Bericht: Nur 14 Prozent der großen Krypto-Börsen verfügen eine Lizenz
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Bericht: Nur 14 Prozent der großen Krypto-Börsen verfügen eine Lizenz

Das Startup-Unternehmen Coinfirm aus dem Bereich der Aufsichtsbehörden fand in seinem am 27. März veröffentlichten Risikobericht über Krypto-Börsen heraus, dass nur 14 Prozent der 216 globalen Krypto-Börsen über eine Lizenz verfügen.

Befinden sich Krypto-Börsen in der Grauzone?

Das in London ansässige Unternehmen Coinfirm, das sich auf regulatorische Technologien für digitale Währungen und Blockchain spezialisiert hat, hat 216 globale Börsen im Bereich der Kryptowährungen untersucht. Dabei wurde das Hauptrisiko, welches mit den einzelnen Plattformen verknüpft ist, dargestellt und die Überwachung bei der Entwicklung der notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen unterstützt. Mehr als 90 Prozent der weltweiten Krypto-Marktaktivitäten gehen auf die analysierten Börsen zurück.

Das Unternehmen bewertete die Börsen in sieben Risiko-Kategorien, darunter Lizenz und Autorisierung, Sorgfaltspflicht (Customer Due Diligence), Legitimationsprüfung (KYC), Anti-Geldwäsche Konformität (Anti-Money Laundering, AML), hochrangige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, gerichtliche Zuständigkeit sowie positive und negative Einflüsse der Medien.

Aus der Studie geht hervor, dass 69 Prozent der Börsen keine “vollständigen und transparenten” CDD- und KYC-Verfahren haben. Lediglich 26 Prozent der Börsen haben AML-Verfahren eingeführt, wie die Überwachung von Transaktionen oder die Beauftragung eines Verantwortlichen für Geldwäsche.

Darüber hinaus stellte Coinfirm fest, dass 40 Prozent der analysierten Börsen keine Fiat-Währungen akzeptieren und nur zwischen Kryptowährungen handeln. Die übrigen 60 Prozent, die einen Fiat-Austausch anbieten, waren nur zu 23 Prozent mit vollständigen KYC-Prozessen ausgestattet. Die Prozesse unterstützten sowohl Ein- als auch Auszahlungen für Krypto- und Fiat-Währungen, wie aus dem Bericht hervorgeht.

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Das Unternehmen Coinfirm hat in dem Bericht die durchschnittliche zusammengesetzte Risikoentwicklung der Börsen in bestimmten Jurisdiktionen angegeben. Dazu zählen die Länder mit geringem Risiko, wie Australien, Norwegen, Schweden, Finnland, Deutschland, die Schweiz und andere Länder. Zu den risikoreichen Nationen zählt das Unternehmen Russland, Belarus, die Ukraine, den Iran, eine Reihe von afrikanischen Ländern und einige andere.

Das mittlere Risiko wurde für die Vereinigten Staaten, Kanada, das Vereinigte Königreich, Brasilien, China, Indien und Saudi-Arabien festgelegt.

Laut dem Bericht wurde die Börse Binance, die nach Tagesvolumen größte Krypto-Handelsplattform, als risikoreiche Börse bewertet, da sie jahrelang mit anonymen Kryptos wie Monero (XMR) und ZCash (ZEC) in Berührung gekommen ist. CoBe bestätigte, dass die Börse anscheinend regelmäßig neue Rechtsordnungen eingeführt hat, wodurch die potenzielle Regulierung beeinträchtigt wird.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Pixabay

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