KI-Risiko, Solana-Rekorde und neue Token-Aktien: Krypto-Markt im Wandel
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Die Kryptobranche verzeichnet technologische Fortschritte, steht aber wegen möglicher KI- und Quantenangriffe sowie fallender Kurse unter Druck. Solana wächst stark, während SOL unter 125 Dollar bleibt.
Die Krypto-Branche bewegt sich zwischen technologischen Rekorden, neuen Anwendungsfällen und wachsenden Sicherheitsrisiken: Während Ethereum-Forscher vor möglichen KI-Angriffen auf etablierte Kryptografie warnen, verarbeitet Solana Milliarden Transaktionen und etabliert tokenisierte Aktien. Zugleich geraten Cardano und der Gesamtmarkt unter Druck. Der Pressespiegel zeigt, welche Entwicklungen jetzt für Blockchain, Kurse und Anleger entscheidend werden.
Ethereum-Forscher warnt vor möglichem KI-Angriff auf Blockchain-Kryptografie
Justin Drake, Forscher bei der Ethereum Foundation, hat die Krypto-Branche dazu aufgerufen, mit der Planung für einen „Bunker-Modus“ zu beginnen. Seine Sorge betrifft die Signaturverfahren von Bitcoin und Ethereum, die im schlimmsten Fall „in Monaten statt Jahren“ durch KI-gestützte Mathematik gebrochen werden könnten, wie Trending Topics berichtet.
Im Zentrum steht ECDSA, ein auf elliptischen Kurven basierendes Signaturverfahren. Es wird genutzt, um nachzuweisen, dass eine Transaktion vom richtigen privaten Schlüssel autorisiert wurde. Sobald eine Wallet eine Transaktion signiert, wird der öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar. Sollte ECDSA gebrochen werden, könnten Angreifer aus dem öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel berechnen und die Wallet leerräumen. Als Maßstab für einen erfolgreichen Angriff nennt Drake die Ermittlung eines privaten Schlüssels innerhalb von etwa einer Woche auf verfügbarer Hardware wie einem großen GPU-Cluster.
Auslöser für Drakes Warnung ist die wachsende Zahl neuer KI-Ergebnisse in der Mathematik. OpenAI habe hunderte neue mathematische Ergebnisse eines unveröffentlichten Modells vorgelegt. Drake sieht darin ein Zeichen dafür, dass bisher gültige Annahmen möglicherweise schneller als erwartet infrage gestellt werden. Elliptische Kurven hält er wegen ihrer mathematischen Struktur für besonders anfällig gegenüber Superintelligenz, während Hash-Funktionen gezielt gegen solche Angriffe entwickelt worden seien.
Der vorgeschlagene „Bunker-Modus“ sieht eine kontrollierte und massenhafte Migration von Guthaben auf frische Adressen vor, die noch nie eine Transaktion signiert haben. Bei diesen Adressen sei der öffentliche Schlüssel noch hinter einem Hash verborgen. Drake betont zugleich, dass weder Panik noch eine sofortige Umstellung auf neue Kryptografie oder neue Wallets erforderlich seien.
Besonders große Verwahrer wie Binance, Bitbank, Robinhood, Bitfinex und Tether nimmt Drake in die Pflicht. Kleinere Bitcoin-Halter mit weniger als 50 BTC verfügten laut seiner Einschätzung über einen gewissen Schutz durch den „Satoshi-Schild“. Gemeint seien rund 20.000 Adressen mit offengelegtem Schlüssel, die Satoshi Nakamoto zugerechnet würden und jeweils 50 BTC hielten. Diese Adressen könnten im Fall eines Angriffs zu den ersten Zielen gehören.
Für Ethereum fordert Drake, den geplanten Wechsel zu hash-basierter Kryptografie zu beschleunigen. Die Ethereum Foundation habe bereits zu Jahresbeginn ein Post-Quantum-Team gegründet; nach bisherigen Plänen solle die quantensichere Infrastruktur um 2029 bereitstehen. Auch in Vitalik Buterins Vision für Ethereum bis 2030 spiele die Kryptografie der nächsten Generation eine zentrale Rolle.
Buterin nimmt die Warnung ernst, mahnt jedoch zur Ruhe. Nutzer sollten ihre Guthaben nicht hektisch noch am selben Tag auf neue Wallets verschieben. Er verwies auf eigene Erfahrungen, wonach misslungene Migrationen mehr Geld gekostet hätten als alle Hacks zusammen. Langfristig setzt Buterin auf hash-basierte Signaturverfahren wie WOTS und SPHINCS und möchte gitterbasierte Verfahren meiden, sofern Alternativen verfügbar sind.
Andere Experten halten Drakes Einschätzung für überzogen. Yehuda Lindell, Leiter der Kryptografie bei Coinbase, sieht laut dem Bericht „keinerlei Belege“ dafür, dass die Grundlagen der elliptischen-Kurven-Kryptografie kurz vor dem Scheitern stehen. Samson Mow, Chef des Bitcoin-Unternehmens Jan3, riet ebenfalls davon ab, in Panik zu geraten. OpenAI habe keinen praktischen Angriff auf ECDSA vorgelegt; Drakes Zeitrahmen sei ein Worst-Case-Szenario.
Die Debatte steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Q-Day. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, an dem ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer heutige asymmetrische Verschlüsselung wie RSA und die Kryptografie auf elliptischen Kurven brechen könnte. Google kündigte an, seine Authentifizierungsdienste bis 2029 auf quantensichere Kryptografie umzustellen. Drake bezifferte die Wahrscheinlichkeit eines Q-Day bis 2032 auf mindestens 10 Prozent.
Bei Bitcoin seien rund 6 Millionen Bitcoin, also rund 30 Prozent des Angebots, auf Adressen mit bereits sichtbarem öffentlichen Schlüssel. CoinShares kam dagegen im Februar zu dem Schluss, dass nur rund 10.000 BTC in größeren Wallets kurzfristig ein realistisches Ziel wären. Zu den exponierten Beständen gehören auch Taproot-Adressen, die ihren öffentlichen Schlüssel sofort offenlegen.
In der Bitcoin-Community werden unter anderem BIP-360 und BIP-361 diskutiert. BIP-360 sieht den neuen Adresstyp Pay-to-Merkle-Root vor und würde die quantenanfällige Ausgabemöglichkeit von Taproot entfernen. Der Vorschlag ist nicht aktiviert und würde einen Soft Fork mit breitem Konsens im Netzwerk erfordern. BIP-361 sieht vor, dass drei Jahre nach seiner Aktivierung keine Bitcoin mehr an anfällige Adressen geschickt werden können. Nach fünf Jahren würden alte ECDSA- und Schnorr-Signaturen ungültig.
Die möglichen Folgen einer solchen Regelung spalten die Community. Kritiker sehen im Einfrieren nicht migrierter Coins einen Bruch mit dem Grundprinzip von Bitcoin und sprechen von „Enteignung“. Die Autoren des Vorschlags verstehen die Maßnahme hingegen als Verteidigung, da die Alternative im Ernstfall gestohlene Coins wären. Ob Drakes KI-Szenario die Bitcoin-Entwicklung beschleunigt, bleibt offen.
Infobox | Angaben aus der Quelle |
Gefahrenszenario | Brechen von Signaturverfahren „in Monaten statt Jahren“ |
Geplanter Ethereum-Zeitpunkt | Um 2029 quantensichere Infrastruktur |
Q-Day-Wahrscheinlichkeit | Mindestens 10 Prozent bis 2032 |
Bitcoin auf exponierten Adressen | Rund 6 Millionen Bitcoin beziehungsweise rund 30 Prozent des Angebots |
Quelle: Trending Topics
Solana verarbeitet Rekordzahl an Transaktionen – SOL bleibt bei 121 Dollar unter Druck
Das Solana-Netzwerk steht laut FinanzNachrichten.de zwischen technologischem Fortschritt und einer hartnäckigen Kursbremse. Im dritten Quartal 2026 verarbeitete Solana 14,2 Milliarden Transaktionen, während der SOL-Kurs seit Wochen unter dem Widerstand bei 125 Dollar bleibt.
Am 8. Oktober 2026 notierte SOL bei 121 Dollar. Damit lag der Kurs fast 60 Prozent unter dem Allzeithoch von 295,90 Dollar. Im September stieg SOL laut FinanzNachrichten.de um 14,6 Prozent, im August um 41,4 Prozent. Ende September scheiterte der Kurs jedoch bei 124,62 Dollar am Widerstand.
Seit dem 1. Oktober wickeln über 90 Banken in North Dakota ihre Zahlungen über das Solana-Netzwerk ab. Ermöglicht wird dies durch den Zahlungsdienstleister Fiserv. Am 6. Oktober stellte die Solana Foundation zudem Solana DvP vor, ein Settlement-Tool für institutionelle Trades.
Auch bei den börsenbasierten Anlageprodukten wurden Zuflüsse verzeichnet. Spot-Solana-ETFs sammelten in zwölf Wochen über 1,4 Milliarden Dollar ein. Am 18. September sank die Slot-Zeit auf 250 Millisekunden. Das bevorstehende Alpenglow-Upgrade soll die Finalität auf 150 Millisekunden drücken und den größten Konsenswechsel in der Geschichte des Netzwerks darstellen.
Auf der Kursseite nennt Benzinga 148 Dollar als nächstes Kursziel, was einem Plus von 22 Prozent entspricht. Auf Polymarket lag die Wahrscheinlichkeit, dass SOL im Oktober 150 Dollar erreicht, bei 13,5 Prozent. Trotz der Rekordzahl an Transaktionen, der Bankenanbindung und der ETF-Zuflüsse bleibt der Widerstand bei 125 Dollar der zentrale technische Hemmschuh.
Der Artikel stellt außerdem das Projekt Pepeto in den Mittelpunkt. Das Projekt nutzt eine Cross-Chain-Bridge und eine Null-Gebühren-Tauschplattform. Drei Werkzeuge seien bereits vor dem Listing einsatzbereit: eine Handelsplattform, eine Möglichkeit zum Tausch von Token und Vermögenswerten zwischen Chains sowie ein Risiko-Scanner.
Mehr als 10,38 Millionen Dollar seien bei einem Preis von 0,000000188 Dollar in den Presale geflossen. SolidProof habe die gesamte Codebasis vor der Öffnung des Presales geprüft und verifiziert. Der Artikel hebt hervor, dass der Presale-Preis nach dem Listing nicht mehr verfügbar sein solle und der offene Markt danach den Kurs bestimmen werde.
Solana verarbeitete im dritten Quartal 2026 14,2 Milliarden Transaktionen.
Über 90 Banken in North Dakota wickeln seit dem 1. Oktober Zahlungen über Solana ab.
Spot-Solana-ETFs sammelten in zwölf Wochen über 1,4 Milliarden Dollar ein.
SOL notierte am 8. Oktober 2026 bei 121 Dollar.
Der Widerstand liegt laut Quelle bei 125 Dollar; als nächstes Kursziel werden 148 Dollar genannt.
Infobox | Angaben aus der Quelle |
Transaktionen im dritten Quartal 2026 | 14,2 Milliarden |
SOL-Kurs am 8. Oktober 2026 | 121 Dollar |
Allzeithoch | 295,90 Dollar |
Widerstand | 125 Dollar |
Mögliches nächstes Kursziel | 148 Dollar |
Quelle: FinanzNachrichten.de
Securitize startet tokenisierten Handel mit US-Aktien auf Solana
Securitize hat den Start von Securitize Stocks bekannt gegeben. Über die Plattform sollen tokenisierte US-Aktien qualifizierten Anlegern in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und weiteren zugelassenen Jurisdiktionen angeboten werden, wie Investing.com Deutsch berichtet.
Das anfängliche Angebot umfasst Wertpapieransprüche auf Aktien von Apple, Microsoft, Nvidia, Alphabet, Tesla, Meta, Amazon, Netflix und weiteren Unternehmen. Der Handel findet zunächst auf der registrierten Broker-Dealer-Plattform von Securitize auf der Solana-Blockchain statt. Die Abwicklung erfolgt in USDC.
Jeder Token ist eins zu eins durch eine zugrunde liegende Aktie gedeckt und verbrieft einen Wertpapieranspruch gemäß Artikel 8 des UCC. Die Struktur soll die geltenden Rechte und wirtschaftlichen Vorteile der Aktien erhalten. Dazu gehören Dividenden und gegebenenfalls Stimmrechte. Die zugrunde liegenden Aktien werden nach Angaben des Unternehmens nicht im Rahmen der Wertpapierleihe genutzt.
„Tokenisierte Aktien sollten Anlegern mehr bieten als nur den Kurs eines Wrappers, der eine Aktie abbildet und nur offshore angeboten wird“, sagte Carlos Domingo, Chairman und CEO von Securitize.
Securitize Stocks soll künftig auf dem geplanten digitalen 24/7-Handelsplatz der New York Stock Exchange sowie auf dem OKXICE Tokenized Securities Venue gehandelt werden. Beide Handelsplätze haben den Betrieb bisher nicht aufgenommen. Der geplante Handel steht zudem unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und operativer Anforderungen.
Zunächst ist der Handel zu erweiterten Handelszeiten über den Solana PropAMM von Securitize vorgesehen. Jump Trading fungiert als Market Maker. Securitize plant, schrittweise auf eine Verfügbarkeit rund um die Uhr überzugehen.
Der Zugang ist an einen Onboarding-Prozess sowie KYC/AML-Prüfungen gebunden. Zusätzlich müssen die rechtliche Zulässigkeit in der jeweiligen Jurisdiktion und die geltenden Wertpapiergesetze erfüllt sein.
Die Token basieren auf einer Struktur wandelbarer Wertpapieransprüche. Sobald ein Unternehmen eine emittentengestützte Tokenisierung einführt, können Anleger ihre Ansprüche über Partnerschaften von Securitize mit Transfer-Agents in Aktien umwandeln. Diese Aktien würden dann direkt im Register des Unternehmens verbucht.
Nach Angaben von Securitize belief sich das von dem Unternehmen verwaltete Vermögen im September 2026 auf rund 5 Milliarden US-Dollar. TradingView berichtet unter Berufung auf Reuters ebenfalls über den Start von Securitize Stocks und die Ausgabe blockchain-basierter Aktien.
Tokenisierte Ansprüche beziehen sich zunächst unter anderem auf Apple, Microsoft, Nvidia, Alphabet, Tesla, Meta, Amazon und Netflix.
Die erste Blockchain für den Handel ist Solana.
Die Abwicklung erfolgt in USDC.
Die Token sind eins zu eins durch zugrunde liegende Aktien gedeckt.
Das verwaltete Vermögen lag im September 2026 bei rund 5 Milliarden US-Dollar.
Infobox | Angaben aus den Quellen |
Handelsplattform zum Start | Registrierte Broker-Dealer-Plattform von Securitize |
Blockchain | Solana |
Abwicklungswährung | USDC |
Verwaltetes Vermögen im September 2026 | Rund 5 Milliarden US-Dollar |
Quellen: Investing.com Deutsch, TradingView und MarketScreener Schweiz
Cardano gliedert Veridian aus – ADA fällt um 9,3 Prozent
Cardano geriet am 9. Oktober 2026 im Zuge einer breiten Verkaufswelle unter Druck. Der Kurs fiel um 9,3 Prozent auf 0,2313 USD, wie Börse Express berichtet.
Als Ursachen für die Belastung nennt der Bericht makroökonomische Faktoren und geopolitische Spannungen. Steigende Ölpreise infolge erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie falkenhafte Protokolle der US-Notenbank Federal Reserve hätten zu höheren Renditen bei US-Staatsanleihen beigetragen. In der Folge seien fremdfinanzierte Positionen an Kryptobörsen umfangreich liquidiert worden.
Ein netzwerkspezifischer Auslöser für das Kursminus bei Cardano habe laut Börse Express nicht vorgelegen. Trotz des Rückgangs notierte die Kryptowährung rund 2,6 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,2254 USD.
Parallel zur Marktschwäche meldete die Cardano Foundation operative Fortschritte bei Veridian. Das Projekt wurde ausgegliedert; die Unternehmensanteile von Veridian wurden über den Standard CIP-0113 direkt auf der Cardano-Blockchain tokenisiert.
CIP-0113 war am Vortag nach unabhängigen Sicherheitsprüfungen ohne Hard Fork im Mainnet aktiviert worden. Der Standard ermöglicht es Emittenten regulierter Vermögenswerte wie Stablecoins, Fonds oder Anleihen, Compliance-Vorgaben in Smart Contracts einzubetten.
Zu den vorgesehenen Kontrollmechanismen gehören Identitätsprüfungen, Sanktionsüberprüfungen und Transaktionssperren. Die Schweizer Capital Markets and Technology Association und die Stiftung erkannten den Standard laut Bericht als funktionelles Äquivalent zur Zertifizierung an.
Auch bei der Infrastruktur gab es weitere Entwicklungen. Am 1. Oktober brachte das Protokoll RealFi den an den Dollar gekoppelten Token USDrf sowie die ertragstragende Variante sUSDrf auf das Mainnet.
Für das vierte Quartal 2026 sieht der Entwicklungsplan der Entwicklerorganisation Intersect den Start der ersten Phase des Dijkstra-Rollouts vor. Die Modernisierung soll unter anderem Ouroboros Linear Leios und verschachtelte Transaktionen umfassen. Anleger beobachten nun, ob die technische Weiterentwicklung den Kurs nach der Marktturbulenz stabilisieren kann.
Infobox | Angaben aus der Quelle |
Kursrückgang | 9,3 Prozent |
Cardano-Kurs | 0,2313 USD |
50-Tage-Durchschnitt | 0,2254 USD |
Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt | Rund 2,6 Prozent |
Geplanter Dijkstra-Zeitpunkt | Erstes Quartal des vierten Quartals 2026 |
Quelle: Börse Express
Einschätzung der Redaktion
Die Warnung ist strategisch relevant, aber kein Anlass für kurzfristige Panik. Entscheidend ist, dass Betreiber und Entwickler jetzt belastbare Migrationspläne, klare Zuständigkeiten und sichere Testverfahren schaffen. Ein überstürzter Wechsel könnte durch Bedienfehler und fehlerhafte Migrationen selbst neue Verluste verursachen.
| Kernaussage | Frühzeitige Vorbereitung ist sinnvoll; hektische Umschichtungen sind nicht gerechtfertigt. |
Einschätzung der Redaktion
Solanas hohe Transaktionszahl und die zunehmende institutionelle Nutzung stärken die fundamentale Position des Netzwerks. Für den Token bleibt jedoch entscheidend, ob diese Aktivität dauerhaft wirtschaftlichen Wert erzeugt. Solange der Widerstand bei 125 Dollar nicht nachhaltig überwunden wird, überwiegt charttechnisch die Zurückhaltung.
| Kernaussage | Die Netzwerknutzung entwickelt sich positiv, der Markt verlangt jedoch weiterhin einen belastbaren Kursimpuls. |
Einschätzung der Redaktion
Tokenisierte Aktien markieren einen wichtigen Schritt von Blockchain-Anwendungen in regulierte Kapitalmärkte. Der eigentliche Durchbruch hängt jedoch weniger an der technischen Ausgabe als an Liquidität, rechtlicher Durchsetzbarkeit, Anlegerzugang und regulatorischer Skalierbarkeit. Solana gewinnt dadurch Sichtbarkeit, muss diese Rolle aber dauerhaft durch Stabilität und verlässliche Abwicklung rechtfertigen.
| Kernaussage | Die Tokenisierung wird institutionell relevanter; ihr Erfolg entscheidet sich an Regulierung und Marktliquidität. |
Einschätzung der Redaktion
Der Kursrückgang wirkt vor allem wie eine marktweite Risikoreaktion und weniger wie eine Neubewertung der Cardano-Technologie. Die Ausgliederung von Veridian und die regulatorisch ausgerichtete Infrastruktur sind strategisch interessant, entfalten aber nur dann nachhaltige Wirkung, wenn daraus tatsächliche Nutzung und Nachfrage entstehen. Kurzfristig bleibt ADA daher stärker vom Gesamtmarkt als von den technischen Fortschritten abhängig.
| Kernaussage | Die Entwicklung des Netzwerks ist konstruktiv, reicht allein aber nicht aus, um den Marktdruck kurzfristig zu neutralisieren. |
Quellen:
- Ethereum-Forscher warnt: KI könnte Blockchain-Verschlüsselung schneller als Quanten-Computer knacken
- Securitize bringt Blockchain-basierte Aktien auf den Markt
- Solana News: Fiserv bringt 90 Banken auf die Blockchain, SOL kämpft bei 121 Dollar
- Securitize startet Handel mit tokenisierten US-Aktien auf Blockchain-Plattform
- Cardano: Veridian wird ausgegliedert
- Securitize startet Blockchain-basierte Aktien