Scam-Warnung: Ethereums Instanbul Hard Fork wird als Scam genutzt

Scam-Warnung: Ethereums Instanbul Hard Fork wird als Scam genutzt

Immer machen in der Krypto-Welt die kuriosesten Scams die Runde, bei denen die Scammer alle Mittel nutzen, um an das Geld der Opfer heranzukommen. Bei dem letzten größeren Scam wurde der Ethereum Istanbul Hard Fork genutzt. Die Scammer locken ETH-Hodler damit, sollten sie ihre Ethereum an eine Adresse schicken, so erhalten sie das 10-fache an Wert zurück.

Ethereum Istanbul wird für Scam genutzt

Wie überall wo es um Geld geht und wo man Geld machen kann, ist auch die Krypto-Welt nicht frei von Scam. Im Gegenteil, gerade hier tummeln sich unzählige Scammer die mit allen Mitteln versuchen, an das Geld der Opfer zu kommen. Einiges davon sind bekannte Phishing-Angriffe, dann wird die Rechenleistung von Computern der Opfer genutzt, um damit Kryptowährungen zu schürfen, andere fordern einfach nur auf Kryptowährungen an eine bestimmte Adresse zu schicken, mit dem Versprechen, dass es mit Gewinnen wieder retour kommt.

Nachdem gestern der Ethereum Istanbul Hard Fork durchgeführt wurde, wurden kurz darauf bereits haufenweise Krypto-Enthusiasten die Telegram nutzen in einen seltsamen Chat gezogen. Dieser erhielt das offizielle Logo und den Namen der Ethereum Foundation und dazu wurde noch der Vor- und Nachname von Vitalik Buterin genutzt.

In der angehefteten Nachricht, die im Auftrag von Vitalik Buterin und seinem Team verfasst wurde, wurde ein Airdrop von 20.000 ETH (etwa 3 Millionen US-Dollar) angekündigt, der auf dem Erfolg des Hard Fork folgt und dem Ethereum-Netzwerk gewidmet ist. Nach nicht allzu langer Zeit wurde der Name allerdings auf “Feier die weltweite ETH-Power” abgeändert.

Ähnlich wie der kürzliche auf Litecoin aufgebaute Scam auf YouTube, boten die Betrüger an, jedem der zwischen 1 ETH und 100 ETH an eine Ethereum-Adresse schickt, 10 bis 1.000 ETH wieder zurückzuschicken. Die Betrüger haben alle zu diesem Giveaway eingeladen.

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Der ganze Scam wurde gut durchplant. So wurde eine eigene Webseite dafür erstellt, ein YouTube-Kanal und der Telegramkanal. Ebenfalls hat man eine gefälschte API-Integration zu einem Blockexplorer entwickelt, der die Leute in die Irre führen sollte, da dieser viele Transaktionen zeigte, die allerdings über Etherscan selbst nicht zu sehen waren.

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Bildquelle: Pixabay

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