Ripple CTO bestätigt: Er hat 2011 am Bitcoin-Code mitgearbeitet

Ripple CTO bestätigt: Er hat 2011 am Bitcoin-Code mitgearbeitet

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Der Chief Technologie Officer (CTO) von Ripple war Jahre nach der Einführung von Bitcoin durch den anonymen Schöpfer Satoshi Nakamoto einer der Entwickler, die für Modifikationen an Bitcoin-Codes verantwortlich waren.

CTO von Ripple hat an Bitcoin-Code mitgearbeitet

Die bekannte XRP-Befürworterin Tiffany Hayden entdeckte bereits im Jahr 2017 auf GitHub, dass der CTO von Ripple, David Schwartz einer der ursprünglichen Architekten des XRP-Ledgers, auch einer der Mitwirkenden des Bitcoin-Codes war.

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Auf die Frage am Mittwoch, ob der CTO von Ripple von Grund auf zum Bitcoin-Core beigetragen habe oder erst nach der ersten Veröffentlichung, bestätigte er, dass er den Code tatsächlich 2011 für Mining-Pool-Anwendungen optimiert habe. Er war unter anderem mit Bitcoin-Entwicklern wie Peter Todd, Matt Corallo und Gavin Andresen dran.

Andresen, der sich inzwischen aus der Bitcoin-Arbeit zurückgezogen hat, wurde von Satoshi als Chefentwickler des dezentralen Bitcoin-Open-Source-Protokolls ausgewählt. Von dort aus nahm er eine Vollzeitstelle bei der Bitcoin Foundation an, die geschaffen wurde, um die öffentliche Wahrnehmung von Bitcoin zu fördern.

Schwartz ließ sich zusammen mit Arthur Britto und Jed McCaleb von Bitcoin inspirieren. Ende 2011 startete er daraufhin mit der Entwicklung des XRP Ledger (XRPL). Das Trio hatte vor, eine Kryptowährung zu schaffen, die BTC ähnlich ist, aber besser ist.

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Oftmals preisen die Ripple Führungskräfte die Vorteile von XRP gegenüber Bitcoin an und weisen hauptsächlich auf die starken Emission hin, die Bitcoin-Mining verursacht.

Die Führungskräfte bestehen auch darauf, dass Ripple zwar für die Markteindringung und andere Fortschritte von XRP verantwortlich ist, XRP jedoch ohne die in San Francisco ansässige Distributed-Leger-Firma weiterleben kann.

Neben dem Hauptanwendungsfall von Zahlungen in Echtzeit von XRP prüft Ripple auch die Möglichkeit für NFTs auf XRPL einzuführen. Im September hat das Unternehmen dafür einen 250-Millionen-USD-Fonds für Gründer aufgelegt.


[email protected] Pixabay / Lizenz

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