IOTA Firmen – Bringen diese Firmen IOTA auf ein neues Allzeithoch ?

IOTA Companies

Schon heute kannst du in manche Läden gehen, deine Einkäufe erledigen und das Geschäft einfach wieder verlassen. Das ist kein Diebstahl, denn du hast ja schon bezahlt.

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Moment, was? Du warst doch gar nicht an der Kasse? Das stimmt, doch mittels Kameras, die dein Gesicht erfassen und deine hinterlegten Zahlungsdaten einfach verwenden oder mittels Chips, die dein Kommen und Gehen, sowie deine gekauften Produkte ermitteln, ist das heute bereits möglich. Und in Zukunft könnte es noch viel mehr Anwendungsbereiche geben.

Dank der Kryptowährung IOTA und der Kooperation mit einigen bekannten Firmen könnte sich die Art, wie wir bezahlen, grundlegend ändern. Aber wie geht das? Und solltest du in diese Kryptowährung investieren oder der Community beitreten? Finde es selbst heraus.

Mit welchen Firmen arbeitet IOTA zusammen?

Der Hauptfokus der Kryptowährung liegt auf der Zusammenarbeit mit Konzernen aus der Industrie. Das bestätigte auch Dominik Schiener, einer der vier Gründer der Kryptowährung und der IOTA Foundation. Diese Stiftung sitzt in Berlin. In 2015 gründete dieser die Währung zusammen mit seinen Mitstreitern, um die Blockchain zu verbessern. Und das scheint gelungen zu sein.

Die Partner – zu denen aktuell schon der Automobilzulieferer und Technikkonzern Bosch, das japanische Industrieunternehmen Fujitsu und der deutsche Autobauer Volkswagen zählen – sind von IOTA’s- Tangle begeistert. Dieses ersetzt die Blockchain und ist viel schneller und skalierbarer als die Kette von Blöcken.

Das hebt auch Schiener immer wieder hervor. So gibt es keine Miner mehr und kein Mining, “sondern alle Teilnehmer validieren Transaktionen anderer Teilnehmer”, wie Schiener sagt. Somit würden sie zur Sicherheit des Systems beitragen.

Und jetzt will Volkswagen mit der Foundation schon 2019 ein Auto auf den Markt bringen, was mit der Blockchain arbeitet. Oder besser gesagt, mit dem Tangle. Das erste Blockchain-fähige Auto soll mit dem “Digital Car Pass” ausgerüstet sein und somit ständig alle Fahrzeugdaten überwachen und protokollieren können. Das geschieht mithilfe des Tangles.

In diesem sollen alle Daten fälschungssicher gespeichert und von jedem Teilnehmer eingesehen werden können. Dies bietet etwa für Volkswagen die Möglichkeit, alle Systeme und Teile zu überwachen. Droht ein Schaden, könnte das Auto den Konzern oder den Fahrer – wahrscheinlich beide – warnen und einen Werkstattbesuch empfehlen. Das würde Unfälle vermeiden und Kosten einsparen.

Ein positiver Marketingeffekt und ein besseres Finanzergebnis wären die Folge. Zusätzlich könnte das sehr interessant für Versicherungen sein. Warum? Diese bieten teilweise schon heute Modelle an, bei denen die Versicherten ihr Auto tracken können, um zu zeigen, wie sicher sie fahren. Sind die Fahrer vorsichtig und bauen keine Unfälle, so verringert sich die Versicherungsprämie. So etwas würde wohl auch mit dem Tangle und seinem Protokoll funktionieren.

Darüber Hinaus kann der Digital Car Pass Volkswagen dabei helfen, Bezahlungen über das Auto und das Tangle abzuwickeln. Weil die Technologie viel skalierbarer ist und keine Kosten anfallen, sind Mikrotransaktionen möglich.

So sagt auch Schiener: “Im Automotive-Bereich ermöglicht mir IOTA somit die automatische Zahlung der Dienstleistung. Sei es Parken, Laden oder Maut.” Man müsse sich also nichts selbst darum kümmern.

Doch die Anwendungen für IOTA Firmen gehen noch viel weiter. Wenn nun das Internet der Dinge kommt, wird sich die Maschinenkryptowährung noch weiter durchsetzen. Aber wie geht das? Und wie profitieren Anleger davon?

Partnerships-IOTA-Foundation

IOTA im Internet der Dinge?

Das Internet der Dinge – auch Internet of Things oder IoT genannt – bezeichnet den Zustand, wenn Milliarden Geräte und Maschinen miteinander vernetzt sind und kommunizieren. Vielleicht bezahlen sie sich sogar untereinander. Schon heute gibt es ja Smart Homes, in dem Geräte und Programme miteinander arbeiten. So ein Zustand dürfte sich nach und nach auf die ganze Welt ausdehnen.

Und mit Bosch arbeitet IOTA an einem Device für den Daten-Marktplatz der Zukunft. Das Bosch XDK (Cross Domain Development Kit) ist ein Sensorgerät und soll laut Bosch “für jeden erdenklichen Anwendungsfall im Internet der Dinge” brauchbar sein.

So sollen mit dem Gerät alle möglichen Daten gesammelt und auf dem Daten-Marktplatz verkauft werden können. Auch Einsteiger sollten wohl keine Schwierigkeiten mit dem Gerät haben und so programmieren können, dass es auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt ist.

  • Generell hebt Bosch die Partnerschaft mit IOTA groß hervor. Es gibt viele Internetauftritte, auf denen die Kryptowährung gelobt wird und die gemeinsamen Anwendungsbereiche skizziert sind. Es scheint, als habe der Automobilzulieferer und Technikkonzern großes Interesse an der Technologie und an einer guten Zusammenarbeit. Für die Kryptowährung selbst kann das nur gut sein. Zum einen bringt das viel Aufmerksamkeit. Und zum anderen ist Bosch ein Weltkonzern und bestens vernetzt. Weitere Projekte oder gar Firmen könnten so zu einer Zusammenarbeit animiert werden.
  • Auch Fujitsu hat die Technologie bereits getestet. So schreibt das japanische Unternehmen auf seinem Blog einen ausführlichen Artikel darüber, welche Vorteile die Maschinenkryptowährung gegenüber anderen Blockchains hätte. So kann sich der Blockchain-Experte von Fujitsu gut vorstellen, die Währung einzusetzen, um Zahlungen zu ermöglichen. Grundsätzlich sieht er großes Potential im Internet der Dinge. Das hört sich doch alles gut für IOTA und die Firmen an. Aber was ist mit den Anlegern?

Kann sich das irgendwann für sie lohnen? Ja, denn wenn die Foundation und die IOTA Gründer irgendwann Geld für Verträge nehmen und für die Leistung des Tangles generell, kann sich das für alle Beteiligten rechnen.

Im ICO nahm die Kryptowährung nur etwa 500.000 Dollar ein, was im Verhältnis zu anderen Offerings eher wenig ist. TenX nahm beispielsweise 80 Millionen Dollar ein und da steckte deutlich weniger Potential dahinter. Die geringe Summe bei der Maschinenkryptowährung lag aber auch daran, dass der ICO schon recht früh stattfand und der Hype damals noch nicht so groß war.

  • Es ist gut möglich, dass später noch ein paar Token zu höheren Preisen verkauft wurden, doch generell dürfte die Foundation mehr Geld für Forschung und für den Ausbau der Leistungen benötigen. Dieses Geld könnte dann auch wieder den Anlegern zugutekommen. Wie genau so ein Modell aussehen kann, ist noch nicht bekannt.
  • Würde die Foundation aber auch nur eine ganz geringe Gebühr für jede Transaktion nehmen, dann dürfte sich der Betrag sehen lassen. Ob das aber erwünscht ist, ist eine andere Frage. Vielleicht werden auch nicht die Transaktionen kostenpflichtig, sondern es werden einfach Zahlungen für die Nutzung des Tangles getätigt. Das wäre dann weniger skalierend, könnte sich aber trotzdem lohnen.

Egal, wie das Geschäftsmodell irgendwann aussieht: Noch ist IOTA auf seine Partner und Firmen angewiesen. In Case Studies soll jetzt nämlich laut Schiener der IOTA-Tangle und seine Einsatzbereiche auf Herz und Nieren geprüft werden. Dann wolle man sich immer weiter professionalisieren und den Fortschritt so vorantreiben. Da stellt sich nur die Frage: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in die Kryptowährung zu investieren? Sollte man jetzt IOTA kaufen?

In die Kryptowährung investieren?

Grundsätzlich ist nun ein guter Zeitpunkt dafür. Weil die Kurse in 2018 stark verloren, könnten sie nun wieder höher nach oben gehen. Eine Garantie gibt es dafür selbstverständlich nicht. Doch sie bilden aktuell einen Boden und dürften in 2019 und 202 wieder steigen. Wann der MIOTA aber seine Höchststände bei mehr als 5 Dollar wieder sehen wird, ist noch nicht klar. Vermutlich wird das noch einige Zeit dauern.

Etwas Vorsicht ist aber nach wie vor geboten: Niemand weiß, in welche Richtung es jetzt wirklich geht. Noch ist der ganze Markt unentschlossen. Positive Nachrichten um neue Kooperationen könnten aber dabei helfen. Grundsätzlich wird es für Dominik S. und Kollegen darum gehen, den Kurs von Bitcoin loslösen zu können. Meistens entwickelt sich die Mehrzahl der Währungen so wie der Bitcoin. Diesen Kreis gilt es zu durchbrechen.

Bist du dir aber unsicher, so kannst du per CFD sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse setzen. Das birgt aber ein gewisses Risiko. Einfacher ist es da, dir MIOTA – den Token der Foundation – auf einer Krypto Börse zu kaufen und in dein Wallet zu legen. Zur Info: Der IOTA Coin rangiert aktuell auf Platz 14 der wertvollsten Kryptowährungen. Zuletzt schwächelte sie etwas. Doch wenn sich verschiedene bekannte Companies für eine Zusammenarbeit mit der Währung entscheiden und diese auch Geld bringt, könnten das die Notierung enorm nach oben treiben. Sollte der Tangle mehr genutzt werden und somit auch der MIOTA, dürfte dessen Preis ordentlich steigen.

Denkbar wäre auch, dass die Foundation irgendwann für den IOTA-Tangle und sein Protokoll von den Unternehmen bezahlt wird. So könnte es auch IOTA Aktien geben. Oder die Coins werden vom Markt eingesammelt und gegen Aktien eingetauscht. Dann würden Anleger nur noch Aktien besitzen und die Token wären nur noch als Schmierstoff für den Tangle da.

Diese Gedankenspiele sind allerdings noch Zukunftsmusik. Wenn du aktuell am Gewinn der Kryptowährung teilhaben willst und an ihren Erfolg glaubst, dann solltest du den MIOTA erwerben. Fange vorerst mit einem kleinen Einsatz an und warte die weiteren Zusammenarbeiten ab. Denn wer könnte noch mit der Foundation und seinen Gründern zusammenarbeiten. Einige Kandidaten gibt es noch. Aber wer könnte das sein?

IOTA-Kursverlauf und Prognose

Zukunft von IOTA und vom IOTA Kurs

Und was wäre noch denkbar? Wenn es zum autonomen Fahren kommt, wonach es ja aktuell immer weiter aussieht, könnte das Tangle-System  alle Daten protokollieren. Schließlich wird es dann wichtig sein zu sehen, welches Auto wann fahren darf, welche Ampel rot war und so weiter. Hier dürften sich noch sehr viele Anwendungsbereiche bieten.

Außerdem könnte IOTA noch mit weiteren Firmen und internationalen Companies zusammenarbeiten. Etwa Siemens oder IBM arbeiten ebenfalls intensiv am Internet der Dinge. Beide haben große Dependancen in Deutschland und könnten somit mit der Foundation gute Kontakte knüpfen.

Weil IBM zusätzlich eine große Cloud-Sparte aufbaut, könnte sich auch hier eine Zusammenarbeit anbieten. Warum? Weil IOTA Micropayments ermöglicht. Im Cloud-Bereich ist es oft so, dass Rechenleistung, Speicherplatz oder Programme und Software bedarfsgerecht und auf die Minute genau angeboten werden. Braucht ein Unternehmen also nur mal ganz kurzfristig Kapazität, könnte sie diese schnell und günstig bekommen. So könnte hier der Tangle wieder zum Einsatz kommen.

Generell könnten also Cloud-Anbieter verstärkt in den Fokus von Schiener rücken. Etwa Salesforce, Microsoft oder auch Amazon. Zu Microsoft gab es bereits letztes Jahr mal Berichte. Danach schoß der MIOTA hoch und IOTA war plötzlich die viertwertvollste Währung. Nach den Dementis kam die Notierung wieder etwas zurück. Seit dem halten sich allerdings die Gerüchte. Sie könnten wieder aufleben. Aber da stellt sich noch eine Frage:

Wie sicher ist der Tangle?

So sagt auch Schiener, dass das Thema Datensicherheit eine sehr große Rolle spiele. Es gehe darum die Daten sicherzustellen und auch herausfinden zu können, “was die Maschine in der Vergangenheit gemacht hat.”

So sollen ebenfalls Lieferketten transparent sein und so für Unternehmen und Zulieferer und auch für Kunden eine ganz neue Transparenz schaffen. Und somit auch Vertrauen, was immer wichtiger werde. Gerade in einer globalisierten und hochtechnologisierten Welt. Zudem sagt Schiener: “Man geht davon aus, dass 2025 jeder von uns mindestens zwölf smarte Devices besitzen wird, die miteinander kommunizieren werden.”

Es sei deswegen von zentraler Bedeutung, dass sie Sicherheit gewährleistet sei. Das Tangle-System  sorge dafür, dass dies möglich ist. Interessant ist dabei auch seine Vorstellung, eine ganz neue Art von Plattform zu erschaffen. Aktuell haben ja Plattformen wie Amazon, Google, Facebook oder AirBnb das Geschäftsmodell perfektioniert, eigentlich gar nichts wirklich anzubieten, sondern einfach nur die Plattform bereitzustellen.

Google zeigt uns mit seiner Suchmaschine einfach andere Seiten, ohne eigentlich selbst Inhalte zu gestalten. Amazon bietet kaum Produkte an, sondern zeigt uns nur, welche Produkte es alle zu kaufen gibt. Facebook kuratiert einfach Posts von Privatpersonen und Unternehmen, macht aber eigentlich selbst keine Inhalte. Und AirBnb besitzt keine Wohnung und Hotels, sondern bietet welche von anderen Leuten an.

Nun will Schiener aber eine Plattform, die niemandem mehr gehört, sondern alle die Besitzer dieser Plattform sein sollen. Er stellt es sich so vor, dass MIOTA in der Sharing Economy eine Schlüsselrolle spielt. Möchtest du beispielsweise das Auto deines Nachbarn leihen, so zahlst du ihm automatisch eine Gebühr dafür. Brauchst du kurz mobile Daten eines Freundes, so kannst du auch ihn mit dem Token bezahlen. Dafür gibt es ganz viele Beispiele und alle haben mit den Mikrotransaktionen zu tun.

So können nicht nur Menschen sich gegenseitig für das Ausleihen von Geräten bezahlen, sondern auch Maschinen sich untereinander. Gerade wenn Autos sich an Ladestationen neuen Strom holen wird dieses Prinzip deutlich.

Tangle-Sicherheit

Wer wird noch IOTA Partner?

Grundsätzlich sind sehr viele große Namen entweder im Gespräch oder als neue Partner denkbar. Siemens, IBM, Microsoft, Salesforce, Amazon, vielleicht auch SAP. Das Modell von IOTA zielt darauf ab, Maschinenleistung zu vermieten. Doch das geht heute alles noch viel weiter.

Auch Software kann vermietet werden, Strom, generell jede Leistung. Damit bieten sich sehr große Möglichkeiten. Denn Firmen sind immer auf der Suche nach Optimierung. Am besten wäre es, wenn die Maschinen und die Leistungen immer zu einhundert Prozent ausgelastet sind. So verdient das Unternehmen am meisten Geld und hat keine Ausfälle. Alleine in dieser Hinsicht bietet IOTA noch sehr viel Potential.

Aktuell scheint aber die Autoindustrie der große erste Ansprechpartner zu sein. Sollte der Versuch eines Blockchain-fähigen Autos 2019 klappen, dürften die Türen weit offen sein für neue Partner oder neue Kooperationen mit VW.

Aber auch in Sachen Sicherheit und Dokumentation kann der IOTA-Tangle noch viel mehr. Weil alle Produktionsschritte, Lieferketten und Ausführungen genau dokumentiert sind, bietet es sehr viel Sicherheit. Gerade in Zeiten, in denen Datensicherheit immer wichtiger wird, kann das ein entscheidender Vorteil sein. Sicherheitsfirmen, Regierungen und andere könnten mit diesem System arbeiten und so für mehr Transparenz und Sicherheit sorgen.

Für den Token sind das alles nur gute Nachrichten. Je mehr Firmen und internationale Companies mit dem Tangle und der Foundation arbeiten, desto bekannter wird sie und desto mehr Firmen dürften auf die Technologie zurückgreifen. Aber auch bei Investoren und Anleger wird der Token somit bekannter. Alleine schon der Volkswagen mit IOTA dürfte ein großer Türöffner sein.

Wer also an die Technologie glaubt, sollte langsam über einen Einstieg nachdenken. Du solltest aber noch nicht deine ganze Investments hineinstecken, Starte mit einem Teil, vielleicht dreißig Prozent und spare dir das restliche Geld für zwei weitere Tranchen auf. So minimierst du dein Risiko und kannst vielleicht zu noch günstigeren Kursen nachkaufen und in den IOTA Handel einsteigen. Kommen aber noch mehr Kooperationen dazu, wird der Kurs sicherlich steigen. Noch sind die Notierungen niedrig, doch das muss nicht lange so bleiben.

Konkrete Kursprognosen zu der Maschinenkryptowährung gibt es eher weniger. Verlässlich sind die meistens ohnehin nicht. Wer weiß: vielleicht folgt bald wieder so ein Boomjahr wie 2017. Wäre doch schade, wenn man nicht dabei ist und sich tausende Prozent Rendite durch die Lappen gehen lässt. Oder?

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