Ist der Bitcoin (BTC) trotz Preisrückgang auf einem gutem Weg?

Ist der Bitcoin (BTC) trotz Preisrückgang auf einem gutem Weg?

Der Bitcoin hat in der Vergangenheit durch seine massive Korrektur um 48 Prozent von seinem Allzeithoch zweifelhafte Auswirkungen hervorgerufen, während der Preis in Wirklichkeit auf der Grundlage des Stock-to-Flow-Modells (STF) verläuft. Die Annahme, dass BTC nach der bevorstehenden Halbierung eine weitere Rallye sehen könnte, ist daher nicht unangemessen, sofern es sich um ein valides Modell handelt.

BTC im Einklang mit dem Stock-to-Flow-Modell

Das STF-Modell wurde vom niederländischen Krypto-Analysten Plan B entwickelt, mit dem der Kurs der führenden Kryptowährung auf Basis ihrer Seltenheit vorhergesagt werden sollte. Von den Anlegern werden Rohstoffe mit einer hohen STF-Quote (der bestehende Vorrat geteilt durch die Jahresproduktion) bevorzugt, da sie allmählich knapper werden. So weist zum Beispiel Gold mit einer Marktkapitalisierung von 8,4 Billionen Dollar ein Verhältnis von 62 auf, während Silber aufgrund seines höheren Angebotes nur 22 hat.

Im Moment liegt der Wert der STF-Ratio von BTC bei 25, wird sich aber nach der nächsten Halbierung im Mai 2020 erhöhen. Für jeden Block wird die Miner-Belohnung von 12,5 BTC auf nur 6,25 BTC reduziert. Es ist davon auszugehen, dass das Verhältnis 50 erreichen wird, was das “digitale Gold” sehr nahe an das gelbe Metall heranbringen würde. Betrachtet man also nur die STF-Rate, so kann Bitcoin als wertvoller wahrgenommen werden als Gold – und wird damit seinem Namen “digitales Gold” alle Ehre machen.

Das STF-Modell von Bitcoin ist jedoch nicht jedermanns Sache. Der Ökonom Alex Krüger nannte es Anfang November “massiv überbewertet”. Die Bedeutung der Angebotsseite wird von Krüger unterdrückt, sofern die Nachfrage nach Bitcoin nicht berücksichtigt wird. Seiner Meinung nach ist die Nachfrage der wichtigste Faktor, der den BTC-Preis antreibt. Mit der Behauptung, das Modell sei “fast ausschließlich Unsinn”, hat er seine Kritik noch einmal deutlich verstärkt.

Warum Bitcoin sich gut schlägt

Der Wert von Bitcoin ist eher bedingt schwach und bewegt sich auf der Grundlage der Stimmung, sodass der Bitcoin einen Zyklus durchläuft, der aus einem Bärenmarkt, einer Akkumulationsphase, einer Aufbau- und einem Bullenmarkt besteht. Der Bitcoin-Preis erreicht oft den Tiefpunkt in einem Bärenmarkt. Die Investoren kritisieren häufig schnell die dominante Kryptowährung für den sinkenden Preis.

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In diesem Zusammenhang tendieren viele Investoren auch dazu, die Eigenschaften von Bitcoin zu missbrauchen, indem sie sagen, dass es nicht transparent ist und keine Klarheit über seine Struktur hat. Tatsächlich ist Bitcoin jedoch ein Teil einer Open-Source-Software, die von Entwicklern weltweit unterstützt wird. Der Code kann von jedermann eingesehen werden, was ihn als den transparentesten Wertspeicher bezeichnet.

Die Unternehmen im Ökosystem bauen während und nach einem Abwärtstrend zunehmend eine bessere Infrastruktur auf, um Nutzer und Investoren zu unterstützen. Im Laufe des Jahres 2018 ist eine neue Reihe von Dienstleistern wie Bakkt entstanden, wobei viele Länder begonnen haben, mehr regulatorische Klarheit über Kryptowährungen als Anlageklasse zu schaffen.

Auf einer Langfristigen bis mittleren Perspektive gibt es mehrere grundlegende Katalysatoren für den Bitcoin-Preis, wie etwa die bevorstehende Halbierung der Blockbelohnung im Mai 2020. Auf kurze Sicht wird jedoch erwartet, dass das Volumen und das Interesse sinkt und an den wichtigsten Krypto-Börsen zu einem tieferen Pullback führen wird.

Bildquelle: depositphotos 

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