Macht der Bitcoin-Preissturz Mike Novogratz etwas nervös?

Macht der Bitcoin-Preissturz Mike Novogratz etwas nervös?

Das der Bitcoin Preis von rund 13.800 US-Dollar um 27,7 Prozent nach unten gefallen ist, macht einen Milliarden-Investor etwas nervös.

Ist Mike Novogratz ein wenig nervös?

Der Gründer von Galaxy Digital, Michael Novogratz, gestand heute, dass er sich Sorgen machen würde, sollte sich der Abwärtstrend beim Bitcoin noch weiter fortsetzen. Der frühere Hedgefonds-Manager stellte fest, dass, wenn der Preis unter das Niveau von 8.500 US-Dollar fällt, dass keine guten Nachrichten wären. Ein Abschluss unter 6.000 US-Dollar wäre das allerschlimmste Szenario.

Obwohl er keinen genauen Grund angab, warum es das Allerschlimmste wäre, wenn der Bitcoin unter 6.000 US-Dollar fällt, betonte er aber, dass die 5.000 US-Dollar die Kryptowährung vor einem noch weiteren Sturz schützen würden.

Die Aussage erschien einen Monat, nachdem Novogratz zugegeben hatte, einen Teil seines Bitcoin-Bestandes bei knapp 14.000 US-Dollar verkauft zu haben. Im selben Atemzug hatte er vorausgesagt, dass ich die Kryptowährung in einem Bereich von 10.000 US-Dollar bis 14.000 US-Dollar sich seitwärts bewegen würde.

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Während der Bitcoin Anfang Juli in eine Korrekturphase umging, gab auch Donald Trump seine Meinungen zum Bitcoin über Twitter bekannt, auf die eine Pressekonferenz mit dem US-Finanzminister Steven Mnuchins stattfand, bei der er Bitcoin als eine nationale Sicherheitsfrage bezeichnete.

Der Bitcoin-Aufwärtstrend wurde durch die Anhörungen von Libra stark beeinflusst. Diese Anhörungen schienen einen starken Verkaufsdruck auf den Bitcoin ausgelöst zu haben.

Das würde es wiederum erklären, warum Novogratz in seinem letzten Interview mit CNBC den Bitcoin-Preis mit Vorsicht vorausgesagt hat.

Trotz seiner Nervosität glaubte Novogratz, dass Bitcoin als Asset und Protokoll in die richtige Richtung geht. Er erwähnte auch, dass die Kryptowährung nicht in den Mund des Löwen stecken sollte. Übersetzt meint er damit, dass der BTC nicht versuchen sollte, Marktanteile des US-Dollar wegzunehmen.

“Wenn Bitcoin anfängt, den gesamten Dollarbereich zu verschlingen, ist die Federal Reserve sehr nervös, und aus diesem Grund konzentrieren sie sich meiner Meinung nach mehr auf Libra- oder andere Stablecoin-Projekte.” 

Novogratz meinte auch für alle, die den Ausdruck digitales Gold nutzen, dass die Regulierungsbehörden den BTC wie jedes andere Asset ansehen und ihn deswegen regulieren müssen.

Ein mögliches Bitcoin-Verbot durch die US-Regierung oder die europäische Regierung hält er allerdings für ausgeschlossen. Man denkt führ ihn nicht in diese Richtung

Known your Customer (KYC) und Geldwäschebekämpfung wird hier in den USA und in Europa strikt durchgesetzt, sagte er. Die gute Nachricht ist, dass es viele institutionelle Akteure gibt, die in den Bereich vordringen, was den Zugang für Spieler mit größerem Kapital sehr vereinfacht.

Quellenangaben: Bitcoinist
Bildquelle: Pixabay

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