OneCoin hat angeblich mehr als 4 Milliarden USD Schaden verursacht

OneCoin hat angeblich mehr als 4 Milliarden USD Schaden verursacht

Das Unternehmen OneCoin wurde 2014 im bulgarischen Sophia mit Niederlassungen in Dubai und Belize gegründet. OneCoin bietet eine angeblich digitale Kryptowährung namens “OneCoin” über ein globales Multi-Level-Marketing Netzwerk an. Nun ist eine Sammelklage gegen Onecoin eingereicht worden, die aus mehreren Vorwürfen besteht.

Mehrere Vorwürfe gegenüber den Gründern

In der vergangenen Woche haben wir bereits berichtet, dass in Amerika den Gründern von OneCoin eine Klage bevorsteht. Zu der neu eingereichten Sammelklage sind Vorwürfe enthalten, die sich aus vor allem aus 4 Fällen von Wertpapierbetrugs zusammenstellt. Dazu gehören auch noch Vertragsbruch, ungerechtfertigter Bereicherung, betrügerischer Anstiftung, betrügerischer Falschdarstellung, fahrlässiger Falschdarstellung, Umwandlung und zivilrechtlicher Verschwörung.

Aus den vorgenannten Behauptungen sieht man nicht, was tatsächlich geschah. Was in diesem Fall zutrifft, ist, dass die Aktionen von OneCoin vermutlich einen finanziellen Schaden verursacht haben, bei dem “vier Milliarden US-Dollar überschritten werden”.

In dieser Angelegenheit geht es um die Klägerin Christine Grablis, eine gebürtige Murfreesboro und früher ein angebliches Mitglied des OneCoin-Netzwerks. Die Klägerin Grablis soll 15.800 US-Dollar gezahlt haben, um die Mitgliedschaft im mehrstufigen OneCoin-Marketingprogramm zu erhalten. Grablis erklärte:

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“Der Verlust an Investitionen bei ONECOIN LTD. beläuft sich auf etwa 130.000,00 US-Dollar”. Jetzt sind 130.000 Dollar kein Kleingeld, aber es ist nicht so groß wie in anderen Klagen.” 

Die Mitglieder konnten sich Pakete kaufen, was auch die Klägerin getan hat, wobei sie sich für den Erwerb neuer Mitglieder entschieden haben. Auf diese Weise entstand anscheinend eine Art Pyramidenschema, das Menschen zur Teilnahme bewegen sollte, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Auszahlung alter Mitglieder finanzierten und somit zugleich ein sogenanntes Ponzi-System war. Es wird behauptet, dass die Trader-Pakete und andere Lehrmaterialien, die bei OneCoin erworben werden konnten, aus freien Quellen wie Wikipedia kopiert und eingefügt wurden. Zudem erhielt “ein Investor, der die Lehrmaterialien und “Tokens” gekauft hat, nicht unmittelbar OneCoins, sondern der Anleger musste die Tokens zum Mining von OneCoins abgeben”.

Großes Netzwerk mit fatalen Folgen

Der Umfang dieses Falles ist kaum nachvollziehbar. Allein zwischen dem vierten Quartal 2014 und dem dritten Quartal 2016 hat OneCoin Ltd. angeblich 3,353 Milliarden Euro Umsatzerlöse erzielt und davon einen Gewinn von 2,232 Milliarden Euro erzielt. Als weiteres Beispiel für die Größe der gesamten Operation, soll OneCoin bereits im Dezember 2016 eine recht große Anzahl von Nutzern mit “über 2,7 Millionen Nutzern behauptet haben.

Laut der eingereichten Akten wurden ein Teil der Personen in das angeblich betrügerische und kriminelle System einbezogen. Bei dieser Klage befinden sich vier namentlich bekannte beklagte, die verschiedene Führungsrollen bei OneCoin hatten. In den USA wurden zwei dieser Angeklagten von der Strafverfolgung verhaftet, während einer von ihnen auf freiem Fuß bleibt und unbekannt ist.

Quellenangaben: theblockcrypto
Bildquelle: Pixabay

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