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Mozilla sagt mit kommenden Sicherheitsfunktionen Cryptojackers den Kampf an

Mozilla Firexfox möchte mit kommenden Sicherheitsfunktionen das geheime Schürfen von Kryptwährungen über den Browser und das Benutzertracking unterbinden.

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Mozilla Firefox geht Cryptojackers und Benutzertrackern an den Kragen

Immer wieder nutzen Cryptojackers Sicherheitsschwachstellen von Browsern aus, über die sie Systemressourcen der Rechner anzapfen, um damit Kryptowährungen zu schürfen. Die Non-Profit-Organisation hinter dem Webbrowser Firefox hat eine Menge Bug-Tickets aktualisiert. Aus den Aktualisierungen geht hervor, dass die Organisation an Funktionen wie Anti-Kryptomining- und Fingerprinting-Blockfunktionen arbeitet.

Diese Funktionen stehen seit 2018 auf dem von Mozilla erstellen Plan, finden sich allerdings weder in Firefox 63 noch in Firefox 65 Browsern. Seit September 2018 ist bekannt, dass Entwickler an Mitteln arbeiten, die das geheime Schürfen von Kryptowährungen und das Tracking von Drittanbietern unterbinden sollen.

Diese Art von Malware infiziert zwar nicht den Computer des Opfers, jedoch wird die CPU stark belastet, was zu Systemabstürzen führen kann. Sehr beliebt ist sie für das Schürfen von Monero (XMR).

Was ist Browser-Fingerprinting?

Von Browser-Fingerprinting spricht man dann, wenn eine Webseite, Plugins oder sogar Werbungen Informationen und Konfigurationen des Browsers stiehlt. Diese Methode ermöglicht es skrupellosen Dritten, Benutzer zu verfolgen.

Ein Bericht auf BleepingComputer zeigt, dass das Entwicklerteam die Arbeiten an diesen Funktionen beendet hat und diese somit in Kürze als Bestandteil der Firefox-Inhaltsblockierungsfunktion verfügbar machen könnte.

Benutzern des Browsers wird es ab dann möglich sein, diese Einstellungen unter den “benutzerdefinierten Einstellungen” des Browsers vorzunehmen. Dazu sind eigene Punkte auf der Einstellungsseite genannt Cryptominers und Fingerprinters vorgesehen.

Mozilla hat angedeutet, diese Einstellungen nach und nach von den benutzerdefinierten Einstellungen in die “strengen Einstellungen” und schlussendlich in die Standardeinstellungen zu verschieben.

Obwohl es seitens Mozilla noch keine offizielle Bekanntgabe für die Implementierung dieser Sicherheitsfunktionen gibt, wurden Teile des Quellcodes bereits in der Firefox Version 66.0a1 entdeckt.

Quellenangaben: BTCManager
© Bild via markusspiske, PixabayLizenz

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