Ripple beklagt: US-Börsenaufsicht hat Ethereum zum Aufstieg verholfen

22.10.2021 09:42 273 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse behauptet, dass sein Unternehmen unfair behandelt worden sei, was Ethereum einen Vorteil verschafft habe.

US-Börsenaufsicht hat Ethereum zum Aufstieg verholfen

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple wirft der US-Börsenaufsicht (SEC) vor, Ethereum geholfen zu haben, XRP als Nr. 2 zu überholen. Garlinghouse hat seine Meinung über den Zustand des Kryptomarktes und den Vorschriften geäußert. Dabei hat er sich über die SEC auslassen, und deren Einstellung Ethereum gegenüber.

Am 21. Oktober erklärte Garlinghouse auf der virtuellen Konferenz DC Fintech, dass Ethereum ein regulatorisch grünes Licht erhalten habe, was es ermöglicht habe, XRP von Ripple einzuholen. Die US-Börsenaufsicht hat sich Ripple zur Brust genommen, da XRP als nicht registriertes Wertpapier angesehen wird. Im Januar reichte Ripple einen Antrag nach dem Freedom of Information Act bei der SEC ein und forderte die SEC auf, warum die Behörde Ethereum nicht als Wertpapier betrachtete. Sechs Monate später erlaubte ein Bezirksrichter dem Unternehmen, einen ehemaligen SEC-Beamten abzusetzen, der 2018 erklärte, dass ETH kein Wertpapier sei.

Garlinghouse ist der Meinung, dass Ripple kalt gestellt wurde und der spätere Erfolg von Ethereum zumindest teilweise auf eine bessere Behandlung durch die SEC zurückzuführen ist. Er sagte, dass dies den Markt beeinflusst und fügte hinzu: "In den letzten Jahren war XRP das zweit wertvollste digitale Asset. Als klar wurde, dass die SEC der ETH einen Hallenpass erteilt hatte, ist die ETH offensichtlich explodiert und diese Klarheit hat geholfen." Ende Dezember 2018 war XRP das zweitgrößte Krypto-Asset nach der Marktkapitalisierung. Derzeit liegt die Kryptowährung auf Platz 2, während ETH den zweiten Platz belegt.

Garlinghouse erklärte auch, dass die US-Börsenaufsicht mit den jüngsten Maßnahmen gegen Ripple und Coinbase eine aggressive Haltung gegenüber Krypto eingenommen hat. Zu Ripple gegen die Börsenaufsicht sagte er, dass die SEC behauptet, die Verbraucher zu schützen, er sieht es aber anders: "Sie haben fast 50.000 US-Personen, die XRP besitzen, die versuchen, die SEC wegen ihres Schutzes zu verklagen." Anfang dieses Monats entschied ein US-Bezirksrichter, dass alle XRP-Inhaber nicht als Angeklagte an der Klage teilnehmen können. Der Antrag von der SEC, die Frist für den Abschluss der Ermittlungen in ihrem laufenden Erfahren mit Ripple und seinen Führungskräften zu verlängern, wurde stattgegeben und auf den 14.

Januar 2022 verschoben. Ripple behauptet, dass jede weitere Verzögerung bei der Lösung dieses Falls den Interessen der Beklagten und XRP-Inhabern ernsthaft schaden. Das Gericht sagte dazu, dass die von der SEC beantrage zusätzliche Zeit den Zeitplan zu Beilegung des Falls nicht beeinträchtigen wird.
Bild@ Pixabay | Lizenz


FAQ zu Ripples Rechtsherausforderungen und der Rolle der US-Börsenaufsicht

Was ist der Grund für Ripples Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht?

Ripple Labs wird von der US-Börsenaufsicht (SEC) beschuldigt, unregistrierte Wertpapierverkäufe in Form ihres XRP-Tokens durchgeführt zu haben.

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Warum beschwert sich Ripple darüber, dass die US-Börsenaufsicht Ethereum zum Aufstieg verholfen hat?

Ripple argumentiert, dass die SEC Ethereum durch ihre Regulierung unfair begünstigt hat. Die SEC hat entschieden, dass Ethereum nicht als Wertpapier betrachtet wird, was den Weg für dessen Wachstum und Akzeptanz ebnete, während Ripple weiterhin mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

Wie könnte dieser Rechtsstreit die Kryptowährungsindustrie beeinflussen?

Je nach Ausgang könnte der Rechtsstreit Präzedenzfälle darüber schaffen, wie Kryptowährungen reguliert werden, was weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche haben könnte.

Wie hat die SEC auf Ripples Anschuldigungen reagiert?

Die SEC hat ihre Entscheidungen bezüglich Ethereum verteidigt und darauf bestanden, dass ihre Handlungen nicht dazu führten, dass Ethereum gegenüber Ripple oder anderen Kryptowährungen bevorzugt wurde.

Bedeutet der Rechtsstreit, dass Investitionen in Ripple riskant sind?

Jede Investition in Kryptowährung birgt ein Risiko, und der laufende Rechtsstreit ist ein zusätzlicher Faktor, den Anleger berücksichtigen sollten, wenn sie in Ripple investieren.

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Zusammenfassung des Artikels

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, wirft der US-Börsenaufsicht SEC vor, Ethereum bevorzugt zu behandeln und dadurch Ripple benachteiligt zu haben. Garlinghouse behauptet, dass Ethereum aufgrund dieser besseren Behandlung einen Vorteil gegenüber Ripple erhalten habe.

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