Umfrage zeigt: Europäische Union soll nicht für Krypto-Regulierungen verantwortlich sein
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Umfrage zeigt: Europäische Union soll nicht für Krypto-Regulierungen verantwortlich sein

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Rund 60% der Europäer würden es vorziehen, dass ihre eigenen Länder anstatt die EU selbst Krypto-Regulierungen vorgeben.

Mehrheit der EU ist für landeseigene Krypto-Regulierungen

Jüngsten Untersuchungen zufolge ziehen es etwa 60% der Europäer vor, dass ihre eigenen Länder für Krypto-Regulierungen sorgen und nicht die Europäische Union. Immer mehr Menschen gehen davon aus, dass durch das Wachstum der digitalen Landeswährungen auch eine gewisse Unabhängigkeit von der EU wachsen würde.

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Eine Umfrage unter 31.000 Teilnehmern aus 12 verschiedenen Ländern der Europäischen Union ergab, dass etwa 60% möchten, dass ihre eigenen Behörden Kryptowährungen regulieren. Gegenüber davon glauben etwa 25%, dass die EU sich dafür besser eigenen würde.

Wenn man die Umfrage genauer betrachtet, ist zu erkennen, dass Niederlande und Estland mit 76% bzw. 70% die größten Unterstützer ihrer eigenen Regierungen sind. Spanien, Polen und Lettland zeigen den niedrigsten Wert in dieser Statistik mit rund 50%. Der iberische Landkreis ist auch der größte Befürworter der Europäischen Union, wobei 36% der lokalen der Teilnehmer antworteten, dass sie gerne Krypto-Regulierungen von der EU sehen würden.

Ein steigender Anteil der europäischen Bevölkerung sieht die Schaffung nationaler digitaler Währungen als Möglichkeit zur Erlangung der monetären Unabhängig von der EU. Italien mit 41%, Griechenland (40%) und Estland (39%) sind die drei führenden Länder in dieser Statistik, während 37% der Niederländer das Gegenteil meinen.

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Der Forschungsbeauftrage am Wilfried Martens Center for Studies in Brüssel, Dimitar Lilkov, meinte, dass die Niederlande zu den Nationen gehören, die die Landeswährungen der Europäischen Union unterstützen sollten.

“Wenn sich ein Land wie Griechenland oder die Niederlande für eine andere nationale digitale Währung als den Euro (eine hypothetische E-Drachme oder einen E-Gilder) entscheiden würde, würde dies einen Austritt aus der Eurozone bedeuten. Das wird nicht passieren.”

Während die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Europäer nicht möchte, dass die EU die Krypto-Regulierung in die Hand nimmt, war der Chef der französischen Zentralbank anderer Meinung. Er sagte, dass die Europäische Union einen Regulierungsrahmen für Kryptowährungen schaffen muss, um ihre finanzielle Dominanz zu bewahren.

“Ob digitale Währungen oder Zahlungen, wir müssen in Europa so schnell wie nötig handlungsbereit sein oder das Risiko einer Erosion unserer Währungssouveränität eingehen.”

Er betonte, dass auch die internationale Performance des Euro gefährdet sei, wenn die EU die Regulierungen nicht vorantreiben. Seiner Meinung nach sollte der Umzug in den kommenden Monaten umgesetzt werden, sonst würden die Organisation an Schwung verlieren.

“Ich muss hier die Dringlichkeit betonen: Wir haben nicht mehr viel Zeit, ein oder zwei Jahre.”


Bild @ Pixabay / Lizenz

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