Langsam kommen sie, ING arbeitet an Depotlösung für Kryptowährungen

Langsam kommen sie, ING arbeitet an Depotlösung für Kryptowährungen

ING arbeitet an einer Depotlösung für Kryptowährungen, wie Reuters am Donnerstag berichtet hat. 

ING arbeitet an Depotlösung für Kryptowährungen

Die größte Bank der Niederlanden, ING, die eine Bilanzsumme von über 980 Milliarden US-Dollar aufweisen kann, möchte jetzt auch in der Kryptowelt mitmischen. Dies geht aus einem Bericht von Reuters hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. ING arbeitet an Technologien, um Kunden bei der sicheren Aufbewahrung von Kryptos behilflich zu sein.

Das Depotlösungs-Projekt wird von Amsterdam aus durchgeführt und befindet sich laut dem Reuters-Bericht noch im Anfangsstadium.

ING teilte Reuters mit, dass es zunehmende Chancen in Bezug auf digitale Assets gibt, sowohl auf durch Assets gedeckte als auch auf native Security-Token.

Obwohl ING kürzlich gemeint hat, dass Bargeld immer noch König ist, und dass Kryptowährungen nützlich, relevant und vertrauenswürdig sein müssen, damit sie sich durchsetzen können, scheint dieser Schritt nun doch etwas überraschend. Denn neben den genannten Punkte sagte ING auch, dass technische Verbesserungen erforderlich sind, damit Kryptowährungen überhaupt die Masse erreichen.

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Traditionelle Finanzunternehmen dringen in die Kryptowelt ein

Immer mehr scheinen sich traditionelle Finanzunternehmen in die Welt der Kryptowährungen zu wagen. Im vergangenen Jahr hat Fidelity ein Subunternehmen namens Fidelity Digital Assets gegründet, um institutionellen Anlegern Depotlösungs- und Handelsdienstleistungen für Kryptowährungen bereitstellen zu können. Im November 2019 erhielt das Unternehmen die Genehmigung des New Yorker Finanzministeriums, Dienstleistungen für Kunden mit Sitz im US-Bundesstaat anzubieten.

In Deutschland wurde kürzlich mit Wirkung zum 1. Januar 2020 ein Gesetzt verabschiedet, das es autorisierten Unternehmen erlaubt, Kryptodienste, einschließlich die Verwahrung anzubieten. Gestern kam dazu eine Nachricht, dass die solarisBank diesen Schritt nun wagt.

Die in Japan ansässige Bank Nomura bereitet die Einführung einer Depotlösung für digitale Vermögenswerte in Zusammenarbeit mit dem Hardware-Wallet-Hersteller Ledger vor. Die Fertigstellung dafür wird im nächsten Jahr erwartet.

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Bildquelle: Pixabay

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