Request Network – Handelsnetzwerk der Zukunft?

Das Request Network ist ein dezentrales peer-to-peer Netzwerk, das als Payment-System anderen Bezahldiensten wie PayPal den Kampf ansagen will. Dazu nutzt es die neuen Blockchain-Technologien. Zahlungen sollen mit der Kryptowährung günstiger und transparenter werden.

Request Network – Was ist diese Kryptowährung?

Die Request Network Coin ist ein auf Ethereum basierender Token. Die hauptsächliche Aufgabe des Tokens besteht darin, als Gebühr für Zahlungen über das Netzwerk anzufallen. Je komplexer die Zahlungen sind, desto höher könnten die Gebühren werden. Die Gebühr für Transaktionen soll zwischen 0,05 % und 0,5 % betragen. Teile dieser Gebühren, die an das Netzwerk gezahlt werden, sollen verbrannt, also einfach zerstört werden. Wie viele, das hängt von der im Moment im Netzwerk zirkulierenden Menge ab. Die Kryptowährung ist also deflationär und sollte mit der Zeit im Wert steigen

Somit muss man auf der Request Network Wallet ein paar REQ-Tokens halten, um Bezahlungen auf dem Netzwerk durchführen zu können. Der Token muss jedoch nicht die eigentliche Währung sein, die beim Bezahlvorgang zum Einsatz kommt. Im Zuge der Netzwerk Entwicklung ist geplant, unterschiedliche Kryptowährungen, allen voran Bitcoins und Ether, zum Request Netzwerk hinzuzufügen. Auch Fiatwährungen sollen hinzukommen. Gleichzeitig soll die REQ Coin auch als Zwischenwährung dienen, wenn unterschiedliche Währungen miteinander getauscht werden sollen.

Das Netzwerk nennt sich „Request Network“, weil die Zahlungen über ein simples System von Anfragen abgehandelt werden sollen. Die Anfrage nach der Zahlung wird ohne einen Drittanbieter über die Blockchain gesendet. Der Käufer kann mit einem einfachen Klick die Zahlung bestätigen. Dieses System lässt sich auch für den Onlinehandel, Rechnung von Business zu Business oder auch dem Internet der Dinge verwenden.

Der Vorteil dieses Systems ist, dass der Zahler keine Kundendaten preisgeben muss. Denn er antwortet auf die Anfrage von demjenigen, der bezahlt werden will. Bei handelsüblichen Bezahldiensten läuft es eher andersherum. Außerdem entfällt mit der Blockchain der Drittanbieter, welcher bei der Zahlung mitverdienen würde, da es sich um einen direkten Austausch peer-to-peer handelt. Für Unternehmen soll es die Möglichkeit geben, Rechnungen und Zahlungen auf der Blockchain zu verfolgen und zu speichern. Damit wird für Transparenz gesorgt. Das Entwicklerteam zielt auch noch darauf ab, dass der REQ-Token von Regierungen und NGOs für alltägliche Zahlungen benutzt wird.

Im Grunde ist das Network eine Schicht auf der Ethereum-Blockchain. Die Plattform selbst besteht aus drei Schichten: Der Kern sitzt auf der Ethereum-Blockchain auf, weshalb in Zukunft auch Zahlungen mit jeglichen ERC20-Tokens möglich sein sollen. Der Kern regelt die einfachsten Arten von Zahlungen. Die „Extensions“ Schicht kümmert sich um weiterentwickelte Arten von Zahlungen, welche Steuern, Vorschüsse, Hinterlegungen und anderes umfassen können.
Entwickler können neue Extensions für diese Schicht erstellen, um weitere Arten von Zahlungen zu ermöglichen. Die letzte Schicht ist die „Application“ Schicht,diese wirkt nach außen. Programme von Drittanbietern können hierüber mit dem Reqest Network kommunizieren, Informationen in die physische Welt tragen oder mit den Rechnungen interagieren.

Request Network – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Das Team besteht insgesamt aus 6 Mitgliedern. Gilles Fedak ist einer der Gründer von iEx.co und Berater des Teams. Das Team arbeitete zuvor an Moneytis, einer globalen Geldtransfer-Plattform. Eigentlich konnte Moneytis ein monatliches Wachstum von 20 % verzeichnen. Trotzdem entschied sich das Team lieber für die Request Network Entwicklung. Bei ihrer Arbeit an Moneytis fand das Team, dass ein Großteil der Geldtransfers Rechnungen waren, weshalb sie sich auf eine Plattform umorientieren wollten, welche zum Bezahlen von Rechnungen besser geeignet ist.

Reqest Network wurde von Christophe Lassuyt und Etienne Tatur gegründet. Lassuyt war ein Finance Director bei unterschiedlichen Firmen in der Schweiz, den USA, Frankreich und China. Er ist der Sprecher des Pariser Fintech-Forums. Tatur schuf sein erstes Blockchain-Projekt, auch als Moneytis bekannt. Er ist der Sprecher der International Money Transfer Conference in Miami, von Blockchain France und Visa Europe. Chefentwickler ist Vincent Rolland, welcher zuerst an Moneytis mitarbeitete.

Bislang wurden Partnerschaften mit 0x und dem Kyber-Netzwerk eingegangen, damit währungsübergreifende Zahlungen möglich sind. In Zukunft sollen die Technologien Civic und Aragon verwendet werden. Die Partnerschaft mit Y Combinator wirkt noch aus der Zeit von der Arbeit an Moneytis fort.

Request Network Vor- und Nachteile

In den Bestrebungen, das Quasi-Monopol von PayPal aufzubrechen, ist die REQ Coin nicht allein. OmiseGo hat eine ähnliche Herangehensweise. Die Coins Populous und TenX gehen diese Thematik anders an, jedoch könnte es auch hier zu Konkurrenzkämpfen kommen. Sicherlich ist der stärkste Gegner noch immer PayPal selbst. Sollte das Team jedoch die bessere Alternative bieten, sieht es für die Prognose sehr gut aus.

Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, und somit steht noch kein Minimum Viable Product zur Verfügung, um die Kryptowährung zu testen. Man sollte vielleicht noch etwas vorsichtig sein, bevor man mit dem Request Network Coin kaufen beginnt.

Request Network Kurs – Entwicklung – Prognose

Request Network Kurs

  • Die Request Network Coin konnte man Ende Oktober 2017 handeln. Damals kostete ein Coin 3 Cent. Im November 2017 schwankte der Kurs zwischen 3 und 5 Cent. Im darauffolgenden Dezember ging es bergauf, in den ersten zwei Wochen erreichte die Coin Werte von 20 Cent. In den letzten Wochen des Dezembers waren es bis zu 30 Cent.
  • Januar 2018 gab es eine regelrechte Rallye auf die Kryptowährung. Schon in der ersten Woche notierte die Coin bei bis zu 88 Cent. Danach sank im Laufe des Januars der Request Network Kurs, zuerst bis auf 50 Cent, dann 30 Cent am Ende des Monats. Nachdem der Kurs am 6. Februar seinen Tiefstand für dieses Jahr mit 17 Cent erreicht hatte, stieg der Kurs auf über 20 Cent.

Die Request Network Prognose: Sollte die Entwicklung der Plattform ohne Probleme weitergehen können und das Team in der Lage sein, seine Ziele zu erreichen, dann hat das Reqest Network durchaus die Chance, PayPal vom Thron zu stoßen und mit den anderen Kryptowährungen konkurrieren zu können. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. In der Zwischenzeit kann der Kurs immer mal wieder fallen oder steigen, das wird wahrscheinlich von der Stimmung am Markt abhängen.

Request Network Wallet erstellen

Die Kryptowährung ist ein ERC20-Token. Das bedeutet, dass man ihn auf Wallets speichern kann, die darauf konzipiert sind, ERC20-Tokens zu verwahren. Bislang ist das die einzige Möglichkeit, denn eine Request Network Wallet gibt es noch nicht. Eine dieser Alternativen ist die MyEtherWallet, eine der gebräuchlichsten Wallets für ERC20-Tokens. Diese lässt sich auf der Internetseite der Wallet erstellen. Dabei sollte man die Keystore-Datei, den privaten Schlüssel und das Passwort gut aufheben. Mit ihnen sollte sich das Erstellen einfach bewerkstelligen lassen.

Wo kann man den Request Network kaufen?

Request Network Coin kaufen kann man auf Binance, Koinex, Huobi, KuCoin, Kiqui, Gate.io; EtherDelta, YoBit, Bancor Network, COSS und Mercatox. Zumeist ist nur der Tausch gegen Bitcoins oder Ether möglich. Mit Fiatwährungen kann man die REQ Coin auf Gate.io, YoBit und Liqui kaufen.

Fazit Request Network

Die REQ Coin verfügt über ein starkes Team und ein durchdachtes Konzept. In dem Netzwerk steckt ein großes Potenzial, nur muss es mit einiger Konkurrenz rechnen. Sollte sich Request Network jedoch durchsetzen, könnte es zu dem Bezahldienst schlechthin werden.

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