Ripples CTO nennt Gründe für die starken XRP-Abverkäufe

Ripples CTO nennt Gründe für die starken XRP-Abverkäufe

Ripples CTO nennt seine Gründe, warum das Unternehmen so starke XRP-Verkäufe betreibt. Für ihn steht auch ganz klar fest, dass XRP kein Wertpapier ist.

Ripple CTO erklärt die Lage zu XRP

Ripple kämpft schon lange damit, dass XRP nicht als Wertpapier angesehen wird. Dieser Kampf könnte der Schlüssel für XRPs Zukunft sein. Es geht im Grund darum, dass Ripple als Emittent und als Verkäufer einer Coin angesehen wird.

XRP weist eine der größten Marktkapitalisierungen am Kryptomarkt auf, das zeigt auch die Platzierung auf Platz 3 auf Coinmarketcap.com. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 10,3 Milliarden US-Dollar, der Preis pro Token liegt bei 0,235 USD. Ob XRP als Wertpapier angesehen wird oder auch nicht, den Preis bestimmen die Anleger.

Dennoch gehen Analysten davon aus, dass selbst bei einem Sieg von Ripple das noch nicht das Ende aller Probleme sein wird.

Der CTO von Ripple, David Schwartz ist überzeugt, dass die stärksten Anwälte von Ripple sich um diese gerichtliche Angelegenheit kümmern werden.

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Dem Unternehmen Ripple wurde vorgeworfen, ein illegales ICO zu betreiben. Am 5. August 2019 reichten einige Anleger eine Beschwerde gegen Ripple bei der SEC ein. Im Bericht gibt es angeblich einen eindeutigen Beweis dafür, dass Ripple den XRP-Token dazu verwendet hat, um damit große Einnahmen zu erzielen. Weiters heißt es darin, dass das Unternehmen seine Token jetzt verkauft, um die Notwendigkeit eines zusätzlichen Verdienstes zu schaffen.

Schwartz hat zu dem Verkauf seine eigene Meinung.  Er erklärte, dass man zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Strategien hatte. Ursprünglich hatte man nur die Idee, XRP an alle Personen und Unternehmen weiterzugeben, die den Wunsch hatten, mit dem XRP-Ledger zu arbeiten. Das machte allerdings keinen Sinn, diesen Ansatz fortzusetzen, kaum hatte XRP einen Marktpreis erreicht.

Die weitere Strategie setzte voraus, dass XRP an den Markt verkauft wurde, um mehr Token im Umlauf zu haben. Der Verkauf großer Mengen von XRP führte allerdings in kurzer Zeit zu einem Preisverfall, der XRP für die Leute teuer und daher für Zahlungen nicht mehr sehr nützlich macht. Deshalb hat man beschlossen, nicht alle Token auf einmal zu verkaufen.

Am 15. Januar reichte Ripple Labs einen Antrag ein, in dem das Unternehmen behauptet, dass XRP kein Wertpapier sei.

Heath Tarbert, Vorsitzender der US-amerikanischen Warenterminkommission (Commodity Futures Trading Commission, kurz CFTC) äußerte seine Gedanken darüber, dass XRP ein Wertpapier oder eine Ware ist.

“Es ist unklar. Man sollte dran bleiben, würde ich meinen. Ein Teil des Problems ist, dass wir unsere Zuständigkeit mit der SEC teilen. Wenn es sich um ein Wertpapier handelt, fällt es in ihre Zuständigkeit. Wenn es eine Ware ist, dann in unsere.”

Für den CEO von Ripple, Brad Garlinghouse steht ebenso fest, dass XRP weder eine Ware noch ein Wertpapier ist, auch ist er der Meinung, dass die starken XRP-Verkäufe sich nicht auf den Preis auswirken.

Bildquelle: Pixabay

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