Das IOTA Zertifikat (4 Einblicke in IOTA Zertifikate)

IOTA Zertifikat – Welche Chancen hat ein IOTA Zertifikat?

IOTA Zertifikat kaufen

IOTA Zertifikat: IOTA ist ein Zukunftsthema, mehr als andere Kryptowährungen. Bitcoin ist die Leitwährung der Branche und wird es wohl auch bleiben, Ethereum hat eine starke Community und bezieht daraus seinen Wert und Ripple wird vor allem aufgrund seiner Finanzdienstleistungen bewertet. Das Tangle-Netzwerk hat dagegen von Beginn an auf industrielle Anwendungen für autonome Systeme gesetzt und wird zur Zeit in der Wahrnehmung unterbewertet.

Für Investoren, die in die Krypto Branche investieren wollen, zählt grundsätzlich ein gutes Risikomanagement zu den wichtigsten Tools: Die Wahl unterschiedlicher Anlageprodukte kann das eigene Portfolio stark machen. Neben dem aktiven Investment in den Coin, sind vor allem passive Produkte wie ETFs, CFDs und Zertifikate erfolgversprechend.

Aber auch hier zählt die Performance des Kernproduktes. Bevor du dich daher damit beschäftigst, mit IOTA zu handeln, solltest du auch einen fundierten Blick darauf werfen, was das Netzwerk leisten kann.

Warum ist IOTA leistungsfähiger als andere Kryptowährungen?

IOTA ist für die Einen der Shootingstar in der Kryptoszene: unbeschränktes Wachstum bei minimalen Transaktionskosten. Dieser Umstand, so die Befürworter, spricht auch für eigene Finanzprodukte wie Zertifikate. Andere sehen darin allerdings nur einen Neuen, der sich erst beweisen muss und das neue dezentrale Netzwerk als Experiment mit ungewissem Ausgang. Sicher ist, IOTA (kurz für: Internet Of Things Application) funktioniert anders und geht neue Wege.

Beim neuen Netzwerk gibt es keine Blöcke, in denen die gesamte Information zusammengefasst ist und die auf allen Nodes gespeichert werden muss. Mining und hohe Stromkosten sind hier daher auch unbekannt.

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  • Die Verschlüsselung passiert hier in dem sich Transaktionen gegenseitig überprüfen und bestätigen: Nur wer andere Überweisungen überprüft, kann seine eigene Transaktion im sogenannten Tangle unterbringen. Der Vorteil dieses Zugangs wird vor allem an der aktuellen Schwäche der Konkurrenten sichtbar.
  • Alle Kryptowährungen, die auf die Blockchain setzen, haben derzeit ein großes Problem: Sie können die hohen Transaktionszahlen nicht zeitnahe bearbeiten. Lösungen, wie zusätzliche On-Top-Netze, sind zwar schon in der Pipeline, aber noch nicht befriedigend implementiert. Lange Wartezeiten und hohe Kosten sind die Folge. Das Tangle-Netzwerk ist demgegenüber auf hohe Nutzerzahlen ausgelegt: Je mehr User teilnehmen, desto besser funktioniert es.
  • Diese spezielle Leistungsfähigkeit hat vor allem das Interesse der Industrie 4.0 geweckt. Autonome Systeme, die ihr Service automatisiert abrechnen, benötigen genau das, was IOTA bietet: unbegrenzte Transaktion-Zahlen zu geringen Kosten.

Die neuen Geschäftsfelder, die sich dadurch auftun, konnten unter anderem bei einer Leistungsschau auf der CeBIT 2018 bereits erahnt werden: Autonome Autos, die ihre Miet- und Parkgebühren sowie Tank-Kosten selbst verwalten. Die neue Technologie ist bereits vielfach im Einsatz, unter anderem im neuen digital CarPass von Volkswagen, der 2019 eingeführt wird.

In zehn Jahren werden rund 80 Milliarden Smart Devices das neue Internet der Dinge bilden und sie benötigen eine Währung, die Millionen an Transaktionen pro Sekunde möglich macht – das ist die Stärke von IOTA. Daher setzen zahlreiche Industriekonzerne, die Ihre Produkte und ihre Logistik auf das Internet of Things vorbereiten, auf die neue Kryptotechnik und das macht es interessant, in IOTA zu investieren, zum Beispiel in Form von Zertifikaten.

Kryptowährung MIOTA

Wie zukunftsfit sind Kryptowährungen?

Wer heute einen Anlagemix rund um Kryptowährungen aufbauen möchte, hat es nicht besonders leicht. Neben Bitcoin-Futures sind derzeit nur vereinzelt passive Anlageprodukte zu finden, bei denen unterschiedliche CryptoCoins gebündelt sind.

Es ist offensichtlich: Traditionelle Emittenten agieren derzeit noch zurückhaltend. Die meisten Interessenten haben noch vor dem Boom-Jahr 2017 BTC und Kaufen in einem Atemzug gedacht, danach sind sie allerdings auf die Bremse gestiegen. Dafür gibt es natürlich einige Gründe, die zwei wichtigsten Aspekte für die verzögerte Entwicklung sind:

  • Gerüchte um starke Regulierungen von Kryptowährungen bis hin zu ihrem Verbot
  • Unsichere Devisenmärkte durch die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA

Regulierungen werden vor allem von den Kritikern der Kryptotechnologie eingefordert. Der Höhenflug von Bitcoin und Co. hat nicht nur Begeisterung ausgelöst und vor allem herkömmliche Finanzdienstleister wünschen sich die Zeit vor 2008 zurück.

Die Vorteile von digitalem Geld sind aber nicht mehr zu übersehen und die Verzahnung der neuen Kryptonetze mit der digitalen Wirtschaft schon zu weit fortgeschritten.

Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis die Rahmenbedingungen im Finanzsektor geklärt sein werden und Derivate wie ein IOTA Zertifikat vermehrt angeboten werden.

Etwas länger könnte es dauern, die Auswirkungen der Handelsbeschränkungen durch die US-amerikanische Wirtschaftspolitik aufzufangen. Sie wirken sich vor allem auf den Euro-Dollar-Kurs negativ aus. Dieser Kurs ist allerdings nach wie vor entscheidend für Kryptowährungen als Anlageobjekt: Gewinne, die auf US-Börsen gemacht werden, gelten für europäische Investoren erst nach dem Wechsel in den Euro als realisiert und umgekehrt. Aber auch hier ist langfristig Entspannung in Sicht unter anderem durch die Schaffung neuer Freihandelszonen zwischen Europa und Asien.

Trotz des hemmenden Umfeldes geht der Ausbau der Krypto-Plattformen ungebremst weiter. Einige Analysten und Befürworter von Zertifikaten sehen darin sogar einen entscheidenden Vorteil: Durch die Abkühlung der Märkte haben CryptoCoins auch ihre hohe Volatilität abgestreift und sie können besser als Währung eingesetzt werden.

Auf jeden Fall ist die Digitalisierung der Wirtschaft nach wie vor in voller Fahrt und die Nachfrage nach digitalen Zahlungsmitteln steigt mit jeder neuen Smart Technology.

Ist IOTA und Co fit für die Zukunft in der Finanzindustrie ?

Wann ist ein Zertifikat eine gute Investition?

Die erfolgreichsten Anlage-Strategien haben nicht nur den Kursverlauf im Blick, sie integrieren auch unterschiedliche Anlageprodukte in ihrem Portfolio. Neben dem direkten Investment in eine Kryptowährung sind daher auch passive Finanzprodukte (Derivate) für erfahrene Trader ein Must-Have. Die wichtigsten Finanzderivate sind CFD, ETF und Zertifikate, hier im Überblick:

ZertifikatExchange Traded FundsContract for Difference
börsennahe (tw. börsennotiert)börsennahe (meist börsennotiert)außerbörslich auf eigenen Trading-Hubs
kurz, mittel- und langfristige Anlage möglichmittel- und langfristige Anlageformkurzfristiges day-Trading
Zugelassene Begeber regeln den Vergabeetablierte Emissionshäuser stehen dahinterHandel zwischen Tradern

Während CFDs vor allem für Day-Trader eine spannende Alternative sind, sind die börsennahen Produkte für längerfristige Investitionspläne interessant. Zu den wesentlichen Vorteilen von Ersteren zählt, dass sie ein sehr fein abgestimmtes Anlageprofil ermöglichen und eine flexible Ergänzung zu einer grundsätzlichen Investitionsstrategie sind.

Wenn du an einer Beteiligung an IOTA interessiert bist und ihn in dein Wallet aufnehmen möchtest, solltest du dir daher auf alle Fälle neben der direkten Investition auch ansehen, ob diese Futures deine Anlage ergänzen können.

Info Risiko: Fonds vs Zertifikat! Eine Investition in ETFs zählt als sogenanntes Sondervermögen, d. h. bei einer allfälligen Insolvenz des Fond-Emittenten werden Inhaber voll entschädigt. Zertifikate werden hingegen als Fremdkapital bewertet und sind damit dem vollen Bonitätsrisiko im Insolvenzfall ausgesetzt. Eine gute Auswahl des Emittenten ist daher in jedem Fall empfehlenswert.

Was spricht für ein IOTA Zertifikat?

Die Technik von IOTA ist unter allen Kryptowährungen derzeit am besten auf das kommende Internet der Dinge vorbereitet. Die große Zahl an Industrie-Partnerschaften, die das Netzwerk bereits eingegangen ist, belegt seine Attraktivität. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass seine Aussichten als Investitionsobjekt zurzeit als sehr gut eingeschätzt werden. Nur wenige Stimmen raten im Moment dazu, IOTA zu verkaufen.

  • Eine sehr gute Aussicht werden endlos-Zertifikaten attestiert. Dabei handelt es sich um sogenannte open-end-Investments, die keine limitierte Laufzeit haben und daher für Mittel- und Langfrist-Interessenten spannend sind. Sie können sehr gut gehandelt und je nach Performance flexibel eingesetzt werden.
  • Closed-end- Derivate werden dagegen mit einem Stichtag aufgelegt und sind stark davon abhängig, welchen Rücknahmekurs der Emittent vorgesehen hat. Für kurzfristige Investments können sich diese Produkte durchaus lohnen. Offen ist allerdings derzeit, ob in absehbarer Zeit closed-end Produkte aufgelegt werden. Hier könnten neue Geschäftsfelder der InternetOfThingsApplication auf jeden Fall stimulierend wirken.

Unabhängig davon, wie sich der Finanzmarkt und die offenen Fragen rund um Regulierungen von Kryptowährungen entwickeln, bleibt eines sicher: Das IOTA Netz bekommt derzeit von der Industrie das größte Interesse unter allen CryptoCoins. Seine Performance und vor allem seine nahezu endlose Skalierbarkeit machen es besonders attraktiv.

Wenn du bereits an ein Engagement (wie Zertifikate) gedacht hast, bist du auf jeden Fall in guter Gesellschaft: Die meisten institutionellen Investoren warten derzeit darauf, dass grundlegende Entscheidungen und Regulierungen den Weg freigeben. In jedem Fall solltest du aber auch prüfen, ob ein IOTA zu kaufen zu deiner Investitionsstrategie passen kann.

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