Anmeldung auf Bitcoin Exchanges und Co. – So kannst Du ein Konto eröffnen

Bitcoin Börsen

Bislang stellt der Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen noch einen größtenteils unregulierten Markt dar. Dennoch kommt man beim Handel und Besitzen von BTC nicht drumherum, ein Konto zu eröffnen. Das kann auf verschiedensten Wegen geschehen. Wir klären auf, wie das geht.

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Wallet erstellen

Du kannst ein Konto öffnen, indem Du Dir eine von vielen Wallets herunterlädst und darauf deine BTC versendest. Jede Wallet verfügt über eine eigene Adresse, an welche die Coins gesendet werden können.

  1. Eine Möglichkeit besteht darin, auf blockchain.info zu gehen und im Menü auf die Option „Wallet“ zu klicken.
  2. Dort wählst Du dann „Create A Free Bitcoin Wallet“. Hier musst Du Deine Email-Adresse eingeben sowie das Passwort.
  3. Ist die Erstellung erfolgreich, dann erhältst Du eine Bestätigungsmail. In dieser befindet sich ein Link, welcher Dich zur Login-Webseite von blockchain.info führt. Hierbei handelt es sich hierbei um eine Desktop-Wallet, also ein Konto, welches über die Webseite von blockchain.info aufgerufen wird. Damit hast Du überall Zugriff auf Dein Guthaben, solange Du einen Browser hast und eine Internetverbindung.

Eine weitere Möglichkeit, an eine Wallet zu kommen, besteht darin, einen Client zu nutzen. Mit Bitcoin Core steht Dir eine voll funktionsfähige Wallet zur Verfügung. Du musst lediglich das Programm herunterladen.

  1. Normalerweise wird das Programm auch versuchen, die gesamte Blockchain auf die Festplatte zu laden. Das ist jedoch nicht nötig, um die Wallet zu nutzen. Solltest Du Dich trotzdem dafür entscheiden, die ganze Blockchain herunterzuladen und die Core als eine Node zu verwenden, dann kann dieser Vorgang mehrere Tage dauern. Denn das Programm benötigt die gesamte Blockchain, um sich zu synchronisieren.
  2. Ist das abgeschlossen, dann kannst Du Dich daran machen, die digitale Geldbörse zu erstellen. Zuerst muss diese mit einer Passphrase verschlüsselt werden. Unter „Einstellungen“ findest Du die Option „Wallet verschlüsseln“. Die Passphrase hinterher aufschreiben und sicher verwahren, denn ohne sie gibt es keine Möglichkeit, an die auf der Wallet gesicherten BTC zu gelangen. Am besten bewahrt man sich die Passphrase an einem sicheren Ort auf, wie etwa einem Safe.
  3. Um das Konto vollständig zu eröffnen, musst Du nur noch ein paar BTC an die Adresse senden. In der Menüleiste befindet der Button „Empfangen“. Hier lässt sich eine Adresse generieren, an welche die gekauften Coins gesendet werden können.
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Video-Link: https://youtu.be/opfOfFnH3xU

 

Die Wallet „Electrum“ stellt eine gute Alternative zum Core dar. Denn hierbei handelt es sich um einen schon lange gebräuchlichen „Light Client“. Leichtgewichtig, denn der Client lädt sich nicht die gesamte Blockchain herunter. Trotzdem lässt sich Electrum wie jede andere Wallet auch nutzen. Das Programm kann ganz einfach heruntergeladen und sofort als Wallet verwendet werden.

Wer es lieber sicher haben möchte, der greift auf sogenannte „Cold Storages“ zurück. Bei diesen handelt es sich um Wallets, die nicht ständig online sind und in physischer Form vorliegen. Beliebt sind etwa die Hardware-Wallets von Trezor. Diese sind USB-Sticks, die man ganz einfach mit sich herumtragen kann und sich an jeden PC anschließen lassen. So hat man sein Guthaben immer bei sich und kann es überall nutzen.

Alternativ gibt es noch die Paper Wallets. Das sind Wallets, die aus Papier bestehen. Im Grunde sind auf ihnen lediglich die öffentlichen und privaten Schlüssel aufgeschrieben. Jedoch braucht man nicht mehr für die grundlegenden Transfers von Coins.

Bankkonto eröffnen

Für Kunden von Banken gibt es hinsichtlich von Bitcoin bislang kaum Möglichkeiten. So haben etwa die Commerzbank und die Deutsche Bank zum Jahreswechsel ihre Bedenken bekanntgegeben, was Kryptowährungen angeht. Die Commerzbank gab noch kurz vor dem Jahreswechsel 2017 an, dass der Handel mit Bitcoin für die meisten Anleger kein Thema sei. Nach Einschätzungen der Commerz-Bank wären Kryptowährungen noch zu riskant und nicht seriös genug.

Wochen zuvor noch nannte die Deutsche Bank Bitcoin als einen der größten Risikofaktoren für die Finanzwelt im Jahre 2018. So geschah es dann auch, dass zu Beginn des Jahres 2018 die Exchange Coinbase keine SEPA-Zahlungen von der Commerzbank mehr entgegennahm. Grund dafür soll die Finanzpolitik der Commerz-Bank gewesen sein. Dadurch war es nicht mehr möglich, Gewinne aus dem Handel auf Coinbase auszuzahlen. Alle mit der Kryptowährung in Zusammenhang stehenden Transfers waren nicht mehr erlaubt.

Gleichzeitig gibt es vonseiten dieser Finanzinstitutionen das Bestreben, Blockchain-Technologien zu nutzen. So arbeitet die Deutsche Bank mit der Allianz-Gruppe zusammen, Autoversicherungen auf Blockchain-Basis zu entwickeln. Möchte man also trotzdem auf der Deutschen Bank oder Commerzbank ein Konto eröffnen, um damit Kryptowährungen zu handeln, ist das möglicherweise ein Versuch wert.

Möglicherweise zeigen sie sich in der Zukunft offener gegenüber den Digitalwährungen. Dennoch tun sich bislang die meisten Banken schwer mit den Kryptowährungen. Ein Basiskonto muss man trotzdem eröffnen, wenn man ein solches nicht schon längst besitzen sollte, denn irgendwoher müssen ja die Zahlungen von Euro kommen, um damit auf den Börsen oder Exchanges die Coins zu kaufen.

In diesem Falle reicht die Finanzinstitution , bei der man bereits angemeldet ist, bereits aus. Was man hier jedoch nicht finden wird, ist die Möglichkeit, die Coins auf dem Konto der Bank aufzubewahren. Eine Wallet-Funktion wird bislang noch nicht unterstützt.

Alternative Banken

Als Alternative zu den etablierten Finanzinstitutionen bietet sich die Münchner Fidor Bank an. Fidor ist eine in Deutschland lizensierte, internetbasierte Direktbank. Die Bank richtet sich nach den Web 2.0-Verhaltensweisen gerade jüngerer Zielgruppen, die ständig online sind und neue Wege beim Banking und den Finanzen gehen wollen.

So lassen sich mit Fidor verschiedenste Assets handeln, darunter auch BTC. Dafür muss man sich für das Fidor Smart Girokonto anmelden.

  • Bei der Registrierung gibt man ein paar grundlegende Daten ein, wie Name und Email-Adresse.
  • Die Legitimierung des Kontos geschieht über Video-Ident. Hierbei muss man sich mittels einer Webcam und einem Mikrofon identifizieren und somit den Betreibern der Fidor Bank seine Identität bescheinigen. Das ist ein wesentlich einfacheres Verfahren, als viele Banken und Börsen durchführen und bei dem die Identifizierung auch mal mehrere Wochen dauern kann.
  • Nach der Identifikation ist das Girokonto freigeschaltet.
  • Möchte man mit dem Girokonto BTC handeln, dann muss man ein Guthaben in Euro hinterlassen. Das wird für den Express-Kauf aufgebraucht, bei dem sonst die Kryptowährung als Zahlungsmittel eingesetzt wird.

Eine weitere Alternative soll Bitwala darstellen. Das Startup will eine Schnittstelle zwischen Kryptowährungen und der realen Welt schaffen, indem man mit der Debitkarte von Bitwala mit Cryptocurrency bezahlen kann.

BTC Exchange

Anmeldung auf Exchanges

Abgesehen davon kann man auch auf einer der vielen Exchanges ein Konto eröffnen. Hier lassen sich die Bitcoins handeln und man kann sie hier auch gleich verwahren. Sie funktionieren dahingehend oft wie Wallets, nur muss man sie nicht extra einrichten.

Eine der ersten Anlaufstellen stellt bitcoin.de dar. Hierbei handelt es sich um einen seriösen deutschen Anbieter.

  1. Um ein Basiskonto zu eröffnen, brauchst Du lediglich Deine Adresse, die Mobilfunknummer und eine Bankverbindung. Für das Basiskonto klickst Du auf der Startseite auf „Registrieren“ und gibst die geforderten Daten ein.
  2. Das Passwort muss „stark“ sein, also mindestens aus 8 Zeichen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen.
  3. Ist dieser Schritt abgeschlossen, kommt es zur Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels eines Einmal-Passwortes. Dieses Passwort wird an die Emailadresse gesendet. Es wird einmalig verwendet, um den Account zu verifizieren.
  4. Danach ist die Anmeldung abgeschlossen und man erhält auch gleich die eigene Wallet.
  5. Jedoch sind noch weitere Daten vonnöten, um sich für den Bitcoin Marktplatz freizuschalten. Außerdem muss noch das Bankkonto bestätigt werden.

Übrigens fragt an dieser Stelle die Exchange, ob Du bereits ein Kunde bei der Fidor-Bank bist. Ist das der Fall, wird dadurch der Handel mit BTC auf der Exchange wesentlich einfacher. Andernfalls musst Du mit einer Kleinstüberweisung dein Konto auf einer anderen Bank bestätigen.

Die Exchange ist nicht der einzige Anbieter, welcher einen auch gleich die BTCs auf einer Wallet verwalten lässt. Es gibt zum Beispiel noch Coinbase, Kraken, Binance. Im Grunde alle Exchanges ermöglichen es, ein Trading-Konto zu eröffnen. Und der Registrierungsprozess ähnelt sich bei den meisten Anbietern und folgt dem bereits beschriebenen Prozedere.

 

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