Bevorzugt Warren Buffet doch Investitionen in Kryptowährungen?

Bevorzugt Warren Buffet doch Investitionen in Kryptowährungen?

Schon seit Jahren redet Warren Buffett vor allem von Kryptowährungen und Bitcoin. Er behauptet, diese Technologie sei lediglich eine Blase und reine Betrügerei. Allerdings weisen aktuelle Berichte darauf hin, dass er möglicherweise seine Meinung geändert hat.

Investitition in Fintech mit einer Summe von 600 Millionen US-Dollar

Waren Buffet hatte in Vergangenheit die beiden Bereiche Kryptowährungen und Finanzdienstleistungen immer wieder abgelehnt. Offenbar hat er sich entschlossen, bis zu 600 Millionen Dollar in zwei große Finanzdienstleister zu investieren.

Die beiden Unternehmen werden jeweils mit einer Investition von 300 Millionen Dollar vom multinationalen Investmentkonzern Berkshire Hathaway unterstützt. Zwar gestand er dies nie ein, doch viele glauben, Buffett sei bereit, letztendlich in die Kryptoszene einzusteigen.

Die Einzelheiten sind bisher unbekannt, doch es ist davon auszugehen, dass die beiden Investments von Todd Combs stammen, der als Portfoliomanager für Berkshire tätig ist. Des Weiteren scheint sein Schritt schon seit einiger Zeit geplant zu sein, da Berkshire Berichten zufolge rund 300 Millionen Dollar an Paytm gekauft hat, die in Indien der größte mobile Zahlungsdienst ist.

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Diese Tatsache allein sorgte zwar nicht für zu viel Misstrauen bei den Befürwortern der Kryptowährung, doch die zweite große Investition von Berkshire tat dies. Es handelt sich hierbei um eine Transaktion, die erst letzte Woche durchgeführt wurde, als sie Aktien im Rahmen eines Börsengangs für StoneCo, dem größten brasilianischen Zahlungsdienstleister, kaufte. Bei Berkshire, das üblicherweise in Unternehmen wie Coca-Cola investiert und Versicherungsgesellschaften erwerben will, sind diese beiden Investitionen sehr ungewöhnlich.

Die Technologieinvestitionen seien nicht sein Fachgebiet, weshalb er diesen Industriezweig nie anstreben wollte. Das gilt zwar für Warren Buffett selbst, doch das Portfolio Manager von Berkshire sind wohl bereit, ihre Sichtweise auszubauen. Seitdem sie sich für den Einstieg in den Fintech-Sektor entschieden haben, haben viele dies als Zeichen für die Attraktivität der Branche anerkannt.

Kommen die Investitionen in Kryptowährungen als nächstes?

Viele haben inzwischen gedacht, im Zusammenhang mit Kryptowährungen habe Buffett möglicherweise auch seine Meinung geändert.

Jahrelang behauptete er, dass Bitcoin “Rattengift” sei, eine Blase und keine Anlageform. In seinen Vorhersagen sagte er sogar voraus, dass Bitcoin im Jahr 2017 eines Tages in ein “Blasengebiet” eintritt und zusammenbricht. Allerdings war Ende 2017 das beste Jahr für Bitcoin.

Infolgedessen wurde die erste Kryptowährung in Indien sehr beliebt. Die RBI entschied sich kurz darauf, sich einzumischen und den indischen Banken wurde es verboten, mit Unternehmen im Bereich der Kryptowährungen wie beispielsweise Kryptobörsen zu arbeiten. Das ist zwar eine Angelegenheit, die noch nicht gelöst ist, doch sind Kryptos in Indien  in dem Land, wo eine der beiden Investitionen in die neue Technologie vorgenommen wurde, immer noch lebendig.

Bei der anderen von dem Unternehmen getätigten Investition handelte es sich um eine Beteiligung an Brazillian StoneCo. Das ungewöhnliche Investment erfolgte kurz nachdem Brasiliens größter Brokerage bekannt gegeben hatte, dass die Börsen von Bitcoin und Ethereum in Kürze in diesem Land eingeführt werden sollen. Viele haben es als ziemlich merkwürdig empfunden, dass Berkshire die Investition in eine Fintech-Firma im Land, das kurz davor steht, sich aktiv mit Kryptowährungen zu beschäftigen, vornehmen wird.

Ohne eine offizielle Bestätigung besteht immer noch keine Möglichkeit herauszufinden, was das Ziel von Buffett ist. Die getätigten Investitionen zeigen eindeutig, inwieweit Berkshire bereit ist, “das Netz zu erweitern”. Es wird sich zeigen, ob die Investition in Kryptowährungen an der Reihe ist oder nicht.

Quellenangaben: Newsbtc
Bildquelle: Flickr

 

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