Krimineller fordert Bitcoin (BTC) für ein entführtes Kind

Ein südafrikanisches Anti-Kriminalitätsteam erhält 48 Stunden Zeit, für die sichere Rückkehr eines vermissten neunjährigen Mädchens ein Bitcoin-Lösegeld aufzubringen.

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Entführer fordert 5 Bitcoins für die Freilassung

Nach einem örtlichen Bericht erreichte Western Cape Gangwatch, ein Internetauftritt zur Bekämpfung der Kriminalität, vor kurzem eine E-Mail von einer Gruppe von Entführern. Diese forderten ein Lösegeld von fünf Bitcoins für die Rückkehr eines vermissten Neunjährigen, Linathi Titshala.

“Sie haben 48 Stunden, wenn Sie die Bitcoins nicht innerhalb von 48 Stunden überweisen, werden wir die Kommunikation einstellen. Diese E-Mail wird in 12 Stunden gelöscht.”

Am 16. Dezember 2018 wurde Linathi als vermisst gemeldet. Sie kehrte nach einer Geburtstagsfeier nicht aus dem Haus ihrer Großmutter in der afrikanischen Stadt Delft nach Hause zurück. Es wird angenommen, dass sie auf dem Heimweg irgendwo möglicherweise entführt worden ist.

Die Bitcoin-Adresse des Entführers ist öffentlich gemacht worden: Bk4TQzDXhxGgMwrXcaFhViSyoT9GLk2kN

Bislang wurden lediglich zwei Transaktionen im Wert von 0,0168602 BTC (je 67 US-Dollar) versendet und aus dieser Adresse verschoben. Als Erstes wurden sie an eine Adresse mit 120 Bitcoins verschoben, von der angenommen wird, dass sie zu einer Börse geschickt wurde.

Durch den Transfer von Geldern zu einer Börse können die Kriminellen ihre freigegebenen Bitcoins gegen private Coins tauschen, um die Auffindbarkeit zu erschweren. Wahrscheinlich haben die Kriminellen auch Krypto-Börsen vermieden, die KYC- und AML-Maßnahmen vorschreiben, um zu verhindern, dass sie von Strafverfolgungsbehörden entdeckt werden.

Dabei wird hervorgehoben, dass es wichtig ist, dass die Krypto-Börsen die Einhaltung dieser Maßnahmen zur Verhinderung dieser Art von Verbrechen gewährleistet wird.

Die Western Cape Gangwatch hat sich bemüht, die E-Mail bis zu den Entführern zurückzuverfolgen. Sie berichteten jedoch, dass die Entführer höchstwahrscheinlich ein Internetcafé benutzt haben, um sich zu verstecken, da weder eine IP-Adresse noch eine E-Mail-Adresse ermittelt werden konnte.

Nach Angaben eines Sprechers der Gangwatch-Gruppe wird die Suche nach Linathi diese Woche fortgesetzt.

“Wir bündeln alle Ressourcen, einschließlich einer erneuten Suche in der kommenden Woche. Am Montag, 7. Januar, und Dienstag, 8. Januar, von 9-16 Uhr, wird nach Linathi gesucht.”

Quellenangaben: Cryptovest
Bildquelle: Pixabay

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