IOTA Gründer – Wer sind die 4 Gründer von IOTA ?

IOTA CEOs

IOTA ist das erfolgreichste Krypto-Projekt Deutschlands. Mit IOTA und seinem Tangle soll das Internet der Dinge möglich werden. Die Gründer sehen in IOTA einen Gegenentwurf zur Bitcoin. Der Tangle soll unendlich skalierbarer sein, Transaktionsgebühren nichts kosten.

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Im Gegensatz zu Bitcoins Satoshi Nakamoto sind die IOTA Gründer wohlbekannt. Doch wer steckt hinter Deutschlands “Vorzeige”- Digitalwährung ? Es gibt ein paar Infos im IOTA-Support, doch lohnt es sich, genauer nachzuforschen.

Dominik Schiener

Bei Dominik Schiener fing alles einem Dorf in Südtirol und etwas Langeweile an. Bereits als 14-jähriger plagte ihn die Langeweile. Wie viele andere Jugendliche auch zockte er Call-of-Duty auf der Playstation.

  • Doch auch das genügte ihm irgendwann nicht mehr. Er begann sich in das Spiel zu hacken. Einfach nur, um zu sehen, ob es funktioniert und wie das geht. Das Wissen dazu eignete er sich über das Internet an – und schließlich hackte er seinen Account an die Weltrangliste von Call-of-Duty.

Das war erst der Anfang. Mit 16 verließ er das elterliche Haus in Südtirol und zog nach Zug in der Schweiz. Die Eltern machten sich reichlich sorgen, doch der junge Dominik wollte sich selbst verwirklichen.

  • Sein Ziel war es, mit Werbung im Internet Geld zu verdienen. Gleichzeitig machte ihn ein Freund auf Bitcoin aufmerksam. Er begann, den Coin zu minen. Das war 2014, als das Mining für einzelne Personen noch wesentlich einfacher war.
  • In Zug entwickelte sich zu diesem Zeitpunkt gerade eine Bitcoin-Szene. Dominik war von der Technologie fasziniert. Der spätere Gründer von IOTA schätzte an den Kryptowährungen, wie sich auf ihrer Basis neue Startups aufbauen lassen und wie innovativ sie sind. Außerdem war es für jedem möglich, sich selbst in der Krypto-Szene einzubringen und seinen Teil beizutragen.
  • Es war jedoch keine leichte Zeit in Zug. Für die meisten Menschen waren Blockchain noch kein Thema, vor allem die Banken wollten davon nichts wissen. So besaß er kein Bankkonto. 2014 folgte dann der erste richtige Bitcoin-Crash und Dominik verlor mit einem Mal 100.000 Euro.

Ein herber Rückschlag, der tief saß. Eine Zeit lang wollte der spätere Mitbegründer von IOTA  das Unternehmertum aufgeben.

Doch schließlich erholte er sich vom Crash und 2015 kam es zur Gründung von IOTA. Dafür schloss er sich mit David Sønstebø, Sergey Ivancheglo und Sergueo Popov zusammen.

Das Ziel war es, eine Kryptowährung für das Internet der Dinge zu schaffen. Der Token von IOTA, der MIOTA, soll von Maschinen und Computern als Zahlungsmittel verwendet werden. Transaktionen sollen schnell und gebührenfrei sein.

Dafür wurde der einzigartige Tangle geschaffen. Der Tangle besteht aus einem Netzwerk aus Nodes und jeder Node verfügt über seine eigene Wallet. Mit dem eigenen Token sollen die Maschinen selber Waren und Services kaufen und verkaufen können.

  • Die mangelnde Skalierbarkeit wurde als einer der größten Schwachstellen von Bitcoin und anderen Blockchains erkannt. Das Geflecht des Tangles hingegen ist in der Lage, unendlich zu skalieren und wird bei zunehmender Teilnehmeranzahl sogar noch schneller.
  • Anfang 2016 nahm der Gründer an einem Blockchain Hackathon in Shanghai teil, dem größten seiner Zeit. Dominik gewann und sackte den Preis ein: Kryptos im Wert von damals 30.000 Euro. Ihr Wert dürfte mittlerweile enorm angewachsen sein. Seit 2016 lebt er in Berlin. In der deutschen Hauptstadt konnte er wichtige IOTA-Partner gewinnen.

Im März 2018 trat der Gründer im deutschen Fernsehen auf. Bei Markus Lanz stellte er IOTA im ZDF vor. Rund 20 Minuten berichtete er über sein Leben, seine Kindheit und wie er zu den Kryptowährungen kam. Wichtiger noch, er erklärte dem Publikum, wie die Digitalwährungen und insbesondere IOTA funktionieren.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=A39ABXTOBTc

David Sønstebø

David Sønstebø ist einer der IOTA Gründer, der zusammen mit Dominik das Projekt in 2015 startete. Er stammt aus Norwegen und ist außerdem der Gründer von „Stealth“. Stealth hängt mit der Entwicklung von IOTA zusammen.

  • Das Startup begann 2014 mit dem Ziel, einen neuen Mikroprozessor für das Internet der Dinge und verteiltes Rechnen zu entwickeln. Es ging also darum, dass Computer ihre Rechenleistung über das Internet der Dinge austauschen können. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass es an einem Mittel mangelte, welches den Austausch von Daten zwischen den Maschinen und Computern ermöglichte. Es brauchte eine Art Vermittler, der auch einen Anreiz dazu gab, Daten austauschen zu wollen.
  • Die Mitarbeiter des Unternehmens Stealth und David Sønstebø waren alle schon mit dem Thema Blockchain vertraut, einerseits was die Programmierung anbelangt, andererseits bezüglich der Blockchain-Bewegung an sich. Allerdings kamen sie zu dem Schluss, dass die jetzigen Blockchains nicht in der Lage sein würden, den Anforderungen des Internets der Dinge gewachsen zu sein.
  • Die hohen Gebühren für Transaktionen, mangelnde Skalierbarkeit und die Inflexibilität der Blockchains wurden als Probleme ausgemacht. Schließlich entwickelten sie IOTA und die Idee des Tangles.

David Sønstebø interessiert sich für das Internet der Dinge, für die Distributed Ledger-Technologie der Blockchains, digitale Währungen und Smart Cities. In den sozialen Medien ist er auch für sein aufbrausendes Temperament bekannt.

IoT

Sergey Ivancheglo

Sergey Ivancheglo wurde in Weißrussland geboren und ist gelernter Elektrotechniker sowie Softwareentwickler.

Nach eigenen Angaben gehört er zu den ersten Anwendern von Bitcoin. Jedoch ist nicht vieles aus seiner Vorgeschichte bekannt. Innerhalb der Kryptoszene wurde er für die Entwicklung von Nxt berühmt.

  • Der erste Block der Kryptowährung entstand 2013. Nxt unterscheidet sich stark von Bitcoin und wird als eine sehr fortgeschrittene Digitalwährung betrachtet. Nxt beruht auf seinem eigenen Code und verwendete schon damals Proof-of-Stake. PoS wurde bereits 2012 von der Peercoin erfolgreich implementiert, doch Ivancheglo rühmt sich, die Technik verbessert zu haben.
  • Außerdem dient Nxt auch als dezentraler Marktplatz für den Handel, über einen Messenger und die Möglichkeit, eigene Anwendungen auf der Plattform entwickeln zu können. Trotz seiner Technologien konnte sich Nxt nicht wirklich auf dem Kryptomarkt durchsetzen.

Sergey spricht gerne auf seinem persönlichen Blog „Come-From-Beyond“ über seine Arbeit, in erster Linie geht es dabei nur um Zitate von ihm selbst sowie Bilder seiner Familie. Auf dem Blog gesteht er ein, dass seine scheinbare Arroganz das Resultat einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ist. Seit 2015 gehört zu den IOTA Gründern.

  • Außerdem ist er ein Mitglied von Jinn Labs. Bei Jinn Labs handelt es sich um eine Art Geheimlabor, welche an neuen Technologien für Kryptowährungen arbeitet. Zu Jinn Labs lassen sich nicht viele Informationen finden. Im Moment scheint es, dass die Mitglieder von Jinn Labs an einem ternären Prozessor arbeiten. Dieser soll eine wichtige Rolle beim Internet der Dinge spielen.
  • Während man zuvor auf Bitcointalk Neuigkeiten über die Geheimprojekte erfahren konnte, scheint die Kommunikation zu dem eigenen IOTA-Slack-Channel und schließlich zum IOTA-Discord-Channel gewechselt zu sein. Jinn Labs war seit 2014 auch an der Arbeit an dem „Q“ Projekt beteiligt.

Der IOTA Gründer und Multimillionär heiratete zweimal, mit seiner ersten Frau Julia hat er eine Tochter namens Veronika.

Serguei Popov

Der IOTA Gründer Serguei Popov ist Mathematiker mit dem Schwerpunkt auf Wahrscheinlichkeitsrechnung und Stochastik.

  • Er promovierte 1997 an der Lomonossow-Universität Moskau. 2017 zog er nach Brasilien für seine Postdoktorandenstelle und wurde schließlich Professor an der Universität von Sao Paulo und der Universität von Campinas.
  • Sein Engagement für Kryptowährungen allgemein und speziell IOTA begann 2013. Zuerst las er einen Artikel über Bitcoin und meldete sich dann auf dem Bitcointalk-Forum an. Dort interessierte er sich besonders für Nxt und lernte den User „BCNext“ kennen.
  • Hinter diesem Nutzernamen verbarg sich Sergey Ivancheglo. Sergui machte im Forum auf sich aufmerksam, als er ein paar Überschlagsrechnungen bezüglich der Nxt-Blockchain durchführte. Dadurch kam er mit Sergey Ivancheglo in Kontakt.

Als es zur Entwicklung von IOTA kam, wurde Serguei von Sergey Ivancheglo und David Sønstebø ins Team eingeladen. Serguei Popov war als Gründer an den theoretischen Aspekten von IOTA beteiligt. Auch wenn Serguei sich noch immer mit der Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigt, liegt sein Hauptaugenmerk zurzeit auf dem Tangle.

IOTA / MIOTA -Yes or No ?

Die IOTA Stiftung

Am 03.11.2017 wurde die IOTA-Stiftung schließlich als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Damit macht sie Geschichte als die erste Stiftung in Deutschland, welche auf einer Kryptowährung basiert. Es handelt sich um eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, die IOTA-Technologien und die „Distributed Ledger“ zu fördern.

Dabei geht es um Projekte in der Wissenschaft, Forschung und Bildung. Bei der Gründung war auch die Community beteiligt. Die Community spendete ungefähr 5% aller IOTA-Token, um die Stiftung möglich zu machen.

  • Danach lief jedoch nicht alles rund unter den Gründern. Im August 2018 wurde ein Chatprotokoll veröffentlicht, in dem die IOTA-Chefs miteinander in Streit gerieten. Auslöser waren die Sitze innerhalb des Stiftungsrats.
  • Zwei der IOTA Gründer, Serguei Popov und Sergey Ivancheglo, waren nicht im Stiftungsrat, angeblich um ein paar Komplikationen aus dem Weg zu gehen. Jedoch sollten sie später von Dominik Schiener in den Rat geholt werden.

Das war selbst Monate nach der Gründung nicht geschehen. Schließlich hatte Sergey Ivancheglo Dominik aufgefordert, seinen Sitz zu verlassen. Er war es auch, der den Chat an die Öffentlichkeit leakte. Der Streit wirkte sich auch negativ auf den Kurs von IOTA aus. Daraufhin wurden die beiden offiziell Teil des Stiftungsrats und die Gemüter der IOTA Gründer beruhigten sich.

Die Entwicklung wird seither beständig vorangetrieben, der IOTA-Preis erholte sich und IOTA ist auf dem besten Weg, eine der innovativsten Zukunftstechnologien überhaupt zu werden.

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