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Student macht aus 5.000 US-Dollar 800.000 US-Dollar und sitzt jetzt auf einem Schuldenberg auf

Einem Studenten ist es gelungen, aus einer 5.000-Dollar-Investition 880.000 Dollar zu machen. Jetzt steht fest, dass das Trading sein Leben ruiniert hat, da er sich mit 400.000 Dollar an Steuern auf Kryptowährungen herumschlägt.

Hohe Profite führten zu einem steuerlichen Albtraum

Vor kurzem hat ein anonymer Student auf Reddit um einen Ratschlag gebeten, wie er mit einer massiven Steuerschuld umgehen soll, die aufgrund seines massiven Profits mittels Kryptohandel angewachsen ist.

Nachdem ein Freund des Studenten ihm mitgeteilt hat, dass er 214.005 US-Dollar in Ethereum investiert, investierte der in Kalifornien lebende Student ebenfalls 5.000 US-Dollar über Coinbase.

Nachdem der Student teilweise das zehnfache durch Kryptotrading ertradet hat, wuchs sein Portfolio im Dezember 2017 bis knapp 880.000 Dollar an.

Die starken Rückgänge bei den Kursen der digitalen Währungen und die Investition in ein paar schlechte ICOs zu Beginn des Jahres 2018 ließen den Wert des aktuellen Portfolios auf 125.000 US-Dollar schrumpfen.

Der Ahnungslose befürchtet nun, dass sein bisheriges Leben vorbei ist, da er mit einer geschätzten Steuerpflicht von rund 400.000 Dollar aus dem Jahr 2017 konfrontiert ist.

Keine Kenntnisse von Steuern auf Kryptowährungen

Im Anschluss gesteht der Student, dass er es total verpasst hat, Gelder für die Steuern zu sparen,  da er “dieses Zeug nie wirklich gelernt hat”.

Der Beitrag enthielt einen begleitenden Link zum 1099-K Bescheid von Coinbase, der im Frühjahr gemeldet wurde.

Laut dem Studenten hatte er immer nur gehandelt und niemals Fiat ausgezahlt.

Der Student schrieb unter einem Wegwerf-Account und bat die Reddit-Gemeinde um Rat, da er für 2017 weder Steuern bezahlt noch eine Erklärungen abgegeben hat und einen 12 Dollar/Stunde Teilzeitjob bei Barnes & Noble ausübt.

Die Kommentare zu dem Beitrag waren eine Mischung aus pragmatisch und düster. Man hat ihm empfohlen, einen Steuerfachmann zu holen und keine Zeit mehr damit zu verschwenden, sich kostenlos beraten zu lassen.

Ein weiterer Benutzer, der behauptet, dass er eine Menge Profite mit Kryptowährungen gemacht hat, sagte, die Situation wäre kein Höhepunkt in seinem Leben, und er würde diese überstehen.

Es wurde empfohlen, sich von fragwürdigen Buchhaltungsmethoden fernzuhalten und so schnell wie möglich mit einem Steuerberater zusammenzuarbeiten. Dabei wurde vorgeschlagen, möglicherweise eine Ratenvereinbarung oder ein Angebot im Kompromiss bei den zuständigen Behörden auszuarbeiten.

Krypto-Steuern ist ein kniffliges Thema

Der Umgang mit Steuern im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ist ein umstrittenes Thema.

Nach Schätzungen von Tom Lee von Fundstrat Global Advisors würde ein massiver Krypto-Verkauf bis Mitte des Monats wahrscheinlich in den USA zu einer Kapitalertragssteuer von 25 Milliarden US-Dollar ausmachen.

Über Twitter lief eine Umfrage, bei der die Befragten in den Vereinigten Staaten nach den Steuern auf Kryptowährungen befragt wurden. Der Anteil der 9.339 Befragten, die angaben, dass sie bereits eingereicht und bezahlt haben, lag bei 19 Prozent, während 53 Prozent angaben, nie erwischt zu werden.

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete Ron Paul argumentierte letzte Woche in einem Blogbeitrag, dass die Steuerbefreiung von Transaktionen mit Edelmetallen und Kryptowährungen einige der ersten Schritte zur “Beendigung unseres Geldwahnsinns” sein würde.

Quellenangaben: https://bitcoinist.com/student-400k-cryptocurrency-taxes/
Bildquelle: Pixabay

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