügte hinzu:

„Wir haben mit dem Gate-Team zusammengearbeitet und die Gelder wurden anschließend in unser Cold Storage zurückgeführt. Es wurden neue Prozesse und Funktionen implementiert, um zu verhindern, dass sich dies wiederholt.“

Trotz der Erklärung bleibt die Krypto-Community misstrauisch. Viele Benutzer haben sich gefragt, wie es möglich ist, versehentlich ETH im Wert von 400 Millionen USD an eine Adresse zu senden, nicht nicht der vorgesehene Empfänger war.

Insbesondere ist es nicht das erste Mal, dass Crypto.com einen solchen Fehler macht. Im August 2022 sorge die Börse für Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, dass sie versehentlich 10,5 Millionen AUD an in Melbourne ansässige Investoren geschickte hatte, anstatt eine Rückerstattung in Höhe von 100 AUD zu erhalten. Dieser Vorfall, der sich im Mai 2021 ereignete wurde allerdings erst im Dezember 2021 entdeckt.

In der Zwischenzeit hat der CEO von Binance den Benutzern geraten, sich von Crypto.com fernzuhalten. Er behauptete, dies sei ein klarer Hinweis darauf, dass sie nicht kompetent genug seien.

„Wenn eine Börse große Mengen an Krypto verschieben muss, bevor oder nachdem sie ihre Wallet-Adressen vorweisen, ist dies ein klares Zeichen für Probleme. Bleiben Sie weg. Bleiben Sie SAFU.“

Bildquelle: Pixabay

Anzeige