Krypto-News: Advanced Blockchain, MANTRA und Riot Platforms im Fokus
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet Kurschancen und strategische Pläne bei Advanced Blockchain, MANTRAs Exploit sowie Riots Wandel zur KI-Infrastruktur.
Der Pressespiegel zeigt die Spannbreite der aktuellen Blockchain- und Krypto-Themen: Advanced Blockchain steht vor einer richtungsweisenden Hauptversammlung, MANTRA kämpft nach einem Exploit mit den Folgen eines Blockchain-Stopps und Riot Platforms profitiert vom Wandel zum KI-Infrastrukturanbieter. Zugleich hinterfragt Fidelity, ob öffentliche Blockchains tatsächlich zu den Gewinnern des KI-Booms zählen werden.
Advanced Blockchain vor Hauptversammlung mit deutlichem Kurssprung
Die Aktie der Advanced Blockchain AG ist laut Börse Global um 12 % auf 1,18 € gestiegen. Der Kursanstieg erfolgte im Vorfeld der für den 27. August geplanten Hauptversammlung und wurde neben spekulativen Positionierungen auch mit einem freundlichen Umfeld für Blockchain-Unternehmen begründet.
Als stützenden Faktor nennt die Quelle Berichte von Reuters über eine zunehmende Adaption der Blockchain-Technologie durch US-Finanzinstitute. Unter dem Schlagwort „Wall Street on Blockchain“ würden Bestrebungen zunehmen, klassische Finanzprozesse auf dezentrale Protokolle zu übertragen.
Zusätzliche technische Unterstützung habe sich laut Medienberichten bereits am 7. August gezeigt, als der Aktienkurs die 38-Tage-Linie nach oben kreuzte. Marktbeobachter werteten dies als mögliches Signal für eine kurzfristige Trendwende nach einer Phase erhöhter Volatilität.
Im Beteiligungsportfolio liegt ein Schwerpunkt auf Real-World-Assets und der Tokenisierung realer Sachwerte. Das Portfoliounternehmen Panoptic startete am 15. Juni die Plattform-Version v2, die den On-Chain-Handel mit tokenisierten Anteilen ermöglicht, darunter Beteiligungen an Unternehmen wie SpaceX.
Darüber hinaus meldete Advanced Blockchain am 1. Juni den Abschluss einer Darlehensvereinbarung zur Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts. Angaben zum genauen Volumen und zu den Konditionen wurden laut Quelle nicht veröffentlicht; am 15. April war zudem eine Veränderung im Vorstand per Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben worden.
Die ordentliche Hauptversammlung findet am 27. August in Frankfurt am Main statt. Nach einem Rückgang von 54 % im bisherigen Jahresverlauf notiert die Aktie trotz der Erholung weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,69 €, das im September des vergangenen Jahres erreicht wurde.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Tagesplus | 12 % |
| Aktueller Kurs | 1,18 € |
| Hauptversammlung | 27. August |
| Rückgang im Jahresverlauf | 54 % |
| 52-Wochen-Hoch | 3,69 € |
Infobox: Advanced Blockchain verzeichnet 12 % Kursplus auf 1,18 €. Im Mittelpunkt stehen die Hauptversammlung am 27. August, Blockchain-Anwendungen im Finanzsektor und die weitere Entwicklung des Beteiligungsportfolios.
Advanced Blockchain: Börse Express berichtet über Erholung nach 52-Wochen-Tief
Nach Angaben von Börse Express legte die Aktie von Advanced Blockchain um 9,8 % auf 1,10 € zu. Am Vortag hatte das Papier mit 0,90 € ein neues 52-Wochen-Tief markiert; die Erholung fällt in die Vorbereitung auf die virtuelle Hauptversammlung am 27. August.
Im Zentrum der geplanten Neuausrichtung steht laut Quelle die Strategie „ABAG 2.0“. Zusammen mit dem Analysewerkzeug „ABX Analytics“ sollen zusätzliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge generiert werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Unternehmensführung erneut einen Jahresfehlbetrag, der jedoch niedriger als im Vorjahr ausfallen soll. Außerdem soll die Handelslizenz im Emirat Dubai stärker monetarisiert werden, unter anderem durch die selektive Begleitung von Tokenisierungsprojekten.
Die Pläne folgen auf personelle Veränderungen im Frühjahr. Der ehemalige operative Vorstand Hatem Elsayed legte sein Mandat laut Börse Express im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zum 15. April nieder.
Der geprüfte Jahresabschluss für 2025 weist einen Umsatzanstieg von 0,23 Millionen Euro auf 0,31 Millionen Euro aus. Gleichzeitig stieg der Jahresfehlbetrag von 1,78 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,48 Millionen Euro.
Belastend wirkten Wertberichtigungen von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Diese betrafen Forderungen gegenüber der nakamo.to GmbH aus Remscheid sowie der Incredulous Labs Ltd. mit Sitz auf Zypern.
Operative Fortschritte wurden bei Portfoliounternehmen gemeldet. Panoptic startete Mitte Juni das öffentliche Mainnet seiner zweiten Version für dezentralen Optionshandel; dort ist unter anderem der Handel mit SPCXx möglich, einem tokenisierten Instrument, das die Preisentwicklung von SpaceX-Aktien abbildet.
Der Kursanstieg reduzierte das Minus seit Jahresbeginn laut Quelle auf 57 %. Die Hauptversammlung soll dem Management Gelegenheit geben, die Monetarisierung der Dubai-Handelslizenz sowie die Entwicklung neuer Produktsparten näher zu erläutern.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kursplus | 9,8 % |
| Aktueller Kurs | 1,10 € |
| Neues 52-Wochen-Tief | 0,90 € |
| Umsatz 2025 | 0,31 Millionen Euro |
| Umsatz Vorjahr | 0,23 Millionen Euro |
| Jahresfehlbetrag 2025 | 3,48 Millionen Euro |
| Jahresfehlbetrag Vorjahr | 1,78 Millionen Euro |
| Wertberichtigungen | 1,5 Millionen Euro |
| Minus seit Jahresbeginn | 57 % |
Infobox: Börse Express stellt der Kurserholung operative und bilanzielle Herausforderungen gegenüber. Die geplante Strategie „ABAG 2.0“, die Dubai-Handelslizenz und die Zahlen für 2025 gehören zu den zentralen Themen vor der Hauptversammlung.
MANTRA-Token fällt nach Exploit und Blockchain-Stopp auf Rekordtief
Der MANTRA-Token ist laut Cryptonews.net um 18,5 % auf ein Rekordtief gefallen. Der Kursrückgang erfolgte kurz bevor die MANTRA-Blockchain die Blockproduktion einstellte und das Netzwerk nach einem Software-Exploit stoppte.
Der Token fiel laut CoinGecko von 0,005060 $ auf ein Allzeittief von 0,004126 $. Anschließend erholte sich der Kurs auf etwa 0,0044 $, blieb jedoch innerhalb von 24 Stunden um rund 10 % im Minus.
Parallel dazu stieg das Handelsvolumen um fast 600 % auf 24 Millionen $. Der zuletzt aufgezeichnete Block wurde um etwa 23:13 Uhr UTC erzeugt, wenige Minuten nach dem Erreichen des Tiefststands um etwa 23:10 Uhr UTC am Donnerstag.
MANTRA teilte zunächst mit, alle Transaktionen und Netzwerkknoten vorsorglich eingefroren zu haben. Ein- und Auszahlungen an den betroffenen Börsen wurden ebenfalls ausgesetzt.
„Wir haben die Schwachstelle identifiziert und bereiten nun die Veröffentlichung eines gepatchten Updates vor“, teilte das MANTRA-Team mit.
Bei der später genannten Ursache handelte es sich laut Quelle um eine Schwachstelle in einer „upstream dependency“. Gemeint ist damit Software, die von MANTRA Chain verwendet, jedoch außerhalb des Netzwerks selbst entwickelt wurde.
Die Validatoren blieben offline, während Entwickler die Behebung vorbereiteten und testeten. Für den Neustart ist eine Koordination mit der größeren Gruppe der Betreiber erforderlich, die Transaktionen verifizieren und das Netzwerk betreiben.
MANTRA verfolgt außerdem die Geldbewegungen und arbeitet mit Börsen zusammen. Welche Software ausgenutzt wurde, wie der Angriff funktionierte und ob Vermögenswerte verloren gingen, wurde laut Cryptonews.net nicht bekannt gegeben.
„Unsere Einschätzung der gesamten Auswirkungen läuft noch, und wir sind noch nicht in der Lage, den vollständigen Umfang zu bestätigen“, erklärte MANTRA.
Der Ausfall betrifft die öffentlichen Endpunkte der Chain, die Validatoren, die Brückenoperationen sowie die von MANTRA verwalteten Verbindungen zur Kommunikation mit anderen Blockchains. Der Vorfall folgt auf den Einbruch des ehemaligen OM-Tokens um mehr als 90 % im April 2025, bei dem mehr als 5 Milliarden US-Dollar an Marktwert vernichtet wurden.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kursrückgang | 18,5 % |
| Ausgangskurs | 0,005060 $ |
| Allzeittief | 0,004126 $ |
| Erholungskurs | etwa 0,0044 $ |
| Verlust innerhalb von 24 Stunden | rund 10 % |
| Anstieg des Handelsvolumens | fast 600 % |
| Handelsvolumen | 24 Millionen $ |
Infobox: MANTRA stoppte die Blockchain nach einer ausgenutzten Schwachstelle in einer extern entwickelten Abhängigkeit. Der vollständige Umfang des Vorfalls und mögliche Vermögensverluste waren laut Cryptonews.net noch nicht bestätigt.
Riot Platforms erhält Analystenunterstützung durch KI-Infrastrukturgeschäft
Ad-hoc-news.de berichtet, dass Riot Platforms von einem KI-Infrastruktur-Deal mit Anthropic profitiert. Die Aktie stieg um gut 5 Prozent auf 20,38 Dollar und setzte damit die Erholung nach der scharfen Korrektur im Anschluss an die Quartalszahlen fort.
Der Kurs liegt laut Quelle weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 30,32 Dollar. Als wesentlicher Treiber gilt die Neubewertung von Riot weg vom reinen Bitcoin-Miner hin zu einem Anbieter von KI-Infrastruktur.
Im Mittelpunkt steht ein 20-Jahres-Vertrag über 191 Megawatt am Rockdale-Standort in Texas. Der mittlerweile als Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic bestätigte Deal soll rund 9,1 Milliarden Dollar an initialem Vertragsumsatz bringen.
Bei Ausübung aller Verlängerungsoptionen könnte der Umsatz laut Quelle bis zu 16,1 Milliarden Dollar erreichen. Zusammen mit dem bestehenden AMD-Vertrag verfügt Riot damit über 241 Megawatt an verbindlich verplanter Rechenzentrumskapazität.
Als weiteren möglichen Wachstumstreiber nannte CEO Jason Les den Corsicana-Campus. Für den gesamten Standort liegt eine unverbindliche Absichtserklärung mit einem einzigen Interessenten vor; bei vollständigem Ausbau könnte der Campus laut Les mehr als eine Milliarde Dollar Jahresmiete generieren.
Die Absichtserklärung bindet laut Ad-hoc-news.de jedoch keine Partei. Eine konkrete Vereinbarung für den Standort liegt damit noch nicht vor.
Die Analysten reagierten mit höheren Kurszielen. Morgan Stanley hob das Kursziel von 36 auf 43 Dollar an und bestätigte die Einstufung „Overweight“; JPMorgan erhöhte das Kursziel von 20 auf 22 Dollar und verwies auf attraktive Konditionen des Anthropic-Deals.
Clear Street bestätigte am 18. August seine Kaufempfehlung. Zusätzlich erhielt der gesamte Kryptosektor durch regulatorische Erwartungen und die Bitcoin-Entwicklung Rückenwind.
Präsident Trump forderte den Kongress laut Quelle auf, eine „faire Version“ des Clarity Act zu verabschieden. Der Gesetzesentwurf soll die Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC für digitale Assets klären.
Bitcoin durchbrach anschließend die Marke von 70.000 Dollar und erreichte mit rund 71.700 Dollar den höchsten Stand seit Anfang Juni. Zugleich wurden innerhalb von 24 Stunden Short-Positionen im Umfang von 2,7 Milliarden Dollar liquidiert, die größte entsprechende Liquidation seit Beginn der Aufzeichnungen 2021.
Das klassische Mining-Geschäft bleibt jedoch unter Druck. Die Bitcoin-Netzwerk-Hashrate sank laut Quelle um etwa 21 Prozent, während die Margen schrumpften; der Cloture-Vote zum Clarity Act ist für den 15. September im Senat terminiert.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kursplus | gut 5 Prozent |
| Aktienkurs | 20,38 Dollar |
| 52-Wochen-Hoch | 30,32 Dollar |
| Vertragslaufzeit Anthropic | 20-Jahres-Vertrag |
| Rockdale-Kapazität | 191 Megawatt |
| Initialer Vertragsumsatz | rund 9,1 Milliarden Dollar |
| Umsatz mit Verlängerungsoptionen | bis zu 16,1 Milliarden Dollar |
| Verbindlich verplante Kapazität | 241 Megawatt |
| Analystenkursziel Morgan Stanley | 43 Dollar |
| Analystenkursziel JPMorgan | 22 Dollar |
| Mögliche Jahresmiete Corsicana | mehr als eine Milliarde Dollar |
| Bitcoin-Kurs | rund 71.700 Dollar |
| Short-Liquidationen | 2,7 Milliarden Dollar |
| Termin Clarity-Act-Votum | 15. September |
Infobox: Riot Platforms wird von Analysten zunehmend als KI-Infrastrukturanbieter bewertet. Der Anthropic-Vertrag umfasst 191 Megawatt und könnte rund 9,1 Milliarden Dollar an initialem Vertragsumsatz bringen, während das Mining-Geschäft durch eine um etwa 21 Prozent gesunkene Hashrate belastet bleibt.
Fidelity warnt vor sechs Risiken der Krypto-KI-Agenten-These
BeInCrypto berichtet über eine Analyse von Fidelity Digital Assets zu den Risiken der KI-Agenten-These im Blockchain-Bereich. Senior Research Analyst Max Wadington veröffentlichte den Bericht am 19. August.
Als eines der größten potenziellen Risiken bezeichnet Fidelity das Szenario, dass KI-Agenten öffentliche Blockchains umgehen. Geschlossene Systeme großer Technologieunternehmen und Fintech-Plattformen könnten dieselben Aktivitäten übernehmen und dabei Vorteile bei Leistung, Kosten, Nutzererlebnis und regulatorischer Klarheit bieten.
„Selbst wenn KI die digitale Wirtschaft insgesamt deutlich ausweitet, gibt es keine Garantie dafür, dass öffentliche Blockchains daran einen erheblichen Anteil haben werden“, schrieb Max Wadington.
Die Einschätzung steht im Gegensatz zu Aussagen von Grayscale-Research-Chef Zach Pandl. Er erwartet, dass der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz Nachfrage erzeugen kann, die öffentliche Blockchains bedienen können.
Pandl nannte Ethereum, Solana, Worldcoin und Bittensor als Netzwerke, die von der KI-Nachfrage profitieren könnten. Die Nachfrage ordnete er den Bereichen agentische Finanzen, überprüfbare Dokumentation und dezentralisierte KI zu.
Ein weiteres Risiko betrifft Zahlungen. Hohe Transaktionsvolumina können zwar die Nutzung fördern, bringen jedoch meist geringe Gebühren und stehen im Wettbewerb mit etablierten Finanzinstituten und Technologieplattformen.
„Die wichtigsten wirtschaftlichen Nutznießer eines durch Zahlungen getriebenen Wachstums sind möglicherweise die Stablecoin-Anbieter und angrenzende Dienstleister, nicht aber zwangsläufig die zugrunde liegenden Blockchain-Netzwerke selbst“, heißt es im Bericht.
Fidelity weist außerdem darauf hin, dass mehr Software-Ausgabe nicht zwangsläufig mehr wirtschaftlichen Wert schafft. Die technische Unterscheidungskraft könnte schwächer werden, wenn KI die Entwicklung zunehmend zur Ware macht.
Als beständige Vorteile nennt die Analyse Liquidität, Distribution, Sicherheit und Vertrauen. Sicherheit könne zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal werden, weil KI sowohl die Kosten für das Finden von Schwachstellen als auch die Kosten für das Schreiben von Code senke.
Auch Compliance gehört zu den genannten Risiken beziehungsweise Anforderungen. Systeme mit klareren Lösungen für Identität und Zugriffsrechte könnten sich laut Fidelity besser für den institutionellen Einsatz eignen.
Fidelity gibt für keine der Entwicklungen konkrete Vorhersagen ab. Die Punkte werden als Risiken eingeordnet, die beeinflussen könnten, wie viel Wert öffentliche Blockchains erfassen.
- Öffentliche Blockchains könnten von geschlossenen KI-Systemen verdrängt werden.
- Zahlungsvolumen muss nicht automatisch zu einem Wertzuwachs nativer Token führen.
- Mehr Software-Ausgabe schafft laut Fidelity nicht zwangsläufig mehr wirtschaftlichen Wert.
- Sicherheit, Liquidität, Distribution und Vertrauen könnten an Bedeutung gewinnen.
- Identität und Zugriffsrechte bleiben für den institutionellen Einsatz relevant.
Infobox: Fidelity sieht Risiken für die Verbindung von KI-Agenten und öffentlichen Blockchains. Grayscale nennt dagegen Ethereum, Solana, Worldcoin und Bittensor als mögliche Gewinner der KI-Nachfrage.
Einschätzung der Redaktion
Die Kurssprünge bei Advanced Blockchain wirken angesichts des Rückgangs von 54 % beziehungsweise 57 % im Jahresverlauf eher wie spekulative Gegenbewegungen als wie eine belastbare Trendwende. Entscheidend sind nun überprüfbare Fortschritte bei „ABAG 2.0“, der Monetarisierung der Dubai-Handelslizenz und der operativen Stabilisierung. Der Umsatzanstieg auf 0,31 Millionen Euro bei gleichzeitig 3,48 Millionen Euro Jahresfehlbetrag zeigt, dass die Ertragsbasis weiterhin schwach ist.
Zusammenfassung: Kurzfristige Kursdynamik trifft auf hohe operative und finanzielle Unsicherheit. Die Hauptversammlung ist vor allem an konkreten Belegen für eine tragfähige Strategie zu messen.
Einschätzung der Redaktion
Der MANTRA-Vorfall bestätigt, dass technische Abhängigkeiten und unzureichend transparente Krisenkommunikation erhebliche Vertrauensrisiken für Blockchain-Projekte darstellen. Ein Netzwerkstopp, ausgesetzte Transaktionen und ein Rekordtief beim Token können die Nutzerbasis und die Liquidität nachhaltig beschädigen. Eine Erholung ist erst glaubwürdig, wenn Ursache, Auswirkungen und Sicherheitsmaßnahmen vollständig nachvollziehbar sind.
Zusammenfassung: Der Vorfall ist nicht nur ein kurzfristiger Kursverlust, sondern ein Belastungstest für Sicherheit, Governance und Vertrauen.
Einschätzung der Redaktion
Bei Riot Platforms liegt die strategische Chance in der Umwandlung vorhandener Energie- und Rechenzentrumskapazitäten in langfristige KI-Infrastrukturumsätze. Der Anthropic-Vertrag verbessert die Visibilität deutlich, beseitigt aber weder das Ausführungsrisiko noch die Abhängigkeit von der erfolgreichen Umrüstung. Die unverbindliche Absichtserklärung für Corsicana darf deshalb nicht wie ein gesicherter Umsatz bewertet werden. Das Mining-Geschäft bleibt ein zusätzlicher Belastungsfaktor.
Zusammenfassung: Riot besitzt ein substantielles KI-Infrastrukturpotenzial, doch die Neubewertung hängt von der tatsächlichen Umsetzung und nicht allein von angekündigten Kapazitäten ab.
Einschätzung der Redaktion
Die Warnung vor der Krypto-KI-These ist besonders relevant, weil technologische Nutzung nicht automatisch einen höheren Wert für öffentliche Blockchains oder deren native Token erzeugt. Geschlossene Systeme könnten bei Kosten, Geschwindigkeit und Regulierung im Vorteil sein. Nachhaltige Gewinner benötigen daher mehr als KI-Narrative: Entscheidend sind reale Nachfrage, belastbare Sicherheitsstandards, Liquidität und eine klare wirtschaftliche Wertabschöpfung.
Zusammenfassung: KI kann die Blockchain-Nutzung fördern, muss aber nicht deren Tokenökonomie stärken. Der entscheidende Prüfstein ist die tatsächliche Erfassung wirtschaftlichen Werts.
Quellen:
- Advanced Blockchain Aktie: 12-Prozent-Sprung auf 1,18 Euro
- MANTRA-Token stürzt um 18 % auf Rekordtief ab, nachdem Blockchain nach Exploit gestoppt wurde
- Advanced Blockchain Aktie: 9,8 Prozent auf 1,10 Euro
- Riot Blockchain Aktie: Analysten überbieten sich
- Krypto für Berater: Was sind tokenisierte Einlagen?
- Fidelity Digital Assets nennt sechs Risiken für die Krypto-AI-Agent-These