Kryptowährung Analyse – Tipps für den Krypto-Handel

Analyse Cryptowährung

Als professioneller Trader und auch als angehender Experte für Kryptowährungen weiß man natürlich, dass eine gute und fundierte Analyse die Grundlage für die Entscheidungen beim Trading sind. Es gibt viele öffentlich zugängliche Analysen, und bei Bedarf kann der moderne Krypto-Anleger auch gerne auf die Dienste eines Profis zurückgreifen. Doch das alles hilft in der Regel nur wenig, wenn man nicht in der Lage ist sich selbst ein Bild über die aktuellen Chancen und Risiken zu erstellen.

Jede Kryptowährung hat ihre individuellen Eigenheiten. Hier hilft eine ausgefeilte Analyse, mit deren Hilfe man sich  eine umfassende Grundlage für weitere Entscheidungen beim Trading verschaffen kann. Wer seinen Kryptowährung Einstieg feiert, der nimmt für die Analyse gerne den Rat von Experten zur Hilfe. Das ist auch nicht per se schlecht, doch langfristig sollte jeder Investierende in der Lage sein eine eigene Kryptowährung Empfehlung für seine individuelle Strategie aussprechen zu können.

  • Wie werden sich die Kursverläufe entwickeln und kann die eigene Strategie auch langfristig erfolgreich sein? Diese Fragen muss man sich als Krypto-Anleger stellen. Auch wer Kryptowährung minen möchte, benötigt ein umfassendes Bild über die Möglichkeiten virtuellen Währungen. Denn nur wenn die Verkaufskurse passen und hoch genug sind, lohnt es sich die produzierten Cryptowährungen zu produzieren und zu verkaufen.

Welche Faktoren spielen bei einer Kryptowährung Analyse eine entscheidende Rolle?

Es bedarf einiges an Informationen, um eine aktuelle und vor allem treffende Analyse einer Kryptowährung zu erstellen. Dazu muss man sich zuerst vor Augen führen, was eine Analyse eigentlich ist. Mit der Hilfe einer umfassenden Beurteilung der aktuellen, der vergangenen und der künftigen Lage soll ein Bild darüber erstellt werden, wie der Kurs einer Kryptowährung in der Zukunft aussehen könnte.

  • Mit der Hilfe dieses Bildes möchte der Anleger eine Aussage über die potentielle Entwicklung seines Investments, aber auch über die vergangenen Entwicklungen treffen. Wer Kryptowährung traden will, der braucht dieses Hilfsmittel unbedingt. Denn nur so kann ein Investierender seinen Entscheidungen anhand von triftigen und nachvollziehbaren Gründen fällen.

Der aktuelle, aber auch der vergangene Kryptowährung Kurs/Liste spielt dabei eine große Rolle. An ihm lässt sich die potentielle Entwicklung in der Zukunft am besten voraussagen. Zudem behält der Anleger so den Überblick über seine Gewinne, aber auch über seine Verluste. Nicht minder wichtig sind die aktuellen News und Trends auf dem Markt, sowie die News rund um die gehandelte Kryptowährung.

Hier hilft es immer, wenn sich der Investierende gute Quellen aussucht. Ein Kryptowährung Blog eines großen Anlegers, oder eines Brokers sind hier genau richtig. Aber auch die aktuellen News von Fachmagazinen und Finanzzeitschriften geben in der Regel einen guten Einblick in die Kryptowährung Entwicklung und sind für umfassende Beurteilungen immer eine gute Quelle. Auch das Wissen über die Grundregeln der Finanzanalystik ist maßgeblich für die Erstellung einer erfolgreichen und vor allem wahrheitsgemäßen Beurteilung.

Was ist eine Finanzanalyse?

Der Begriff der Finanzanalyse kommt eigentlich aus dem modernen Geschäft mit Wertpapieren. Allerdings lässt sich die Methodik fast 1:1 auf virtuelle Währungen übertragen. Die Kryptowährung Definition ist, zumindest an den offiziellen Börsen und Handelsplätzen, nicht viel anders als die Definition von Wertpapieren.

Es gibt dieselben, oder ähnliche Faktoren die für eine Beurteilung herangezogen werden können. Eine Finanzanalyse setzt dabei auf drei Methoden, um ein umfassendes Gesamtbild der aktuellen Lage zu erstellen:

  • Die Fundamentalanalyse: Dabei werden alle betriebswirtschaftlichen Daten des Unternehmens, sowie dessen ökonomischen Umfeldes untersucht. Das ist bei virtuellen Währungen recht schwer, da hinter den Währungen meist Stiftungen mit einem großen Vermögen stecken die eigentlich keinen faktischen Gewinn erzielen. Das ökonomische Umfeld ist hingegen leichter beurteilbar. Es gibt eine sehr große Konkurrenz, allerdings haben es bis heute nur wenige der Coins zu einem großen Erfolg gebracht.     
  • Die Chartanalyse (technische Analyse): Bei dieser Beurteilung wird versucht anhand von vergangenen Kurswerten ein Bild über die künftige Entwicklung zu erstellen.
  • Die Sentimentanalyse: Diese Erfassung von Informationen spielt bei virtuellen Währungen theoretisch eine große Rolle, kommt aber praktisch kaum zum Zug. Der Grund liegt darin, dass nur wenig über die Investoren bekannt ist. Fast niemand weiß, wie viele große Investoren es gibt und wo sich diese befinden. Die Sentimentanalyse benötigt aber genau diese Daten, damit die potentiellen Taten der Investoren in den Planungen ausreichend berücksichtigt werden können.

Während die Chartanalyse und die Fundamentalanalyse auch bei den virtuellen Währungen immer wieder benötigt werden, kann die Sentimentanalyse fast nicht angewendet werden. Es bringt auch wenig, wenn man sich auf eine der Beurteilungen stützt.

  • Vielmehr sollte ein geübter Krypto-Anleger mehrere Fachmeinungen erstellen, und sich gegebenenfalls auch externen Rat zu diesem Thema einholen. Je umfassender eine Lagebeurteilung ist, umso genauer kann ein zukünftiger Wert festgelegt werden.
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Video-Link: https://youtu.be/dY4tnomA1WU

Welche Tools und Softwares kann man verwenden?

Es gibt mittlerweile eine Reihe von hocheffizienten Lösungen, welche ein zukünftiger Investor nutzen kann. Nicht alle sind gut, aber nur die wenigsten sind schlecht. Allerdings kosten die umfangreichen Tools und Lösungen in der Regel einiges an Geld. Wer also nur gelegentlich tradet, der sollte auf die praktischste aller Lösungen zurückgreifen: Excel!

Das Tabellenprogramm von Windows hat schon vielen Anlegern geholfen und ist eine solide, aber eben auch eine aufwändige Lösung. Dafür kostet Excel aber auch nur wenig Geld, und ist im Vergleich zu anderen Softwares deutlich günstiger. Es gibt zudem eine Reihe von Tools, die nachfolgend in kurzer Form vorgestellt werden sollen:

  1. Coinigy: Dieses Tool nutzt 75 technische Indikatoren und ist so in der Lage sehr detaillierte Aussage zu treffen. Die ersten 30 Tage kann man das Programm zudem kostenlos nutzen. Coinigy kann man auch für das Trading nutzen, sofern man genügend Geld auf seinem Account hat.
  2. TradingView: Auf der Suche nach guten Ideen für das Trading stößt man in der Regel schnell auf dieses Tool. Hier kann der User verschiedenen Anlegern folgen und sich deren Trades kopieren. Die Basisversion ist kostenlos, allerdings muss man für alle Funktionen dann doch Geld zahlen.
  3. Guidants: Guidants ist das einzige Tool aus Deutschland. Das Tool setzt auf integrierte Lösungen und schnelle Charts. Wer über einen kurzen Zeitraum hinweg, und exakt informiert sein möchte wird dieses Tool lieben. Zudem bietet dieses Tool auch eine App an und ist damit mobil verfügbar. Leider sind die kostenlosen Basisfunktionen stark eingeschränkt, sodass man Guidants nur kostenpflichtig ausprobieren sollte.
  4. MetaStock: MetaStock ist ein bekanntes Programm für Profis. Hier hat der Anleger viele weitere nützliche Werkzeuge zur Hand, kann auf verlässliche Daten setzen und genießt in der Premium-Funktion alle wichtigen Vorteile. Einsteiger werden es mit MetaStock etwas schwerer haben, aber wer im großen Stil traden möchte wird um dieses Tool nicht herumkommen.
  5. MetaTrader 5: Dieses Tool bietet aktuelle Informationen und Kurse zu allen wichtigen Werten. Zudem wird eine erweiterte Handelsstatistik angeboten. Für Profis und für Einsteiger ist MetaTrader 5 eine ideale, und vor allem leicht verständliche Lösung für den Alltag.

Es gibt noch viele weitere Programme für die Erstellung von Analysen. Nicht alle können genau die Funktionen bieten, die ein Trader benötigt. Aber in der Regel sind sie völlig ausreichend. Die hier vorgestellten erfüllen alle wichtigen Kriterien und sind für Einsteiger genauso gut geeignet, wie für Profis vom Fach.

Wie haben sich die Märkte im Jahr 2018 entwickelt?

Die Aussagen über die Marktentwicklung im Jahr 2018 sind recht widersprüchlich. Während viele Experten über eine totale Katastrophe reden, sind andere der Meinung das sich die Lage eigentlich nur beruhigt. Um sich vor Augen zu führen, was im Jahr 2018 alles passiert ist benötigt man einen kurzen Blick in die Vergangenheit. Vor 2018 kannten die Kurse von Kryptowährungen nur eine Richtung: Immer nach oben!

Das ging sogar soweit, dass der Bitcoin an einer historischen Marke von 16.000 EUR kratzte. Dass es sich hierbei um eine Blase handeln würde, und dass auf Dauer keine Kryptowährung diesen hohen Druck aushalten könnte war wohl den meisten Anlegern klar. Schon Anfang des Jahres 2018 kam es zum ersten Einbruch bei den Kursen.

Während die kleinen Währungen weitestgehend verschont wurden, wohl auch weil ihr Wert nicht niedriger fallen konnte, traf es besonders Ethereum hart. Der Ether verlor fast die Hälfte seines Wertes zu Anfang des Jahres. Demgegenüber konnte sich der Bitcoin, zumindest am Anfang des Jahres, als weitestgehend stabil erweisen. Während die erste Blase schon zu Beginn 2018 platze gerieten immer mehr Anleger in Panik und verkauften ihre Coins, um weitere Verluste vermeiden zu können.

Analyse-Kryptowährung

Dementsprechend unruhig waren auch das zweite, und das dritte Quartal des Jahres. Die Kursverläufe spielten teilweise verrückt und gingen tendenziell immer mehr nach unten. Im vierten Quartal kam dann der nächste große Abfall, von dem sich die Charts,stand Dezember 2018, noch nicht erholt haben. Wenn man sich die Sachlage aber ein wenig näher ansieht, bemerkt man schnell das es sich hier nicht um eine große Gefährdung der Märkte handelt.

  • Vielmehr wurde viel Druck von den deutlich überbewerteten Währungen genommen. Es war absolut absehbar, dass sich die Kurse nicht über einen langen Zeitraum immer in die Höhe bewegen könnten. Die Märkte waren überhitzt, wobei die Nachfrage nach der Blockchain-Technologie nicht in einem ausreichenden Maß nachfolgen konnte. Was daraus folgte, war nur logisch und folgerichtig.

Die Charts konnten nicht ewig weiter in die Höhe schnellen, und so mancher Anleger musste seine Kryptowährung leider mit Verlusten verkaufen. Ob es im Jahr 2019 so weitergehen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Allerdings rechnen Analysten nicht mit einer deutlichen Verbesserung der Lage. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass sich die Kurse auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren und dort auch verharren werden.

Wie könnte eine technische Analyse des Jahres 2018 ausfallen?

Um hier eine treffende Aussage zu erstellen, nehmen wir uns aus dem breiten Portfolio den Bitcoin heraus. Dieser ist auch ideal geeignet, um die Geschehnisse des Jahres einmal näher zu dokumentieren. In der Mitte des Vorjahres hatte der Bitcoin seinen Höchststand von knapp 16.000 EURO erreicht. Anschließend folgte der erste Crash, der bis zu Anfang 2018 wieder aufgefangen wurde.

Der Bitcoin erreichte im Januar mit einem Wert von knapp 14.000 EURO seinen höchsten Stand des Jahres. Den nachfolgenden Absturz konnten die Anleger nun nicht mehr verhindern. Um das Jahr 2018 in einem knappen Wort zu beschreiben: Der Kurs ging schneller runter, als man sein Glas leer trinken könnte. Es folgten immer wieder kurze Hochphasen, doch diese dauerten in der Regel nie länger als ein paar wenige Tage.

Heute liegt der Kurs des Bitcoin bei knapp 4.000 EUR und damit weitaus niedriger, als in den vorangegangen Jahren. Wenn man einen Chart zu Hand nimmt, und dort die Wertkurve begradigt verfolgt fühlt man sich fast wie vor einem Warnschild im Straßenverkehr. “Vorsicht, stark abfallende Straße” wäre hier die treffende Beschilderung.

Der starke Niedergang der Kurse hatte verschiedene Ursachen. Vor allem aber kann davon ausgegangen werden, dass einfach keine Nachfrage mehr nach den Coins besteht. Es gibt durchaus noch Angebote, sogar sehr viele. Doch der Markt ist gesättigt und es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Verkäufer lange auf Käufer warten müssen. Das kann sich sehr schnell ändern, vor allem wenn weniger Coins nachproduziert werden.

Doch auf diesen Fall sollte man als Investierender erst einmal keine Hoffnungen setzen. Denn auch wenn die Kurse niedrig sind, sind sie noch immer attraktiv genug, um das Mining von Bitcoins wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Wenn die Anleger also schon keine Coins mehr loswerden wollen, dann sind es die Miner für die der aktuelle Kurs noch immer mehr als ausreichend ist. Auch der Bedarf an der Blockchain Technologie hinter Bitcoin sinkt nicht ab, weswegen diese Kryptowährung auch in der nahen Zukunft noch verstärkt produziert werden wird.

Das alles sorgt dafür, dass eine langfristige Kryptowährung Analyse zumindest unter den derzeitigen Bedingungen nicht gerade positiv ausfallen wird. Lediglich eine krasse Änderung der Nachfrage oder eine Verringerung der Produktion wird dafür sorgen, dass die Kursverläufe wieder steigen.

Aktuell kann ein Anleger aber eher damit rechnen, dass es noch eine weitere Bereinigung mit nachfolgenden Kurseinbrüchen geben wird. Mit dem Kryptowährung kaufen sollte man also besser noch warten.

 

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