Milliardenschwerer Investor sieht Bitcoin als Lüge

Milliardenschwerer Investor sieht Bitcoin als Lüge

Bitcoin findet nicht nur Freunde unter Großinvestoren. Einer davon, der weniger begeistert von Bitcoin ist, ist der milliardenschwere Milliardär Investor Jeffrey Gundlach.

Ist Bitcoin eine Lüge?

Obwohl Bitcoin auch bei Großinvestoren immer mehr Freunde gewinnt, gibt es auch welche, die damit gar nichts anfangen können und die BTC sogar hassen. Einer davon ist der amerikanische Investor Jeffrey Gundlach, dessen Nettovermögen auf 2,2 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. In einem Interview mit Business Insider hat er Bitcoin sogar als Lüge bezeichnet.

Als Grund für seine Aussage nannte er hauptsächlich Probleme mit der mangelnden Anonymität von Bitcoin, und das, obwohl BTC die Identität seiner Benutzer maskiert. Dennoch werden alle Transaktionen dauerhaft in einer Blockchain gespeichert und können so zurückverfolgt werden:

“Ich glaube nicht an Bitcoin. Ich denke, dass es eine Lüge ist. Ich denke, dass es sehr nachverfolgt werden kann. Ich denke nicht, dass BTC anonym ist.”

Im Interview erwähnte der begeisterte Kunstsammler, dass er materielle Gegenstände digitalen vorzieht. Er möchte Dinge, die er in den Kofferraum seines Autos stecken kann.

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Obwohl der milliardenschwere Investor Bitcoin eher skeptisch ansieht, sagte er bereits im Januar voraus, dass der BTC aufgrund der Schwäche des Dollars in diesem Jahr 15.000 USD erreichen könnte.

Im Jahr 2028 charakterisierte Gundlach Bitcoin als Aushängeschild des Aktienmarktes und stellte die mittlerweile gewohnte Korrelation zwischen den beiden Anlageklassen fest.

Als der BTC im Jahr 2017 in weniger als zwei Monaten über 100 Prozent anstieg, nannte Gundlach als Grund chinesische Anleger und Investoren, die nach einem sicheren Hafen gesucht haben. Untermauert hat er seine Annahme damit, dass der Shanghai Composite Index im gleichen Zeitraum um 10 Prozent nachgab.

Für den US-Aktienmarkt prognostiziert Gundlach in den nächsten 18 Monaten einen erheblichen Crash und denkt, dass nur große Tech-Aktien überleben werden.

“Ich denke, dass es innerhalb von 18 Monaten ziemlich hart werden wird. Wenn der nächste große Zusammenbruch eintritt, werden die USA meiner Meinung nach der Markt mit der schlechtesten Performance sein.”

Der S&P 500 ist derzeit um 7,58 Prozent im Jahr 2020 gestiegen, während Bitcoin um 54 Prozent gestiegen ist.

[email protected] Pixabay / Lizenz

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