Lisk Coin - Die Kryptowährung aus Deutschland begeistert

Lisk Coin – Die Kryptowährung aus Deutschland begeistert

Lisk Coin - Die Kryptowährung aus Deutschland begeistert

Lisk Coin ist die Kryptowährung für eine Blockchain-Applikationsplattform. Der primäre Zweck der Plattform ist die Entwicklung neuer Software für die Blockchain. Lisk bietet ein Netzwerk aus Blockchains, das Entwickler dazu nutzen können, Software zu programmieren und zu verwalten.

Dabei soll die Softwareentwicklung der Blockchain-Anwendungen dezentral sein, indem die Programmierer eine eigene Sidechain erstellen können, die sich mit dem Netzwerk verbinden lässt. Die Entwicklung greift viele Konzepte anderer Kryptowährungen auf und schnürt sie zu einem vielversprechenden Paket.

Lisk Coin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Lisk Coin ist lediglich ein Token, das die Entwickler für ihre verschiedenen Anwendungen nach Belieben einsetzen können. Die Lisk Kryptowährung ist sogar benutzerdefinierbar. Im Zentrum der  Entwicklung steht die Blockchain, welche als Anwenderplattform für Softwareentwickler und Unternehmen dienen soll. Mittels einem in JavaScript geschriebenen Software-Development-Tool wird die Blockchain-Technologie zugänglicher für die Erstellung neuer Technologien. Der Lisk-Stiftung ist dabei besonders die Benutzererfahrung, Entwicklerunterstützung und die Möglichkeit zur ausführlichen Dokumentation wichtig. Da die Blockchain in NodeJS/Javascript geschrieben ist, müssen Programmierer nicht erst die Programmiersprache der Blockchain erlernen, um mit der Arbeit an neuen Anwendungen beginnen zu können.

Das Ziel ist es, möglichst viele Entwickler für die Arbeit an und mittels der Blockchain zu interessieren, indem ihnen ein auf JavaScript basiertes Software-Development-Tool bereitgestellt wird. Dadurch sollen auch Unternehmen angelockt werden, die an neuen Anwendungen und Programmen interessiert sind. Das alles natürlich auf dezentraler Basis. Die Entwickler können die Kryptowährung nutzen, um eine Sidechain aufzubauen. Diese Sidechain hat die Blockchain von Li/sk als Basis, ist jedoch soweit von der Hauptchain abgekoppelt, dass sich bequem an ihr arbeiten lässt, während die Entwickler volle Kontrolle über ihre eigene Chain besitzen. Andere Blockchains ermöglichen ebenfalls die Entwicklung eigener Blockchain-basierter Anwendungen. Jedoch sind diese meist an die Hauptchain direkt gebunden, was oftmals zu Komplikationen führen kann oder die Anwendungen unnötig verlangsamen. Durch das ständige Hinzufügen neuer Anwendungen wird die Blockchain aufgebläht, bei Li/sk bleibt sie jedoch stabil und schlank. Die Sidechains laufen jedoch parallel zur Hauptchain. Man kann sie sich als Nebenstraßen vorstellen, die von der Hauptstraße abzweigen.

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Die auf der Blockchain entwickelten Anwendungen werden als dezentrale Anwendungen bezeichnet, kurz „dappps“. Sie sind dezentral, weil sie wie die Blockchain auf keinem zentralen Server beheimatet sind. Stattdessen verteilen sie sich über das gesamte Netzwerk. Dezentrale Anwendungen haben den Vorteil, dass sie jederzeit und an jedem Ort von Nutzern abgerufen werden können und automatisch ablaufen. Vergleichbar sind sie mit Smart Contracts, nur zeichnen sich die dezentralen Anwendungen durch eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit vonseiten der Nutzer und Bedienerfreundlichkeit vonseiten des Unternehmens aus. Die Kryptowährung soll als Token eine Rolle bei der Benutzung dieser Anwendungen spielen wie auch bei der Verwaltung.

Zur Validierung von Transaktionen verwendet Lisk das von BitShares eingeführte „Delegated Proof of Stake“. „Proof of Stake“ bedeutet, dass die Validierungen von Transaktionen von jenen durchgeführt werden, welche viele Coins der jeweiligen Kryptowährung besitzen. Das kann jedoch zu vielen Problemen führen. Einerseits könnten dadurch bestimmte Nutzer zu viel Entscheidungsgewalt innerhalb des Netzwerkes erlangen. Andererseits könnte das dazu führen, dass große Mengen der Kryptowährung unbenutzt verharren, nicht für Transaktionen benutzt oder gehandelt werden. Beim „Delegated Proof of Stake“ stimmt das Netzwerk mittels der Li/sk Coins darüber ab, wer die nächsten 101 aktiven „Delegates“ sind. Diese haben die Aufgabe, das Netzwerk zu sichern und neue Blöcke zu generieren. Nach mehreren Runden, die aus 101 Blöcken der Chain bestehen, werden die Delegates gewechselt. Das DpoS-Verfahren hat auch den Vorteil, dass es weniger Energie kostet. Die Validierungsprozesse anderer Kryptowährungen sind oftmals sehr aufwendig, was die Rechnerleistung anbelangt.

Die Kryptowährung kann nicht geschürft werden. Die Macher vertrauen diesem Konzept nicht. Stattdessen werden die Coins „geschmiedet“. „Forging“ heißt es bei den Li/sk Coins. Neue Coins werden bei der Generierung eines neuen Blockes erstellt. Die Generierung eines Blockes übernimmt einer der Delegates. Kann er dieser Pflicht nicht nachkommen, fällt die Aufgabe dem nächsten Delegate zu. Die neuen Coins werden gleichermaßen über alle zurzeit aktiven Delegates verteilt. Die Generierung neuer Coins kennt keine Obergrenze. Im ersten Jahr wurden noch pro Block 5 Tokens geschaffen. Im Laufe von fünf Jahren sinkt die Zahl der  Coins pro Block auf 1 Lisk.

Lisk Coin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Der CEO der Lisk Stiftung ist Max Kordek, welcher Elektroingenieurwesen in Aachen studiert hatte. Er war bereits bei den Kryptowährungen Litecoin, NXT und Crypti beteiligt. Bei seinem CTO handelt es sich um Oliver Beddow, ein Entwickler, der ebenfalls an Crypti arbeitete. Beide verließen das Crypti-Projekt nach inneren Streitereien, um ihre eigene Vision durch die Lisk Coin Entwicklung voranzutreiben.

Die beiden Entwickler und mehrere Mitarbeiter, die überall auf der Welt beheimatet sind, gründeten zur Lisk Coin Entwicklung ein Startup. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Spenden. Zu Beginn konnten Kordek und Beddow fünf Millionen Euro in Form von Bitecoin einnehmen, indem sie erstmals Coins in einem Initial Coin Offering zum Kauf anboten. Das Entwicklerteam ist eng mit der Community vernetzt, so etwa hält es jeden Monat ein Q&A per Video-Stream ab.

Lisk Coin – Vor- und Nachteile

Die Coin bietet in erster Linie Vorteile für Unternehmen und Entwickler. Auf der Blockchain lassen sich individuelle Anwendungen realisieren, ohne dass die Hauptchain unter der Flut von neuem Code ächzt. Li/sk’s Blockchain ist unheimlich flexibel und anwenderfreundlich, was sie zur idealen Plattform für neue blockchainbasierte Apps macht. Dadurch sollte vor allem, wenn das Konzept aufgeht, die Wirtschaft ein Interesse an Lisk haben und der Plattform zum Aufstieg verhelfen.

Gleichzeitig ist diese Coin bislang nur ein Token. Die Coin wird wichtig sein für die Interaktion mit dem Netzwerk und für Funktionen, die von den Apps abhängen, welche die Programmierer und Unternehmen noch entwickeln sollen. So hundertprozentig lässt sich das trotzdem noch nicht sagen. Gleichzeitig kann die Kryptowährung nicht im traditionellen Sinne geschürft werden. Das bedeutet, dass die Kryptowährung nicht so viel Anziehungskraft als Spekulationsobjekt besitzt, wie etwa Bitcoin. Das hat jedoch auch Vorteile. So ist der Preis der Coin möglicherweise nicht so starken Schwankungen unterworfen. Dafür sorgt auch das ständige, gleichmäßige Wachstum, welches mit der Zeit der Gesamtzahl der Coins angepasst wird.

 

Schlussendlich hängt der Wert der Coin eng mit dem Erfolg der Li/sk Plattform zusammen. Die Entwicklung ist noch nicht zur Gänze abgeschlossen, daher lässt sich nicht vollkommen sicher sagen, wie sich der Kurs der Kryptowährung in Zukunft verhalten wird. Jedoch sieht die Prognose durchaus günstig aus.

Lisk Coin Kurs – Entwicklung – Prognose

Lisk Coin Kurs – Entwicklung – Prognose

Als die Coin im Mai 2016 an die Börsen ging, lag der Kurs zuerst sehr hoch, sank aber in kurzer Zeit auf 6 Euro hinab. Der Kurs schwankte im Mai, fiel stellenweise auf unter 2 Euro und stieg Ende Mai wieder auf 3,50 Euro pro Coin an. Danach sank der Kurs wieder ab, seit April 2016 hielt sich die Coin bei 1 Euro, was sich bis zum Jahre 2017 so fortsetzte. Damals sah die  Prognose noch gar nicht so gut aus.

Zu Beginn des Jahres 2017 stieg der  Kurs wieder auf 3,70 pro Coin, nur um dann wieder abzutauchen und sich bei gut 2 Euro pro Coin zu halten. Im September des Jahres 2017 schwamm auch der Li/sk auf der Welle des Hypes um Kryptowährungen mit, welcher damals die Börsen befeuerte. Der Wert einer Coin steigerte sich auf 4, schließlich bis auf 6 Euro. Für den Zeitraum zwischen September und Oktober schwankte der Kurs zwischen 4 und 6 Euro. November war ein hervorragender Monat für viele Kryptowährungen und das wirkte sich auch positiv auf den Li/sk Coin Kurs auf. So schaffte es die Coin auf 6 Euro pro Token, nur um wenige Tage danach die 8 Euro zu knacken. Kurzzeitig sackte der Kurs wieder auf 6 Euro, schaffte es aber gleich wieder auf den zuvor erreichten Höchststand und übertraf ihn, indem die Coin zwischenzeitlich 21 Euro notierte. Im Dezember zeigte die Lisk Coin ihren bisher höchsten Anstieg an den Börsen und auch, dass die Prognose für 2018 durchaus gewinnbringend aussieht. Eine Woche nach Jahresbeginn notierte die Coin kurzzeitig 28 Euro, verlor dann leicht an Wert, hält sich aber noch immer über 20 Euro. Damit stehen die Chancen für Li/sk gut, dass das Jahr 2018 das vorherige noch übertreffen wird.

Lisk Wallet erstellen

Wer diese Coin kaufen möchte, muss sich zuerst eine Wallet zulegen. Die offizielle Wallet lässt sich von der Webseite der Entwickler herunterladen und auf jedem Rechner installieren. Dazu erhält man eine wichtige Pass-Phrase, die man sich unbedingt notieren sollte, denn ohne sie erhält man keinen Zugriff auf das Konto. In der Lisk Wallet findet sich auch die Kontoadresse, zu der eingetauschte Lisk Coins gesandt werden können.

Wo kann man den Lisk Coin kaufen?

Lisk Coin kann man auf verschiedenen Krypto-Börsen kaufen. In den meisten Fällen muss sie gegen andere Kryptowährungen, meist Bitcoins, getauscht werden. Direkt mit Euro oder Dollar Lisk Coin kaufen kann man zum Beispiel auf BitBay oder Lovecoin. Beliebte Börsen, die den Tausch gegen Bitcoin ermöglichen, wären etwa Binance, Bittrec, Poloniex oder HitBTC. In jedem Fall sollten die erstandenen Coins zur eigenen Wallet gesandt werden, wo sie wesentlich sicherer sind, als auf den Exchange-Börsen der Handelsplätze.

Fazit 

Die Technologien und die Architektur der Blockchain machen Lisk zu einer idealen Plattform für App-Entwickler. Wenn das Konzept hinter der Kryptowährung aufgeht, könnte die Plattform zum führenden Marktplatz für dezentrale Softwareentwicklung aufsteigen und innovative Unternehmen anziehen. Damit würde die Coin auch noch interessanter für die Börsen werden, als sie es bereits ist.

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