Krypto-Hedgefonds erlitten im Bärenmarkt 2018 einen Verlust von 46%
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Krypto-Hedgefonds erlitten im Bärenmarkt 2018 einen Verlust von 46 Prozent

Fast 150 Kryptowährungs-Hedgefonds, die gemeinsam ein Volumen von 1 Mrd. US-Dollar verwalten, haben die Volatilität im Bitcoin-Markt überlebt, bei dem der Preis für die bekannteste Kryptowährung um 72 Prozent gefallen ist.

Krypto-Hedgefonds kämpfen ums überleben

Der Preisverfall von Bitcoin im vergangenen Jahr führte zu hohen Verlusten für die meisten Krypto-Hedge-Fonds-Manager, wie aus einem Bericht von PwC und Elwood hervorgeht.

Im vergangenen Jahr scheiterten mehrere Fonds und viele andere kämpfen noch immer ums Überleben. Bei den meisten Krypto-Hedgefonds werden Vermögenswerte von weniger als 10 Millionen US-Dollar gehalten, was Zweifel an der langfristigen Nachhaltigkeit ihres Geschäftsmodells aufkommen lässt.

Kryptohedge-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 50 Millionen Dollar sind weniger zu finden. Zu den großen Marktteilnehmern gehören Pantera Capital mit Sitz in San Francisco und Polychain Capital, das von den Risiko-Gesellschaften Andreessen Horowitz und Sequoia Capital unterstützt wird. Im Jahr 2018 lieferte der durchschnittliche Krypto-Hedgefonds einen Verlust von 46 Prozent und verdeutlichte damit die extreme Volatilität und das hohe Risiko dieser aufstrebenden Asset-Klasse. Dabei entwickelten sich die quantitativen Krypto-Hedgefonds, die Short-Positionen eingehen können, mit einer durchschnittlichen Rendite von 8 Prozent am besten.

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Henri Arslanian, PwC Fintech und Leiter für Krypto in Asien, sagte in einer Pressemitteilung:

“Die Krypto-Hedge-Fonds-Industrie ist heute wahrscheinlich dort, wo die traditionelle Hedge-Fonds-Industrie Anfang der 90er Jahre war. Wir gehen davon aus, dass die Branche in den kommenden Jahren eine schnelle Phase der Institutionalisierung und Umsetzung solider Praktiken durchlaufen wird. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Fondsadministratoren, die den Krypto-Bereich betreuen, aber das wird sich mit zunehmender Reife der Branche ändern”. 

Dreiviertel der Krypto-Hedgefonds verfügen nicht über unabhängige Direktoren in ihren Aufsichtsräten, die Fragen zu den Standards der Unternehmensführung und möglichen Interessenkonflikten stellen.

“Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass ein institutioneller Investor Kapital für einen Krypto-Fonds bereitstellen wird, der keine ordnungsgemäße Verwaltung hat”, sagte Herr Arslanian.

Der Vorstandsvorsitzende von Elwood, Bin Ren, sagte, dass der Krypto-Hedge-Fonds-Sektor “nur ein Teil” eines viel breiteren Ökosystems digitaler Assets sei, mit dem das Interesse institutioneller Investoren geweckt werden könne.

“Ein breiteres Interesse von Investoren und Regulierungsbehörden ist zweifellos ein positiver Schritt, um digitale Vermögenswerte als eine Anlageklasse mit echter Rentabilität zu erkennen”.  

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Depositphotos.com

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