OneCoin in Amerika offiziell wegen Betrug angeklagt

OneCoin in Amerika offiziell wegen Betrug angeklagt

OneCoin, eines der bekannten Ponzi-Systeme könnte bald ein Ende finden, da es in den Vereinigten Staaten einen Rechtsstreit mit den Gründern gibt, und auch 4 Milliarden US-Dollar jetzt offiziell werden.

OneCoin sieht sich einer Klage gegenüber

In einer am 7. Mai eingereichten Sammelklage im südlichen Teil von New York geht es um mehrere Anklagen gegen vier Führungskräfte hinter OneCoin. Dazu zählen das Duo Konstantin Ignatov und Ruja Ignatova, Sebastian Greenwood und Mark Scott.

Alle vier waren maßgeblich an der Verbreitung des Systems beteiligt, dass laut der Klägerin Christine Grablis “Tausende von Abertausenden von Investoren” zum Narren gehalten hat.

Grablis war eines der Opfer, die durch dieses System Geld verloren haben, ohne jemals eine Dividende gesehen zu haben.

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Laut einem Dokument heißt es, dass Grablis von August 2015 bis August 2016 insgesamt 103.500 US-Dollar in OneCoin Händlerpakete und oder OneCoin investiert hat.

“Zum Zeitpunkt dieser Einreichung, beläuft sich der Investitionsverlust von Grablis eigener Tasche bei OneCoin auf ca. 130.000 US-Dollar.”

In anderen Ländern ist OneCoin immer wieder rechtlichen Herausforderungen gegenübergestanden, die das System aber keineswegs abgehalten haben, neue Investoren an Land zu ziehen. In allen möglichen Social-Media-Kanälen hat eine Armee OneCoin immer wieder verteidigt und allen gedroht, die etwas gegen OneCoin unternehmen wollten.

Im März verhafteten die Behörden Ignatov, während Ignatova, der Betrug in allen möglichen Bereichen immer noch auf freiem Fuß ist.

Aus der Klage geht auch hervor, dass es nicht nur ein einfaches Ponzi-Schema war, sondern das auch keine der versprochenen Leistungen eingehalten wurde. Mining und eine Blockchain und nicht mal ein OneCoin Token hat jemals existiert.

Aus einer Unterhaltung zwischen Ignatova und Greenwood geht auch hervor, dass man allen Investoren einfach nur weis machen sollte, dass OneCoin geschürt werden, man solle einfach nur so viele Token wie möglich verkaufen.

Viele hatten bereits früh verstanden, dass OneCoin niemals eine funktionierende Kryptowährung war und forderten eine Offenlegung der Marktkapitalisierung und die Überprüfung des Token. Ob das zu einem endgültigen Ende dieses “Programms” führt, bleibt abzuwarten, da viele Scammer immer noch aktiv sind und man versucht, Regierungsverbote zu umgehen und die diese “Marke” weiterhin in der Öffentlichkeit zu bewerben.

Quellenangaben: Bitcoinist
Bildquelle: Depositphotos.com

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