MonaCoin – Erste japanische Kryptowährung

MonaCoin – Erste japanische Kryptowährung

MonaCoin Wallet

Die MonaCoin auch kurz MONA genannt, ist die weitverbreitetste Kryptowährung in Japan. Zwar keine nationale Kryptowährung, trotzdem unheimlich beliebt in einem Land, das weitaus offener ist gegenüber Kryptowährungen als viele westliche Nationen. Hinter der MonaCoin Coin verbirgt sich ein einfaches und schnelles digitales Zahlungsmittel.

MonaCoin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Kryptowährung ging einstmals aus einer Litecoin-Fork hervor. Eine Fork ist die Abspaltung einer Nebenblockchain von einer Hauptblockchain. Dadurch behält die Nebenchain zahlreiche Funktionen der Hauptchain, kann aber auch leicht verändert werden. Litecoin wurde einst entwickelt, um noch schnellere Transaktionen als Bitcoin zu bieten. Die MonaCoin Coin ist sogar noch flinker: Die Blockzeit beträgt hier 1,5 Minuten.

In ihrer Funktion kann man sie jedoch am ehesten mit der DogeCoin vergleichen: So lässt sich die Coin in sozialen Medien verwenden, um jemanden eine kleine Spende zu senden, zum Beispiel wenn dieser einen Beitrag veröffentlicht hat, der den Leuten gefällt. Auch lässt sich die MONA bei Onlinespielen versenden. Die Geschichte der MonaCoin Entwicklung ähnelt ebenfalls der der DogeCoin, denn beide begannen als harmloser Scherz. Genauso wie bei der Coin mit dem Internetmeme, wurde auch die MONA Coin zu einem ernst zu nehmenden und viel genutzten digitalen Zahlungsmittel. In vielen japanischen Online-Stores, aber auch zunehmend mehr in handelsüblichen Geschäften des Inselstaats werden die Coins akzeptiert.

Transaktionen mit der Kryptowährung können entweder privat oder öffentlich durchgeführt werden. Als Hash-Algorithmus zur Verschlüsselung der Transaktionen nutzt die MonaCoin Kryptowährung das hoch entwickelte Scrypt. Die Coin lässt sich auch Minen. Sie verwendet den Proof-of-Work-Algorithmus, um Transaktionen zu verifizieren und neue Blöcke der Blockchain hinzuzufügen. Da die Blockzeit lediglich 1,5 Minuten beträgt, werden neue Blöcke sehr schnell generiert. Als Belohnung werden 25 MONA Coins an die Miner ausgeschüttet. Beim Mining stellen die Miner die Rechenleistung ihrer Computer zur Verfügung, damit diese die komplizierten und energiezehrenden Algorithmen zur Validierung der Transaktionen durchführen können.

MonaCoin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Die Entwicklung begann auf der Webseite 2channel, die man auch als japanisches Reddit bezeichnen könnte. Es ist eines der beliebtesten Internetseiten des Landes. Der Entwickler war auf dem Forum unter dem Pseudonym Mr. Watanabe unterwegs. Mehr kann man über ihn oder dem Team, das möglicherweise hinter der Kryptowährung steckt, nicht herausfinden. Nach seinen Posts während der Veröffentlichung sollte die Coin wie ein Spiel betrachtet werden, bei der man versucht, den Hash zu finden. Die Kryptowährung wurde nicht ge-premind oder groß mit einem Initial Coin Offering beworben. Es schien, dass sie für den Herrn Watanabe eher ein Spaß war.

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Das hielt die Japaner nicht davon ab, regen Gebrauch von der Coin zu machen. Zwar sollte die MonaCoin nie wirklich die „japanische Kryptowährung“ werden, jedoch hatte Bitcoin und andere Kryptowährungen aus dem Westen aufgrund der Sprachbarriere einen eher schweren Stand. Der „Galapagos-Effekt“ hatte den Inselstaat fest in der Hand. Auch wenn viele Japaner an Kryptowährungen interessiert waren, so stellten die zumeist englischsprachigen Internetseiten doch ein Hindernis dar. Keiichi Hida war es schließlich, welcher der MONA Coin zu großer Beliebtheit verhalf. Hida selber ist ein Krypto-Fanatiker und Lobbyist bei Rising Bitcoin Japan mit Sitz in Tokio. Für ihn war es wichtig, dass die Leute etwas haben, worauf sie sich beziehen konnten. Zusammen mit Freunden gründete er die MonaCoin Foundation, eine Stiftung, welche die Verbreitung der Kryptowährung förderte.

Hida sagte CoinDesk, dass es wichtig ist, etwas zu haben, auf das sich die Leute beziehen können:

“Einige frühe Anwender von Kryptowährungen haben es früh erkannt. Aber fast alle Monacoin-Informationen sind auf japanischen Webseiten und auf Japanisch. So wurde Monacoin von anderen Japanern mehr akzeptiert.”

MonaCoin Vor- und Nachteile

Die große Beliebtheit in Japan kann genauso ein Vorteil wie auch ein Nachteil sein. Trotz des relativ hohen Alters – die Mona Coin Kryptowährung kann schon seit 2014 gehandelt werden – gibt es nicht sonderlich viele Börsen, auf denen man MONA Coin kaufen kann,außerdem ist die Coin noch ziemlich günstig. Um den Kurs war es auch meiste Zeit ruhig. Trotzdem: Japan ist ein nicht zu unterschätzender Markt, der auch stetig wächst. Japan ist bereitwilliger als die meisten Nationen, Kryptowährungen zum Teil des Alltags zu machen.

Man könnte argumentieren, dass die Coin noch unterbewertet ist, einfach nur, weil man sie hier im Westen nicht wirklich kennt. Dagegen bietet die Coin schnelle Transaktionen und gute Renditen für Miner.

MonaCoin Kurs – Entwicklung – Prognose

MonaCoin Kurs

  • Die MonaCoin startete mit einem Wert von 6 Cent an den Börsen. Das war im März 2014. Danach sank der  Kurs auf etwa 3 Cent. Im Juli stieg der Kurs bis auf 50 Cent, im August 2014 sank er bis auf 20 Cent herab. Schließlich waren es im September gerade mal um die 10 Cent, im Oktober 4 bis 5 Cent und zum Ende des Jahres 2 bis 3 Cent.
  • Im Jahre 2015 zeigte sich der Mona Coin Kurs nur leicht volatil. Im Januar und Februar bewegte er sich zwischen 3 und 6 Cent und im März, April und Mai schwankte der Kurs um die 13 Cent. Ähnlich verhielt er sich auch im Juni und Juli. Im August hielt der Wert der Coin sich noch über die 10 Cent, im September 2015 sank er drunter. Im Rest des Monats lag er zumeist bei um die 6 Cents je Coin.
  • Das Jahr 2016 gestaltete sich ähnlich, nur lag der Kurs eher niedriger. Zuerst notierte der Kurs bei 5 oder 6 Cent. Ab dem Sommer sank der Kurs kontinuierlich, bis er zum Jahresende bei nur 2 Cent lag.
  • Zu Beginn des Jahres 2017 war ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten, im März lag die Coin bei 4 Cent, im Mai bei über 20 Cent. Im Juni und Juli erreichte der MonaCoin Kurs stellenweise Werte von 70 Cent. Hier sprang und fiel der Kurs öfters. Bis zum September hin hielt sich der Kurs dann wieder relativ stabil zwischen etwa 40 und 50 Cent. Über 4 Euro sollte vorerst der Rekord für die  Kryptowährung im Oktober darstellen. Danach fiel die Coin im November auf mindestens 2.50 Euro. Mit 6 Euro stieg die Coin in den Dezember ein. In diesem Monat entwickelte sich der Kurs besonders gut und erreichte einen Höchstwert von 16 Euro. Im Januar verlor die Coin erneut, jedoch scheint sich der Kurs über den Werten aus dem Vorjahr zu halten.

Obwohl es die Mona Coin schon eine Weile auf dem Markt gibt, lässt sich doch keine einfache Prognose stellen. Feststeht, dass der MONA Coin Kurs sich mit der Zeit gut entwickelt hat und er 2017 höher lag als in den Jahren zuvor. Es könnte gut sein, dass auch 2018 das Vorjahr übertreffen wird.

MonaCoin Wallet erstellen

Die MonaCoin Wallet lässt sich in unterschiedlichen Versionen von der offiziellen Webseite herunterladen und installieren. Bei der Installation sollte sich die MONA Wallet automatisch mit dem Server verbinden, dann wählt man am besten die Standard-Wallet und lässt sich einen neuen Seed erstellen. Den Seed sollte man gut sichern, denn er stellt im Notfall den Schlüssel zur Wallet dar. Nach der Wahl des Passworts sollte die Wallet die Adresse generieren.

Wo kann man den MonaCoin kaufen?

Zu den bekanntesten Börsen, auf denen man die MonaCoin kaufen kann, gehören Bittrex und Livecoin. Daneben gibt es noch Zaif, CryptoBridge, Bleutrade und Trade Satoshi. Nur auf Zaif, ist Mona Coin kaufen mit Fiatgeld möglich, in diesem Falle Yen.

Fazit MonaCoin

Die Kryptowährung verfügt über eine starke und wachsende Basis in Japan. Sie ist deshalb interessant, weil hier die Kryptowährungen besonders im Trend liegen.

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