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    Kryptomarkt im Überblick: Worldcoin gewinnt, Ethereum unter Beobachtung, On-Chain-Daten umstritten

    KI-generiert
    25.09.2026 23 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt zeigt ein gemischtes Bild: Worldcoin führte in der Auswertung von finanzen.net mit einem Plus von 11,86 Prozent. Ethereum legte 5,49 Prozent zu, während Stellar mit minus 5,15 Prozent das Schlusslicht bildete.
    Ethereum steht gleichzeitig im Fokus von Anlegern und Behörden: Die CFTC prüft fast eine Million Kalshi-Trades mit einem Volumen von mehr als 5 Milliarden US-Dollar. Institutionelle Käufe und ETF-Zuflüsse sorgen für Unterstützung, doch ETH scheiterte bei 2.800 US-Dollar und fiel auf 2.641 US-Dollar zurück.
    Die Kursfantasie bleibt groß: Trader Peter Brandt hält bei einem Durchbruch über 5.000 US-Dollar langfristig 8.600 US-Dollar für möglich. Demgegenüber sehen Kalshi-Trader die Wahrscheinlichkeit für einen ETH-Schluss über 4.000 US-Dollar nur bei 23 Prozent. Auch spekulative Projekte und Hebelprodukte werden im Marktbericht thematisiert.
    Für zusätzliche Debatten sorgt eine BIS-Studie zu On-Chain-Daten. Je nach Berechnungsmethode kann das ausgewiesene Bitcoin-Transfervolumen bis zu sechsmal und die klassische Marktkapitalisierung bis zu viermal abweichen. Auch bei Ethereum konnten Millionen Smart Contracts nicht eindeutig klassifiziert werden.
    Das Fazit: Kapitalzuflüsse und Kursgewinne zeigen Interesse, ersetzen aber keine sorgfältige Analyse. On-Chain-Kennzahlen bleiben nützlich, sollten jedoch nicht als vollständig exakt gelten. Anleger sollten Marktstruktur, Liquidität, tatsächliche Nutzung und regulatorische Risiken gemeinsam betrachten.

    Der Kryptomarkt zeigt in dieser Woche ein widersprüchliches Bild: Während Worldcoin das Ranking anführt und Ethereum von institutionellen Zuflüssen sowie ambitionierten Kurszielen profitiert, sorgen regulatorische Prüfungen und methodische Zweifel an On-Chain-Daten für neue Unsicherheit. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen von Marktgewinnern über Ethereum-Zertifikate bis zur Aussagekraft zentraler Bitcoin-Kennzahlen.

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    Kryptomarkt im Pressespiegel: Wochengewinner, Ethereum-Prüfung und Zweifel an On-Chain-Kennzahlen

    Worldcoin führt das Krypto-Ranking von finanzen.net an

    finanzen.net veröffentlicht ein Ranking der Gewinner und Verlierer ausgewählter Kryptowährungen in KW 15/26. Grundlage sind die Kurswerte zum US-Dollar zwischen dem 05.04.2026 und dem 10.04.2026; Stand der Auswertung ist der 10.04.2026.

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    An der Spitze lag Worldcoin mit einem Plus von 11,86 Prozent. Dahinter folgten Lido stETH mit 5,70 Prozent, Ethereum mit 5,49 Prozent, Wrapped Bitcoin mit 5,28 Prozent und Polkadot mit 5,26 Prozent.

    PlatzKryptowährungEntwicklung
    1Worldcoin11,86 Prozent
    2Lido stETH5,70 Prozent
    3Ethereum5,49 Prozent
    4Wrapped Bitcoin5,28 Prozent
    5Polkadot5,26 Prozent
    6Bitcoin5,08 Prozent
    7Neo4,66 Prozent
    8Avalanche4,13 Prozent
    9Tezos4,07 Prozent
    10Monero4,02 Prozent

    Weitere positive Entwicklungen verzeichneten Bitcoin Cash mit 3,78 Prozent, Solana mit 3,31 Prozent, Chainlink mit 2,88 Prozent, Toncoin mit 2,12 Prozent, Ripple mit 2,05 Prozent und Litecoin mit 1,93 Prozent. Cardano legte um 1,59 Prozent zu, Dogecoin um 1,34 Prozent, Uniswap um 0,49 Prozent, BinanceCoin um 0,41 Prozent, Wrapped TRON um 0,26 Prozent und Tether um 0,06 Prozent.

    Nahezu unverändert blieb Dai mit 0,00 Prozent. USD Coin verlor 0,01 Prozent, Tron 0,22 Prozent, SHIBA INU 0,32 Prozent, Ethereum Classic 2,85 Prozent, VeChain 3,00 Prozent und Stellar 5,15 Prozent.

    PlatzKryptowährungEntwicklung
    11Bitcoin Cash3,78 Prozent
    12Solana3,31 Prozent
    13Chainlink2,88 Prozent
    14Toncoin2,12 Prozent
    15Ripple2,05 Prozent
    16Litecoin1,93 Prozent
    17Cardano1,59 Prozent
    18Dogecoin1,34 Prozent
    19Uniswap0,49 Prozent
    20Binance Coin0,41 Prozent
    21Wrapped TRON0,26 Prozent
    22Tether0,06 Prozent
    23Dai0,00 Prozent
    24USD Coin-0,01 Prozent
    25Tron-0,22 Prozent
    26SHIBA INU-0,32 Prozent
    27Ethereum Classic-2,85 Prozent
    28VeChain-3,00 Prozent
    29Stellar-5,15 Prozent

    Infobox: Laut finanzen.net war Worldcoin mit 11,86 Prozent der stärkste Wert der Auswertung. Stellar bildete mit -5,15 Prozent das Schlusslicht; Ethereum erreichte 5,49 Prozent.

    Ethereum zwischen CFTC-Prüfung, Kapitalzuflüssen und Kurswiderstand

    Wallstreet Online berichtet über eine Prüfung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) von fast einer Million Trades auf dem Kalshi-ETH-Perpetual-Markt. Das Gesamtvolumen übersteigt $5 Milliarden.

    Mehr als ein Drittel der Trades konzentrierte sich laut Wallstreet Online auf identische Ordergrößen von rund $5.500. Kalshi erklärte, die Muster stammten von Market-Makern und nicht von Wash-Trading.

    Parallel verweist der Bericht auf eine langfristige Einschätzung des Traders Peter Brandt. Brandt sieht Ethereum bei $8.600, sofern ETH zunächst $5.000 durchbricht.

    Auch institutionelle Aktivitäten werden hervorgehoben. BitMine kaufte in derselben Woche 27.562 ETH und hält nun rund 5,98 Millionen Token. Am 21. September flossen $270 Millionen in Spot-ETH-ETFs; BlackRocks ETHA verzeichnete dabei allein $110,1 Millionen.

    Lookonchain zufolge tauschte ein Wal innerhalb von sechs Tagen 1.308 BTC im Wert von $104 Millionen gegen 40.670 ETH. Glassnode stellte laut Bericht fest, dass das Altcoin-Zyklus-Signal von Bitcoin zu Altcoin-Saison gewechselt hat.

    Ethereum erreichte $2.786, scheiterte am Widerstand bei $2.800 und fiel anschließend auf $2.641 zurück. Fundstrat-Chef Tom Lee erwartet, dass Institutionen im vierten Quartal ihre Krypto-Positionen aufstocken. Kalshi-Trader bewerten die Wahrscheinlichkeit, dass ETH über $4.000 schließt, auf 23 Prozent.

    KennzahlAngabe
    ETH-Kurs im Bericht$2.641
    Zuvor erreichter ETH-Kurs$2.786
    Widerstand$2.800
    ETH-Prognose von Peter Brandt$8.600
    Voraussetzung laut Peter Brandt$5.000
    Geprüfte Tradesfast eine Million
    Gesamtvolumenüber $5 Milliarden
    Spot-ETH-ETF-Zuflüsse am 21. September$270 Millionen
    Zuflüsse bei BlackRocks ETHA$110,1 Millionen
    Wahrscheinlichkeit für einen ETH-Schluss über $4.00023 Prozent

    Wallstreet Online stellt neben der Ethereum-Entwicklung auch den Presale von Pepeto heraus. Dem Bericht zufolge sammelte Pepeto über $10,38 Millionen bei einem Preis von $0,000000188 ein.

    Zum Projekt werden eine aktive Börse namens PepetoSwap und null Swap-Gebühren genannt. Bei einem Tausch von $5.000 auf Uniswap würden laut Bericht $15 anfallen, während auf PepetoSwap nur die Gasgebühren anfielen. Bei 200 solchen Trades summiere sich die Ersparnis auf $3.000.

    Der Bericht nennt außerdem ein tägliches Handelsvolumen von $50 Millionen, mit dem die Plattform getestet worden sei. Ein Risikoscanner prüfe bei jedem Coin 42 Punkte; ein Ergebnis von 6 aus 100 führe zur sofortigen Blockierung.

    SolidProof habe die gesamte Codebasis in einem vollständigen Audit geprüft und verifiziert. Das Angebot wird mit 420 Billionen Token angegeben. Als weitere Projektangaben nennt Wallstreet Online den Schöpfer des originalen Pepe-Coins sowie einen ehemaligen Binance-Experten im Team.

    Infobox: Wallstreet Online beschreibt Ethereum als Markt zwischen regulatorischer Prüfung und institutionellen Zuflüssen. Genannt werden fast eine Million geprüfte Trades mit über $5 Milliarden Volumen, ein ETH-Kurs von $2.641 und ein Pepeto-Presale mit über $10,38 Millionen.

    n-tv führt ein Ethereum-Turbo-Zertifikat auf

    n-tv.de führt das Produkt „Ethereum Turbo L 1175.91 open end (VON)“ auf. Die Seite stellt Kurse und Kennzahlen zu dem Zertifikat bereit.

    Als Wertpapierkennnummer wird DE000VY6VSJ0 angegeben. Weitere in der Quelle enthaltene Angaben beschränken sich auf die Produktbezeichnung sowie die Einordnung als Ethereum-Turbo mit Open-End-Struktur.

    Infobox: n-tv.de listet das Ethereum-Turbo-Zertifikat „Ethereum Turbo L 1175.91 open end (VON)“ mit der Wertpapierkennnummer DE000VY6VSJ0.

    BIS-Studie stellt Aussagekraft zentraler Bitcoin-Daten infrage

    Der Aktionär berichtet über ein Working Paper der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), das zentrale Bitcoin-Kennzahlen infrage stellt. Je nach Berechnungsmethode könne das ausgewiesene On-Chain-Transfervolumen bis zu sechsmal höher ausfallen.

    Die BIS-Forscher Timothy Aerts, Ronald Heijmans, Jan Paulick und Violeta Vuletic werteten Blockchain-Daten von Bitcoin, Ethereum und Tron aus. Die Bitcoin-Analyse umfasst laut Bericht den Zeitraum von 2009 bis 2026 sowie rund 1,3 Milliarden Transaktionen und 3,6 Milliarden Transaktions-Outputs.

    Ein wesentlicher Unterschied entsteht durch die Behandlung von Rückflüssen. Je nachdem, wie Datenanbieter solche Rückflüsse behandeln, können die Ergebnisse laut Studie um den Faktor sechs auseinanderliegen. Die Kennzahl vermittle dadurch eine Genauigkeit, die die zugrunde liegenden Daten nicht hergäben.

    Auch bei der Marktkapitalisierung sieht die BIS methodische Abweichungen. Die klassische Marktkapitalisierung bewertet sämtliche Coins zum aktuellen Kurs, während bei der Realized Capitalization der Kurs zum Zeitpunkt der letzten Bewegung berücksichtigt wird. Laut BIS lag die konventionelle Berechnung zeitweise bis zu viermal höher.

    Zusätzlich verweist der Bericht auf möglicherweise dauerhaft verlorene Bitcoin. Rund 1,8 Millionen Coins wurden seit mehr als 15 Jahren nicht bewegt. Mehr als eine Million davon werden Adressen zugerechnet, die mit dem Bitcoin-Erfinder SatoshiNakamoto in Verbindung stehen.

    Werden diese Bestände als verloren betrachtet, fällt das tatsächlich verfügbare Angebot geringer aus als in der Standardberechnung. Der Aktionär betont zugleich, dass On-Chain-Daten weiterhin ein nützliches Werkzeug seien, Anleger sie jedoch nicht als 100 Prozent exakt betrachten sollten.

    UntersuchungsbereichAngabe
    Untersuchte Bitcoin-Transaktionenrund 1,3 Milliarden
    Untersuchte Transaktions-Outputs3,6 Milliarden
    Analysezeitraum2009 bis 2026
    Mögliche Abweichung beim Transfervolumenbis zu sechsmal
    Mögliche Abweichung bei der konventionellen Marktkapitalisierungbis zu viermal
    Seit mehr als 15 Jahren nicht bewegte Coinsrund 1,8 Millionen
    Bitcoin-Kursentwicklung am Freitag-0,2 Prozent

    Die Studie bezieht auch Ethereum und Tron ein. Bei Ethereum erschwere die große Zahl an Smart Contracts die Auswertung: Von rund 67,5 Millionen untersuchten aktiven Verträgen konnten die Forscher etwa 54 Millionen nicht eindeutig klassifizieren.

    Auch Stablecoin-Daten seien zwischen verschiedenen Blockchains kaum eins zu eins vergleichbar. USDT werde auf Ethereum stärker in Smart Contracts und DeFi-Anwendungen eingesetzt, während der Token auf Tron häufiger für Zahlungen oder als Wertspeicher diene.

    Eine hohe Transaktionszahl bedeute deshalb nicht automatisch eine hohe wirtschaftliche Aktivität. Trotz der Hinweise auf Messprobleme reagierten Anleger laut Der Aktionär gelassen; Bitcoin gab am Freitag um 0,2 Prozent nach und notierte weiter oberhalb der wichtigen 80.000-Dollar-Marke.

    „On-Chain-Daten bleiben ein nützliches Werkzeug – allerdings sollten Anleger sie nicht als 100 Prozent exakt erachten.“

    Infobox: Der Aktionär berichtet, dass die BIS je nach Methodik Abweichungen beim Bitcoin-Transfervolumen von bis zu sechsmal und bei der konventionellen Marktkapitalisierung von bis zu viermal feststellt. Für Ethereum konnten etwa 54 Millionen von rund 67,5 Millionen untersuchten aktiven Verträgen nicht eindeutig klassifiziert werden.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Bedeutung liegt in der wachsenden Diskrepanz zwischen scheinbar präzisen Krypto-Kennzahlen und ihrer methodischen Unsicherheit. Kursgewinne, ETF-Zuflüsse und institutionelle Käufe können zwar kurzfristig Vertrauen stärken, ersetzen aber keine belastbare Bewertung. Besonders bei Ethereum treffen ambitionierte Kursziele auf technische Widerstände, regulatorische Prüfungen und eine weiterhin begrenzte Markterwartung für höhere Kurse.

    Für Anleger wird damit die Datenqualität zum zentralen Risikofaktor: On-Chain-Volumen, Marktkapitalisierung und Aktivitätsindikatoren sollten nicht isoliert, sondern nur im Zusammenhang mit Liquidität, Marktstruktur und tatsächlicher Nutzung bewertet werden. Spekulative Nebenprojekte und Hebelprodukte erhöhen zusätzlich das Verlustrisiko und sind nicht mit der fundamentalen Entwicklung etablierter Netzwerke gleichzusetzen.

    Zusammenfassung: Der Markt signalisiert Interesse und Kapitalzuflüsse, bleibt aber durch Messunsicherheit, Spekulation und regulatorische Risiken geprägt. Eine vorsichtige, mehrdimensionale Analyse ist daher wichtiger als einzelne Kursziele oder Rekordkennzahlen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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