Krypto-News: VeChain, Binance, XRP Ledger und weitere Entwicklungen im Überblick

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt Neuerungen bei VeChain und dem XRP Ledger sowie gravierende Hacks, die Sicherheits- und Regulierungsfragen im Kryptomarkt verschärfen.

Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie eng technische Innovation, Sicherheitsrisiken und regulatorische Fragen im Kryptomarkt miteinander verknüpft sind: VeChain verändert die VTHO-Erzeugung, Hacks belasten das Vertrauen in Börsen, während XRP Ledger, Riot Platforms und die New York Stock Exchange an wichtigen Weichenstellungen arbeiten.

VeChain stellt VTHO-Erzeugung auf Staking um

VeChainThor ist laut CryptoTicker.io eine öffentliche Blockchain, die Unternehmen vor allem zur Rückverfolgung von Waren in Lieferketten nutzen. Das Netzwerk arbeitet mit den Token VET und VTHO: VET dient als Wertträger, während VTHO die Gebühren für Transaktionen und Smart Contracts bezahlt.

Seit dem Upgrade Hayabusa im Dezember 2025 entsteht neues VTHO nur noch für eingesetzte VET. Wer VET lediglich in einer Wallet hält, erhält demnach kein neues VTHO mehr; erforderlich sind das Einsetzen der VET über StarGate und die Delegation an einen Validator.

Die Gesamtmenge von VET ist auf 86.712.634.466 Stück begrenzt. VTHO besitzt dagegen keine Obergrenze, entsteht mit jedem Block neu und wird teilweise durch Gebühren verbrannt. Ein Block entsteht im Durchschnitt alle zehn Sekunden.

Mit dem Upgrade Interstellar wurden am 16. September 2026 elf Funktionen aus den Ethereum-Upgrades Cancun, Prague und Osaka übernommen. Die VET-Menge, die VTHO-Erzeugung und die Staking-Regeln wurden durch dieses Upgrade laut Quelle nicht verändert.

Am 3. November 2026 kostete ein VET rund 0,0049 Euro. Die Marktkapitalisierung lag bei etwa 425 Millionen Euro, womit VeChain laut CryptoTicker.io nicht mehr zu den hundert größten Kryptowährungen zählt. Der Kurs lag Anfang November rund 61 Prozent unter dem Wert von vor einem Jahr; in den vergangenen 30 Tagen fiel er um gut ein Drittel.

AngabeWert
VET-Kurs am 3. November 2026rund 0,0049 Euro
Marktkapitalisierungetwa 425 Millionen Euro
Maximale VET-Menge86.712.634.466 Stück
Blockzeitim Schnitt alle zehn Sekunden
VET-Entwicklung gegenüber dem Vorjahrrund 61 Prozent darunter

Infobox: VeChain trennt mit VET und VTHO den Wert des Netzwerks von den Nutzungskosten. Seit Hayabusa ist Staking Voraussetzung, um neues VTHO zu erhalten.

Binance-Hack wirft Fragen zur Sicherheit von Krypto-Plattformen auf

Die NZZ berichtet über einen Angriff auf die internationale Handelsplattform Binance, bei dem nordkoreanische Hacker Kryptowährungen im Wert von schätzungsweise 6,3 Milliarden Dollar erbeutet haben sollen. Der Vorfall wird als grösster Diebstahl aller Zeiten beschrieben und löste Fragen zur Sicherheit von Kryptowährungen und Handelsplattformen aus.

Die Blockchain selbst wird in dem Bericht als grundsätzlich schwer veränderbares, dezentrales Transaktionsregister erklärt. Weil die Transaktionsliste auf vielen verschiedenen Teilnehmern gespeichert ist und durch festgelegte Regeln geschützt wird, kann sie nicht einfach nach Belieben verändert werden.

Das Risiko liegt laut NZZ jedoch auch bei den Wallets und Handelsplattformen. Während ein Wallet mit einem digitalen Safe verglichen wird, entsprechen Plattformen wie Binance eher einem Kasino, in dem Nutzer ihre Kryptowährungen gegen handelbare Guthaben eintauschen. Anders als bei traditionellen Banken gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung.

Nach ersten Angaben drangen die Angreifer in Cloudserver von Binance ein und liessen Auszahlungen automatisch autorisieren. Die geheimen Schlüssel zu den Vermögensreserven seien laut Binance nicht gestohlen worden. Stattdessen hätten die Angreifer Methoden gefunden, um Zahlungen im Namen der Plattform zu autorisieren; innerhalb von etwa zwanzig Minuten wurden Vermögenswerte von mehr als 6,3 Milliarden Dollar entwendet.

Ein Teil der Beute konnte eingefroren werden, weil Blockchain-Transaktionen öffentlich einsehbar sind. Rund 1,8 Milliarden Dollar entfielen auf Tether, dessen zentrale Organisation die betroffenen Guthaben nach einer Meldung von Binance auf eine schwarze Liste setzte. Bei Circle wurden weitere Guthaben im Wert von 800 Millionen Dollar gesperrt. Insgesamt konnten laut NZZ rund drei Milliarden Dollar, also etwa die Hälfte der Beute, gerettet werden.

Die gestohlenen Bitcoins und Ether müssen zunächst in andere Währungen umgewandelt werden, da Kryptowährungen kaum als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Handelsplätze wie Kraken, Coinbase oder Bitpanda unterliegen der Know-Your-Customer-Regel, während verdächtige Wallets überwacht und Auszahlungen blockiert werden können.

Binance kündigte an, alle Kunden vollständig zu entschädigen. Gleichzeitig berichtet Bloomberg laut NZZ, Binance habe Wertschriften im Wert von zirka einer Milliarde Dollar für solche Fälle zurückgelegt, während für die Entschädigung mindestens drei Milliarden Dollar benötigt würden. Der Kurs von Bitcoin sank zwar um einige Prozentpunkte, ein massiver Vertrauenseinbruch sei jedoch nicht zu beobachten gewesen.

„Ich dachte, Krypto hätte solche Sachen lösen sollen“, schrieb ein Nutzer laut NZZ auf Reddit.

Infobox: Der Bericht unterscheidet zwischen der Sicherheit der Blockchain und den Risiken zentraler Handelsplattformen. Beim Binance-Angriff wurden laut NZZ rund drei Milliarden Dollar eingefroren oder gerettet.

Mercado Bitcoin stoppt Ein- und Auszahlungen nach Wallet-Angriff

Die brasilianische Krypto-Börse Mercado Bitcoin hat am 2. November vorübergehend Ein- und Auszahlungen eingestellt, nachdem mehrere mit der Plattform verbundene digitale Wallets geleert worden waren. Nach Angaben von IDNFinancials lagen die geschätzten Verluste bei über 40 Mio. US$.

Der Angriff betraf mindestens 10 Blockchain-Netzwerke. Ein Krypto-Sicherheitsunternehmen hatte zuvor einen massiven Abfluss von Vermögenswerten aus mehreren Mercado-Bitcoin-Wallets festgestellt.

Der grösste Geldabfluss fand laut einem Bericht von Opsek-Gründer Pablo Sabbatella zwischen 06:19 und 06:53 UTC statt. In diesem Zeitraum wurden aus Wallets in den Netzwerken Ethereum, Solana, Tron, Polygon, Arbitrum, Avalanche, BSC, Stellar und weiteren Blockchains Vermögenswerte an neue Wallet-Adressen übertragen.

VermögenswertGemeldete Menge
ETHetwa 2.852 ETH
BTC106 BTC
SOL10.700 SOL
XLM6,7 Mio. XLM
AVAX77.000 AVAX

Darüber hinaus sollen mehr als 200 weitere Token-Typen gestohlen worden sein. Die Transaktionen wirkten laut Quelle wie normale Überweisungen und nicht wie die Ausnutzung von Schwachstellen in Smart Contracts.

Unklar blieb zunächst, wie die Hacker Zugriff erhielten, um Transaktionen zu signieren und die Vermögenswerte aus den Wallets zu verschieben. Mercado Bitcoin erklärte, der Sicherheitsvorfall sei identifiziert und schnell unter Kontrolle gebracht worden. Nach Angaben der Börse waren Kundengelder nicht betroffen und es kam zu keinem Datenleck.

Das Unternehmen veröffentlichte Ziel-Wallet-Adressen in den Netzwerken EVM, Bitcoin, Solana, Stellar und Tron. Damit sollten andere Marktteilnehmer die Bewegung der gestohlenen Gelder überwachen können. Tether-Gründer Paolo Ardoino bestätigte zudem, dass Tether USDT im Wert von 4,5 Mio. US$ eingefroren habe, die angeblich mit dem Erlös des Hacks in Verbindung standen.

Infobox: Mercado Bitcoin meldete einen Verlust von über 40 Mio. US$, betonte jedoch, dass Kundengelder und Daten nicht betroffen gewesen seien. Die Untersuchung und die Verfolgung der Vermögenswerte liefen weiter.

XRP Ledger wartet auf Validatoren-Zustimmung für Korrektur

Die für den 4. November erwartete Korrektur im XRP Ledger soll eine Berechtigungslücke bei ausgegebenen Token schließen. Wie Börse Express berichtet, unterstützten zuletzt 33 von 35 beobachteten vertrauenswürdigen Validatoren die Änderung.

Die Aktivierung wird frühestens am 4. November gegen 14:46 Uhr UTC erwartet. Dabei handelt es sich weiterhin um eine Erwartung, da die Zustimmung der Validatoren bis zur Aktivierung bestehen bleiben muss.

Im Mittelpunkt steht eine fehlerhafte Rechtevergabe, durch die Konten ausgegebene Token möglicherweise neu erzeugen könnten, obwohl sie nur zur Vernichtung dieser Token berechtigt sind. Die Korrektur soll diese Möglichkeit beseitigen und zusätzlich Berechnungen für Tresor- und Kreditfunktionen anpassen.

Das native XRP-Angebot bleibt von der Lücke unberührt. Die Schwachstelle betrifft ausgegebene Vermögenswerte auf dem Netzwerk und ermöglicht laut Quelle keine Veränderung des XRP-Angebots. Öffentliche Hinweise auf eine Ausnutzung der Lücke wurden nicht berichtet.

Ein Rückgang der Unterstützung hatte bereits am 22. Oktober dazu geführt, dass die Genehmigungsfrist zurückgesetzt wurde. Dadurch verschob sich die erwartete Aktivierung in den November.

Daneben wurde das separate Paket fixCleanup3_5_0 vorgeschlagen. Es umfasst vier Änderungen an Genehmigungsregeln für Token mit Zugangsbeschränkungen, war im Hauptnetz jedoch noch nicht aktiviert. Die XRP Ledger Foundation bezeichnete die Arbeiten als Härtung des Protokolls und nicht als Reaktion auf einen Sicherheitsvorfall.

AngabeStand
Validatoren für fixCleanup3_4_033 von 35
Frühester erwarteter Aktivierungszeitpunkt4. November gegen 14:46 Uhr UTC
Änderungen in fixCleanup3_5_0vier

Infobox: Die geplante Korrektur betrifft ausgegebene Token und nicht das native XRP-Angebot. Das separate Regelpaket fixCleanup3_5_0 war noch nicht aktiviert.

Riot Platforms: Analysten senken Kursziel trotz „Outperform“-Einstufung

ad-hoc-news.de berichtet, dass Keefe Bruyette das Kursziel für Riot Platforms von 35 US-Dollar auf 20 US-Dollar gesenkt hat. Die Einstufung „Outperform“ wurde gleichzeitig bestätigt.

Vor den Quartalszahlen am 4. November richtet sich der Blick auf die Finanzierung des Ausbaus von Rechenzentrumskapazitäten. Die Analysten sehen weiterhin Chancen im KI-Geschäft, verlangen jedoch mehr Klarheit über Baukosten und die Absicherung anstehender Investitionen.

Keefe Bruyette warnt vor einer möglichen Flaute bei neuen Mietvertragsmeldungen bis Anfang 2027. Dadurch könnten wichtige Impulse für eine Neubewertung der Aktie zunächst ausbleiben. Die Aktie verlor laut Quelle am betreffenden Tag 8,7 Prozent.

Ein zentraler Prüfstein ist die Überbrückungsfinanzierung für Rockdale. Die Fazilität über bis zu 573 Mio. US-Dollar wird am 31. Dezember 2026 fällig. Zusätzlich beobachten die Analysten einen möglichen AMD-Terminkredit mit einem Volumen von etwa 180 Mio. US-Dollar.

Für Corsicana lag laut Bericht lediglich eine Absichtserklärung vor. Riot prüft dort die Nutzung verbleibender Kapazitäten für KI und Hochleistungsrechnen und hat die bisherige Mining-Erweiterung gestoppt. Für die weitere Entwicklung seien verbindliche Mietverträge und tragfähige Finanzierungen entscheidend.

Für das dritte Quartal 2026 erwartet Zacks einen Umsatz von 161,46 Mio. US-Dollar. Das würde einem Rückgang um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Die Angabe ist laut Quelle eine Prognose und keine bereits veröffentlichte Geschäftszahl.

Die Bitcoin-Erholung während des Berichtszeitraums könnte Mining-Erlöse und Bewertungsgewinne stützen. Gleichzeitig könnten Mining-, Abschreibungs- und Rechenzentrumskosten das Ergebnis belasten. AMD-Leasingerlöse dürften erstmals ein vollständiges Quartal beitragen, nachdem die anfängliche Bereitstellung im Mai abgeschlossen wurde.

AngabeWert
Neues Kursziel20 US-Dollar
Vorheriges Kursziel35 US-Dollar
Aktienbewegung-8,7 Prozent
Rockdale-Fazilitätbis zu 573 Mio. US-Dollar
Fälligkeit der Rockdale-Fazilität31. Dezember 2026
Möglicher AMD-Terminkreditetwa 180 Mio. US-Dollar
Umsatzprognose für das dritte Quartal 2026161,46 Mio. US-Dollar
Erwartete Veränderung gegenüber dem Vorjahr-10,4 Prozent

Infobox: Keefe Bruyette bestätigt „Outperform“, reduziert das Kursziel jedoch auf 20 US-Dollar. Im Mittelpunkt stehen die Finanzierung der Rechenzentren, Mietverträge und die Quartalszahlen am 4. November.

NYSE holt Broadridge für Blockchain-basierte Aktionärsabstimmungen

Die New York Stock Exchange beauftragt Broadridge Financial Solutions mit der Abwicklung von Aktionärsabstimmungen und weiteren Dienstleistungen für eine geplante tokenisierte Aktienhandelsplattform. Das berichtet Cryptonews.net.

Broadridge soll Onchain-Governance und digitale Transferstellen-Dienstleistungen bereitstellen. Damit sollen börsennotierte Unternehmen Aktionärsregister, Kommunikation und Abstimmungen verwalten können, während ihre Aktien auf Blockchain-Infrastrukturen übertragen werden.

Die NYSE verfolgt das Ziel, den Aktienhandel auf Blockchain-Netzwerke zu bringen und dadurch möglicherweise einen Aktienbesitzwechsel rund um die Uhr zu ermöglichen. Für die Umsetzung müssen jedoch weiterhin Eigentumsverhältnisse, Dividenden und die Teilnahme der Investoren an Unternehmensentscheidungen verwaltet werden.

Broadridge betreut laut Quelle weltweit über 10.000 börsennotierte Unternehmen und wickelt täglich Wertpapiergeschäfte im Umfang von über 15 Billionen US-Dollar ab. Investoren sollen über unterstützte digitale Wallets, Brokerage-Plattformen oder den bestehenden ProxyVote-Dienst abstimmen können.

„Broadridge baut die Governance-Schicht für tokenisierte Aktien auf“, sagte CEO Tim Gokey laut Cryptonews.net.

Die tokenisierten Aktien sollen mit Stimmrechten per Vollmacht, Aktionärskommunikation und verifizierten Eigentumsaufzeichnungen verbunden werden. Transferstellen führen Aktionärsunterlagen und verfolgen Eigentumsänderungen, wenn Wertpapiere den Besitzer wechseln.

Auch Securitize und tZERO sollen laut früheren Ankündigungen Transferagentur-Dienstleistungen für die NYSE-Plattform anbieten. Broadridge hat sein Blockchain-Geschäft zudem über die DLX-Tokenisierungsplattform und ein Distributed-Ledger-Repo-Netzwerk ausgebaut, das laut Unternehmen täglich Transaktionen im Wert von mehr als 360 Milliarden US-Dollar abwickelt.

Neben der NYSE arbeitet auch Nasdaq an einer tokenisierten Wertpapierinfrastruktur. Die Depository Trust & Clearing Corporation stellte zudem eine Tokenisierungsplattform vor, über die berechtigte Unternehmen Aktien, ETFs und US-Staatsanleihen in blockchain-basierte Token auf dem Canton Network und der privaten Besu-Blockchain der DTCC umwandeln können.

Infobox: Die NYSE verbindet tokenisierten Aktienhandel mit Aktionärsregistern, Abstimmungen und Eigentumsnachweisen. Broadridge bringt dafür bestehende Dienstleistungen und Blockchain-Infrastruktur zusammen.

Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklung markiert einen wichtigen Reifetest für den Kryptomarkt: Entscheidend ist weniger die Blockchain selbst als die Qualität der Zugangskontrollen, Verwahrung und Governance darüber. Die Vorfälle erhöhen den Druck auf Handelsplattformen, Sicherheitsstandards, Haftungsregeln und transparente Entschädigungsmechanismen deutlich zu verbessern.

Zusammenfassung: Der Vertrauensfaktor bleibt die zentrale Schwachstelle zentralisierter Krypto-Infrastruktur.

Einschätzung der Redaktion

Die Umstellung stärkt den Anreiz, VET aktiv einzusetzen, erhöht aber zugleich die Zugangshürden für passive Halter. Für die wirtschaftliche Bedeutung VeChains wird entscheidend sein, ob reales Unternehmensinteresse und Transaktionsvolumen den zusätzlichen Staking-Anreiz rechtfertigen.

Zusammenfassung: Das Modell kann die Netzwerknutzung fördern, ersetzt aber keine nachhaltige Nachfrage nach der Plattform.

Einschätzung der Redaktion

Die schnelle Unterbrechung des Handels und das Einfrieren eines Teils der Vermögenswerte zeigen sowohl die Verwundbarkeit zentraler Wallet-Strukturen als auch die praktischen Vorteile transparenter Blockchains. Für Nutzer bleibt dennoch entscheidend, ob Börsen dauerhaft nachweisen können, dass Kundengelder getrennt, ausreichend gesichert und im Krisenfall verfügbar sind.

Zusammenfassung: Transparenz erleichtert die Schadensbegrenzung, verhindert den Angriff aber nicht.

Einschätzung der Redaktion

Die Korrektur ist ein positives Signal für die technische Wartungsfähigkeit des XRP Ledger. Zugleich zeigt die verzögerte Aktivierung, dass dezentrale Entscheidungsprozesse bei sicherheitsrelevanten Änderungen langsam und zustimmungsabhängig sein können. Die klare Begrenzung auf ausgegebene Token reduziert das unmittelbare systemische Risiko.

Zusammenfassung: Der Vorgang spricht eher für verantwortungsvolle Protokollpflege als für eine akute Gefährdung von XRP.

Einschätzung der Redaktion

Die gesenkte Zielbewertung macht deutlich, dass Riot Platforms derzeit an der Finanzierung und Umsetzung des KI-Geschäfts gemessen wird, nicht allein an der Bitcoin-Entwicklung. Ohne verbindliche Mietverträge und belastbare Finanzierung bleibt die Transformation vom Mining-Unternehmen zum Rechenzentrumsanbieter spekulativ und kapitalintensiv.

Zusammenfassung: Die operative Story ist attraktiv, aber ihre Glaubwürdigkeit hängt nun an Cashflow, Verträgen und Verschuldung.

Einschätzung der Redaktion

Die Einbindung eines etablierten Dienstleisters für Registerführung und Abstimmungen ist ein wichtiger Schritt, weil tokenisierte Aktien nur dann marktfähig werden, wenn Eigentumsrechte und Mitbestimmung zuverlässig abgebildet sind. Der eigentliche Durchbruch hängt jedoch von Regulierung, Interoperabilität und der Akzeptanz institutioneller Marktteilnehmer ab.

Zusammenfassung: Die Infrastruktur wird konkreter; die breite Einführung bleibt vorerst eine Umsetzungs- und Vertrauensfrage.

Quellen: