Kryptowährung Börse – Arten, Gebühren & Tipps

Cryptowährung Börse

Noch vor einigen Jahren war das Thema Kryptowährung, Coins und Tokens für die meisten Menschen wirklich kryptisch und total unverständlich. Das ist heute komplett anders. Die digitalen Währungen sind längst im Mainstream und in der Gesellschaft angekommen. Immer mehr Anleger interessieren sich für Kryptowährungen und möchten damit handeln. Doch, wo und wie kann man die neuartigen Devisen eigentlich kaufen und verkaufen?

Tatsächlich gibt es inzwischen spezielle Börsen für Cryptowährungen. Eine Kryptowährung Börse ist im Endeffekt vergleichbar mit der klassischen Börse nur eben online und speziell für die virtuellen Coins. Auf diesen Marktplätzen kann man die verschiedenen Kryptowährungen kaufen, verkaufen, gegen andere Cryptos tauschen oder sie auch zu realen Bargeld machen.

  • Der Handel ist längst in der normalen Welt angekommen. Wurden Cryptocoins früher nur im Darknet eingesetzt, akzeptieren immer mehr Anbieter eine Kryptowährung, darunter auch Marken wie Lamborghini oder Microsoft.

Wer mit Cryptos handeln möchte, der muss sich zunächst einmal für eine Börse entscheiden. Denn es gibt inzwischen eine Vielzahl an Krypto Börsen, doch nicht auf jedem dieser Handelsplätze kann man auch jede Währung handeln. Die Auswahl der jeweiligen Börse hängt also in erster Linie davon ab, welche Coins Sie gern kaufen möchten. Anschließend gilt es dann, die Anmeldung auf dem jeweiligen Marktplatz durchzuführen.

Neben einer funktionierenden E-Mail-Adresse benötigt man dazu auch ein Bankkonto, eine Kreditkarte oder ein Paypal-Konto. Nach der erfolgreichen Registrierung und Verifizierung kann man den Geldbetrag auf das Börsenkonto überweisen, mit welchem man anschließend dann in die verschiedenen Crypto-Coins investieren kann. Man kann die erworbenen Währungen entweder auf der entsprechenden Börse lagern oder aber man transferiert die Coins in das eigene Kryptowährung Wallet.

Gerade, wenn man auf Sicherheit bedacht ist, kann es sich nur empfehlen, eine eigene Geldbörse zur Verwahrung der Kryptowährung zu nutzen. Denn in der Vergangenheit wurden die verschiedenen Krypto-Börse schon Ziel von Hackerangriffen und dabei konnten Hacker schon einiges an Geld ergaunern.

Kryptowährung Börse: Was ist das?

Nachdem der Bitcoin entwickelt wurde, entstanden auch die ersten Kryptobörsen für das neuartige Zahlungsmittel. Auf diesen Exchanges kann man die verschiedenen Devisen untereinander tauschen oder aber auch mit dem sogenannten Fiatgeld – also echtem Geld wie US-Dollar und EURO – kaufen. Grundsätzlich funktionieren alle Marktplätze gleich: man kann dort Kryptowährungen handeln.

Der Handel funktioniert so, dass man zum Beispiel Bitcoin gegen IOTA tauscht oder EURO in Ethereum eintauscht. Es wird also immer eine Devise gegen eine andere direkt getauscht. Der Preis auf dem Kryptowährung Markt wird wie anderswo durch Angebot und Nachfrage reguliert. Allerdings gibt es bis heute noch sehr wenig Regularien für den Handel mit Cryptos, weswegen die Preis auf den verschiedensten Handelsplattformen enorm voneinander abweichen können.

Besser bekannt sind die Preisschwankungen unter dem Begriff Volatilität. Nicht selten können sich die Tageskurse an den verschiedensten Krypto-Börse um 20 % oder 30 % unterscheiden. Gerade auf eher kleinen Crypto-Marktplätzen kann man eine besonders hohe Volatilität beobachten. Werden dann auch noch bedeutende Kryptowährung News veröffentlicht, dann lassen sich teilweise enorme Berg-und-Tal-Fahrten erkennen.

  • Natürlich kann man mit einer Kryptowährung auch durch entsprechende Kursschwankungen kurzfristig sehr viel Cash verdienen. Doch ähnlich wie auf dem klassischen Aktienmarkt, sollte man eher langfristig in Kryptowährungen investieren und dabei auch bei Kurseinbrüchen immer kühlen Kopf bewahren.

Welche Arten von Crypto Exchanges gibt es?

Zwischen den einzelnen Handelsplattformen für Crypto-Coins gibt es teilweise immense Unterschiede, was die Handelsmöglichkeiten betrifft. An den Fiat-Krypto Börsen kann man mit klassischen Devisen wie EURO und US-Dollar Kryptowährung kaufen. Wenn man keine Kryptowährung minen möchte, aber eine besitzen möchte, dann sollte man sich für eine Fiat Krypto Börse entscheiden.

Des weiteren gibt es auch noch die Krypto-Krypto-Börsen, wo lediglich Kryptowährungen untereinander getauscht werden können. Als Referenzwährungen werden auf diesen Krypto-Marktplätzen meisten der Bitcoin oder auch Ethereum verwendet. Wer also im Besitz einer dieser Online-Währungen ist, der kann damit in Kryptowährung handeln.

  • Um an die Referenzwährungen zu kommen, kann man auf das Mining setzen oder aber einen Kauf an einer Fiat-Krypto-Börse durchführen.

Zusätzlich gibt es auch noch regionale Cryptobörsen, an denen man nur handeln kann, wenn man über einen Wohnsitz in dem jeweiligen Land verfügt. Dies liegt daran, dass sich die Gesetzgebung für den Krypto-Handel derzeit in den verschiedenen Ländern noch deutlich unterscheidet.

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Video-Link: https://youtu.be/AQvNvncdpLU

Wie sicher sind Kryptowährungs-Börsen?

Natürlich sollte man bei der Auswahl der jeweiligen Crypto-Handelsplattform auch immer das Thema Sicherheit beachten. Denn schließlich handelt man am Ende des Tages doch mit echtem Geld. Leider hat es sich gezeigt, dass einige Krypto-Börsen nicht unbedingt sicher sind und, dass es für den Anleger sinnvoller ist, wenn man dieses in einem eigenen Wallet verwahrt.

In der Vergangenheit wurde beispielsweise die damals sehr bedeutende und größte Handelsplattform MTGox durch einen Verlust von rund 650.000 Bitcoins für negative Schlagzeilen sorgen. Aber auch diverse andere Marktplätze wurden bereits Opfer von Hackerangriffen, wie zum Beispiel Bitstamp, Bitfinex, Kraken, Cryptsy oder auch EtherDelta.

  • Cryptsy verschwand nach dem Hackerangriff sogar komplett vom Markt, obwohl es sich einmal um die größte Altcoin-Börse handelte. Deswegen ist es ratsam auf dem Konto einer Kryptobörse immer nur soviel zu lassen, wie man auch aktiv zum Handeln benötigt. Langfristige Investments sind in einem Wallet besser aufgehoben.

Welche Gebühren fallen beim Krypto-Handel an?

Die Anmeldung kann man auf nahezu allen Krypto-Handelsplätzen kostenlos vornehmen. Dafür werden von den Crypto-Marktplätzen aber Gebühren für den Handel, also für jeden einzelnen Trade und auch für die Abhebung erhoben. Außerdem verlangen eine Plattformen auch für den Tausch von Fiatgeld in Crypto-Coins Gebühren.

Die Kosten für einen Trade belaufen sich zumeist auf etwa 0,1 % bis 0,2 % von dem jeweiligen Trade. Für die Geldabbuchung wird zumeist ein fester Betrag erhoben, der unabhängig von der Höhe der auszuzahlenden Summe ist. Als Investor sollte man sich vor der Anmeldung also auch damit befassen, welche Art von Gebühren anfallen und wie hoch diese sind. Denn die Gebühren können mögliche Gewinne natürlich enorm schmälern.

Welche Krypto-Börsen sind die Wichtigsten?

Zahlreiche Krypto-Marktplätze tummeln sich im Internet. Als Neuling muss man da erst einmal einen guten Überblick bekommen. Ein entscheidendes Auswahlkriterium dabei ist: welche Krypto-Devisen möchte man handeln? Denn nicht auf jeder Krypto-Plattform kann man auch jede Coin-Art bekommen.

In Deutschland führend für den Bitcoin-Handel ist bitcoin.de. Hierbei handelt es sich um einen deutschen Anbieter, der in Herford, Nordrhein-Westfalen ansässig ist. Die sehr übersichtliche Gestaltung von diesem Krypto-Marktplatz und die Darstellung in deutscher Sprache kann es insbesondere Anfängern erleichtern, in den Crypto-Handel einzusteigen.

Direkt auf der Startseite kann man die Kryptowährung Kurs/Liste für die angebotenen virtuellen Währungen finden. Anhand dieser Kryptowährung Charts kann man sich jederzeit über den Kursverlauf informieren. Nachteilig ist, dass man nur wenige ausgewählte Coins wie BTC, BCH, BTG oder auch ETH käuflich erwerben kann. Der Sicherheit dienlich ist, dass der deutsche Marktplatz mit der Fidor Bank kooperiert.

Wer sich mehr Auswahl wünscht, der kann sich mit der chinesischen Plattform Binance beschäftigen. Hierbei handelt es sich um eine typische Crypto-Crypto-Börse. Mit Fiat-Währungen kann man hier also nichts anfangen. Dafür kann man hier über 100 verschiedene Coins traden.

Etwas riskant ist, dass es sich um einen chinesischen Anbieter handelt und man nicht weiß, wie die chinesische Regierung den zukünftigen Krypto-Handel regulieren wird.

Mit Bitpanda kann sich auch eine Kryptowährung-Börse aus Österreich empfehlen. Obwohl das Online-Portal erst 2014 gegründet ist, gehört es nicht nur europaweit, sondern auch international zu den interessantesten und wichtigsten Handelsplätzen. Für deutsche Investoren ist es vorteilhaft, dass die österreichische Coin-Plattform auch deutschsprachig ist. Dazu kann man hier von vielen automatisierten Prozessen profitieren.

Wer sich für das Crypto-Trading interessiert wird früher oder später auch mit Kraken konfrontiert werden. Diese Börse wurde 2011 gegründet und zählt heute zu den weltweit größten und beliebtesten Online-Marktplätzen. Inzwischen kooperiert dieser Anbieter sogar mit vielen klassischen Bankhäusern in Europa. Investoren können zwischen zahlreichen Coin-Investments wählen.

Coinbase wurde 2012 gegründet und ist heute eine der führenden Börsen für den Krypto-Handel. Die Coin-Auswahl ist sehr groß. Es können Crypto-Coins untereinander getauscht oder mit Fiatgeld erworben werden. Ansässig ist Coinbase in den USA, in San Francisco.

Äußerst spannend ist eToro, denn hierbei handelt es sich nicht nur um eine herkömmliche Kryptowährung Börse, sondern gleichzeitig um eine Social Trading Plattform. Sie können hier also nicht einfach nur Trades durchführen, Sie können sich auch anschauen, wie die erfahrenen Händler traden.

Gerade als Einsteiger kann das helfen, um sich zu orientieren. Hier ist es völlig legitim, wenn man sich von der Strategie der anderen User inspirieren lässt oder diese einfach kopiert.

Wie ist das Handelsvolumen?

Das Handelsvolumen der einzelnen digitalen Münzen schwankt von Tag zu Tag. Über Webseiten von Coinmarketcap.com kann man sich als Anleger jederzeit für Handelsvolumen und Marktkapitalisierung informieren. Nahezu alle relevanten Coins werden auf diesem Portal präsentiert.

Dabei kann man sich auch Verläufe und Trends anschauen, wenn man eine genaue Analyse erstellen möchte.

Was verbirgt sich hinter dem Margin-Trading?

An einigen Crypto Exchanges kann man Coins auf Pump handeln und sogenannte Hebel setzen. Erfahrener Trader kennen das Prinzip vom Forex Trading. Wichtig ist, dass das Margin-Trading äußerst riskant ist, denn man kann damit nicht nur schnell sehr hohe Gewinne erzielen, man kann auch alles verlieren.

Daher sollten gerade Anfänger von dieser Form des Handelns absehen. Natürlich kann man weniger Riskant auch als Finanzier im Margin Trading aktiv werden. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Lending. Damit kann man anderen Teilnehmern Geld leihen, die dann damit Trades durchführen können. Als Gegenleistung erhält man eine attraktive Verzinsung.

Cryptowährung Chart Börse

Die Alternative zum Krypto-Handel an einer Börse: ein Kryptowährungs Broker

Ein Investment in Bitcoin, Litecoin, Ripple und Co. kann nicht nur auf einer der vielen Börsen erfolgen, man kann auch einen Broker einschalten. Damit kann man als Anleger sehr viel Zeit sparen und, man muss sich auch nicht auf vielen verschiedenen Marktplätzen anmelden. Am einfachsten kann man Geld in Cryptocoins anlegen, wenn man über einen Broker in einen CFD investiert.

Hierbei kauft man nicht direkt virtuelle Münzen, sondern man legt das Geld in einem Contract for Difference an. Anlegen können bei den meisten Brokern einfach per Paypal oder Kreditkarte bezahlen, was das Investieren nochmals um ein Vielfaches vereinfachen kann.

Als Investor kann man entscheiden, ob man auf steigende oder sinkende Krypto-Kurse setzt. Entscheidet man sich für einen Hebel, kann man den möglichen Gewinn deutlich erhöhen, aber auch einen wesentlich größeren Verlust machen. Ein Beispiel: legt der Kurs von Ripple in einem bestimmten Zeitraum um 3 % zu und man hat sich für einen Ripple-CFD mit dem Hebel 10 entschieden, dann beträgt der Gewinn rund 30 %.

Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass es natürlich auch in die andere Richtung gehen kann und man alles verlieren kann, wenn der Kurs fällt während man auf einen steigenden Kurs gesetzt hat. Bei der Auswahl von dem richtigen Kryptoanbieter sollten Sie darauf achten, dass die Spreads – die sogenannte Geld-Brief-Spanne – möglichst gering ist. Ist die Spanne sehr niedrig, dann kann man besonders schnell Gewinne verzeichnen.

  • Für Krypto-Anleger können die Handelszeiten von Krypto-CFDs äußerst spannend sein, denn bei nahezu allen Kryptowährungs-Brokern kann man 24 Stunden täglich und das oftmals sogar am Wochenende handeln.

Was sind Kryptowährung Fonds?

Man kann entweder gezielt eine Kryptowährung kaufen oder aber man investiert in einen Fond. An einen Fond sind mehrere Investoren beteiligt. Der Fondsmanager investiert das gesamte Kapital meistens in verschiedene Crypto-Coins. Dadurch, dass man nicht auf eine Kryptowährung festgelegt wird, kann das Risiko minimiert werden.

Ein Krypto-Fonds funktioniert grundsätzlich genauso wie ein klassischer Aktienfonds. Anleger müssen sich außerdem nicht dauerhaft mit dem Krypto-Handel befassen, weil dies der Fondsmanager übernimmt.

Worauf sollte man achten, bevor man an einer Krypto-Börse handelt?

Vor dem Einstieg in den Krypto-Devisenhandel sollte man sich zunächst einmal umfassend mit dem Thema Kryptowährung befassen und sich eingehend informieren. Neulinge sollten sich zunächst bei bekannten und bewährten Crypto-Exchanges anmelden.

Dazu sollte man sich immer mit den Sicherheitsvorkehrungen befassen und natürlich spielt auch das Thema Datenschutz eine nicht unerhebliche Rolle. Schließlich geht es hier um Ihr Erspartes. Dabei möchte man natürlich die größtmögliche Sicherheit genießen.

Außerdem sollte man nicht blind investieren, sondern die Nachrichten verfolgen. Bei Investments ist es immer wichtig, dass man so viele Informationen wie möglich besitzt. Denn nur dann kann man kluge Entscheidungen treffen und das Risiko minimieren. Außerdem sollte man sich immer vorher mit den anfallenden Gebühren vertraut machen.

  • Auch, wie man Geldmittel einzahlen kann, also welche Zahlungsmethoden auf dem Marktplatz akzeptiert werden, ist ein wichtiges Kriterium. Kann man an einer Börse nicht mit Fiatgeld traden, dann muss man sich vorher mit der entsprechenden Kryptowährung ausstatten, da man sonst am Krypto-Handel auf diesem Marktplatz nicht teilnehmen kann.

Ebenso sollte man schauen, ob die Crypto-Börse ein gutes Wallet anbietet oder aber, ob man sich besser eine eigene digitale Geldbörse zulegt. Grundsätzlich kann man zur sicheren Verwahrung der Cryptocoins immer nur empfehlen, ein sicheres virtuelles Portemonnaie zu verwenden. Auch kann es sinnvoll sein, dass digitale Vermögen zu streuen, so dass nicht alles an einem Ort lagert.

  • Weiterhin sollte man natürlich auch darauf schauen, was die Krypto-Börsen selbst für die Sicherheit tun, wie Sie gegen etwaige Hackerangriffe vorgehen und, ob es eventuell sogar eine Versicherung gibt, die bei einem Verlust durch einen Hackerangriff den finanziellen Schaden übernimmt.

Außerdem kann man Einsteigern nur anraten, zunächst eine deutsche beziehungsweise deutschsprachige Plattform zu wählen. Denn man fühlt sich doch sicherer und besser aufgehoben, wenn man in der eigenen Sprache Trades durchführt, gerade dann, wenn man noch sehr unerfahren ist.

  • Dazu sollte man sich natürlich auch mit der Börsensprache auseinander setzen, wenn man in eine Kryptowährung investieren möchte.

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