Tim Draper: Leute werden umdenken und zu Bitcoin abwandern

Tim Draper: Leute werden umdenken und zu Bitcoin abwandern

Am Montag fiel der Dow Jones um 3,56 Prozent, was dem drittgrößten Punkterückgang in der 124-jährigen Geschichte des Dow entspricht. Während der Aktienmarkt immer tiefer fällt, meldet sich der bekannte Bitcoin-Bulle Tim Draper zu Wort und teilt mit, dass er vor sechs Monaten aus dem Markt ausgetreten ist. Er bestätigt auch weiterhin seine mehr als bullische Prognose und sagt auch warum er daran festhält.

Draper hält an seinen 250.000 US-Dollar pro Bitcoin fest

In einem Interview mit CNBCs Squawk Alley, sagte Draper, dass er die meisten seiner Vermögenswerte in Krypto hat.

“Ich muss zugeben, ich bin seit ungefähr sechs Monaten nicht mehr auf dem Markt. Es fühlte sich ziemlich hoch für mich an und ich habe die meisten meiner Sachen auf Krypto und Bitcoin umgestellt. Ich denke, dass ist jetzt ein sicherer Hafen, und ich denke, diese Korrektur könnte mehr als das sein, und ich glaub auch, dass wir vor einer interessanten Fahrt stehen.”

Im Dezember 2019 prognostizierte Draper, dass der Preis für den Bitcion nach der Halbierung auf 250.000 US-Dollar steigen würde. Obwohl der Bitcoin allerdings die 10.000 US-Dollar nicht sehr lange halten konnte, sagte Draper, dass er weiterhin zu seiner mehr als optimistischen Vorhersage stehe.

“Ich denke, dass Bitcoin im Jahr 2022 oder anfang 2023 250.000 US-Dollar erreichen wird, und das ist ein großer Schritt von da aus wo er jetzt steht. Ich denke, der Grund dafür ist, dass Bitcoin die Währung der Wahl sein wird.

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Bitcoin ist nicht so einfach zu bewegen, aber irgendwann wird es so sein, und dann hat man die Wahl. Man wird sagen: “Hey, möchte ich den Banken jedes Mal, wenn ich meine Kreditkarte durchziehe, zweieinhalb Prozent dafür bezahlen?” Oder: “Möchte ich eine Währung, die reibungslos, offen, transparent, global und nicht gebunden ist an irgendeine politische Kraft?”

Ich meine, genau das ist es. Irgendwann werden die Leute diesen Wechsel vornehmen, und Bitcoin wird der große Gewinner sein.”

Draper ist zuversichtlich, dass Bitcoin die Währung der Zukunft sein wird.

“Die Leute wandern zu Dingen ab, die besser sind. Welcher Händler wird seine zweieinhalb bis vier Prozent an die Banken und Kreditkartenunternehmen bezahlen wollen?

Ich meine, sie werden das nicht für immer tun wollen. Irgendwann werden sie sagen: “Hey, dieser Bitcoin, warum akzeptieren wir Bitcoin nicht, wenn wir jetzt Open Node verwenden können und die Transaktion sofort erfolgt und schneller als das Visa-Netzwerk ist und diesen Jungs nicht zweieinhalb bis vier Prozent dafür bezahlen müssen.”

Es wird eine interessante Zeit. Es ist eine offensichtliche Sache für mich. Ich denke, die Welt wird aufgrund dieser dezentralen Bewegung viel besser dran sein.”

Für Draper ist auch klar, dass Krypto-Skeptikern wie Warren Buffett reine Angst ihre negative Haltung gegenüber Kryptowährungen antreibt. Er nennt Buffetts Beteiligungen an Banken und Versicherungsunternehmen als Gründe, warum der CEO von Berkshire Hathaway in einer dezentralen Wirtschaft viel zu verlieren hat.

“Er sieht eine große Bedrohung für seine Bestände. Seine Beteiligung an Banken und Versicherungsunternehmen in Berkshire Hathaway liegen zu mehr als 50 Prozent. Ihm wird diese neue Währung also eindeutig nicht gefallen.

Jeder, der sie studiert hat, weiß dass es so viel besser ist als das, was wir da draußen haben. Diese Währungen, die an die Fiat-Regierung gebunden sind, werden meiner Meinung nach nur ein Relikt der Vergangenheit sein. Es wird so sein, als würde man Drachmen und Franken halten.”

Draper fügt hinzu,  dass den traditionellen Investoren nach der Übernahme einer dezentralen Welt ein schwieriger Weg bevorsteht.

“Ich würde momentan keine Versicherungsgesellschaft halten. Ich meine, dass sie für die nächsten 10 Jahre nicht in guter Verfassung sind. Die Dinge werden sich sehr stark verändern.”

Bildquelle: Pixabay / nosheep

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