USA: Hacker verlangen Bitcoin für gehackten Regierungscomputer

USA: Hacker verlangen Bitcoin für gehackten Regierungscomputer

Hacker verlangen Bitcoin

Hacker verlangen Bitcoin | Hacker haben wichtige Computersysteme in der US-amerikanischen Stadt Atlanta, Georgia, heruntergefahren und fordern $51’000 in Bitcoin, um die betroffenen Systeme wieder zu aktivieren.

Hacker verlangen Bitcoin: Situation völlig unklar

Die Bürgermeisterin von Atlanta, Keisha Lance Bottoms, kündigte den Anschlag in einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 22. März an. Sie äußerte gegenüber Presseführern, dass die Beamten “das Ausmaß [des Anschlags] nicht kennen oder ob persönliche Daten oder Bankkonten kompromittiert wurden. Wir alle sind diesem Angriff ausgesetzt.”

Der Angriff wurde am 22. März um 5 Uhr morgens entdeckt. Die Stadt Atlanta stellte fest, dass die “Ausfälle” Systeme betrafen, die einige Kunden verwenden, um Rechnungen zu bezahlen und gerichtliche Informationen zu erhalten.

 

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Video-Link: https://twitter.com/Cityofatlanta/status/976864741145694208

Beamte der Stadt arbeiten Berichten zufolge mit dem FBI, dem US-Heimatschutzministerium und Microsoft zusammen, um das Ausmaß des Verstoßes und eine Lösung zu ermitteln. Am 23. März riefen die Stadtbeamten die Bürger dazu auf, ihre persönlichen Daten und Konten zu überwachen, da sie der Meinung sind, dass ihre persönlichen Daten durch den Hack kompromittiert werden könnten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist die Situation noch nicht gelöst. Bitcoin wird derzeit bei durchschnittlich 8.500 Dollar gehandelt, was bedeutet, dass das geforderte Lösegeld die Stadt ungefähr 6 Bitcoins kosten würde.

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Dies ist nicht der erste Versuch von Hackern, die kommunale Computersysteme im Austausch gegen Kryptowährung “als Geiseln” halten. Im November 2017 griff ein Hacker das Sacramento Regional Transit System für ein Lösegeld in Höhe von 1 Bitcoin an, das zum Zeitpunkt des Angriffs einen Wert von etwa 8.000 Dollar hatte.

In einem böswilligeren Beispiel für Lösegeld für Bitcoin verlangte ein Paketbomber in Deutschland in einem Paket, das im Dezember 2017 an einen Weihnachtsmarkt in Potsdam geschickt wurde, 10 Millionen Lösegeld in Bitcoin. Das Paket, das nicht explodierte, enthielt einen QR Code für die Hinterlegung von Bitcoins, inklusive explosiven Materialien bestehend aus Feuerwerkskörpern und Nägeln.

LIES HIER: Paket-Bomber in Deutschland fordert 10 Millionen € Lösegeld in Bitcoin

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