Der Nasdaq Kryptobörsen-Test: Gemini und SBIVC haben ihn bestanden

Der Nasdaq Kryptobörsen-Test: Gemini und SBIVC haben ihn bestanden

Eine Kryptobörse, die eine Partnerschaft mit Nasdaq eingehen möchte, muss zuerst einen Test positiv bestehen. Bis jetzt haben diesen sieben Börsen geschafft, zwei davon sind namentlich bekannt. Gemini und SBIVC.

Nasdaq Test für Börsen

Nasdaq bietet etwas, was viele Börsen noch nicht haben. Das Unternehmen nutzt eine fortschrittliche, proprietäre Überwachungstechnologie, die Transaktionen scannt und nach betrügerischen Mustern sucht. Das ist unter anderem auch einer der Gründe, warum viele Kryptobörsen eine Zusammenarbeit mit Nasdaq anstreben.

Doch allzu leicht möchte es Nasdaq den Börsen nicht machen. Nasdaq hat eigens dafür einen Test vorbereitet, den Börsen bestehen müssen. Erst nach einem erfolgreichen Abschluß kann eine Zusammenarbeit angestrebt werden.

Bisher konnten erst sieben Börsen den Test erfolgreich bestehen. Von diesen sieben wurden zwei namentlich genannt. Gemini und SBI Virtual Currency.

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Es gibt allerdings auch viele Börsen, die selbst nach einer geeigneten Technologie suchen, um damit institutionelle Kunden und Großinvestoren an Land ziehen zu können. Allen ist klar, dass das Thema Sicherheit der Punkt ist, der entweder Kunden anlockt oder abschreckt.

Tony Sio, Leiter des Überwachungsteams bei Nasdaq, gab ein paar Informationen preis, wie der Test aussieht und was getan werden muss, damit dieser bestanden werden kann.

Laut Sio handelt es sich um eine Praxis, da man die bisherigen Kunden und Partner sehr gut kennt und ihnen vertraut. Die Einbeziehung neuer Partner erfordert einen strengeren Überprüfungsprozess.

Die Börsen müssen 3 Tests bestehen

Bestandteil des Tests sind zufriedenstellende Antworten auf Fragen über Geschäftspraktiken, insbesondere beim KYC / AML, Geschäftsmodell, sowie bei der Führung und Kontrolle der Börse.

Nasdaq hat dazu ein Dokument mit dem Titel “Key Questions to Ask When Evaluating a Cryptocurrency Exchange” vorbereitet, dessen erstes Kapitel sich um das Geschäftsmodell dreht. Hier werden Fragen zu der Herkunft der Krypto-Assets, deren Verwendung und Vergangenheit gestellt.

Der zweite Abschnitt behandelt das Thema KYC / AML, wobei es hier auch um die Gründer der Börse und deren Fachwissen geht.

Der letzte Abschnitt befasst sich mit der Führung und der Kontrolle der Börse. Hier werden Fragen über Standards für die neuen Krypto-Bestandslisten gestellt, wie transparent sie sind, und ob diese untersucht wurden.

So wie es aussieht, dreht sich im Kryptomarkt derzeit alles darum, Mittel und Wege zu finden, um den institutionellen Kunden und Großinvestoren die Angst zu nehmen, in den Kryptomarkt einzusteigen.

Quellenangaben: Cryptopotato
Bildquelle: Pixabay

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