Quantencomputer, KI und Blockchain prägen die neuesten Krypto-News

Quantencomputer, KI und Blockchain prägen die neuesten Krypto-News

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt Quantenresistenz, KI-Integration und unsichtbare Blockchain-Zahlungen als zentrale Trends der Finanz- und Technologiewelt.

Quantencomputer, künstliche Intelligenz und Blockchain verändern die Finanz- und Technologiewelt – von quantenresistenter Kryptografie über unsichtbare Zahlungsinfrastruktur bis hin zu autonomen KI-Agenten. Der Pressespiegel zeigt, welche Chancen, Risiken und Geschäftsmodelle die Branche am 22. Juli 2026 bewegen.

Quantencomputer, KI und Blockchain: Die wichtigsten Meldungen im Pressespiegel

Bitpanda: Quantencomputer sind langfristig eine Herausforderung, aber keine akute Bedrohung

Bitpanda beschäftigt sich in der Ausgabe seiner Reihe „Mythbusters“ mit der Frage, ob Quantencomputer das Ende der Blockchain bedeuten könnten. Der Beitrag vom 21.07.2026 stellt der vielfach beschworenen „Quantenapokalypse“ eine differenzierte Einschätzung gegenüber: Es gebe technischen Handlungsbedarf, aber keinen Grund zur Panik.

Quantencomputer arbeiten mit Qubits, die durch Superposition und Verschränkung mehrere Zustände einnehmen können. Bei Bitcoin kommen laut Bitpanda insbesondere der Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA) für Transaktionen sowie der Secure Hash Algorithm 256-bit (SHA-256) beim Mining und bei der Generierung von Adressen zum Einsatz. Der Shor-Algorithmus könnte ECDSA potenziell gefährden, während der Grover-Algorithmus die effektive Sicherheit von SHA-256 verringern könnte.

Bislang gebe es keinen Quantencomputer, der Bitcoin oder Ethereum knacken könne. Die modernsten Quantencomputer arbeiteten derzeit mit etwa eintausend Qubits, während laut einer aktuellen Studie für einen Angriff auf Bitcoin rund eine halbe Million geeigneter Qubits einschließlich einer skalierbaren Fehlerkorrektur erforderlich wären. Eine solche Fehlerkorrektur existiere bislang nicht. Nach Einschätzung der meisten Experten könnte die notwendige Technologie frühestens in den 2030er-Jahren verfügbar sein, wobei sich der genaue Zeitpunkt derzeit nicht verlässlich vorhersagen lasse.

Bitpanda zufolge bedeutet die in der Studie genannte etwa zwanzigmal geringere benötigte Größe nicht, dass ein Angriff auch „zwanzigmal schneller“ möglich wäre. Die Autoren würden keinen unmittelbar bevorstehenden Kollaps prognostizieren, sondern empfehlen, den Übergang zu quantenresistenter Kryptografie früher als später einzuleiten.

Auch bei Bitcoin bestehen bereits Schutzmechanismen. Solange von einer Adresse noch keine Transaktion ausgegangen ist, werden laut Bitpanda keine kryptografischen Informationen offengelegt, die ein Quantencomputer für einen Angriff nutzen könnte. Die Wiederverwendung von Adressen soll vermieden werden; außerdem empfiehlt Bitpanda eine vertrauenswürdige Wallet und zeitnahe Software-Updates.

Eine offene Frage betrifft ältere Adressformate. Ein erheblicher Teil des Bitcoin-Bestands, darunter auch die seit 2009 nicht bewegten Coins von Bitcoin-Entwickler Satoshi Nakamoto, basiert laut Bitpanda auf einem älteren Format, das relevante kryptografische Informationen offenlegt. Diese Coins könnten häufig nicht auf ein sichereres Adressformat übertragen werden, weil die privaten Schlüssel vermutlich verloren seien. Einen Konsens für den Umgang mit diesem Problem gebe es in der Bitcoin-Community bisher nicht.

Quantenresistente Kryptografie sei laut Bitpanda bereits standardisiert. Das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology veröffentlichte im August 2024 neue kryptografische Standards zum Schutz vor Quantenangriffen. QRL setze diese Technologie seit 2018 ein, Algorand habe 2025 seine erste quantenresistente Transaktion verarbeitet und das XRP Ledger teste neue Algorithmen bereits in seinem Testnetzwerk. Für Bitcoin und Ethereum seien mit BIP-360 und EIP-7932 entsprechende Upgrades vorgesehen.

Als gegenwärtig größere Gefahren nennt Bitpanda Smart-Contract-Fehler, Bridge-Hacks, Phishing und gestohlene Schlüssel. Laut Chainalysis wurden 2023 Krypto-Assets im Wert von rund 1,7 Milliarden US-Dollar aus dem Krypto-Ökosystem gestohlen; bei keinem dieser Vorfälle hätten Quantencomputer eine Rolle gespielt.

„Der Mythos, dass die Blockchain einer Quantenapokalypse schutzlos ausgeliefert ist, bleibt genau das: ein Mythos.“

Infobox: Die aktuellen Forschungsergebnisse verkleinern laut Bitpanda das angenommene Zeitfenster, machen Quantencomputer jedoch noch nicht zu einem akuten Problem. Quantenresistente Kryptografie ist bereits standardisiert und wird auf mehreren Blockchains eingesetzt.

BeInCrypto: Paris Blockchain Week wird zur KI- und Finanzplattform

Die Paris Blockchain Week startet laut BeInCrypto unter neuer Leitung und mit einem breiteren thematischen Schwerpunkt. Die Hyve Group übernahm Signal Week, die früher als Paris Blockchain Week bekannt war, zusammen mit dem RAISE Summit und dem MACHINA Summit. Die Bedingungen der Übernahme wurden nicht veröffentlicht.

Die drei Veranstaltungen sollen eine auf künstliche Intelligenz ausgerichtete Sparte bilden und zugleich Krypto-Kompetenz in Hyves Fintech-Portfolio einbringen. Signal Week, RAISE und MACHINA bleiben als eigenständige Marken bestehen, werden künftig jedoch unter einem Dach zusammengeführt.

Signal Week soll sich künftig stärker mit institutionellen digitalen Vermögenswerten, traditioneller Finanzwirtschaft und KI-gestützten Finanzinfrastrukturen befassen. Hyve erklärte, dass die letzte Paris Blockchain Week mehr als 10.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern angezogen habe, wobei 70% der Besucher Führungskräfte gewesen seien.

Der RAISE Summit bringt laut dem Bericht über 9.000 KI-Teilnehmer zusammen. Der MACHINA Summit konzentriert sich auf Robotik und „physische KI“. Durch die Kombination der Veranstaltungen sollen Krypto, Enterprise-KI und Robotik in einem größeren Ökosystem zusammengeführt werden.

Hyve plant organisierte Meetings, exklusive Gespräche auf Führungsebene und ein verbessertes Matchmaking. Darüber hinaus sollen erfolgreiche Marken in neue Märkte gebracht und Angebote für ganzjährige Inhalte und Mitgliedschaften entwickelt werden.

Parallel dazu steht Hyve selbst vor einem Eigentümerwechsel. Die Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman stimmte im Juni dem Kauf von Hyve von Providence Equity Partners und Searchlight Capital Partners zu. Der Abschluss der Übernahme ist vor Ende 2026 geplant. Die Financial Times schätzte den Wert auf etwa 1,8 Mrd. USD, während Hyve mitteilte, dass das jährliche EBITDA inzwischen über 100 Millionen USD betrage.

Krypto bleibt nach Darstellung von BeInCrypto ein zentrales Thema der Signal Week. Das Event soll jedoch künftig die breitere Infrastruktur für digitale Vermögenswerte abdecken, einschließlich institutioneller Märkte und KI-basierter Finanzsysteme.

Infobox: Die frühere Paris Blockchain Week wird als Signal Week in ein größeres Veranstaltungsportfolio integriert. Im Mittelpunkt stehen künftig die Verbindung von Krypto, KI, Robotik und traditioneller Finanzwirtschaft.

CoinDesk: MoneyGram setzt auf unsichtbare Blockchain-Infrastruktur

MoneyGram will Blockchain-Technologie nutzen, ohne sie für Kunden in den Vordergrund zu stellen. CEO Anthony Soohoo erklärte gegenüber CoinDesk, die Strategie habe sich von frühen Experimenten zu einer umfassenderen Modernisierung der globalen Zahlungsinfrastruktur entwickelt.

Das Unternehmen bedient laut CoinDesk rund 60 Millionen aktive Kunden. Blockchain soll grenzüberschreitende Überweisungen schneller, kostengünstiger und transparenter machen, während die technologische Grundlage für die Nutzer unsichtbar bleibt.

Traditionelle grenzüberschreitende Zahlungen können Tage benötigen und sind häufig von Banköffnungszeiten und mehreren Zwischenhändlern abhängig. MoneyGram sieht in Blockchain-Infrastruktur die Möglichkeit einer Abwicklung rund um die Uhr und in Echtzeit. Die dadurch möglichen Einsparungen bei den Betriebskosten sollen schließlich an die Kunden weitergegeben werden.

Stellar bleibt ein zentraler Blockchain-Partner von MoneyGram und hat laut dem Bericht viele Initiativen des Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren unterstützt. Gleichzeitig ist MoneyGram auch Validator auf Solana und Tempo geworden. Der unmittelbare Nutzen liege für das Unternehmen nicht in spekulativer Kryptoaktivität, sondern im Ersatz traditioneller Finanzsysteme.

Die Gebühren von MoneyGram beginnen derzeit bei 1,89 US-Dollar und variieren je nach Zielland. Soohoo erklärte, dass eine sofortige Abwicklung sowohl die Kundenerfahrung verbessern als auch Verwaltungskosten senken könne.

„Was Sie immer suchen, ist, wie Sie Technologie nutzen können, um Ihr Unternehmen effizienter und effektiver zu führen.“

Diese Ausrichtung zeigt sich auch bei MoneyGrams Stablecoin MGUSD. Der Token sei überwiegend für den Einsatz innerhalb des eigenen Zahlungssystems vorgesehen und solle die Entwicklung weiterer Finanzprodukte wie Wallet-Funktionen und Belohnungsprogramme ermöglichen.

„Wenn jemand Geld von MoneyGram zu MoneyGram sendet, warum sollte es dann nicht unsere eigene Münze sein?“

In den nächsten drei bis fünf Jahren will Soohoo MoneyGram zur führenden Finanzinstitution für seine Kunden entwickeln. Blockchain soll dabei eine von mehreren Technologien sein, die den Zugang zu Finanzdienstleistungen demokratisieren.

Infobox: MoneyGram betrachtet Blockchain primär als Infrastruktur für schnellere und kostengünstigere internationale Zahlungen. Stellar bleibt ein Kernpartner, während Solana und Tempo durch Validator-Rollen hinzukommen.

Cryptonews.net: Agentic AI soll die Blockchain-Adoption beschleunigen

Evan Auyang, Group President bei Animoca Brands, sieht die nächste Phase von Web3 durch institutionelle Adoption geprägt. In einem von Cryptonews.net wiedergegebenen Interview mit Invezz erklärte er, dass künstliche Intelligenz diese Entwicklung beschleunigen könne.

Die Blockchain-Branche habe seit Bitcoin mehrere Zyklen durchlaufen, darunter NFTs, Meme-Coins und nun die Tokenisierung realer Vermögenswerte. Auyang zufolge verschiebt sich der Schwerpunkt damit wieder stärker von spekulativen Narrativen hin zu praktischen Anwendungsfällen.

Als besonders bedeutende Bereiche nennt er Stablecoins, tokenisierte reale Vermögenswerte sowie die Verbindung von Blockchain und künstlicher Intelligenz. Stablecoins würden sich von einem Instrument für den Krypto-Handel zu einer Infrastruktur für grenzüberschreitende Finanzen, Abwicklungen und tokenisierte Finanzmärkte entwickeln.

„Das nächste Kapitel dreht sich wirklich um institutionelle Adoption, und sie wird durch AI beschleunigt werden.“

Der zentrale Treiber für institutionelles Interesse sei Effizienz. Wenn Billionen an Dollar bewegt würden, seien Kosteneinsparungen ein entscheidender Faktor. KI-Agenten könnten künftig Anlagechancen suchen, Zahlungen erleichtern und Transaktionen automatisiert ausführen.

Auyang hält Blockchain für eine natürliche Finanzinfrastruktur für autonome KI-Systeme. Kreditkarten seien für Agenten nicht geeignet; programmierbares Geld auf Blockchain-Netzwerken biete einen passenderen Mechanismus. KI-Agenten könnten mit der Geschwindigkeit ihrer Berechnungen handeln und die traditionelle Finanzwelt in Richtung eines 24/7-Marktes bewegen.

„Die native Sprache programmierbaren Geldes muss on-chain sein.“

Bei der institutionellen Adoption beobachtet Auyang eine Veränderung im Verhältnis zwischen traditionellem Finanzwesen und Blockchain. Asset Manager hätten begonnen, Vermögenswerte zu tokenisieren. Der Wettbewerbsdruck könne dazu führen, dass Unternehmen nicht mehr nur fragen, ob sie Blockchain einsetzen sollten, sondern ob sie es sich leisten könnten, langsamer als andere zu sein.

Die Entwicklung beschränke sich laut Auyang nicht auf die Vereinigten Staaten. Er verwies auf Hongkong sowie Initiativen in Singapur, Japan und den VAE. Viele Regierungen arbeiteten an regulierten Stablecoins, um ihre geldpolitische Souveränität zu bewahren. Auyang zufolge strebten mehrere Jurisdiktionen deshalb nach nicht-Dollar-Stablecoins.

Für die weitere Entwicklung seien Regulierung, technologische Reife und Vertrauen entscheidend. Als fehlendes Element bezeichnete Auyang außerdem dezentrale Identität. Bei den Anwendungen von Agentic AI sieht er die größten Chancen in Zahlungen, Investieren und Kreditvergabe.

„Drei Dinge ... Zahlungen ... Investieren ... und Kreditvergabe.“

Die breite Nutzung könne zunächst schrittweise erfolgen und sich später deutlich beschleunigen, sobald überzeugende Produkte verfügbar seien. Die Zukunft von Web3 liege nach dieser Einschätzung weniger in spekulativen Assets als in Finanzinfrastruktur für institutionelle Märkte, programmierbares Geld und autonom von KI gesteuerte Transaktionen.

Infobox: Animoca-Brands-Manager Evan Auyang sieht Stablecoins, Tokenisierung und Agentic AI als zentrale Wachstumstreiber. KI-Agenten könnten Zahlungen, Investitionen und Kreditvergabe automatisieren und Blockchain-Anwendungen in Richtung eines 24/7-Finanzsystems erweitern.

Börse Express: GBC bestätigt Kursziel von 2,00 Euro für Advanced Blockchain

Das Analystenhaus GBC hat am 14. Juli 2026 seine Kaufempfehlung für die Advanced Blockchain AG bestätigt. Die Analysten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger nennen ein Kursziel von 2,00 Euro bis Ende 2027, stufen die Aktie wegen des laufenden Transformationsprozesses jedoch weiterhin als spekulatives Investment ein.

Die Aktie musste seit Jahresbeginn einen Rückgang von 51,41 Prozent verkraften. Am beschriebenen Handelstag legte das Papier um 8,17 Prozent zu und notierte bei 1,24 Euro.

GBC bewertet die bilanzielle Bereinigung als weitgehend abgeschlossen. Damit rückt die neue Strategie „ABAG 2.0“ in den Mittelpunkt. Nach Einschätzung der Analysten steht der operative Beweis für den Erfolg der Neuausrichtung noch aus.

Anfang Juni 2026 sicherte sich das Unternehmen ein Gesellschafterdarlehen in sechsstelliger Höhe. Das Kapital soll dazu dienen, die operative Einheit FinPro zu reaktivieren. FinPro soll sich künftig verstärkt auf die Wachstumsfelder Künstliche Intelligenz und Robotik konzentrieren.

Der geprüfte Jahresabschluss für 2025 zeigt gleichzeitig erhebliche Belastungen. Die Umsatzerlöse stiegen auf 0,31 Millionen Euro nach 0,23 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich jedoch auf minus 3,48 Millionen Euro nach minus 1,78 Millionen Euro im Vorjahr.

Advanced Blockchain begründet den höheren Fehlbetrag mit hohen Kosten für Rechtsberatung und der Aufarbeitung vergangener Geschäftsjahre. Besonders stark belastete die zypriotische Tochtergesellschaft Incredulous Labs Ltd. das Ergebnis. Sie wies 2025 einen Fehlbetrag von 16,98 Millionen US-Dollar aus, nachdem im Vorjahr noch ein bereinigter Gewinn von knapp einer Million US-Dollar ausgewiesen worden war.

Als Ursache für das Ergebnis der Tochtergesellschaft nennt der Bericht massive Wertberichtigungen auf Token-Rechte und Projektinvestitionen. Für den Konzernabschluss 2025 erhielt Advanced Blockchain ein eingeschränktes Testat. Laut Management konnten wesentliche Unsicherheiten der Vorjahre beseitigt und eine erneute Versagung des Testats verhindert werden.

Im Projektportfolio werden Fortschritte bei Panoptic, Polymer und Peaq hervorgehoben. Panoptic stehe vor dem Launch der Version V2. Bei Polymer und Peaq seien Partnerschaften vertieft worden; Peaq sei zudem eine Rechenpartnerschaft mit Arcium eingegangen.

Am 27. August 2026 soll die ordentliche Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG stattfinden. Dort wird das Management voraussichtlich weitere Details zur Umsetzung von „ABAG 2.0“ und zum Stand der Restrukturierung präsentieren.

AngabeWert
Kursziel bis Ende 20272,00 Euro
Rückgang seit Jahresbeginn51,41 Prozent
Handelstagszuwachs8,17 Prozent
Beschriebener Kurs1,24 Euro
Umsatzerlöse 20250,31 Millionen Euro
Umsatzerlöse im Vorjahr0,23 Millionen Euro
Jahresfehlbetrag 2025minus 3,48 Millionen Euro
Jahresfehlbetrag im Vorjahrminus 1,78 Millionen Euro
Fehlbetrag von Incredulous Labs Ltd. 202516,98 Millionen US-Dollar

Infobox: GBC bestätigt Kaufempfehlung und ein Kursziel von 2,00 Euro bis Ende 2027. Die Aktie bleibt wegen des Transformationsprozesses spekulativ; der Jahresfehlbetrag 2025 stieg auf minus 3,48 Millionen Euro.

Ad-hoc-news.de: Wemade verbindet Online-Spiele mit Blockchain und Web3

Die südkoreanische Wemade Co., Ltd. steht laut Ad-hoc-news.de mit ihrem Geschäftsmodell im Fokus, weil der Konzern klassische Online-Spiele mit Blockchain- und Web3-Technologie verbindet. Investoren setzen dabei auf die Entwicklung neuer Erlösquellen durch Spiele, digitale Assets und Plattformdienste.

Wemade erzielt einen erheblichen Teil seiner Erlöse mit bekannten Online-Rollenspielen. Einnahmen entstehen unter anderem durch den Verkauf virtueller Gegenstände, laufende Nutzungsgebühren und Lizenzvereinbarungen mit Partnern. Zusätzlich sollen Blockchain-basierte Projekte und Token-Konzepte neue Geschäftsfelder erschließen.

Die Kombination aus Spiele-Content und Web3-Elementen soll die Kundenbindung stärken und neue Nutzergruppen ansprechen. Das Unternehmen investiert in die Weiterentwicklung seiner Produktpalette, um den Lebenszyklus bestehender Titel zu verlängern und neue Spiele zu lancieren.

Im Mittelpunkt stehen dabei ein höherer durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer und stabilere Margen durch effizientere Betriebsstrukturen. Strategische Kooperationen können zusätzliche Lizenzumsätze ermöglichen, während eigene Marktplätze für virtuelle Güter Transaktionsgebühren beisteuern können.

Für die Bewertung der Wemade-Aktie sind laut dem Bericht Umsatz, Gewinn, operative Marge und Investitionsvolumen entscheidend. Bei Gaming-Unternehmen achten Investoren zudem auf die Entwicklung der Spielerbasis, die Zahl aktiver Nutzer und den Beitrag einzelner Titel zum Gesamtumsatz.

Im Web3-Bereich spielt die Zusammensetzung der Erlöse eine besondere Rolle. Marktteilnehmer beobachten, wie hoch der Anteil wiederkehrender Erlöse ist und wie sich klassische Spielverkäufe, In-Game-Käufe und Web3-Dienste auf die Einnahmen verteilen.

Wemade grenzt sich im Wettbewerbsumfeld durch die Verbindung von Online-Rollenspielen und integrierten Web3-Funktionen ab. Nutzer sollen einen Mehrwert durch Besitzrechte an virtuellen Gütern und handelbare digitale Assets erhalten.

Der Blockchain-Fokus bringt laut Ad-hoc-news.de sowohl Chancen als auch Risiken. Regulatorische Rahmenbedingungen für Token und digitale Assets können das Geschäft beeinflussen. Ebenso entscheidend seien die Akzeptanz von Web3-Lösungen bei Spielern und Investoren, robuste Sicherheitsstandards, transparente Nutzungsbedingungen und eine verlässliche technische Infrastruktur.

Als repräsentatives Beispiel wird ein Online-Rollenspiel beschrieben, in dem virtuelle Gegenstände und Charakterentwicklungen zentrale Elemente bilden. Nutzer können Ausrüstung und Ressourcen erwerben oder erspielen, die über Plattformmechanismen in digitale Assets eingebunden werden.

  • Online-Spiele und Rollenspiele bilden eine zentrale Erlösbasis.
  • Virtuelle Gegenstände, Nutzungsgebühren und Lizenzvereinbarungen gehören zu den genannten Einnahmequellen.
  • Blockchain- und Token-Konzepte sollen zusätzliche Plattformdienste und digitale Assets ermöglichen.
  • Regulierung, Nutzerakzeptanz, Sicherheit und technische Infrastruktur gelten als wichtige Einflussfaktoren.

Infobox: Wemade verbindet klassische Gaming-Erlöse mit Blockchain- und Web3-Geschäftsfeldern. Die Perspektive hängt laut Ad-hoc-news.de insbesondere von der operativen Entwicklung, der Nutzerakzeptanz und den regulatorischen Rahmenbedingungen ab.

Einschätzung der Redaktion

Die entscheidende Entwicklung liegt weniger in einzelnen Blockchain-Projekten als in ihrer zunehmenden Einbettung in bestehende Finanz-, Technologie- und Unterhaltungsstrukturen. Besonders tragfähig wirken Anwendungen, bei denen Blockchain im Hintergrund Effizienz, Abwicklung oder digitale Eigentumsrechte verbessert. Spekulative Versprechen treten dadurch zwar in den Hintergrund, verschwinden aber nicht.

Gleichzeitig bleibt die technologische Reife ungleich verteilt: Quantenrisiken verlangen vorausschauende Kryptografie, KI-Anwendungen benötigen verlässliche Identitäts- und Kontrollmechanismen, und Unternehmen wie Advanced Blockchain müssen ihre operative Leistungsfähigkeit erst beweisen. Der Markt dürfte deshalb stärker zwischen belastbarer Infrastruktur und vorwiegend narrativ getriebenen Geschäftsmodellen unterscheiden.

Zusammenfassung: Blockchain gewinnt vor allem dort an Bedeutung, wo sie konkrete Infrastrukturprobleme löst. Entscheidend werden Umsetzung, Sicherheit, Regulierung und nachweisbare wirtschaftliche Ergebnisse.

Quellen: