Verge Mining – So funktioniert es !

Verge Mining – So funktioniert es !

Verge Mining

Verge Mining Der Verge Coin wird seit 2014 entwickelt. Zu Anfang hieß er noch „DogdecoinDark“, 2016 wurde der er von den Entwicklern umbenannt. Bei Verge Coin handelt es sich um einen sogenannten „Privacy Coin“, also eine Kryptowährung, bei der besonderer Wert auf anonyme Transaktionen gelegt wird.
Gleichzeitig sollen Transaktionen schnell ausgeführt werden und die Gebühren für Transaktionen gering bleiben. Natürlich ist auch Mining möglich. In unserer Verge Mining Anleitung zeigen wir euch, worauf es ankommt, um Verge zu minen.

Verge Mining – Welche Hardware wird benötigt um Verge zu minen?

  • Das Besondere am Verge Mining ist, dass die Blockchain mehrere Skripts erlaubt. Verge auch kurz XVG genannt, ist darauf ausgelegt, von einer großen Zahl unterschiedlicher Mining Hardware gemined zu werden, damit so viele Menschen wie möglich von der XVG Coin profitieren können. Die unterschiedlichen Skripts sind dazu da, das Mining durch ASIC-Prozessoren, durch GPUs und CPUs zu erlauben. Diese verfügen jedoch über unterschiedliche Leistungen und schaffen damit andere Hash-Rates. Das Feature nennt sich „Multi-Algorithm-Mining“ und ist eines der Alleinstellungsmerkmale von Verge.
  • ASIC-Miner schaffen im Durchschnitt die meisten Hashs. Sie sind am teuersten, jedoch rechnet sich hier die Anschaffung schneller. Diese speziellen Mining-CPUs kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn man sich ein eigenes Mining-Rig erstellen möchte, anstatt einen schon vorhanden Heim-PC zu nutzen. ASIC-Prozessoren wurden speziell dafür entwickelt, um effizient neue Coins zu minen. ASICs verwenden den Scrypt-Algorithmus, um neue Coins zu schaffen.
  • GPUs, also Grafikkarten, stellen eine leistungsstarke Alternative zu den ASICs dar. Hier geht es vor allem um AMD und Nvidia Grafikkarten, wobei die von Nvidia zumeist besser abschneiden. Bei der Leistung ist auch der Strompreis zu beachten. Der Strom verursacht zusätzliche Kosten, welcher durch den Ertrag beim Mining wieder eingespielt werden muss. Ein Verge Mining Calculator hilft dabei nachzuprüfen, wann sich die Anschaffung welcher Hardware bei gleichzeitig anfallenden Stromkosten lohnt.
  • Am Netzteil sollte nicht gespart werden. Das Netzteil schützt das gesamte Rig vor der Überhitzung und sorgt für eine gleichmäßige Belüftung des Rigs. Ein schlechtes Netzteil kann hingegen zur Überhitzung führen und der Hardware Schaden zufügen. Wichtig ist dabei auch, dass die Stärke des Netzteils zu der Anzahl der PCIe-Anschlüsse passt, damit es nicht zu Überlastungen kommt. Beim Gehäuse kann man jedoch sparen, schließlich soll das Rig ja nicht schön aussehen. Offene Gehäuse helfen dabei, die Hardware-Bestandteile besser zu belüften. Eine gute Kühlung ist hingegen äußerst wichtig und unerlässlich. Das Mining-Rig wird den ganzen Tag laufen und anspruchsvolle Arbeit ausführen. Außerdem benötigt das Mining-Rig auch noch ein Mainboard. Das Mainboard stellt die Schaltzentrale des Rechners dar.
  • Je mehr ASICs und GPUs das Rig verwendet, desto mehr PCIe-Anschlüsse braucht es, um all diese Elemente miteinander verbinden zu können. Reichen die Steckplätze nicht aus, müssen noch zusätzliche Riser Cards verbaut werden. Diese sind auch hilfreich, wenn die Grafikkarten sich zu nahe beieinander befinden. Dadurch käme nämlich eine erhöhte Temperatur zustande. Riser Cards können einen Abstand herstellen, welcher die Kühlung begünstigt.
  • Möchte man sich das Mining-Rig nicht selber zusammenbauen, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines fertigen Rigs. Damit kann man sogleich mit dem Mining beginnen. Nur die Mining Software, muss man noch selber installieren.

Verge Mining Pool

Software & Verge Mining Anleitung

  • Bevor man das Verge Mining beginnen kann, müssen noch ein paar Schritte unternommen werden. Zuerst sollte man sich eine Verge Wallet von der Internetseite der Kryptowährung herunterladen. Nachdem das geschehen ist, notiert man sich die Adresse der Wallet. Irgendwo müssen die geschürften Coins ja schließlich hin. Als nächstes lädt man sich die Blockchain von Verge herunter. Der Download befindet sich ebenfalls auf der Internetseite und kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
  • Welche Verge Mining Software verwendet wird, hängt letztlich davon ab, zu welchem Algorithmus gemined wird. Je nach Grafikkarte oder ASIC-Prozessor bietet sich andere Software an. Etwa der CCminer, welcher auf Windows den Blake2s-Algorithmus unterstützt, auf Linux jedoch den Source Code. Schürft man auf Windows jedoch nach dem Source Code-Algorithmus, dann kommt das Programm SGMiner zum Einsatz.
  • Auf der Internetseite von Verge findet sich hierzu die richtige Software passend zur Hardware. Die Zip-Datei wird am bestem im Ordner „temp“ auf der Festplatte C: entpackt. Keine Sorge wenn beim Herunterladen der Software das Antivirus-Programm Alarm schlägt. Diese Datei ist nicht schädlich, manchmal wird sie jedoch unerlaubt auf Rechnern installiert, um heimlich zu minen. In diesem Falle geht aber alles mit rechten Dingen zu.
  • Ist der Download der Blockchain abgeschlossen, dann führt man mittels der cmd.exe die Exe-Datei der Software aus. Einfach die Adresse der Datei im Explorer in die Kommandozeile eingeben. Die Adresse der eigenen Wallet gehört dort ebenfalls hinein. Die exakte Eingabe hängt von der Software ab, jene  Konfig-Datei innerhalb des Zip-Archives gibt Aufschluss über eine genaue Eingabe.

Welche Unterschiede gibt es beim Verge Mining gegenüber Bitcoin Mining?

Verge Mining unterscheidet sich vom Bitcoin Mining dahingehend, dass Bitcoin lediglich mittels ASIC-Prozessoren schürft. Die Verge Hardware ist hingegen wesentlich vielfältiger und erlaubt einer größeren Zahl von Grafikkarten und Prozessoren, am Mining-Prozess teilzunehmen.

Verge Mining – Solo Mining, Pool Mining oder Cloud Mining?

Beim Solo-Mining rechnet sich die Anschaffung erst, wenn man sich auch ein leistungsstarkes Rig zusammengestellt hat. Die Schwierigkeit beim Verge Mining ist sehr hoch, die Stromkosten ebenfalls. Ein Verge Mining Calculator kann Aufschluss darüber geben, ob man beim Solo-Mining auch wirklich etwas verdienen wird. Wesentlich profitabler ist daher  für die Meisten der Verge Mining Pool. Hierbei schließen sich mehrere Miner zusammen und sammeln ihre Hash-Rate. Es erhöht die Chance, dass ein neuer Block erfolgreich geschürft wird. Entstandene Verge Coins werden dann unter allen Teilnehmer des Mining Pools verteilt. Für viele private Miner stellt das die gängigste Methode dar, Verge zu minen.

Beim Cloud Mining sieht es da anders aus. Das ist eine Methode des Minings, bei der man sich keine Hardware anschaffen muss. Stattdessen zahlt man eine Gebühr an einen Miner, der die Hardware bereitstellt. Dafür zahlt der Miner dann mit Verge Coins aus.

Fazit

Verge ist ein vielversprechender Privacy Coin mit dem Anspruch, von der breiten Masse genutzt zu werden. Das Verge Mining schlägt in eine ähnliche Kerbe mit seinem Multi-Algorith-Mining. Dieses erlaubt es einer größeren Zahl an Menschen, sich am Mining zu beteiligen und an den Kryptowährungen mitzuverdienen.

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