Kryptowährung ETF (5 Fakten zum Exchange Traded Fund)

Kryptowährung ETF – 5 Fakten zum Exchange Traded Fund

Cryptowährung ETF

Was ist ein Kryptowährungs ETF?

Um sich zu verdeutlichen, was ein ETF ist und welche Potentiale ETFs durch die Blockchain-Technologie haben, muss man sich erst einmal darüber im Klaren worum es sich hierbei handelt. Dabei handelt es sich schlicht und einfach um einen Fonds. In diesen tätigen die Anleger ihre Einlagen. Diese werden dann professionell verwaltet. Der große Vorteil daran ist, dass das Risiko breiter gestreut wird und man nicht mehr selbst Kryptowährungen traden muss.

Der tägliche Blick auf die Kryptowährung Kurs/Liste, die Kryptowährung News und andere wichtige Tools des Tradings würde komplett entfallen. Man kann deswegen noch in der Wahscheinlichkeitsform darüber schreiben, weil es bis jetzt noch keine offiziellen Fonds für Cryptowährungen gibt. Natürlich gibt es viele Anbieter, die entsprechende Strukturen anbieten. Aber ein offizieller ETF müsste an den Börsen zugelassen werden.

Bis heute hat es noch kein Anbieter geschafft, entsprechende Strukturen auszubauen und so ETFs an den Börsen zu platzieren. Und bis heute schaut es auch so aus, als benötigte man für den Handel mit Kryptowährungen keinen Finanzberater, sondern das bewährte Kryptowährung Wallet.

Wann kommt der erste Kryptowährungs ETF?

Das steht noch in den Sternen. Es gab bereits mehrere Anläufe entsprechende Finanzprodukte zu etablieren. Gerade in Amerika und an der Börse von New York gab es immer wieder Versuche dieses Unterfangen zu verwirklichen. Teilweise waren es auch etablierte Anbieter, die ihren Anlegern entsprechende Lösungen offerieren wollten. Doch allesamt scheiterten sie an dem Veto der Börsenaufsicht.

Anzeige

Das hat einen ganz einfachen, aber sehr stichhaltigen Hintergrund. Bis heute ist der Handel mit der Kryptowährung in allen ihren verschiedenen Formen und Arten weitestgehend unreguliert. Wer sich einen Anteil  sichert, der muss sich darüber im Klaren sein das er auf ein hochriskantes Finanzprodukt setzt. Zwar können die Renditen ausgesprochen gut sein, aber ebenso kann der Fall eintreten das man sein gesamtes investiertes Geld verliert.

Ein Fond zeichnet sich aber genau durch gegensätzliche Merkmale aus. Selbst riskante Fonds müssen sich absichern können und meistens ihren Anlegern zumindest einen Teil des Geldes zurückerstatten. Sogar im ansonsten so liberalen Amerika gibt es hierzu strenge Regeln. Das hat auch den Grund, dass Fonds in der Regel sehr finanzstark sind und dadurch sehr wichtig für die Finanzmärkte werden.

Fonds agieren zwar häufig im Hintergrund, aber man darf ihre Macht auf keinen Fall schätzen. Experten haben die Befürchtung, dass ein ETF mit Kryptowährung im Portfolio unter Umständen eine tickende Zeitbombe sein könnte und ein hohes Risiko für die Sicherheit der weltweiten Finanzmärkte.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/F43VGGClo1w

Welche Vorteile hätte der Börsenhandel für die Anleger?

Der wohl größte Vorteil wäre der leichtere Zugang zu den Erfolgen, welche die virtuellen Währungen ohne den geringsten Zweifel für sich verbuchen können. Man muss als Anleger keine Kryptowährung mehr kaufen oder die Kryptowährung minen. Vielmehr setzt man auf die Expertise und die Erfahrung von Profis.

  • Diese verwalten den börsennotierten Fond und sorgen dafür, dass sich der gewünschte Erfolg mit der gezielten Investition in eine Kryptowährung schnell einstellen kann.

So ist es beispielsweise auch möglich mit sehr kleinen Beträgen in einen ETF recht hohe Renditen zu erwirtschaften. Normalerweise könnte man diese Margen nur erreichen, wenn man selbst Kryptowährung traden würde. Doch dafür braucht man sogar als Einsteiger ein mittleres Startkapital und es gilt die Regel, dass mehr in der Regel deutlich besser ist.

Ein weiterer Pluspunkt eines Fond wäre, dass das Risiko kalkulierbar bleibt. Da die professionellen Verwalter selbst Rendite erzielen wollen, sie möchte ja auch Geld verdienen, werden sie vor allem auf weniger riskante Währungen setzen und so ihren Anlegern einen sicheren Ertrag bei relativ geringem Risiko ermöglichen.

  • Das hört sich auf den ersten Blick und aus der Sicht eines Anlegers alles sehr attraktiv an. Für Experten aus der Finanzbranche ist diese Vorstellung aber oftmals ein Gräuel.

Wieso beurteilen Experten solche Fonds fast durchwegs negativ?

Der wichtigste Grund wurde schon genannt: Ein ETF (exchange-traded fund) mit hoch spekulativen Anlagen wie virtuellen Währungen wäre unter Umständen schnell ein hohes Risiko für die internationalen Finanzmärkte. Man müsste damit rechnen, dass das verwaltete Vermögen schnell mehrere Milliarden Euro betragen könnte.

Sollte da auch nur ein kleiner Bruchteil nicht so funktionieren wie es die Analysten vermuteten, dann wäre das natürlich ein Super-Gau für die Anleger und die Finanzmärkte. Egal wie man es dreht und wendet: Jede Kryptowährung ist ein hochriskantes Anlageprodukt und sollte nicht bedenkenlos genutzt werden.

Ein weiterer plausibler Grund ist, dass ein börsennotierter Handel etwas vereinen würde was einfach nicht vereinbar ist. Virtuelle Währungen sollen, so zumindest der Grundgedanke, möglichst frei von Regularien sein. Ein offizieller Fond von Investoren und Anlegern müsste aber an der Börse zugelassen werden um dort handelbar zu sein.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass er sich bestimmten Regeln unterwerfen müsste. Das würde dem Gedanken dahinter komplett widersprechen und wäre nicht im Sinne der Entwickler und der Community.

Wird es jemals einen ETF für virtuelle Währungen geben?

Mit Sicherheit! Denn die Entwicklung steht noch am Anfang und ein Ende ist derzeit wirklich nicht in Sicht. Selbst wenn die Blockchain-Technologie eines Tages obsolet wird, kommt mit Sicherheit etwas neues. Schon heute ist das Interesse an alternativen Anlageprodukten sehr groß und die großen Börsenplätze dieser Welt können das nicht ignorieren.

Es wird viele neue Anlagearten geben, und dementsprechend wird auch die klassische Struktur in Frage gestellt werden. Doch bis dahin kann es durchaus etwas dauern. Die virtuellen Währungen sind auch hier ein wichtiger Antreiber. Sie stellen bewährte Strukturen auf den Prüfstand und sorgen dafür, dass sich Regierungen und Regulierungsbehörden intensiv mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen müssen.

Daran führt dann auch kein Weg vorbei. Denn der Wille des Anlegers und die Nachfrage nach den Produkten auf der Börse sind letztendlich das, was den Umsatz der großen Börsen ausmacht. Hier die Wünsche der Anleger langfristig zu ignorieren wäre natürlich fatal. Doch kurzfristig wird es wohl beim Trading bleiben müssen.

Die einzige Alternative hierzu wäre der Handel mit binären Optionen. Aber auch hier gibt es keine ETFs für Kryptowährungen im klassischen Sinne, und auch hier ist das Risiko für den unerfahrenen Anleger nicht unerheblich und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Fazit: Bis der große Durchbruch gelingt und eine Kryptowährung auch an der Börse gehandelt werden kann, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern.

 

Anzeige
Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: